Apple ist der Leviathan unter den Unternehmen der Welt, cash-gewordener Alptraum im Zirkel der Aspiranten auf die erste Market-Cap-Billion. Weiterlesen im lexikon2.de

Basta: Stop, look, listen to your heart.

Luftschoten: Apples Hipster-Hörgeräte machen Friseuren und Baristas das Leben schwer. Viele finden es respektlos, wenn Kunden ihre Airpods nicht rausnehmen, weil so unklar bleibt, ob sie zuhören. Vielleicht gilt das ja als Zustimmung zur Glatze oder zum Senf im Kaffee.
buzzfeednews.com


Facebook arbeitet an einem eigenen Sprachassistenten.


Alexa, was hat Facebook vor? Facebook rüstet im Kampf gegen Amazon, Apple und Google auf und plant einen eigenen smarten Sprachassistenten, berichtet CNBC. Der Speaker soll Amazons Alexa, Apples Siri und Googles Home Konkurrenz machen. Bereits seit Anfang 2018 arbeitet die AR- und VR-Abteilung an dem Projekt.

Der KI-Assistent soll u.a. in Oculus Headsets oder Facebooks smartem Videochat-Bildschirm Portal (Foto) laufen, bestätigt Facebook. Portal arbeitet bereits mit einer integrierten Spracherkennung. Nutzer können ihn mit "Hey Portal" aktivieren, jedoch nur einfache Kommandos erteilen. Für komplexere Anfragen ist bislang Amazons Alexa integriert.
cnbc.com, theverge.com

Apple und Qualcomm beenden Patentstreit.


An Apple a day keeps Qualcomm away: Apple und Qualcomm einigen sich im jahrelangen Patentstreit kurz nach Prozessbeginn. Die beiden Unternehmen wollen sämtliche Rechtsstreitigkeiten weltweit beenden. Apple zahlt einen nicht öffentlich kommunizierten Betrag an Qualcomm. Beide Parteien unterzeichnen zudem eine auf sechs Jahre angelegte Lizenzvereinbarung sowie ein auf mehrere Jahre angelegtes Lieferabkommen.

Bisher liefert Intel die Halbleiter an Apple. Der Aktienkurs von Qualcomm stieg nach der Einigung um mehr als 20 %. Der Kurs von Apple notierte weitgehend unverändert. Zuvor warf Qualcomm Apple vor, Patente verletzt zu haben. Apple beschuldigte Qualcomm, überhöhte Lizenzgebühren für Patente zu verlangen.
faz.net, turi.de (Background)

Bundesbank will europäische Alternative zu Apple Pay.

Apple Pay: Die Bundesbank fordert eine europäische Alternative zu den digitalen Bezahlangeboten der Tech-Konzerne, sagt Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz in der "Welt am Sonntag". Apple, Google, Paypal und Amazon übernehmen "mehr und mehr die Kundenbeziehung" und degradierten die Banken zu Zahlungsabwicklern im Hintergrund.
"Welt am Sonntag", S. 37 (Paid)

Meinung: Apple News Plus ist kein großer Wurf.

Apple wird mit seiner News-Flatrate den Journalismus "weder retten noch ruinieren", kommentiert Marcus Schuler im Deutschlandfunk. Die ersten zwei Wochen hätten gezeigt, dass die App kein großer Wurf sei und bisweilen anstrengend in der Bedienung. Mittelfristig könnte sich das Angebot am ehesten für Magazine lohnen, die so ein Schaufenster für neue Leser erhalten.
deutschlandfunk.de

US-Wahlkampf heizt Debatte um Aufsplittung von Tech-Konzernen an.

Tech-Konzerne wie Google oder Apple verlieren in den USA an politischen Zuspruch, beobachten Roland Lindner und Winan von Petersdorff. Forderungen wie von der Präsidentschaftskandidatin Elisabeth Warren, Konzerne zu zerschlagen, sorgen für einen Stimmungswandel gegenüber den bisher als unangreifbar geltenden Vorzeigekonzernen. Doch Vormachtstellungen könnten flüchtig sein - wie einst beim Aufstieg und Fall von MySpace.
faz.net (Paid), turi2.de (Background)

Microsoft, Google und Amazon krempeln den Gaming-Markt um, glaubt Axel Postinett.

