“Welt” und N24 fremdeln noch.

Scheinriese: Der Zusammenschluss der “Welt” mit dem zugekauften Nachrichtensender N24 geht nur schleppend voran. Die von Springer mit reichlich Selbstlob bedachte Multimedialität “findet kaum statt”, berichtet der “Kress Report”. Autor Jens Twiehaus beschreibt in seiner bemerkenswert kritischen Titelgeschichte eine “stotternde Maschine”. Auch der neue “Welt”-Herrscher Jan-Eric Peters, der künftig über alle Aktivitäten von WeltN24 wacht, kann nur bedingt durchgreifen. Hauptproblem sind die beiden Standorte, der “Welt”-Newsroom in der Ullstein-Halle in der Rudi-Dutschke-Straße und die TV-Redaktion samt Studios am Potsdamer Platz. Eine Vereinigung wird es erst im Neubau neben dem Berliner Springer-Hochhaus geben. Vor allem beim Bewegtbild regieren Doppelstrukturen: Die TV-Inhalte von N24 sind fürs Fernsehen gemacht und finden in den Digitalangeboten der “Welt” kaum Verwendung. Autor Twiehaus hält den Springer-Anspruch, “eine der größten multimedialen Redaktionen in Deutschland” zu betreiben, vorerst für einen “PR-Slogan”. (Foto: kress.de)
“Kress Report”, Nr. 17/14, S. 14 + 15, presseportal.de (Vorabmeldung), turi2.de (Background)

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