“FAZ”-Außenpolitikchef wehrt sich gegen Vorwürfe.

Udo Ulfkotte, Ex-FAZGrüße aus dem Glashaus: Der umstrittene Buchautor und Ex-“FAZ”-Reporter Udo Ulfkotte holt in seinem neuen Werk zum Rundumschlag gegen die Kollegen aus – trifft dabei aber eher ins Leere, meint Stefan Niggemeier. Ulfkotte wirft in seinem Buch “Gekaufte Journalisten” u.a. “FAZ”-Außenpolitikchef Klaus-Dieter Frankenberger vor, dass er sich in den 90er Jahren vom omanischen Sultan habe kaufen lassen, um das absolutistisch regierte Land ins rechte Licht zu rücken. Frankenberger weist die Vorwürfe als “lächerlich” und “böswillig” zurück. Ulfkotte spricht aus eigener Erfahrung: So sei er damals selbst vom Sultan eingeladen worden und hatte u.a. einen Tauchkurs und andere Gefälligkeiten erhalten. Schon 2001 schrieb Ulfkotte mit “So lügen Journalisten” über die Fehltritte der Branche. Stefan Niggemeier, freier “FAZ”-Autor, nimmt das neue Buch für Krautreporter.de auseinander. Er hält wenig von Ulfkottes Offenbarungen: Die meisten der Vorwürfe seien entweder bekannt oder falsch. Mit einer ausführlichen Analyse will Niggemeier zum Start des Krautreporter-Portals aufwarten.
stefan-niggemeier.de

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