Microsoft, Google und Apple drehen den Gaming-Markt mit Streaming auf links, beobachtet Axel Postinett. Konsolen und das Installieren seien passé, mit ihren Gaming-Abos machten Google und Apple auch anderen Digitalmedien Konkurrenz, weil Nutzer nur auf einer Bildschirm-Hochzeit tanzen können. Größte Macht habe Amazon, wegen des massiven Cloud-Marktanteils, der Spieleplattform Twitch und Millionen Prime-Mitgliedern, glaubt Postinett.
handelsblatt.com (Paid)

Deutsche Verlage reagieren verhalten auf Apple News+.

Apple News+ stößt bei den deutschen Verlagen auf verhaltene Reaktionen, beobachtet Christian Meier. Gruner + Jahr und Burda wollten erst einmal das konkrete Modell abwarten. Bei der "FAZ" erntet das Angebot scharfe Kritik, weshalb der Verlag es "schlichtweg ablehnen" müsse, sagt Geschäftsführer Thomas Lindner. Aktueller Journalismus sei nicht auf das Prinzip Spotify übertragbar. Einzig Bauer mit seinen zahlreichen Zeitschriften in den USA habe das Angebot von Apple bereits angenommen.
welt.de

Basta: Huawei schneidet sich mit Apple-Diss ins eigene Fleisch.

Huauweia: Huawei schießt nach der gestrigen Showtime gegen Konkurrent Apple. Auf Twitter bedankt sich der chinesische Tech-Gigant für das Warm-up und verweist auf die eigene "Hauptveranstaltung" heute. Ein Apple-Jünger antwortet schlicht mit einem Foto der Verhaftung von Meng Wanzhou, Finanzchefin und Tochter des Huawei-Gründers, in Kanada – bei der sie MacBook, iPhone 7 Plus und iPad Pro im Gepäck hatte.
giga.de

Apple gibt Details zur Video-Plattform Apple TV+ bekannt.


Alles auf Abo: Apple nennt bei seiner Produktshow Details zum erwarteten Video-Abodienst namens Apple TV+ – er versammelt exklusive Filme und Serien und soll im Herbst in mehr als 100 Ländern starten. Der Abopreis bleibt noch geheim. In den USA startet Apple außerdem den Dienst Apple News+, eine Art Digital-Kiosk. Rund 300 Zeitschriften sind dabei, u.a. "Vogue", "Wired" und "People", aber nur zwei Zeitungen, das "Wall Street Journal" und die "Los Angeles Times".

Ferner kündigt Apple ein neues Spiele-Abo, Mobilspiel-Flatrates und eine eigene digitale Kreditkarte an. Goldmann Sachs und MasterCard sind Apples Partner bei der AppleCard. Insgesamt setzt der Konzern künftig auf neue Abo-Modelle als Wachstumstreiber.
spiegel.de, heise.de, lead-digital.de

"WSJ": Apple Streamingangebot kommt mit Abos für HBO, Showtime und Starz für je 9,99 Dollar.


Netflix Killer? Apple präsentiert bei der Vorstellung seines eigenen Streaming-Dienstes auch Abos für die Bezahlsender HBO, Showtime und Starz für jeweils 9,99 Dollar, berichtet das "Wall Street Journal". Die Abos sollen Bestandteil von Apples TV App und mit einem Klick verfügbar sein. Zum Vergleich: Wer etwa das Streaming-Paket von HBO direkt bucht, zahlt 14,99 Dollar im Monat. Für deren Verbreitung auf Smart TVs verhandle der Tech-Riese mit zahlreichen Herstellern. Für das neue Streaming-Angebot produziere Apple auch eigene Inhalte, die in jedem Fall nicht kostenlos sein werden. Apples Mitarbeiter bezeichnen die TV-Bestrebungen des Konzerns als "Netflix Killer".

