Von der einstigen Größe des "stern" ist kaum noch etwas übrig, findet Silke Burmester.

stern ist mit 70 Jahren verglüht und in der Bedeutungslosigkeit angekommen, glaubt Silke Burmester. In seiner Blütezeit habe er "den Wertekanon einer solidarischen und freien Gesellschaft" verkörpert, heute vermisst Burmester Geschichten, die Nachrichten werden, journalistische Großkaliber und eine Haltung. Die einstige Wundertüte hält sie gegenüber der digitalen Konkurrenz langfristig für nicht zu retten.
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