"Washington Post" verstärkt sich in Deutschland: WhatsApp- und Messenger-Dienst soll Leser locken.


Angriff aus Amerika: Die "Washington Post" rüstet mit einem weiteren Mitarbeiter und einem mobilen Kurznachrichten-Dienst in Deutschland auf. Reporter Rick Noack (Foto) kommt aus London nach Berlin. Kurz vor der Wahl versorgt er Nutzer per WhatsApp, Facebook Messenger und Telegram – in deutscher und englischer Sprache.

Noack verspricht Nutzern einen Blick hinter die Kulissen der "Post". Mit den Abonnenten der Dienste will er ins Gespräch kommen, um Meinungen in die Berichterstattung einfließen zu lassen. Besonders interessant ist dabei, dass die "Post" auch mit deutschen Inhalten experimentiert: Journalist Noack stammt aus Dresden.

Die "Washington Post" gehört seit 2013 dem Amazon-Gründer Jeff Bezos. Er schuf zusätzliche Reporter-Stellen. In Europa setzt seine "Post" auf Expansion: Der internationale WorldViews-Bereich fokussiert online und als Newsletter stark auf europäische Themen. In Berlin arbeitet bereits Bürochef Griff Witte für die "Post". (Foto: privat, Montage: turi2)
turi2 – eigene Infos, washingtonpost.com (Anleitung), washingtonpost.com (Pressemitteilung)Kommentieren ...

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