Apple ist der Leviathan unter den Unternehmen der Welt, cash-gewordener Alptraum im Zirkel der Aspiranten auf die erste Market-Cap-Billion. Weiterlesen im lexikon2.de

Streaming-Eigenproduktionen lohnen sich nur für wenige, glaubt Peter Steinkirchner.

Streaming: Immer mehr Anbieter drängen auf den immer zersplitterteren Markt, Unternehmen müssen irrsinnige Summen investieren, um mithalten zu können, beobachtet Peter Steinkirchner. Letztendlich werde sich das Wettrüsten nur für die Wenigsten auszahlen. Steinkirchner bezweifelt, dass deutsche Anbieter langfristig mit US-Schwergewichten wie Amazon und Netflix mithalten können.
"Wirtschaftswoche 34/2017", S. 52 (Paid)Kommentieren ...

Irland will gegen Steuernachzahlungs-Forderung der EU-Komission vorgehen.

Apple: Der irische Finanzminister Paschal Donohoe sagt, Irland treibe die von der EU-Komission geforderten 13 Mrd Euro zwar wie gefordert von Apple ein, werde aber rechtlich gegen den Beschluss vorgehen. Irland sei "nicht der globale Steuereintreiber für alle anderen". Die EU-Komission hat 2016 festgelegt, dass Apples minimale Steuerbelastung in Irland einer unzulässigen Beihilfe gleichkommt.
faz.netKommentieren ...

Apple plant Videoproduktionen für 1 Mrd Dollar pro Jahr.


MacAuftragsbook Pro: Apple will mit einem Knall in das Geschäft mit selbstproduzierten Hollywoodstoffen einsteigen und plant mit 1 Mrd Dollar im Laufe eines Jahres, berichtet das "Wall Street Journal". Das würde für etwa zehn Serien auf einmal ausreichen. Für das möglichst sinnvolle Ausgeben des stolzen Sümmchens sind Jamie Erlicht und Zack Van Ambur zuständig, beide im Juni bei Sony abgeworben.

Vergleichbar viel hatte Amazon 2013 im ersten Jahr als selbstproduzierender Akteur ausgegeben. 2017 liegt Amazons Budget für Videoinhalte bei 4,5 Mrd Dollar, schätzen Analysten von JPMorgan. Netflix gibt nach eigenen Angaben 2017 rund 6 Mrd Dollar für Inhalte aus.
wsj.com (Paid), derstandard.at, businessinsider.de (Background Amazon), cnbc.com (Background Netflix)Kommentieren ...

Jürgen Schmieder kauft den Silicon-Valley-Größen ihre Weltverbesserungspläne nicht ab.

Silicon-Valley-Blabla: Jeff Bezos, Larry Page, Mark Zuckerberg und Co schwingen gern große Reden in Sachen Weltverbesserung, dimmen ihre hochgehängten moralischen Ansprüche aber, wenn es ums große Geschäft geht, kritisiert Jürgen Schmieder. Die Konzerne suchen weltweit Steuerschlupflöcher und lassen sich auf chinesische und russische Zensur ein – entweder, weil sie kapitulieren, oder weil sie heucheln, glaubt Schmieder.
"Süddeutsche Zeitung", S. 12 (Paid)Kommentieren ...

Zitat: Apple-Chef Tim Cook hält sich nur an Gesetze – auch in China.

"Natürlich möchten wir eigentlich keine Apps löschen, aber - wie in anderen Ländern auch - befolgen wir die Gesetze, wo immer wir Geschäfte machen."

Apple-Chef Tim Cook verteidigt die Löschung von VPN-Apps aus dem chinesischen App-Store. Er habe Hoffnung, dass die Restriktionen mit der Zeit gelockert werden, sagt Cook in einer Erklärung am Rande der Verkündung von Apples Quartalszahlen.
techcrunch.comKommentieren ...

Meinung: Apples Kotau in China muss sich nicht auszahlen.

