"Spiegel" zieht nach drei Monaten eine positive Bilanz zu Spiegel Plus.

Bezahlen, was ist: Der "Spiegel" bewertet sein neues Paid-Content-Modell Spiegel+ drei Monate nach dem Start deutlich positiv. Im "Spiegel"-Entwicklerblog schreibt Stefan Ottlitz (früher Plöchinger), Leiter der Produktentwicklung, die Ergebnisse nach drei Monaten lägen "weit über den Businessplänen". 13.500 zusätzliche Abonnenten habe der "Spiegel" gewonnen, außerdem 10.000 Probe-Abonnenten. Den überwiegenden Teil der neuen Abos wickle der Verlag über sein eigenes Bezahlsystem ab. Über iOS verbuche der "Spiegel" deutlich mehr Abos als über Android. Neukunden generiere der Verlag mit relativ geringen Mitteln zuverlässig, indem er einzelne Artikel auf Facebook und Instagram bewerbe.

Mit bestehenden Abonnenten zähle der "Spiegel" nun 94.500 Nutzer mit Zugriff auf das kostenpflichtige Digitalangebot. Darunter seien etwa 5.000 ehemalige Spiegel-Daily-Nutzer sowie gut 31.000 bisherige Abonnenten der Digital-Ausgabe und weitere 35.000 Kombi-Bezieher. Ende Mai hatte der "Spiegel" sein neues Bezahlmodell vorgestellt. Seitdem bietet er eine Digital-Flatrate für rund 20 Euro pro Monat, die alle Bezahlinhalte auf Spiegel Online sowie die Digitalausgabe des Magazins umfasst.
medium.com, turi2.de (Background Bilanz nach dem ersten Monat), turi2.de (Start von Spiegel+)