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Bei der Digitalisierung ist es wie bei der Musik: Was das genau bedeutet, erfahren Sie von Keynote-Speaker Christian Bredlow (Gründer & Geschäftsführer Digital Mindset) auf dem Kongress der Deutschen Fachpresse unter dem Motto #move am 22./23. Mai in Berlin. Jetzt anmelden!

Basta: Stop, look, listen to your heart.

Luftschoten: Apples Hipster-Hörgeräte machen Friseuren und Baristas das Leben schwer. Viele finden es respektlos, wenn Kunden ihre Airpods nicht rausnehmen, weil so unklar bleibt, ob sie zuhören. Vielleicht gilt das ja als Zustimmung zur Glatze oder zum Senf im Kaffee.
buzzfeednews.com


Mein größter Misserfolg – und was ich daraus gelernt habe (4): Stephanie Huber.


Ein Bus voll neuer Kraft: Stephanie Huber kann die Firma ihres verstorbenen Mannes nicht weiterführen und verkauft sie schweren Herzens. Aus dem Schicksalsschlag entwickelt sie die Kraft für etwas Neues: Sie wird Konflikt-Managerin. Stephanie Huber ist die erste turi2-Leserin, die Ihre Geschichte vom lehrreichen Scheitern aufgeschrieben hat. Weitere Stories bitte an post@turi2.de.
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Besetzung der Schlichtungsstelle von ARD, ZDF und Verlagen steht fest.

Schlichtungsstelle von Öffentlich-Rechtlichen und Verlagen kann ab 1. Mai angerufen werden. Das Gremium soll laut Epd nur anlassbezogen zusammentreten. Die ARD entsendet ihren Vorsitzenden Ulrich Wilhelm, Stellvertreterin Karola Wille und den Intendanten der jeweiligen Anstalt. Beim ZDF werden Intendant Thomas Bellut, Justitiar Peter Weber und Eckart Gaddum, Leiter der Hauptredaktion Neue Medien, im Gremium sitzen. Der BDZV schickt Präsident Mathias Döpfner und einen seiner vier Stellvertreter sowie ein Vertreter des Verlags, von dem die Beschwerde ausging.
"FAZ", S. 15 (Paid), turi2.de (Background)

Facebook arbeitet an einem eigenen Sprachassistenten.


Alexa, was hat Facebook vor? Facebook rüstet im Kampf gegen Amazon, Apple und Google auf und plant einen eigenen smarten Sprachassistenten, berichtet CNBC. Der Speaker soll Amazons Alexa, Apples Siri und Googles Home Konkurrenz machen. Bereits seit Anfang 2018 arbeitet die AR- und VR-Abteilung an dem Projekt.

Der KI-Assistent soll u.a. in Oculus Headsets oder Facebooks smartem Videochat-Bildschirm Portal (Foto) laufen, bestätigt Facebook. Portal arbeitet bereits mit einer integrierten Spracherkennung. Nutzer können ihn mit "Hey Portal" aktivieren, jedoch nur einfache Kommandos erteilen. Für komplexere Anfragen ist bislang Amazons Alexa integriert.
cnbc.com, theverge.com

Astra und der Hamburger Verkehrsverbund machen Bier zur Fahrkarte.

Drink and drive: Astra und der Hamburger Verkehrsverbund machen das Aktionsbier "Astra Abfahrt" zur Fahrkarte für Nachtschwärmer. Die Kampagne hat die Hamburger Agentur Grabarz & Partner zusammengebraut. Austrinken müssen die Fahrgäste dennoch vor dem Einstieg – der Konsum von Alkohol bleibt bei der HVV weiterhin verboten.
abendblatt.de (Paid), youtube.com (30-Sek-Spot)

Post-Chef Frank Appel weist Datenschutz-Vorwürfe zurück.

Deutsche Post: Frank Appel wehrt sich gegen die Vorwürfe, die Post würde das Briefgeheimnis verletzen. Es sei schon lange Praxis, dass Briefe für Kunden gedruckt und kuvertiert würden. Die Beachtung von Post- und Fernmeldegeheimnis gehöre zum Alltag. Laut einem Gutachten speichere die Post digitale Kopien von Briefen auf Post-Rechnern, wo diese unzureichend geschützt sein sollen.
faz.net (Paid), turi2.de (Background)

Meinung: Philipp Welte lehnt eine Fusion von VDZ und BDZV ab.