Apple: Der Kotau, den der US-Konzern vor China mache, garantiert keinen wirtschaftlichen Erfolg im Reich der Mitte, meint Hendrik Ankenbrand. Apple tue, was Peking wünscht, indem es Kundendaten in China speichert und VPN-Apps aus dem chinesischen App-Store löscht. Doch schon Yahoo habe sich China gefügt - und sich Jahre später wegen Misserfolgs aus dem Land zurückgezogen.
"FAZ", S. 15 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

US-Medien: Apple entfernt VPN-Apps aus dem chinesischen App-Store.


Kein Platz für VPN-Apps: Apple entfernt die wichtigsten VPN-Apps aus dem chinesischen App-Store, schreiben US-Medien. Apple begründet die Entfernung gegenüber den App-Entwicklern demnach mit Verstößen gegen chinesisches Recht. Bereits im Januar hat Apple auf Druck Chinas die Nachrichten-App der "New York Times" aus dem chinesischen App-Store gelöscht.

In China sind VPN-Dienste ein Weg, um die Zensur durch die Große Firewall zu umgehen. Viele Intellektuelle und Dissidenten nutzen entsprechende Programme oder Apps.
techcrunch.com, 9to5mac.com, futurezone.de, turi2.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Laurene Powell Jobs übernimmt US-Magazin "The Atlantic".

Laurene Powell Jobs, Witwe von Steve Jobs, kauft einen Mehrheitsanteil am US-Magazin The Atlantic. Innerhalb der kommenden fünf Jahre werde ihr Unternehmen Emerson Collective die Traditionszeitschrift vermutlich komplett übernehmen, schreibt David Bradley, Chef des Unternehmens Atlantic Media, der "The Atlantic" 1999 gekauft hatte. Seine Kinder hätten das Magazin nicht übernehmen wollen.
spiegel.de, deadline.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Genie und Wahnsinn im Silicon Valley.

Lese-Tipp: Gründer im Silicon Valley müssen eine gute Portion Wahnsinn mitbringen, um Chancen bei Investoren zu haben, schreibt Alina Fichter in der "Wirtschaftswoche". Nur wer seine Idee mit religiösem Eifer verkaufe und sein Team wie für eine Selbstmordmission motiviere, bekomme Wagniskapital. Narzissmus und ein übergroßes Ego würden helfen, Konkurrenten brutal aus dem Weg zu räumen. Unis wie Stanford bringen ihren Studenten bei, wie sie ihre Ansprachen so polieren, dass sie wie "Wiedergeburten von Steve Jobs klingen".

Kurse, wie aus den Narzissten verantwortungsvolle Unternehmer mit einem Gespür für Mitarbeiter werden, gibt es dagegen nicht, schreibt Fichter. Dass viele Gründer an ihrer Hybris scheitern, zeige das Beispiel von Uber-Gründer Travis Kalanick. Auch Apple-Gründer Steve Jobs fehlte Empathie, er habe bei seiner zweiten Apple-Karriere aber den bodenständigen Tim Cook an seiner Seite gehabt.
"Wirtschaftswoche", 31/2017, S. 44-47 (Paid)Kommentieren ...

Apple muss 506 Mio Dollar Patent-Strafe an die University of Wisconsin-Madison zahlen.

Apple muss im Patent-Streit mit der University of Wisconsin-Madison 506 Mio Dollar Strafe zahlen. Es geht um eine Technologie für Prozessoren, die u.a. im iPhone 5S und iPhone 6 verbaut werden. Der Konzern streitet seit 2014 mit der Universität, im Oktober 2015 hat das Gericht Apple bereits zu 234 Mio Dollar Strafe verdonnert. Apple hat das Patent trotzdem weiter verletzt, deshalb folgt nun die weitere Strafe von 272 Mio. Apple hat Berufung eingelegt, der Konzern sagt, er besitze für die eingesetzte Technologie ein eigenes Patent.
theverge.comKommentieren ...

