Zeitschriften-Verleger wollen "Facebook-Gesetz" verhindern.

VDZ formuliert einen Fünf-Punkte-Plan, um das geplante "Facebook-Gesetz" der Bundesregierung zu stoppen. Internetkonzerne sollten nicht über die Meinungsfreiheit entscheiden, sagt VDZ-Chef Stephan Scherzer. Polizei und Gerichte müssten mit bestehendem Recht gegen Hassrede kämpfen. Facebook solle außerdem sicherstellen, rund um die Uhr erreichbar zu sein: "Im Zweifel müssen sie halt mal ein paar Leute mehr einstellen." Scherzer fürchtet, dass Facebook und andere Netzwerke künftig schnell löschen statt gründlich zu prüfen.
turi2 vor Ort bei der VDZ-PK in Berlin, vdz.de

Ein Gedanke zu „Zeitschriften-Verleger wollen "Facebook-Gesetz" verhindern.

  1. Aribert Deckers

    Wer sind denn die Strategen, die die Kommentarteile ihrer Online-Ausgaben völlig eingestellt haben? Verleger! Und wer sind die Oberstrategen, die die Kommentarteile ihrer Online-Ausgaben an solche Nazi-Systeme wie Disqus outgesourced haben? Verleger!

    Disqus macht die Kontrolle der Kommentare nicht manuell, sondern mit automatischen Sprachfiltern. Das ist Netz-Terrorismus der übelsten Sorte.

    Sind die Verleger so ungebildet, daß sie das alles nicht wissen? Denn, sollten Sie es wissen, wer wäre dann für die Situation voll verantwortlich? Die Verleger!

    Ich bin gespannt, wer von den Verlegern sich mit Nichtwissen herausreden wird. Es wäre ein Armutszeugnis, und ein Eingeständnis totaler Unfähigkeit zum Betrieb einer Publikationsorganisation.

    Wenn jemand heute Meinungsfreiheit und freie Information hochhält, dann einzig und alleine private Web-Sites und Blogs. Die Verleger haben sich längst aus der freien Welt verabschiedet.

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