turi2 am Morgen: Volkswagen, Edith Kimani, dpa.


Kuratiert von Björn Czieslik, editiert von Maria Gramsch.


Volkswagen will direkt mit Kunden kommunizieren.
Emotional und digital: Volkswagen will mit Digital-Marketing und personalisierten Angeboten aus dem Dieselgate-Tal herauskommen. Im Spätherbst bekommt die Marke ein neues Design – in dem Zuge wird der Autobauer auch sein Marketing "völlig neu" ausrichten, sagt Marketingchef Jochen Sengpiehl im "Handelsblatt"-Interview. Mit Digital-Plattformen will VW den direkten Kundenkontakt "personalisierungsfähig und datengetrieben" steuern.
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Berufe mit Zukunft von A-Z: K wie Korrespondentin – Edith Kimani.
Die Botschafterin: Edith Kimani ist das afrikanische Gesicht der Deutschen Welle. Als Reporterin bereist die Kenianerin den Kontinent, als Moderatorin präsentiert sie die internationalen DW News. Im Porträt von Jens Twiehaus in der turi2 edition #8 berichtet Kimani von ihrem schwierigen Start als Journalistin in Deutschland und erklärt, warum sie sich im Studio heute zuhause fühlt. turi2.tv begleitet Kimani durch ihren Berliner Kiez und ins Studio. Lesen Sie das ganze Porträt über Edith Kimani hier als Online-Text oder hier im kostenlosen PDF des Buchs.

Zahl des Tages: Geschäftige 10,2 Mrd Euro Umsatz haben Dritthändler 2018 auf Amazons deutschem Marktplatz eingefahren. E-Commerce-Experte Mark Steier findet Hinweise auf den Wert in einer Mail, die wohl versehentlich an die Händler ging.
wortfilter.de via handelsblatt.com (Paid)


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Wie Verlage vom Podcast-Boom profitieren
Die Medienhäuser sind im Podcast-Fieber: Ob Spiegel, BILD oder SZ – zahlreiche Publisher haben in den vergangenen Monaten neue Audioformate auf den Markt gebracht. Sie hoffen dadurch vor allem auf mehr Reichweite beim jungen Publikum.
blog.contiago.de


– NEWS –

dpa: Rund 100 Mitarbeiter haben am Dienstag in Berlin gestreikt, das sind etwa 80 % der Diensthabenden. Es war der erste Warnstreik in der Geschichte der dpa. DJV und Verdi fordern u.a. die Angleichung der Löhne bei der dpa und ihren tariflosen Tochterunternehmen.
taz.de


Breitbandausbau: Das Kartellamt beobachtet das größte Glasfaserprojekt von Telekom und Versorger EWE, berichtet die "FAZ". Die Kooperation könnte den Wettbewerb behindern, so die Befürchtung. "Intensive Gespräche" über Auflagen sollen ein Veto noch verhindern.
"FAZ", S. 20 (Paid)


Google zieht sich den Wohltäter-Mantel an und will die selbst mitverursachte Wohnungsnot im Silicon Valley mit 20.000 Wohnungen stoppen. Der Konzern gibt u.a. Bauland, auf dem bisher Büros geplant waren, im Wert von 750 Mio Dollar ab, 50 Mio Dollar gehen an Obdachlosen-Hilfen.
cnet.com, blog.google


CBS plant offenbar den Rückkauf von Viacom, berichtet das "Wall Street Journal". Der US-Medienkonzern bereite ein Kaufangebot vor, ein Deal sei aber alles andere als sicher. Beide Unternehmen firmierten bis zur Aufspaltung 2006 unter dem Namen Viacom.
wsj.com (Paid), marketwatch.com (Kurzfassung)


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Meistgeklickter Link gestern Abend: Ein Influencer-Pärchen will sich den nächsten Urlaub via Crowdfunding von den Followern finanzieren lassen.
stern.de

"Wir bauen uns hier unsere Influencer quasi selbst."

Marco Ganser, Marketingchef von Aldi Süd, lässt "echte Studenten-WGs" bald ihre Lieblingsrezepte influencen – so soll das Sortiment emotional erlebbar werden, sagt er im "Horizont"-Interview.
"Horizont" 25/2019, S. 14 (Paid)


– BACKGROUND –

Tatort und Co sind mörderischer als die Realität, finden tatort-blog.de und "Süddeutsche" heraus. Die Kriminalstatistik zählt 2018 in Deutschland 386 Morde, in der letzten "Tatort"-Saison waren es 76. Zähle man alle deutschen Krimiserien zusammen, "dürften es Hunderte Ermordete sein".
"Süddeutsche Zeitung", S. 26 (Paid)


– BASTA –

Fanboys: Bill und Tom Kaulitz outen sich in der "Zeit" als Bundesmutti-Fans. Angela Merkel sei wichtig für die Weltpolitik, die Zwillinge "würden auch gern mal mit ihr Kartoffelsuppe essen". Vielleicht könnten sie auch Ratschläge auftischen, wie die CDU durch den Monsun kommt.
"Zeit" 26/2019, S. 43 (Paid)


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