Schöne neue Welte: Burda-Vorstand und VDZ-Vize Philipp Welte spricht sich im Interview mit Ulrike Simon gegen eine Fusion von VDZ und BDZV aus. Kooperationen seien an mancher Stelle sinnvoll, aber die beiden "in sich schon komplexen Gebilde" würden durch eine Fusion keine moderne, schnelle Interessenvertretung. Stattdessen müsse der VDZ durch Reformen einheitlicher hinsichtlich Mitgliedschaft, Leistung und Beitrag werden.
"Horizont" 16/2019, S. 13 (Paid)

Zahl des Tages: Jeder 15. Heavy User schließt bei der "Welt" ein Digital-Abo ab.

Zahl des Tages: Jeder 15. Heavy User entscheidet sich bei der "Welt" für ein Digital-Abo, plaudert Chefredakteur Ulf Poschardt im "Horizont"-Interview aus dem Nähkästchen der Tracking-Daten. Zwischen 30 und 60 % der Nutzer landeten "bewusst und direkt" auf den Online-Angeboten der "Welt".
"Horizont" 16/2018, S. 10-11 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Strengere Maßstäbe für freie Mitarbeiter": "Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt im Gespräch.

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TV-Tipp von TV Spielfilm: Ein rechtschaffener Jungpolizist (Ben Münchow) hadert mit seinem kleinkriminellen Vater (Martin Brambach)… Eine schräge und stellenweise saukomische Krimikomödie von Hermine Huntgeburth ("Die weiße Massai", "Tom Sawyer").
"Tödliches Comeback", Das Erste, 20.15 Uhr
Unser Tipp: direkt ins laufende TV-Programm einschalten mit Smartphone, Tablet, PC oder TV: live.tvspielfilm.de

Zitat: Mathias Döpfner spricht sich gegen Upload-Filter aus.

"Wir als Journalisten-Haus sind per se gegen den Einsatz von Upload-Filtern, weil sie theoretisch zur Inhaltskontrolle missbraucht werden können."

Springer-Chef Mathias Döpfner, vorab eifriger Befürworter der EU-Urheberrechtsreform, erklärt bei der Springer-Hauptversammlung und nach der finalen Abstimmung in Brüssel, dass er Upload-Filter im Journalismus ablehnt.
per Mail

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Heute Idee, morgen Innovation
Wir fördern eure innovativen Geschäftsideen aus den Bereichen Content und Tech. Dafür stellen wir Arbeitsplätze, Finanzierung, vermitteln entscheidende Kompetenzen sowie das richtige Netzwerk. Wir richten das Programm und eure Mentoren individuell auf euren Bedarf aus.
www.nextmedia-hamburg.de

True Fruits haut Wettbewerber plakativ in die Pfanne.

True Fruits provoziert erneut mit einer Kampagne: Die Smoothie-Abfüller plakatieren in sechs Städten "Sag Ja zu Plastik". Zu sehen sind u.a. die Plaste-Pullen von Fanta, Punica, Valensina, Granini – Eckes-Granini ist gar Miteigentümer von True Fruits. Die ironische Botschaft: "Glas kann kaputt gehen. Plastik bleibt für im Meer und ewig."
horizont.net, wuv.de


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DIE ZEIT mit Auflagenplus in allen Sparten in der IVW I/2019
DIE ZEIT steigert ihre verkaufte Auflage laut IVW 1/2019 im ersten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahr deutlich auf 498.929 Exemplare (+0,9 %). Im „harten Verkauf“ (EV plus Abo) gewann DIE ZEIT um 2.990 Exemplare (+0,7 %) hinzu.
iqm.de/zeit

"Wiwo": Generation Z mischt die Welt der Marken auf.

Generation Z könnte mit ihrer Denkweise den Konsum stärker verändern als die Digitalisierung, schreibt die "Wirtschaftswoche". Menschen der Jahrgänge 1995 bis 2010 recherchieren ihre Infos selbst per Smartphone, wollen unkompliziert kaufen und vertrauen Communities. Sie suchen nach glaubwürdigen und sozial verantwortlichen Marken – klassische Werbung wird unwichtig.
wiwo.de

Paid-Content-Startup Steady erhält Millionen-Investment.

