Basta: Tinder schafft den Attraktivitäts-Score ab.

Tinder App-Logo 150In diesem Spiel sind alle Tricks erlaubt: Tinder mottet den Elo-Score ein, den Attraktivitäts-Ranking-Faktor, der bisher entschied, welche Profile einander vorgeschlagen werden – nicht zugunsten innerer Werte, sondern eines anderen Algorithmus. In-App-Käufe, mit denen Nutzer das Ranking außer Kraft setzen können, bleiben ebenfalls bestehen – verschmäht-flüssige Entlein können also nach wie vor Amor-Pfeile auf Schwäne schleudern.
theverge.com

"taz" gründet Team für Zukunftsprojekte mit fünf Mitarbeitern.

In Zukunft: Die "taz" gründet ein Konzeptteam, die fünf Mitarbeiter sollen sich um Zukunftsprojekte kümmern und dabei den Innovationsreport berücksichtigen. Bis Anfang 2021 soll u.a. die Weiterentwicklung der "taz" im Netz, der Wochenendausgabe und der App stehen. Luise Strothmann übernimmt die Produktentwicklung der "taz" im Netz, Jürn Kruse das Community-Management, Jörg Kohn die "taz am Wochenende". Lena Kaiser und Jan Kahlcke verantworten die Entwicklung der täglichen App.
per Mail, turi2.de (Background)

Zeitschriften-Gutschein-App Eazers gibt auf.

Eazers: Die Gutschein-App für Printmedien stellt ihren Betrieb ein. Geschäftsführer Jürgen Kieslich sieht keine ausreichenden Wachstumschancen für die App, mit der Verlage potenziellen Lesern digitale Gutscheine für gedruckte Zeitungen und Zeitschriften ausstellen konnten. Im Programm von Eazers waren u.a. "Bild", "Wirtschaftswoche" und Spezial-Titel. Das Angebot war beim SZZ Presse-Grosso entstanden.
dnv-online.net

Meinung: Tik-Tok könnte das erste weltweite Social Network werden.

Tik-Tok könnte das erste weltumspannende Social Network werden, schreibt Corinna Budras in der "FAS". Anders als Facebook oder Snapchat komme die App aus China, wo meist einheimische Netzwerke den westlichen Platzhirschen vorgezogen würden. Offizielle Nutzerzahlen gibt es zwar nicht, Experten gehen aber von einer halben Milliarde Nutzern der Synchron-Sing-App aus. Die meisten davon sind Teenager, doch auch Ältere würden den Hype nun für sich entdecken.
"FAS", S. 24 (Paid)

Otro vermarktet Fußball-Stars in einer App.

Otro versucht mit einem Mix aus Community und Streaming Fußball-Fans zum Bezahlen zu animieren. Die neue App-Plattform zeigt für 3,99 Euro Videos und Interviews mit Stars wie David Beckham und Lionel Messi. Hinter der Content-Marketing-Maßnahme der Fußball-Elite stehen Unternehmer Simon Oliveira, Investor 23 Capital und die Digitalagentur R/GA.
otro.com, forvision.de

Amazon bringt Bezahlsystem Amazon Pay in Restaurants und an Tankstellen.

amazonAmazon tritt im Bezahlsektor in Konkurrenz zu Apple und Google und will Kunden mit seinem Bezahlsystem Amazon Pay künftig auch per App mobil bezahlen lassen, schreibt das "Wall Street Journal". Insbesondere Tankstellen und Restaurants will Amazon als Nutzer gewinnen, da beide den Versandhändler nicht als direkten Konkurrenten ansehen.
wsj.com (Paid) via businessinsider.de

Musical.ly verschmilzt mit Tik Tok und verschwindet als App-Name.


Namedropping: Musical.ly, Synchrongesangs-App mit rund 100 Mio überwiegend jungen Nutzern, verschmilzt mit der Konkurrenz-App Tik Tok. Der App-Name Musical.ly verschwindet vom Markt. Beide Apps gehören der chinesischen Firma Bytedance. Nach der Fusion soll Tik Tok 200 bis zu 600 Mio Nutzer erreichen und von einer reinen Tanz-und-Sing-Plattform zu einer vollwertigen Videoapp weiterentwickelt werden.

Während Musical.ly vor allem im Westen genutzt wird, ist Tik Tok in Asien erfolgreich. Musical.ly startete 2014 mit seinem Hauptsitz in Los Angeles. Entwickelt wurde die App jedoch in China. 2017 kaufte Bytedance die App für einen Preis zwischen 800 Mio und 1 Mrd Dollar. Musical.ly ist vor allem bei Teenagern beliebt, kämpft aber mit der Kritik, Pädophile anzulocken.
netzfeuilleton.de, faz.net

Studie: Forscher können Twitter-Nutzer mit Metadaten zu 96,7 % identifizieren.

Twitter: Anhand der Metadaten, die Nutzer bei jedem Tweet mitsenden, können Nutzer exakt identifiziert werden, analysieren Forscher des University College in London. Bei jedem Tweet senden Nutzer 144 "obskure Datenfelder". Die Forscher konnten damit 10.000 Nutzer zu 96,7 % genau bestimmen, auch wenn diese versucht haben, ihre Identität zu verschleiern.
wired.co.uk, sueddeutsche.de