turi2.tv: Andreas-Peter Weber experimentiert beim Deutschlandradio.


Gunst der Nische: Andreas-Peter Weber, Programmdirektor des Deutschlandradios, hat keine Sorge, im Netz "presseähnlich" zu sein. Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur stellen zwar die Abschriften und Manuskripte vieler Interviews und Beiträge in voller Länge zum Nachlesen online, doch das sei keine Gefahr für Verlagsangebote, meint Weber: "Wir sehen das relativ unkritisch und entspannt", sagt er im Interview mit turi2.tv und verweist auf Kooperationen z.B. mit der "FAZ" sowie Gespräche mit der "Frankfurter Rundschau" oder der "Süddeutschen Zeitung". Deutschlandradio und Verlage kämen sich "thematisch nicht ins Gehege", sondern könnten sich wechselseitig helfen.

Noch stehen die linearen Radioprogramme als Ausspielweg im Vordergrund, "aber das wird sich im Laufe der Jahre verändern müssen", ist Weber überzeugt. Hausinterner Vorreiter ist dabei das junge Programm DRadio Wissen, das z.B. eine Playlist bei Spotify pflegt. "Wir sind geradezu gezwungen, zu experimentieren", um mit den gebührenfinanzierten Inhalten, auch jüngere Zuhörer zu erreichen, so Weber. "Wir dürfen nicht nur eisern an dem festhalten, was wir in der Vergangenheit gemacht haben."
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

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