"Süddeutsche" startet aufgeräumtes Digitalangebot.

szdeneu600Die Kapuzenpullis liefern: Die Digitalisten rund um Online-Chef Stefan Plöchinger haben den angekündigten Relaunch vollzogen – herausgekommen ist nach zwei Jahren eher eine Art Frühjahrsputz für SZ.de. Das Angebot soll die Nachrichtenseite und alle Inhalte von "Süddeutscher Zeitung" und "SZ-Magazin" nahtlos miteinander verzahnen – zumindest für Leser, die sich das kostenpflichtige Paket mit dem bildstarken Namen SZ Plus für 29,99 Euro im Monat oder 1,99 Euro am Tag leisten. Print-Abonnenten zahlen 7,50 Euro zusätzlich. Wer nicht zahlt, bekommt nur die Inhalte aus der Onlineredaktion und "bis zu zehn Autorentexten pro Woche und Gerät". Gelegenheitsleser dürften also eher selten auf die Bezahlschranke stoßen.
 
Rubrikenname für den "opulenteren" und "klareren" Gratisbereich ist SZ.de. Mit der Umstellung geht auch die Marke Sueddeutsche.de in Rente, an deren Stelle nun im Seitenkopf ganz markig "Süddeutsche Zeitung" steht. Der neue Kollege heißt "SZ Espresso" und ist ein Stream aus der Redaktion, der als Newsletter und als Twitter-Widget zu den Lesern kommt – also gewissermassen ploechi2.
dwdl.de, derstandard.at, sueddeutsche.de (Erklärseite)