Zitat: "Charlie Hebdo"-Chef verteidigt Islam-Titelbilder.

"Für 'Charlie Hebdo' war der Islam nie eine Obsession, auch wenn das gern behauptet wird. Die allermeisten Titelbilder beziehen sich auf innenpolitische Themen. Aber durch seine politische Ideologie, den Islamismus, schafft es der Islam seit Jahrzehnten regelmäßig in die Nachrichten."

Gérard Biard, Chefredakteur der französischen Satirezeitung Charlie Hebdo, sieht Islam-Karikaturen nur als Spiegelbild der politischen Lage.
"FAZ", S. 14 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview:

Zu Mordaufrufen bei Facebook:

"Beleidigungen sind der neue Status quo, Einschüchterungen und Bedrohungen gelten als legitime Argumente. Man sagt nicht mehr: 'Ich bin anderer Meinung', sondern: 'Du Hurensohn, ich werde dich umbringen.'

"Es braucht Gesetze, damit gewährleistet wird, dass die Eigentümer und Betreiber von sozialen Netzwerken juristisch verantwortlich sind für das, was in ihren Netzwerken passiert, so wie ein Verleger für den Inhalt seiner Zeitung juristisch verantwortlich ist. Diese Leute wissen genau, wie sie weniger Steuern zahlen, also sollten sie auch in der Lage sein, wirksame Filter einzubauen."

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