Apple News werde ebenfalls 9,99 Dollar kosten und Inhalte von mehr als 200 Zeitschriften und aus Zeitungen beinhalten. Apple News und das neue Streamingangebot sind Teil der Bestrebungen von Apple-Chef Tim Cook, den Konzern mehr auf Services zu trimmen. Er arbeite bereits seit der Übernahme von Beats Electronics im Jahr 2014 und dem Start von Apple Music 2015 daran.
wsj.com (Paid) via 9to5mac.com, meedia.de

Lese-Tipp: Helene Laube und Guido Mingels porträtieren Apple-Chef Tim Cook.

Lese-Tipp: Tim Cook bewegt sich mit zunehmenden Einnahmen weg vom Apple-Mythos und betreibt so "die Mi­cro­sof­ti­sie­rung von App­le". Helene Laube und Guido Mingels porträtieren den Apple-Chef und Nachfolger von Steve Jobs als ein "Ge­nie der Langeweile". Cook sei kein Vi­sio­när, wie Jobs es war: "Tim ist der Typ, der Ste­ves Fir­ma führt." Apple habe er mit "höchst langweiligem Zeug" profitabel gemacht, u.a. der Op­ti­mie­rung der Lie­fer­ket­te oder der glo­ba­len Produktionsabläufe.
"Spiegel" 13/2019, S. 60-65 (Paid)

Apple startet eine "Initiative zur Förderung kritischen Denkens".

Apple will Medienkompetenz schulen und unterstützt mit einer "Initiative zur Förderung kritischen Denkens" gemeinnützige Organisationen in den USA und Europa, die unabhängige Programme dazu anbieten. Zum Start fördert der Konzern das News Literacy Project und das Projekt Common Sense in den USA sowie das italienische Projekt Osservatorio Permanente Giovani-Editori.
apple.com

Kalifornisches Gericht bestätigt Qualcomm-Patentverletzung durch Apple.

Qualcomm vs. Apple: Ein kalifornisches Gericht bestätigt, dass Apple drei Patente verletzt habe und spricht Qualcomm 31,6 Mio US-Dollar Schadenersatz zu. Die Summe ist für Apple finanziell irrelevant, die grundsätzliche Feststellung einer Patentverletzung könnte die noch ausstehenden Verfahren aber zu Qualcomms Gunsten entscheiden.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Apple kontert der Spotify-Kritik zu Appstore-Bedingungen.

Apple kassiert von Spotify-Kunden mit Free-Accounts keine Gebühren im Appstore, kontert der Konzern die Kritik von Spotify. Auch für zahlende Kunden, die über Partnerschaften mit Handy-Providern kommen, erhalte Apple keine Gebühren. Spotify sieht sich durch die Regeln im Appstore benachteiligt – auch weil Apple nicht nur den Appstore betreibt, sondern selbst als Streamingdienst agiert.
apple.com, turi2.de (Background)

Ermittler schauen sich Facebooks Datenaustausch mit Amazon, Apple und Co an.

Facebook-LogoFacebook: US-Ermittler untersuchen den Datenaustausch mit Smartphone-Herstellern und anderen Geschäftspartnern. 150 Unternehmen, unter ihnen Amazon, Apple, Microsoft und Sony, sollen einen ausgedehnten Zugang zu Nutzerdaten gehabt haben, wie die "New York Times" schon 2018 berichtete. Facebook sagt, der Zugriff auf Daten sei im Rahmen geltender Regeln gewesen.
nytimes.com (Paid), turi2.de (Background)

"Tech-Konzerne zu zerschlagen wäre saudumm": Frank Thelen will lieber "deutschen Champion" aufbauen.


Anpacken statt verbieten: Investor Frank Thelen findet es schlicht "saudumm", massiv wachsende Internet-Unternehmen wie Google und Facebook zwangsweise aufzuspalten. Thelen geht unternehmerisch an die Sache und kündigt im Video-Interview beim "Focus" Inner Circle an, in Deutschland einen Innovations-Champion aufbauen zu wollen. Sein Fokus liegt auf Blockchain, Energie und digital vernetzter Mobilität. Deshalb tritt Thelen bei der Vox-Show "Die Höhle der Löwen" kürzer: "Ich will mich jetzt mehr auf Zukunftstechnologien konzentrieren."

