Springer könnte "Huffington Post" übernehmen.

Springer macht angeblich der "Huffington Post" Avancen.

Springer macht angeblich der "Huffington Post" Avancen.

HuffSprington Post: Springer hat offenbar Interesse an der Übernahme der Huffington Post. AOL denkt – nach dem Kauf durch den US-Telekomkonzern Verizon – über die Abspaltung der "HuffPo" nach, berichtet Tech-Insiderin Kara Swisher bei recode.net. Mit Springer gebe es die "ernsthaftesten Gespräche", allerdings habe auch eine Reihe privater Finanzinvestoren Interesse am Portal von Arianna Huffington. Die will weiter expandieren und braucht dafür frisches Geld. Derzeit wird das News-Portal mit rund einer Milliarde Dollar bewertet. Von Springer heißt es – wie üblich – "Marktgerüchte kommentieren wir grundsätzlich nicht".
Huffsprington Post
In einem Interview mit dem hauseigenen Online-Sender Huffpost Live sagt AOL-Chef Tim Armstrong, dass AOL immer "ein Besitzer" der "HuffPost" bleiben werde – weitere Besitzer schließt diese Formulierung jedoch nicht aus. Für Springer könnte die "Huffington Post" ein lohnendes Investment sein und der Schlüssel zu weiteren Digitalmärkten. Der Konzern war bereits vor dem Start der deutschen "HuffPo"-Ausgabe als möglicher Partner im Gespräch. Vorstandschef Mathias Döpfner lehnte die Praxis, Autoren kein Honorar zu zahlen, allerdings als "Anti-Geschäftsmodell für Journalismus" ab. Burda hat weniger Bedenken und betreibt die deutsche Ausgabe seit anderthalb Jahren unter dem Dach der Tomorrow Focus AG.
recode.net, kress.de, businessinsider.com, live.huffingtonpost.com (Armstrong), gruenderszene.de (Interview Döpfner von 2013)