Ex-"Spiegel"-Chef Büchner wird "Blick"-Chef.

Wolfgang Büchner geht wohl mit einer Mio-Abfindung des "Spiegel" zur Boulevardgruppe "Blick".

Wolfgang Büchner geht wohl mit einer Mio-Abfindung des "Spiegel" zur Boulevardgruppe "Blick".

Büchner bald Boulevard-Boss beim "Blick": Wolfgang Büchner, einst hochgeschätzter Chefredakteur von Spiegel Online und dpa, beim "Spiegel" an übelmeinenden Kollegen, aber auch an eigenen Fehlern gescheitert, hat laut "NZZ am Sonntag" einen neuen, gut bezahlten Job gefunden. Beim "Blick", der "Bild" der Berge, soll Büchner als mächtiger Verlagsleiter den beiden Chefs René Lüchinger und Christine Maier auf die Finger schauen und – mit dem Segen von Verleger Michael Ringier – gelegentlich auch klopfen. Lüchinger und Maier gelten als Underperformer. Den publizistischen Grundkurs soll Kapitän Büchner festlegen, unter ihm mühen sich dann die Steuerleute Lüchinger und Maier um die Fahrtroute von "Blick", "Sonntags-Blick", "Blick am Abend" und blick.ch.

Büchner, Baujahr 1966, würde, wenn die "NZZ am Sonntag"-Personalie sich bewahrheitet, als lebender Beweis für das Peter-Prinzip seine Karriere fortsetzen – der "Spiegel"-Chefposten war einfach eine Nummer zu groß. Mit dem Job in Zürich würde Büchner, Baujahr 1966, exakt die turi2-Prognose aus dem lexikon2 bestätigen: "In der Karriere wird es für ihn nach einer Karenzzeit auf gutem, aber nicht mehr allerhöchstem Niveau weitergehen."

beta.nzz.ch, twitter.com, lexikon2.de, twitter.com/wbuechner, facebook.com/wbuechner,turi2.tv (6-Min-Interview mit Peter Turi von 2008)