Verlage und Grosso müssen Konditionen neu verhandeln.

Kiosk-Auslage, Zeitungen, Zeitschriften, AuflageVertriebskonditionen: Im Februar 2018 laufen die aktuellen Verträge zwischen Verlagen und Grossisten aus, bei der Neuverhandlung der Konditionen steht eine Verhandlungsmasse von 80 Mio Euro pro Jahr im Raum. Roland Pimpl prognostiziert daher ein "turbulentes" Jahr für Vertriebsleute, zumal die Ziele der Verlage alles andere als identisch sind.

Große Publikumsverlage wie Burda, Bauer und Co wollen bessere Konditionen für umsatzstarke Titel und eine stärkere Beteiligung der Zeitungsverlage an den Kosten des Verkaufsstellennetzes. Die Zeitungsverlage denken über "alternative Verkaufsstellen" nach und drohen mit einer Direktbelieferung des Handels. Kleinere Spezialverlage wünschen sich eine bessere Platzierung von Neuerscheinungen im Regal und die Einberechnung ihrer meist höheren Copypreise. Der Grosso-Verband erwägt, Billigtitel und Blätter mit hoher Remission stärker zur Kasse zu bitten.
"Horizont" 6/2017, S. 17 (Paid)Kommentieren ...

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