Donald Trump verkündet Bau von drei Apple-Fabriken in den USA.

Apple will drei große Fabriken in den USA bauen, behauptet US-Präsident Donald Trump in einem Interview mit dem "Wall Street Journal". Apple-Chef Tim Cook habe ihm den Bau zugesagt. Details nennt Trump nicht, nur dass die Fabriken "groß und schön" werden sollen. Bisher lässt Apple seine Produkte vorwiegend in Asien fertigen.
wsj.com (Paid), handelsblatt.com, axios.comKommentieren ...

Apple teilt Forschungsergebnisse in eigener Online-Fachzeitschrift.

Apple gibt sich ungewohnt offen und startet das Apple Machine Learning Journal. Die digitale Fachzeitschrift soll, wie der Name sagt, Forschungsbeiträge zu künstlicher Intelligenz versammeln - und wohl auch interessierte Ingenieure auf Jobs bei Apple hinweisen. Die Website enthält bisher nur einen Artikel, er behandelt das Training eines neuronalen Netzwerks an einer Fotodatenbank.
techcrunch.com, cnbc.com, machinelearning.apple.comKommentieren ...

Apple schafft Stelle der China-Chefin.

Apple schafft die Stelle eines eigenen Managing Directors für das China-Geschäft. Das Chefbüro in Schanghai bezieht Isabel Ge Mahe im Laufe des Sommers. Sie verantwortet bisher die Entwicklung von China-spezifischen Funktionen für iPhones und iPads. Die stärkere Präsenz in China soll helfen, Apples Dienstleistungen zu lokalisieren und chinesischem Recht besser zu entsprechen.
cnet.comKommentieren ...

Google Home startet im August in Deutschland.

Google bringt seinen Lausch-Sprecher Google Home im August nach Deutschland. Kunden erhalten ihn für 149 Euro in Elektromärkten und online – er ist 31 Euro günstiger als der Konkurrent Amazon Echo. Mit Google Home können Nutzer per Sprachsteuerung googeln, Musik und Podcasts starten und das Licht an- und ausknipsen. Für die Amazon-Box haben mehrere Medien, unter ihnen bild.de und die "Rheinische Post", Programme entwickelt. Der HomePod von Apple kommt im Dezember auf den Markt.
germany.googleblog.comKommentieren ...

Apple baut wegen neuer Regeln ein Rechenzentrum in China.

Apple baut in China ein Rechenzentrum, um chinesische Gesetze zur Speicherung sensibler Daten zu erfüllen. Die Anlage wird im südchinesischen Guizhou gemeinsam mit einem lokalen Internet-Dienstleister errichtet. Standards der Datensicherheit würden nicht aufgeweicht werden, es werde keine Hintertüren für Daten-Zugriffe geben. Bisher hatten sich westliche Internet-Firmen unter anderem aus Datenschutz-Bedenken mit der Einrichtung von Rechenzentren in China zurückgehalten.
wiwo.deKommentieren ...

Apple, Amazon und Google bauen trotz Brexit Büros in London.

Apple, Amazon und Google bauen trotz des Brexits neue Büros in London, Wrigley verlagert seine Europa-Zentrale von München in die Metropole. Fachkräfte, eine boomende StartUp-Szene und ein globales Designzentrum locken die Konzerne. Sie glauben nicht, dass der Brexit wie geplant bis 2019 über die Bühne geht.
"Süddeutsche Zeitung", S.12 (Paid)Kommentieren ...

Apple will externe Vermarktungssoftware bei Apple News zulassen.

