"Spiegel": Ecuador hat Assanges Asyl-Widerruf lange vorbereitet.

Ecuador hat den Widerruf des Asyls von WikiLeaks-Gründer Julian Assange lange vorbereitet, schreibt der "Spiegel". Im März 2018 habe das Außenministerium Assange von Internet und Telefon abgeschnitten, im November ein restriktives Umgangs-Protokoll erlassen. Seine Besucher mussten u.a. ihre Social-Media-Accounts an- und ihre elektronischen Geräte abgeben. Assange wollte das Protokoll nicht unterschreiben, damit Verletzungen nicht als Grund für Asyl-Entzug verwendet werden könnten. Ecuadors Präsident Lenin Moreno begründet die Verhaftung damit, dass WikiLeaks Dokumente über einen Korruptionsskandal der Familie des Staatsoberhaupts veröffentlicht habe.
"Spiegel" 16/2019, S. 77 (Vorabmeldung), turi2.de (Background)