Springer entlässt die letzten 14 Mitarbeiter der Entwicklungsredaktion.

axelspringerlogo600Kein Entwicklungspotenzial mehr: Springer wickelt seine Service- und Entwicklungsredaktion endgültig ab, berichtet Gregory Lipinski. 14 Mitarbeiter sollen zum Monatsende betriebsbedingte Kündigungen erhalten. Der Geschäftsbetrieb der Einheit wurde schon zum Jahresanfang eingestellt, sagt eine Springer-Sprecherin. Für gut ein Drittel der Mitarbeiter konnte Springer "Lösungen in anderen Bereichen" finden, für 14 Mitarbeiter konnte "leider keine Anschlussbeschäftigung im Konzern gefunden werden".

Springer hatte die Entwicklungsredaktion im Jahr 2007 mit damals mehr als 50 Mitarbeitern gegründet - alles Redakteure, die nach dem Zusammenschluss von "Welt" und "Berliner Morgenpost" nicht mehr benötigt wurden. Der Auftrag: Ideen und Konzepte für neue Objekte des Verlags entwickeln. Die Abteilung entwickelte sich jedoch zu einem "Abstellgleis" für Redakteure, die Springer "loswerden wollte, aber nicht konnte", urteilt Lipinski. Die "Süddeutsche Zeitung" sprach einst von einem "Elefantenfriedhof", Springer-Boss Mathias Döpfner sah die Abteilung dagegen als "höchst lebendiges Biotop". Große Erfolge entwuchsen dem Biotop aber nie.
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