Mein Homescreen: Florian Harms.

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Florian Harms, Chefredakteur von Spiegel Online, hat seinen Homescreen von Kopf bis Fuß auf Arbeit eingestellt. Da bringt der Planer für die SXSW-Konferenz fast einen Hauch von Urlaub auf den Schirm. (Foto: Christian Bruch/Der Spiegel)

Mein Homescreen ist stark von meiner redaktionellen Arbeit geprägt. Neben den Apps von SpOn und Bento sowie Twitter rufe ich wahrscheinlich am häufigsten den Kalender auf. Meine Tage sind akribisch durchgeplant, oft im Halbstunden- oder sogar Viertelstundentakt, eine tägliche Meisterleistung unserer Chefsekretärinnen. Nötig machen das die Steuerung unserer 170-köpfigen Redaktion, die Herausforderungen des medialen Strukturwandels und der daraus resultierende Umbau unseres Verlags. Wunderlist hilft mir, To dos übersichtlich zu organisieren.

Auch die stationäre SpOn-Site habe ich auf dem Smartphone stets im Blick; die schöne neue Spiegel-App ist mein Wochenend-Begleiter. In Google Analytics sehe ich die Nutzungsdaten unserer Portale. An weiteren Medien schaffen es auf meinen Homescreen die beste deutschsprachige Tageszeitung (die aus der Schweiz kommt), die New York Times und die famos einfache Audio-App für den Deutschlandfunk. Alle anderen Medien-Apps liegen auf dem Second Screen.

Per ScribbleLive kann ich mich in jeden unserer Liveticker und Newsblogs einklinken, zum Beispiel unser tägliches Format Der Morgen Live, nach wie vor eine unserer beliebtesten SpOn-Erfindungen. Über den Sametime-Messenger kann ich jederzeit schnell mit allen meinen Kollegen kommunizieren, egal ob sie in New York, Moskau, München oder dem Hamburger Newsroom arbeiten. Dieser Messenger ist wohl unser wichtigstes Kommunikationsinstrument bei SpOn, noch vor dem Telefon, wir nutzen ihn permanent. Zudem haben wir WhatsApp-Gruppen für schnelle Absprachen zwischen mehreren Kollegen oder die Koordination von Reportereinsätzen bei Großlagen.

Das zentrale redaktionelle Planungs-Tool unseres Bento-Teams ist Slack, die Themenplanung bei SpOn organisieren wir in Google Docs. Trello ist das Tool für unsere Scrum-Prozesse, hier planen wir IT- und Digitalprojekte, wie beispielsweise unseren neuen Morgen-Newsletter “Die Lage”.

Nicht erschrecken wegen der dreistelligen SMS-Zahl, das sind die im Minutentakt reinkommenden Eilmeldungen der Nachrichtenagenturen. Die öffne ich nicht einzeln, sondern lese sie direkt auf dem Sperrbildschirm.

Last but not least die Auswechselbank ganz unten links: Hier steht alle paar Tage eine andere App. Derzeit ist es der Organizer für die Digitalkonferenz SXSW in Austin, auf die ich mich sehr freue. Nirgendwo sonst bekomme ich einen so tiefen und breiten Einblick in die Zukunft unserer Branche geboten – und in diesem Jahr kommt auch noch Obama himself. Dafür brauche ich dann die Kamera-App.

Vorige Woche zeigte Nora Abousteit, Gründerin und CEO des DIY-Netzwerks Kollabora, ihren Homescreen. Davor gewährten Nana Siebert, Joël Kaczmarek, Dirk Benninghoff, Torsten Beeck, Julian Reichelt, Stefan Plöchinger, Matthias Dang, Anke Rippert, Dunja Hayali, Christian Schalt, Sebastian Matthes, Daniel Bröckerhoff, Isabelle Sonnenfeld, Alexandra Föderl-Schmid, Carl-Eduard Meyer, Hermann-Josef Tenhagen, Hans Demmel, Ole Reißmann, Jochen Wegner, Tobias Schmid, Dominik Schütte, Miriam Meckel, Lars Hinrichs, Jan-Eric Peters, Armin Wolf, Kai Diekmann und Ralf Ressmann Einblick in ihre Startbildschirme.

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