turi2 edition: "Zeit"-Chef Rainer Esser und sein Königreich der Diversifikation.


Der Mann mit der Marke: "Ich pack den Spaten und den Hammer aus", sagt "Zeit"-Geschäftsführer Rainer Esser. Seit 1999 führt er den Verlag, hat die Zahl der Mitarbeiter verdoppelt und das Zusatzangebot zur Wochenzeitung vervielfacht. Esser macht die Marke "Zeit" zu einem Königreich der Diversifikation und spricht in der turi2 edition über seine Überzeugungen, seine Strategie und die Pläne: 2016 werden ein oder zwei weitere Magazine folgen, entweder als Beilage zur "Zeit" oder einzeln am Kiosk. Das im Dezember gestartete Medizin-Supplement Zeit Doctor erscheint vier Mal, auch Zeit Geld und Zeit Golfen werden fortgeführt.

"Only the sky is the limit", brummt Esser mit sonorer Stimme – und meint das gar nicht überheblich. Er weiß um seine Stärken, ist Ermöglicher eines kreativen Team-Prozesses. Die meisten neuen Ideen zur Diversifikation entstünden einfach im Gespräch; nicht in seinem Eckbüro mit dem bescheidenen Schreibtisch, sondern unter Redakteuren und Verlagsmitarbeitern. Die Trennung von Redaktion und Zusatzgeschäften, sagt Esser, sei in den genetischen Code aller eingeschrieben: "Ich habe noch nie einem Redakteur oder dem Chefredakteur etwas Inhaltliches nahegelegt, weil es dem Kommerz dienen könnte. Das ist ein absolutes No-Go."
turi2.de (Themen-Seite zu Esser in der turi2 edition 1)

Weiterlesen können Sie in der turi2 edition, Ausgabe 1, Print. Ein Plädoyer für Slow Media.

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