Thelen warnt die wirtschaftlich florierende Gesellschaft vor zu viel Gelassenheit: "Uns geht es heutzutage noch sehr gut. Industrien, die wir haben, wie die Autoindustrie, die blühen noch. Die werfen noch tolle Gewinne ab. Aber das wird sich sehr bald ändern." In den neuen Leit-Industrien sei Deutschland hinten dran, obwohl es an der Zeit sei, ein Gegengewicht zu GAFA (Google, Apple, Facebook, Amazon) aus den Vereinigten Staaten und BAT (Baidu, Alibaba, Tencent) aus China aufzubauen. Aber: "Erstmal müssen wir überhaupt digital werden", sagt Thelen im Video von "Horizont" und turi2.tv.
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Frank Thelen über die notwendige Digitalisierung der kompletten Verlagswelt.

Spotify verpfeift Apple bei der EU-Kommission.


Spiel mir das Lied vom Appstore: Spotify, mit Sitz in Stockholm eine der wenigen Tech-Größen der EU, klingelt bei den Brüsseler Kartellis um Hilfe gegen Streaming-Konkurrent und Geräte-Goliath Apple. Die Regeln in Apples Appstore behinderten "die freie Auswahl und Innovationen". Spotify-Chef Daniel Ek fordert u.a. klare Regeln für Appstores und freie Auswahl des Bezahlsystems für App-Anbieter.

Außerdem soll die Kommission dafür sorgen, dass Apple nicht mehr die Kommunikation zwischen App-Anbietern und Nutzern beschränken kann. Der wichtigste Kartellaspekt: Apples Bezahlsystem mit seinen 30 % Provision benachteilige Spotify und andere Konkurrenten gegenüber dem hauseigenen Musikdienst Apple Music. Außerdem hindere Apple Spotify daran, Nutzer auf konzerneigener Hardware wie der Apple Watch und dem Lauschsprecher Homepod zu erreichen.
spiegel.de, heise.de, bloomberg.com, newsroom.spotify.com

Basta: Immerhin hat er nicht Tim McIphone gesagt.

How do you like them Apples: Donald Trump hat zwar ein sehr, sehr großes Hirn, aber offensichtlich nicht das allerbeste Namengedächtnis. Bei einem Termin mit Apples Boss Tim Cook nennt er ihn Tim Apple. Tim Cook hat ihn aber nicht als Donald Treason verabschiedet.
techcrunch.com


Sparkassen wollen Apple Pay mit EC-Karte anbieten.

Apple Pay: Die Sparkassen wollen ihren Kunden noch dieses Jahr das Bezahlen per iPhone anbieten – allerdings in Verbindung mit der Girocard (EC-Karte). Deutsche Apple-Pay-Nutzer müssen bisher eine Kreditkarte in ihre virtuelle Geldbörse stecken. Die Sparkassen argumentieren mit der Verbreitung der EC-Karte und wollen Visa und Mastercard keine Gebühren abgeben.
handelsblatt.com (Paid), turi2.de (Background)

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iPhone war gestern: Das Geschäft mit Apple Pay, iTunes und Co. könnte bis 2023 etwa 100 Mrd Dollar Umsatz generieren – pro Jahr. Vielleicht auch mit einem Dienst, den es bis heute noch gar nicht gibt: einem "Netflix des Journalismus". Wie Apple mit Journalismus Geld verdienen will, steht auf editorial.media.

Frankreich will 3 % Digitalsteuer erheben.


Steuernägel mit Digitalköpfen: Finanzminister Bruno Le Maire nennt Zahlen zur geplanten Digitalsteuer, die das Land einführen will, wenn es keine EU-weite Einigung gibt. Frankreich will eine Umsatzsteuer von 3 % von den 30 größten Internetkonzernen erheben. Die meisten kommen aus den USA; weitere u.a. aus China, Deutschland und Spanien.

