"Spiegel" gründet Recherche-Netzwerk.

Recherchenetzwerk Spiegel-600
Die neun Gefährten: Der "Spiegel" gründet das Europäische Netzwerk für investigative Zusammenarbeit. Zu den acht Partnern gehören u.a. Le Soir aus Belgien, Politiken aus Dänemark, El Mundo aus Spanien und der italienische L‘Espresso. Mit weiteren Medien in der Schweiz und im angelsächsischen Raum laufen Gespräche, schreibt Ulrike Simon. Die Chefredakteure des Netzwerkes hätten sich auf "totale Transparenz nach Innen" verständigt. Wöchentlich gäbe es eine Skype-Konferenz, über eine verschlüsselte Plattform würden Dokumente ausgetauscht.

"Die EIC wird weiter wachsen und uns in der Investigativ-Arbeit noch stärker machen", sagt "Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer. Die Themen des Recherche-Bundes werden "vor einem europäischen Hintergrund spielen", so Simon. Die erste Veröffentlichung des Netzwerkes ist eine Geschichte über die Herkunft von Waffen bei den Terroranschlägen von Paris und Kopenhagen im neuen "Spiegel".
rnd-news.de, spiegel.de

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