Schüsse von München führen zu langer Nacht in Redaktionen.

Muenchen Terror Polizei-600

Update: 23.7., 9.15 Uhr

Einfach keine Pause: Das Attentat - vermutlich eines Einzeltäters - in München versetzt Redaktionen abermals in den Breaking-News-Modus. Die Fernseh-Sender reagieren schnell: Die ARD sendet den ganzen Abend live – zunächst begleitet von vielen Tonproblemen. Der BR übernimmt das Spezial aus Hamburg. n-tv und N24 greifen anfangs vor allem auf Bilder aus Social Media zurück, das ZDF sendet mit Unterbrechungen. Bild.de zeigt auf der Website und auf Facebook eine Sondersendung in TV-Qualität, Reporter werden per Smartphone zugeschaltet. Als zuverlässige Quelle erweist sich die Polizei München, die via Twitter und Facebook laufend Updates gibt und zur Besonnenheit mahnt – auch auf Englisch, Französisch und Türkisch.

Online-Medien und TV-Sender zeigen das Wackelvideo eines schießenden Mannes sowie weitere Clips flüchtender Menschen. Vor allem Twitter wird für Journalisten zur zentralen Quelle. Beim ZDF richtet Claus Kleber immer wieder live den Blick in den Newsstream, im "Tagesthemen"-Studio gibt Netzreporter Björn Staschen einen Überblick. Derweil schmeißen Zeitungsredaktionen ihre Samstagausgaben um, Onlinejournalisten füttern Liveblogs. Wenige Tage nach dem Nizza-Attentat ist Richard Gutjahr auch beim Olympia-Einkaufszentrum vor Ort und schaltet u.a. in die "Tagesschau". (Foto: AP/Picture Alliance)
turi2 – eigene Beobachtung

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