US-Abgeordnete wollen russische Facebook-Anzeigen aus dem Wahlkampf offenlegen.


Eine unbequeme Wahrheit: Führende US-Politiker zwingen Facebook zur Transparenz. Mitglieder des Geheimdienst-Ausschusses wollen Anzeigen veröffentlichen, die offenbar aus Russland finanziert Stimmung im Wahlkampf machen sollten. Facebook-Operativchefin Sheryl Sandberg traf die Politiker vorher zum Gespräch. Sie ist momentan auf großer Erklär- und Werbetour, weil Behörden allerorten die regulatorischen Daumenschrauben anziehen.

Käufer mit Verbindungen nach Russland sollen im Wahlkampf rund 3.000 Anzeigen geschaltet und mehr als 100.000 Dollar ausgegeben haben. Ziel soll es gewesen sein, die Stimmung im Land und damit die Präsidentschaftswahl zu beeinflussen. Facebook muss sich am 1. November einer Anhörung stellen. Im Senat steht eine Befragung von Facebook, Google und Twitter bevor. Sie alle kämpfen wegen Fake News und undurchsichtiger Strukturen um Vertrauen.
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