Mein Homescreen: Christian Garrels.

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Christian Garrels hat als ADAC-Chefkommunikator natürlich viel Mobilität auf dem Mobilgerät. Der verhinderte Spotify-Kurator und Pauli-Fan im Münchener Exil ist trotz seiner 41 Jahre nicht zu alt für Snapchat – und hat Facebook für sich bereits abgehakt.

Wenn mein Arbeitstag um kurz vor 8 Uhr im Auto auf dem Weg rein in die Stadt mit den ersten Telefonaten beginnt, ist der Homescreen bereits knapp zwei Stunden im Einsatz. Beim Frühstückmachen für die Kids verschaffe ich mir morgens den aktuellen Nachrichtenüberblick – vornehmlich über Twitter und die einschlägigen Medien-Apps sowie die Morning Briefings der Herren Steingart und Co. Spaß habe ich dann den Tag über u.a. mit Buzz von BILD.

Unterwegs – egal ob beruflich oder privat – geht nichts ohne Spotify. Dort könnte ich mich inzwischen als professioneller Playlist–Kurator bewerben. Ansonsten kreisen viele meiner Apps im Kosmos der Mobilität – beim Mobilitätsclub ADAC naheliegend. Neben unseren eigenen Angeboten – etwa der praktischen Pannenhilfe-App oder unseren ADAC News – stehe ich auf Klassiker wie DriveNow, die inzwischen richtig gute MVG-App oder myTaxi, die mein persönliches Mobilitätsverhalten rund machen. Es muss schließlich nicht immer das (eigene) Auto sein. Überhaupt gibt’s im Bereich der Mobilität derzeit so viel Bewegung wie noch nie – durch ganz neue Geschäftsmodelle und sehr coole Angebote.

Meine Kommunikation läuft vornehmlich über Twitter und ganz oldschool-mäßig über E-Mail, Xing oder iMessage; neuere Lieblingsspielzeuge sind (zum Leidwesen mancher Kollegen) seit einiger Zeit Periscope und Snapchat. Richtig eingesetzt können solche Angebote in der professionellen Kommunikation für Unternehmen noch extrem wertvoll und relevant werden. Eine Lanze breche ich für FaceTime – auch in der digitalen Welt geht nichts über persönlichen Austausch, zur Not eben als Video-Call. YouTube habe ich in den letzten ein, zwei Jahren wieder neu entdeckt – vor allem als zentralen Kanal einer intelligenten 360°-Kommunikation. Ansonsten hieß es für Facebook auf meinem Homescreen vor einigen Monaten servus und auf den WhatsApp-Zug bin ich nie aufgesprungen.

Sowohl in der Münchner ADAC-Zentrale als auch in meinem Smartphone-Büro bin ich radikaler Verfechter einer Clean Desk- bzw. Zero Inbox-Philosophie – nichts nervt mehr als sinnloses Suchen nach Unterlagen, Protokollen oder E-Mails. Das ist sinnlose Verschwendung von Lebenszeit. Mich effizient zu organisieren hilft auch Stocard – als Lotse durch den Kundennummern-Dschungel.

Leidenschaftlich und emotional wird’s auf meinem Homescreen vor allem mit der App des magischen FC St. Pauli, den ich zwar nur ein paar Mal pro Saison live im Stadion anfeuern kann, über Sport1.fm und SkyGo aber jeden Spieltag eng begleite.

Vorige Woche zeigte Laterpay-Gründer Cosmin Ene seinen Homescreen. Davor gewährten Marco Fenske, Carli Underberg, Ingrid Rose, Kai-Henning Wagner, Andreas Rickmann, Carline Mohr, Daniel Hutwagner, Daniel Steil, Andreas Wagener, Chris Höfner, Julia Busse, Tobias Gillen, Mario Sixtus, Angela Meier-Jakobsen, Ina Tenz, Florian Klages, Dirk Poschenrieder, Wigan Salazar, Mustafa Isik, Jana Moser, Nikolaus Röttger, Marcus Schwarze, Florian Harms, Nora Abousteit, Nana Siebert, Joël Kaczmarek, Dirk Benninghoff, Torsten Beeck, Julian Reichelt, Stefan Plöchinger, Matthias Dang, Anke Rippert, Dunja Hayali, Christian Schalt, Sebastian Matthes, Daniel Bröckerhoff, Isabelle Sonnenfeld, Alexandra Föderl-Schmid, Carl-Eduard Meyer, Hermann-Josef Tenhagen, Hans Demmel, Ole Reißmann, Jochen Wegner, Tobias Schmid, Dominik Schütte, Miriam Meckel, Lars Hinrichs, Jan-Eric Peters, Armin Wolf, Kai Diekmann und Ralf Ressmann Einblick in ihre Startbildschirme.