Das Land würde damit rund 500 Mio Euro einnehmen. Ein modernes Steuersystem müsse besteuern, was wertvoll sei – im 21. Jahrhundert: Daten, meint Le Maire. Die EU-Kommission hat 2018 in einem Konzept den gleichen Steuersatz vorgeschlagen, die Mitgliedsstaaten konnten sich damals aber nicht einigen.
heise.de, handelsblatt.com

Studie: Google und Co machen deutschen Krankenkassen Druck.

Deutsche Krankenversicherer sind nicht auf den digitalen Wandel und die Konkurrenz vorbereitet, die Google, Apple und Amazon ihnen machen werden, sagt eine Deloitte-Studie. Digital Health, sei es in Form von Telemedizin oder E-Patientenakten, komme in Deutschland zu langsam voran. Studien-Autor Gregor Elbel glaubt, wenn Google und Co erst eine kritische Masse an Nutzern erreichen, können die Krankenkassen kaum noch bei datengetriebener Medizin mithalten.
handelsblatt.com

Zitat: Harvard-Professorin Shoshana Zuboff will keine Daten preisgeben.

"Freunden Sie sich nicht mit Alexa an. Fügen Sie dem Strand kein weiteres Sandkorn hinzu. Seien Sie Sand im Getriebe, erzeugen Sie Reibung."

Shoshana Zuboff, Harvard-Professorin für BWL, sagt im "stern"-Interview, das Daten-Geschäft der Internetkonzerne sei "Überwachungskapitalismus".
stern.de

weitere Zitate:
"Es kommt zu einer extremen Elitenbildung. Denn so eine ungleiche Verteilung von Wissen hat es in der Geschichte der Menschheit noch nicht gegeben."

"Wenn wir die Überwachungskapitalisten weiter machen lassen, dann leben wir bald in Google-Städten, in denen Rechner Politik ersetzen und Statistiken Gesetze, in denen Bürger des Geschäfts wegen wie Viehherden herumgetrieben werden."

Sparkassen wollen Apple Pay einführen.


Wenn's um Geld geht, iPhone: Die Sparkassen geben sich geschlagen und "führen sehr positive Gespräche mit Apple", um den Bezahldienst Apple Pay für ihre Kunden einzuführen. Noch im Dezember protestierte der Verbund kommunal getragener gemeinnütziger Banken, dass Apple "seine NFC-Schnittstelle nicht für andere Anbieter öffnet", etwa für die eigene Bezahl-App der Sparkasse.

Der Erfolg der eigenen App war offenbar nicht so durchschlagend. Sparkassen-Kunden, die mit iPhone oder Apple Watch bezahlen wollen, hilft bisher nur ein Konto einer anderen Bank.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Mitarbeit: Dirk Stascheit

Aus dem Archiv von turi2.tv: Die Deutsche Bank wird digital – ein Besuch in der Frankfurter Digitalfabrik (Archiv: 10/2017).

Mindeststeuer-Konzept für Digitalkonzerne soll frühestens 2020 kommen.

Digitalsteuer: Die von Bundesfinanzminister Olaf Scholz geforderte Mindeststeuer für global tätige Konzerne wie Apple, Google oder Amazon wird als Konzept frühestens 2020 kommen, meldet die "Rheinische Post". Dies gehe aus der Antwort des Finanzministeriums auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor. Es gebe unter den OECD-Staaten "noch kein fertiges Meinungsbild".
presseportal.de, turi2.de (Background)

Warren Buffett kündigt "Megakauf" nach Holding-Verlust an.

Warren Buffett verliert mit seiner Holding-Gesellschaft Berkshire Hathaway im letzten Quartal 25,4 Mrd Dollar als Folge von Kursrückgängen. Buffet kündigt einen "Megakauf" an, ohne Details zu nennen. Von Google oder Facebook halte er sich aber fern, weil er sie nicht bewerten könne. Unter den Beteiligungen sind bisher Firmen wie Apple oder Coca-Cola.
handelsblatt.com, "FAS", S. 23 (Paid)