turi2 am Morgen: YouTube, Emilie Bourgoin, NDR.

Kuratiert von Björn Czieslik, editiert von Maria Gramsch.


"WSJ": YouTube will Kinder-Videos komplett zu YouTube Kids auslagern.
Kids only: YouTube überlegt, alle Videos für und mit Kindern in die separate App YouTube Kids auszulagern, berichtet das "Wall Street Journal". Die Autoplay-Funktion, die direkt zum nächsten Video springt, könnte beim Kinder-YouTube wegfallen. Sie hatte in der Vergangenheit mehrfach dazu geführt, dass Kinder nicht-kindgerechte Videos zu sehen bekamen. Deswegen ermittelt derzeit der US-Verbraucherschutz FTC.
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Berufe mit Zukunft von A-Z: L wie Lobbyistin – Emilie Bourgoin.
Raus aus dem Hinterzimmer: Emilie Bourgoin leitet die politische Kommunikation der Rewe Group. Im Gegensatz zum Lobbyisten-Klischee will sie niemandem heimlich etwas einflüstern, sagt die Französin im Porträt von Anne-Nikolin Hagemann für die turi2 edition #8. Stattdessen will sie für Transparenz, Dialog und Offenheit stehen. Lesen Sie das ganze Porträt hier als Online-Text oder hier im kostenlosen E-Paper des Buchs und klicken Sie hier den Videofragebogen.

Zahl des Tages: Qualitativ minderwertige 1.000 Musikvideo-Klassiker wollen YouTube und Universal bis Ende 2020 technisch aufhübschen. Die Videos aus der Zeit des Röhrenfernsehers werden durch HD-Videos ersetzt. URL, Views und Likes bleiben bestehen.
techcrunch.com, cnet.com


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Baroness Gail Rebuck im Bertelsmann Business Podcast
In Folge 4 des Bertelsmann Business Podcasts "Kreativität und Unternehmertum" erzählt Penguin Random House Board Director Baroness Gail Rebuck, wie wichtig Bücher für die Gesellschaft sind und wie sie die Liebe zum Lesen in einem Haus ohne Bücher entdeckt hat.

– NEWS –

NDR: 380 Mitarbeiter haben am Mittwoch gestreikt. Aktuelle Sendungen fielen am Nachmittag aus, "extra 3" und "Zapp" liefen nur im Live-Stream. DJV und Verdi fordern eine Gehaltserhöhung von 8 % wie im öffentlichen Dienst. Der NDR bietet 1,9 % mehr Geld.
djv-hamburg.de, ndr.verdi.de, ndr.de


Digitalradio: Der niedersächsische Landtag fordert die Landesregierung auf, sich für ein Ende der Radio-Übertragung via DAB+ einzusetzen. Die Technik habe sich nicht durchgesetzt und sei "Geldverschwendung", "zukunftsträchtiger" für Radio sei 5G.
infosat.de, teltarif.de


Apple bereitet den Abzug aus China vor und will offenbar 15 bis 30 % der iPhone-Produktion abziehen, berichtet das Wirtschaftsblatt "Nikkei Asian Review". Sollten im Handelsstreit zwischen China und den USA Strafzölle für Apple fällig werden, trete die Teilverlagerung in Kraft.
asia.nikkei.com via zdnet.de


Russland hat den deutschen Studenten Lukas Latz (Foto) ausgewiesen, weil er Interviews ohne Journalisten-Visum geführt hat. Für seine Abschlussarbeit hat er mit Gegnern eines Kupferbergwerks gesprochen und darüber für die linke Wochenzeitung Jungle World geschrieben.
welt.de, deutschlandfunknova.de


Meistgeklickter Link gestern Abend: "Spiegel"-Chef Steffen Klusmann nennt den Print-Journalismus eine sterbende Branche.
horizont.net

"Firmen wie wir sollten nicht so viele Entscheidungen treffen, wie wir es derzeit tun."

Facebook-Operativchefin Sheryl Sandberg fordert wie Mark Zuckerberg mehr Regulierung für das Netzwerk. An der Entwicklung der Regeln wolle sie aber beteiligt sein.
cnet.com, hollywoodreporter.com


– BACKGROUND –

Ansage von Mutti: Angela Merkel attestiert der CDU Fehler beim Umgang mit Rezos Zerstörung der CDU. Ihre Partei müsse lernen, sich auf Kritik einzulassen und in solchen Situationen locker zu reagieren, sagt Merkel bei einer Diskussion mit Schülern in Goslar.
spiegel.de


Vapiano will mit Digitalisierung den roten Zahlen entkommen. Kunden können am Terminal oder per App bestellen, statt Schlange zu stehen. Die Terminals funktionieren jedoch mitunter nicht, die Zubereitung dauert bis zu 40 Minuten, erlebt Anna-Lena Leidenberger in einer Testfiliale.
orange.handelsblatt.com


Video-Tipp: Die Funk-Satire Walulis nimmt sich Personality-Magazine zur Brust. Barbara, JWD und Boa schafften zwischen vielen Anzeigen einen Personenkult um ihre Namensgeber. Als "Editor-at-Large" ("Barbara") oder "Spielmacher" ("Boa") hätten die Promis zwar Einfluss, seien aber nicht unbedingt bei der "Knochenarbeit" vor Ort.
youtube.com (8-Min-Video)


– BASTA –

Wonderwahl: Sänger Liam Gallagher will die Wiedervereinigung seiner früheren Band Oasis per Gesetz erzwingen – und zwar als britischer Premierminister. Seine Wahlparole: "Why me? Why not." Vermutlich Zufall, dass sein im Herbst erscheinendes Album eben diesen Titel trägt.
stern.de, twitter.com


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