Horst Seehofer fordert vom BR mehr Respekt.

Horst Seehofer (Foto: dpa)

Horst Seehofer fühlt sich beim BR ausgegrenzt. (Foto: dpa)

Beleidigung ihrer Majestät: Horst Seehofer ist erzürnt über die Ansage von BR-Intendant Ulrich Wilhelm, keine Politiker mehr in der fiktiven Heimat-Soap “Dahoam is Dahoam” auftreten zu lassen. In einem Protestbrief, aus dem “Focus” zitiert, wettert Seehofer, er komme sich vor “wie ein infiziertes Geschöpf, mit dem keiner in Berührung kommen soll”. Durch Wilhelms Entscheidung würden “alle Politiker ins Abseits” gestellt. Von Ulrich Wilhelm als Ex-Regierungssprecher erwarte Seehofer, Politiker “ernst zu nehmen und zu respektieren”.

Im Januar hatte ein Gastauftritt von Seehofers Kronprinz, Markus Söder, für bundesweiten Spott gesorgt. In der Serie spielte Söder sich selber und durfte dabei unverblümt seine politischen Errungenschaften lobhudeln. Zwar brauche die Politik “derartige Sendungen nicht als Plattform zur Selbstdarstellung”, erklärt König Horst von Bayern in gewohnt selbstherrlicher Art. Dennoch gebe es quer durch alle Parteien Politiker, die Lust hätten “da auch mal mitzumachen”.
merkur-online.de, faz.net, nordbayern.de, turi2.de (Background)

2 Gedanken zu „Horst Seehofer fordert vom BR mehr Respekt.

  1. Adler Florian

    Da muss ich König Seehofer aber wirklich recht geben. Schön, dass in naher Zukunft eine hoffentlich baldige Bayerninitiative der Staatskanzlei dazu führen wird, dass jeder Dotterl auch einmal Ministerpräsident spielen darf. Nun, daraus würde in Bayern durchaus kein Notstand entstehen. Gut finde ich die Seehoferwut auch in Bezug auf Beschäftigungslosigkeit. Durch kleine Nebenrollen könnten so durch Betrug ins Abseits gelangte Abgeordnete und Minister wieder wirtschaftlichen Boden, wenn auch gering, finden.

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