Apple ist bereit, bei Apple News die Vermarktung einzelner Artikel an die jeweiligen Medienmarken abzugeben, berichtet "Ad Age". Bisher können Medienpartner zwar Kampagnen auf der Plattform gestalten, aber nur mit zusätzlichem Aufwand und nicht mit den Tools, die sie auf ihren eigenen Websites benutzen - oft Doubleclick for Publishers, ein Produkt von Google. Der Bedarf sei da - Apple News sei erstaunlich erfolgreich, bringe derzeti aber zu wenig Anzeigenerlöse für die Medienmarken.
adage.comKommentieren ...

Apple bekommt im Steuerstreit mit der EU Schützenhilfe von der Trump-Regierung.

US-Regierung will sich in den Steuerstreit zwischen Apple und der EU einmischen, berichtet Reuters. Die Trump-Administration habe Anträge beim Gericht der Europäischen Union eingereicht, das Gericht würde sich aber erst Ende 2018 mit dem Fall beschäftigen. Die Obama-Regierung hatte bereits 2016 Kritik an der geforderten Nachzahlung von 13 Mrd Dollar geübt.
reuters.com via giga.deKommentieren ...

Konzerne: Europa droht den Anschluss an die USA zu verlieren, sagt PWC.

Europa EU-Flagge SterneEuropäische Konzerne verlieren den Anschluss an die Weltspitze, sagt eine Studie von PWC. Das Papier, aus dem die dpa zitiert, sagt, dass 55 der 100 wertvollsten Firmen der Welt in US-Hand sind. Aus Europa schaffen es nur 22 in die Liste. 2016 waren es noch 24, 2008 sogar 41. Angeführt wird das Ranking von Apple, Google, Microsoft.
faz.netKommentieren ...

Apple will Zahlungen an Plattenfirmen reduzieren.

Apple Music will der Musikindustrie weniger zahlen, berichtet Bloomberg. Demnach sollen die Musik-Labels statt bisher 58 % nur noch 52 % der Abo-Einnahmen bekommen. Apple hatte den Plattenfirmen einst freiwillig mehr gezahlt, um Bedenken zu erwidern, durch den Streaming-Dienst könnten die Download-Umsätze bei iTunes massiv einbrechen.
bloomberg.com via handelsblatt.comKommentieren ...

Lauschende Lautsprecher: Warum sich immer mehr Menschen freiwillig abhören lassen.

Alexa, Siri & Co: Immer mehr Menschen nutzen die Sprachassistenten von Amazon, Apple, Google und Microsoft und lassen sich – meist dauerhaft – in ihrem Alltag belauschen. Varinia Bernau und Thomas Kuhn fragen sich in der "Wirtschaftswoche", warum gerade wir Deutschen so freizügig mit unseren Daten umgehen; zwei totalitäre, deutsche Überwachungsstaaten müssten die Menschen eines Besseren belehrt haben. Gründe für den Erfolg der digitalen Helfer sehen sie in Neugierde und Bequemlichkeit. Zudem hätten gerade junge Nutzer, die mit dem Netz aufgewachsenen sind, ein gutes Gefühl dafür, wo sie welche Daten teilen.

Datenschützer resignieren dagegen angesichts der Freiwilligkeit, mit der Nutzer den Webkonzernen sensible Informationen liefern. Was mit den Daten wirklich geschieht, wissen nur die Webfirmen, so die Autoren. So wurde Alexa in den USA bereits als Zeugin in einem Mordfall vernommen. Eines Tages könnten Autos nach einem Unfall gegen ihre Besitzer aussagen.
"Wirtschaftswoche", 25/2017, S. 66, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

Apple könnte späten Markteintritt des HomePod kompensieren.

Apple könnte mit seinem smarten Lautsprecher HomePod den Markt noch aufrollen, obwohl Apple sein Produkt deutlich später als Amazon und Google vorgestellt hat, analysiert Giuseppe Rondinella. Als Gründe nennt er vor allem die bessere Soundqualität und das Design, das Apple-typisch nicht nur funktional daherkommt. Dem gegenüber steht neben dem späten Markteintritt der höhere Preis.
horizont.net, turi2.de (Background)
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