Spotify bietet Sendern eine Plattform.


Instant Articles zum Hören: Der Streaming-Dienst Spotify verbreitet künftig neben Musik auch Wort-Inhalte und Videos – ähnlich wie Facebook Artikel einiger Verlage. Deutschlandradio und Bayerischer Rundfunk bieten als erste deutsche Partner Podcasts auf Spotify, die Kölner Webvideo-Schmiede Mediakraft lädt Clips ihrer YouTube-Stars hoch. Spotify will mit der Inhalte-Offensive zum unverzichtbaren Begleiter werden. Deutschland-Geschäftsführer Stefan Zilch sagt: "Das Ziel ist es, so viel Content wie möglich auf die Plattform zu bekommen."
 
Die neuen Funktionen werden für deutsche Nutzer in den kommenden Tagen freigeschaltet. Zusätzlich zu deutschen Anbietern liefert Spotify auch auch Videos und Podcasts internationaler Medien, etwa von der BBC, Vice und MTV. Spotify bezahlt für diese Inhalte. Wie genau, will Zilch auf Nachfrage nicht sagen.
 
Er sieht Spotify als Freund und Plattform-Dienstleister des Radios: "Wir stellen keine Inhalte her, wir bieten die Plattform und Radio findet bei uns noch mehr Nutzer, jüngere Zielgruppen, die sie vielleicht über ihre klassischen Kanäle gar nicht mehr erreichen." Ein Podcast-Streaming kündigte bereits Dienstag der Spotify-Konkurrent Deezer an, vorerst aber nicht in Deutschland.
turi2 vor Ort in Berlin, faz.net, heise.de, sueddeutsche.de