lexikon2: Jan Böhmermann.

Jan Böhmermann 600
Jan Böhmermann – die Hoffnung der deutschen Unterhaltung im Studio seines "Neo Magazin Royale". (Foto: dpa)

Jan Böhmermann wuchs im Nordbremer Arbeiterstadtteil Vegesack zu einer stattlichen Größe und beachtlichem Selbstbewusstsein heran. Ob es ein Auflehnen gegen die strenge Hand seines Polizisten-Vaters war, das ihn ins komische Fach bewegte, ist nicht dokumentiert. Jedenfalls fiel Jan schon als Teenager durch seinen anarchischen Humor und sein journalistisches Geschick auf. 1999 begann er als Moderator, Produzent und Autor für Hörfunk und Fernsehen, 2003 wurde er Anstalts-Volontär bei der ARD. Lange Zeit galt das selbsternannte "Arschloch mit Herz" als zu subversiv und unverfroren für den großen Durchbruch, doch er kam ab 2009 als Sidekick von Harald Schmidt.

Das Abendprogramm ließ Jan Böhmermann von da an nicht mehr los. Von 2010 bis 2013 hat er sich als Live-Moderator der Radiosendung Lateline den Quatsch von Jugendlichen angehört und mit der Feuchtgebiete-Autorin Charlotte Roche moderierte er – wegen Uneinigkeiten nur ein paar Monate lang – einen Latenight-Talk.

Seine Heimat hat der Unterhaltungsjournalist – er wurde mehrfach als solcher ausgezeichnet – nun im ZDF mit seinem Neo Magazin Royale gefunden. Die Satire-Sendung ist – wie so vieles, was Böhmermann anfasst – trotz bescheidener Quoten ein großer Erfolg.

News über Jan Böhmermann auf turi2.de

Geboren am 23. Februar 1981

Profile:
twitter.com/janboehm
https://www.facebook.com/jboehmermann
wikipedia.de

sz-magazin.sueddeutsche.de (Porträt von Stefan Niggemeier)
zeit.de ("Der Alleinunterhalter")
taz.de ("Arschloch mit Herz"-Interview)


Jan Böhmermann narrt die Medien-Republik mit einem angeblich falschen Mittelfinger des griechischen Finanzministers.
youtube.com (10-Min-Video)
 
 
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Ein Gedanke zu „lexikon2: Jan Böhmermann.

  1. P. H. Anser

    Eine Anrede des super-schlauen Böhmermann fördert Erschreckendes zu Tage (…) Mitbürger und Mitbürgerinnen (…).
    Wenn schon, dann umgekehrt – erst die Frauen dann die Männer. Allerdings greift diese verbale Seuche, basierend auf Sozi-Orthografie, immer mehr um sich.
    Doch: Spätestens im zweiten Schuljahr müsste jeder begriffen haben, dass der Plural eines Substantivs geschlechts-neutral zu sein hat!!!
    Also niemals Bürgerinnen und Bürger, sondern nur Bürger!
    Niemals Wählerinnen und Wähler, sondern nur Wähler (etc., etc.) .

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