Mein Homescreen: Andreas Rickmann.

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Andreas Rickmann hat als Leiter Social Media bei "Bild" keine Zeit für Spielchen, auch nicht auf dem Telefon. Außer einem: Seine Slack-Benachrichtigungen immer so anzupassen, dass der Ruhepuls unter 50 bleibt.

Meine wichtigsten Regeln für den Homescreen: Keine Spiele! Keine Ordner! Übersichtlich muss es sein und auf das Wesentliche beschränkt.

Eine bewusste Anordnung habe ich nur in der obersten Reihe. Twitter, Facebook, Messenger, Snapchat – das sieht furchtbar normal aus, ist aber schlicht meine tägliche Realität. Bei der Arbeit, davor, danach und dazwischen.

Der Großteil meiner Smartphone-Kommunikation läuft über Messenger, meistens bei Facebook. WhatsApp beschränkt sich mittlerweile auf Eltern und Familie. Pushs für Facebook-Messenger und WhatsApp habe ich bewusst nicht. SMS spielen für mich keine Rolle mehr. Im Juli habe ich keine einzige SMS bzw. iMessage erhalten oder verschickt.

Ich bin derzeit ein wenig dem Selbstvermessungswahn verfallen. Die Daten meines Fitness-Trackers (u.a. Schritte, Herzfrequenz, Laufdistanz, Training) laufen in der FitBit-App (2te Reihe rechts) ein. Mein Tagesziel: 10.000 Schritte an Arbeitstagen, 20.000 Schritte an freien Tagen. Und die Gewissheit, einen ruhigen Schlaf zu haben: Ruhepuls bei unter 50.

Die größte Konstante ist das Hintergrundbild: Der Blick aus einem wunderbaren Ferienhaus in Étables-sur-Mer in der Bretagne. Das Bild gab es bereits, als die StudiVZ-App noch auf meinem Homescreen war und hat mittlerweile drei Smartphones überstanden.

Meine aktuelle Lieblingsreihe ist die zweite von unten: Slack ist für die Kommunikation bei uns Social-Team längst unverzichtbar. Wenn die Notifications so eingestellt sind, dass man alles Wichtige mitbekommt und alles verpasst, was einen nicht betrifft – perfekt. Nuzzel gibt mir außerdem das, was die Twitter-App nicht kann: Orientierung jenseits der (zu) echtzeitbezogenen Timeline.

Der Facebook-Seitenmanager ist mein Publisher-Tool für die Couch und unterwegs: Wenn ich im Abendprogramm auf der "Bild"-Facebook-Seite Beiträge verschiebe oder sich aktuelle Lagen reindrängen, jongliere ich das außerhalb der Kernzeiten meist mit dem Seitenmanager.

Ganz rechts in der Reihe und ebenfalls mit ganz viel Nutzwert: das "Bild"-interne Social-Dashboard inklusive Slack-Integration mit allen relevanten Social-Zahlen zu "Bild"-Inhalten, gebaut von unserem Growth Hacker Björn Schumacher.

Die untere Reihe habe ich nie verändert. Nach jahrelanger Nutzung bin ich so darauf konditioniert, dass mich alles andere schlicht verwirren würde. Der Wunsch, der vermutlich niemals in Erfüllung gehen wird: irgendwann alle E-Mails abgearbeitet zu haben.

Vorige Woche zeigte Carline Mohr, CvD für Audience Development bei Spiegel Online, ihren Homescreen. Davor gewährten Daniel Hutwagner, Daniel Steil, Andreas Wagener, Chris Höfner, Julia Busse, Tobias Gillen, Mario Sixtus, Angela Meier-Jakobsen, Ina Tenz, Florian Klages, Dirk Poschenrieder, Wigan Salazar, Mustafa Isik, Jana Moser, Nikolaus Röttger, Marcus Schwarze, Florian Harms, Nora Abousteit, Nana Siebert, Joël Kaczmarek, Dirk Benninghoff, Torsten Beeck, Julian Reichelt, Stefan Plöchinger, Matthias Dang, Anke Rippert, Dunja Hayali, Christian Schalt, Sebastian Matthes, Daniel Bröckerhoff, Isabelle Sonnenfeld, Alexandra Föderl-Schmid, Carl-Eduard Meyer, Hermann-Josef Tenhagen, Hans Demmel, Ole Reißmann, Jochen Wegner, Tobias Schmid, Dominik Schütte, Miriam Meckel, Lars Hinrichs, Jan-Eric Peters, Armin Wolf, Kai Diekmann und Ralf Ressmann Einblick in ihre Startbildschirme.

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