Mein Homescreen: Tobias Gillen.

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Basic-Thinking-Chef Tobias Gillen, 23, leitet einen der traditionsreichsten deutschen Blogs – und hängt auch als Tech-Experte am langen Arm von Facebook. Neben fünf Zuckerberg-Apps lagert Gillen auf seinem Handy-Homescreen Podcasts und unnützes Wissen. In Blogging-Pausen schießt er digital mit Pfeilen und Figuren um sich.

Ins Apple-Ökosystem bin ich irgendwann hinein gerutscht. Deshalb nutze ich neben meinem Macbook auch ein iPhone – damit komme ich nach wie vor am besten klar. Bei der Arbeit habe ich zwar auch das ein oder andere Mal ein Android-Gerät in den Fingern, überzeugen konnte mich aber bislang nichts.

Meinen Homescreen organisiere ich soweit möglich in Reihen, die für mich logisch erscheinen. Die oberste Reihe besteht aus dem Safari-Browser – immer im Privat-Modus –, der Beta-Version der Basic-Thinking-App, die wir aktuell testen, einem Direktlink zu unserem Ableger MeinLeben.digital sowie der Musik-App von Apple, die ich seit Apple Music sehr ausgiebig nutze (und gleichzeitig oft genug verfluche).

In der Kategorie "Organisation" darunter finden sich die üblichen Verdächtigen – also Kontakte, der Kalender, meine Erinnerungen und meine Notizen, die ich zunehmend nutze und durch die Synchronisation mit allen Apple-Geräten als sehr praktisch empfinde. Fast täglich höre oder schaue ich Podcasts, meist alles was irgendwie mit Wissenschaft zu tun hat – von Quarks & Co. über Wissen vor 8 bis zur Sendung mit der Maus ist da alles dabei. Entsprechend groß ist übrigens mein Schatz an unnützem Wissen. Satire und Comedy findet dort auch seinen Platz – zum Beispiel Extra3.

Lineares Fernsehen lässt mich immer mehr im Stich, deshalb findet sich seit ein paar Wochen auch die Amazon-Video-App auf meinem Homescreen. Diesen Platz belege ich aber variabel mit der Streaming-App, mit der ich aktuell eine Serie schaue (Amazon Video akut wegen Homeland, Staffel 1-4).

Facebook nimmt einen großen Platz ein auf meinem Homescreen. Mit der normalen App, dem Messenger, dem Seitenmanager sowie Instagram und Mentions ist Facebook viel zu prominent vertreten. Zugegeben: Das ist nur Show – irgendein Zwang verbietet es mir, die Apps, die ich wenig nutze (Seitenmanager und Instagram etwa) von den anderen Facebook-Apps zu trennen. Manchmal bin ich komisch, ich weiß.

Für die Kommunikation im Redaktionsteam nutzen wir Slack, es wird getwittert, gesimst, telefoniert und gemailt – immer weniger gewhatsappt (ich kann nicht glauben, dass ich das Wort gerade wirklich geschrieben habe!). Mit der WordPress-App checke ich neue Kommentare, die Analytics-App von Google verrät mir etwas über die aktuellen Zahlen unserer Projekte und mit Buffer planen wir die Social-Media-Aktivitäten.

Ein wirkliches Schmuckstück ist die Smart-Home-App der Telekom. Seit einem Test des Systems für Basic Thinking bin ich davon nicht mehr losgekommen und habe es mir dann selbst angeschafft – durch den modularen Aufbau hat meine Familie dann gleich für die nächsten zehn Jahre Weihnachtsgeschenke für mich.

Die zweite Seite meines Homescreens ist übrigens mit allerlei Ordnern belegt – zum Beispiel für Finanzen, die Firma, Medien, Streaming, Fotografie, Dokumente, Sport (1. FC Köln natürlich), Shopping, Reisen und Spiele. Ich spiele nur selten – wenn, dann aber Clash Royale, wo man sich in kurzen Drei-Minuten-Spielen gegen andere Nutzer mit Pfeilen und Figuren beschießen kann – ich nenne es modernes Schach, meine Freundin albern.

Vorige Woche zeigte der Elektrische Reporter Mario Sixtus seinen Homescreen. Davor gewährten Angela Meier-Jakobsen, Ina Tenz, Florian Klages, Dirk Poschenrieder, Wigan Salazar, Mustafa Isik, Jana Moser, Nikolaus Röttger, Marcus Schwarze, Florian Harms, Nora Abousteit, Nana Siebert, Joël Kaczmarek, Dirk Benninghoff, Torsten Beeck, Julian Reichelt, Stefan Plöchinger, Matthias Dang, Anke Rippert, Dunja Hayali, Christian Schalt, Sebastian Matthes, Daniel Bröckerhoff, Isabelle Sonnenfeld, Alexandra Föderl-Schmid, Carl-Eduard Meyer, Hermann-Josef Tenhagen, Hans Demmel, Ole Reißmann, Jochen Wegner, Tobias Schmid, Dominik Schütte, Miriam Meckel, Lars Hinrichs, Jan-Eric Peters, Armin Wolf, Kai Diekmann und Ralf Ressmann Einblick in ihre Startbildschirme.