VDZ-Präsident Rudolf Thiemann steigt auch für den "Playboy" in den Ring.


Einer für alles: Rudolf Thiemann, neuer Präsident des VDZ und bei Liborius Verleger religiöser Zeitschriften, steigt in seinem neuen Ehrenamt sogar für die Titel der Klatschpresse und Busen-Blätter wie den "Playboy" in den Ring. Im Antritts-Interview mit "Horizont" und turi2.tv sagt er: "Die Verleger spiegeln mit ihren Zeitschriften das Lebensgefühl der Menschen." Medien erster und zweiter Klasse dürfe es nicht geben.

Thiemann legt Wert darauf, dass der Verlegerverband auch ohne einen Präsidenten in den vergangenen sechs Monaten nicht kopflos war. Die Lobby-Arbeit in Berlin und Brüssel sei auch nach dem Rücktritt von Stephan Holthoff-Pförtner unvermindert weitergegangen. "Ein Präsident ist keine One Man Show", so Thiemann.

Die offensichtlichen Probleme des Verbandes, etwa die abtrünnigen Dickschiffe um Gruner + Jahr, will er nicht zu hoch hängen. "Es wäre wünschenswert, dass sich die Reihen wieder schließen im Fachverband der Publikumszeitschriften", sagt Thiemann. Gleichzeitig sieht er die Verlage aber "fest verankert im Hamburger Landesverband" des VDZ.
turi2.tv (4-Min-Interview)

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