Steady erhält eine Millionen-Investition von Müller Medien und der IBB Beteiligungsgesellschaft. Das Startup aus Berlin liefert 400 Journalisten, Bloggern und Podcastern die Technologie für digitale Abos. Medien wie Krautreporter, "Titanic" und Übermedien verwalten über Steady ihre Mitgliedschafts-Modelle. Müller hält nun rund 15 %, IBB rund 5 % der Anteile – die genaue Höhe des Investments bleibt geheim. Geschäftsführer von Steady sind die einstigen Krautreporter-Gründer Sebastian Esser und Philipp Schwörbel.
steadyhq.com, eigene Infos, turi2.de (Background)

Onefootball lässt britische Fußballfans einzelne Spiele ohne Abo kaufen.

Onefootball bietet ab sofort einzelne Fußball-Übertragungen zum Kauf innerhalb der App an. Das Angebot ist zunächst auf Großbritannien und Irland beschränkt – möglich durch einen Deal mit dem TV-Anbieter Eleven Sports. App-Nutzer auf den Inseln können Spiele der spanischen La Liga nach dem Pay-Per-View-Prinzip kaufen, die Preise beginnen bei 2,99 Pfund bzw. 3,49 Euro. Onefootball rechnet über Apple iTunes oder Google Play Store ab. Einzelspiele auf Abruf will das Startup auch in Deutschland anbieten.
per Mail, horizont.net

Zitat: Karl-Heinz Ruch will nicht glauben, dass Journalisten nicht ans Zeitungssterben glauben.

"Die Journalisten wissen genau, wann Schluss ist mit dem Diesel und wann mit der Braunkohle. Nur von einem Ende der Zeitung wollen sie nichts wissen."

"taz"-Geschäftsführer Karl-Heinz Ruch verabschiedet sich aus dem Berufsleben und vom Geschäftsmodell Tageszeitung. Wochenzeitungen könnten sich noch eine Weile halten.
"Frankfurter Rundschau" via horizont.net, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Karl-Heinz Ruch spricht 2017 auf der "taz"-Baustelle über die Zeitungskrise.

Springer will sich vom Bereich Marketing Media trennen.

Springer plant, sich "mittel- bis langfristig" vom Geschäftsbereich Marketing Media zu trennen, kündigt Vorstandschef Mathias Döpfner bei der Hauptversammlung an. Zum Bereich zählt etwa das Preis- und Produktvergleich-Portal Idealo. Ein Sprecher erläutert, Trennung bedeute nicht Verkauf – einzelne Töchter könnten beispielsweise anderen Bereichen zugeordnet werden. Ein Verkauf von Idealo sei nicht geplant. Springer will sich laut Döpfner auf die beiden anderen Säulen digitaler Journalismus und digitale Rubriken konzentrieren und darin nichts weniger werden als "Weltmarktführer". In das Rubrikengeschäft mit Job-, Immobilien- und Autoportalen will Springer dieses Jahr einen "mittleren zweistelligen Mio-Euro-Betrag" investieren.
de.reuters.com

Hinweis: In einer früheren Version war von einem Verkauf des Bereichs Marketing Media die Rede. Laut Springer solle der Bereich jedoch nicht verkauft, sondern aufgelöst und die enthaltenden Unternehmen z.B. neu zugeordnet werden.

Axel Springer verpasst sich einen neuen Markenauftritt.


Vorsicht, frisch gestrichen: Springer überarbeitet sein Corporate Design – und stellt den im Digitalen oft präsenten Unterstrich ins Zentrum. Das bislang statische Logo wird ab Mai durch eine animierte Version ersetzt. Springer schreibt sich weiter klein, allerdings in neuer Schriftart. Neuer Claim des Unternehmens wird "We empower free decisions". Die charakteristischen, farbigen Quadrate verschwinden nach 16 Jahren. Einzug halten grelle Farben mit dezenter Augenkrebs-Gefahr, die auch die weiterhin analogen Visitenkarten der Mitarbeiter schmücken werden.

Das neue Design soll den "rasanten Wandel hin zu einem durch und durch digitalen Medien- und Technologieunternehmen" ausdrücken, sagt Vorstandschef Mathias Döpfner. Der neue Marken-Claim soll den Auftrag des Unternehmens verdeutlichen, "Menschen mit unabhängig recherchierten Informationen zu ermöglichen, freie Entscheidungen für ihr Leben zu treffen". Den neuen Auftritt hat die Springer-Kommunikation mit der Agentur Superunion entwickelt, das Soundlogo stammt von der Agentur Why Do Birds.
axelspringer.com


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