Murdoch globalisiert sein "Wall Street Journal".

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Papier für die Welt: Rupert Murdoch spendiert seinem "Wall Street Journal" eine globale, gedruckte Ausgabe. Das Blatt soll ab Mitte September fünf Mal pro Woche vollfarbig im großen Broadsheet-Format erscheinen und die kompakten Regional-Ausgaben für Europa und Asien ersetzen. Von dem Format hatte sich das Blatt vor zehn Jahren aus Kostengründen verabschiedet.

Eine Redaktion in New York erstellt die Welt-Ausgabe auf Basis des US-Blattes, Redaktionen in London und Hongkong liefern regionale Inhalte. Das "WSJ" soll so weltweit einheitlicher auftreten. Gedruckt wird es an "mehreren Standorten" rund um die Welt.

Chefredakteur Gerard Baker nennt die Pläne einen "wichtigen Schritt für die globale Expansion" des "Wall Street Journals" und hofft, bis 2017 weltweit 3 Mio Leser zu erreichen, derzeit sind es 2,2 Mio, knapp 700.000 davon lesen das "WSJ" nur digital.
capitalnewyork.com, theguardian.com, globenewswire.com