Apple ist der Leviathan unter den Unternehmen der Welt, cash-gewordener Alptraum im Zirkel der Aspiranten auf die erste Market-Cap-Billion. Weiterlesen im lexikon2.de

Zahl des Tages: Apple zahlt 38 Mrd Dollar Steuern für Rückführung von Gewinnen.

Zahl des Tages: Gewaltige 38 Mrd Dollar Steuern zahlt Apple nach eigenen Berechnungen in den USA für die Rückführung von Auslandsgewinnen. Apple besitzt mehr als 250 Mrd Dollar im Ausland und will das Vermögen mithilfe der US-Steuerreform zu einem verringerten Steuersatz zurückbringen. Apple sagt außerdem, es werde in den nächsten fünf Jahren 20.000 neue Arbeitsplätze in den USA schaffen und 30 Mrd Dollar investieren.
theverge.com, faz.netKommentieren ...

Apple News bleibt für News-Seiten unberechenbar.

Apple News entwickelt sich für viele News-Seiten zum wichtigen Traffic-Lieferanten, bleibt aber eine "Black Box", deren Auswahl und Gewichtung unberechenbar ist, schreibt Marvin Schade. Viele Redaktionen seien manchmal überrascht, welcher ihrer Inhalte den Weg in Apples News-Aggregator findet, die Zusammenstellung der Inhalte wirke oft willkürlich. Im Gegensatz zu Springers News-App Upday lässt Apple sich nicht in die Karten schauen.
meedia.deKommentieren ...

Zitat: Die Smartphone-Industrie ist nur eine weitere Suchtbranche.

"Wir investieren in Dinge, die süchtig machen. Süchtig machende Dinge sind sehr profitabel."

Ross Gerber, Vermögensverwalter der reichen Jugend im Silicon Valley, erklärt, warum er Aktien von Apple genauso mag wie die von Kasinokonzern MGM und Kaffeekette Starbucks. Seinen Kindern erlaubt er nur eine Stunde Bildschirmzeit pro Tag.
"Handelsblatt", S. 18 (Paid) Kommentieren ...

Apple-Music-Chef Jimmy Iovine verlässt Apple.

Apple: Jimmy Iovine verlässt das Unternehmen laut Billboard im August. Der Musik-Produzent und Mitgründer der von Apple übernommenen Kopfhörer-Marke Beats war für den Aufbau des Streaming-Services Apple Music verantwortlich. Einen offiziellen Jobtitel bei Apple trägt er jedoch nicht. Über eine Nachfolge und die künftigen Pläne von Jimmy Iovine ist noch nichts bekannt.
mashable.comKommentieren ...

Steve Jobs Inc. gewinnt vor Gericht gegen Apple.

Zankapfel: Apple verliert den zweijährigen Rechtsstreit gegen die Gründer der Firma Steve Jobs Inc. Namenspatron Jobs sei vieles, aber kein Markenzeichen, urteilt das Gericht. Hinter Steve Jobs Inc. stehen zwei italienische Brüder, die auch ein angebissenes J als Logo behalten dürfen. Sie verkaufen Kleidung, wollen künftig aber auch "elektronische Geräte" auf den Markt bringen.
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Apple senkt den Preis für einen Akku-Wechsel.

Apple entschuldigt sich für die Drosselung der Leistung von iPhones mit abgenutzten Batterien und macht den Akku-Wechsel deutlich günstiger. In den USA kostet ein Batteriewechsel außerhalb der Garantiezeit künftig beim iPhone 6 und späteren Modellen 29 statt 79 Dollar. Die neuen Preise gelten bis Ende 2018. Außerdem kündigt Apple ein Betriebssystem-Update an, das Nutzern mehr Infos über den Zustand der iPhone-Batterie gibt. Der Konzern beteuert, er habe nicht die Nutzung erschweren wollen, um mehr Geräte zu verkaufen.
theverge.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Analysten: Apple profitiert massiv von US-Steuerreform.

Apple kann durch die US-Steuerreform seine 252 Mrd Dollar Auslandsvermögen mit deutlich geringerer Steuerbelastung in die USA zurückholen, analysiert Stephen Nellis. Statt 35 % würden nach der neuen Regelung nur 15,5 % anfallen - 52 Mrd Dollar weniger. Die Steuerlast auf Gewinne, die durch außerhalb der USA gehaltene Patente anfallen, steigt allerdings.
reuters.com
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Meinung: Home-Assistenten machen Nutzer kindisch und maulfaul.

Devote Home-Assistenten wie Alexa machen die Nutzer kindisch und maulfaul, meint Ni­na Pau­er. Es seien vor allem Männer, die begeistert davon erzählen, wie toll Alexa und andere Sprachassistentinnen zu Hause parieren. Pau­er hofft, dass das eindimensionale befehlsartige Sprechen in den eigenen vier Wänden der Nutzer bleibt und sich nicht auf andere Lebensbereiche ausdehnt.
"Zeit" 53/2017, S. 65 (Paid)Kommentieren ...

Porträt: Mittelständler Gira aus NRW möchte mit Google und Apple mithalten.

Gira, Mittelständler aus Nordrhein-Westfalen, will bei der Technik für ein vernetztes smartes Zuhause mit Google und Apple mithalten und besetzt dafür die Führung in der Entwicklung mit Software- und Digitalexperten, schreibt Katrin Terpitz. Der Schalterhersteller fragt sich bei seinen Geschäften, ob er das Feld länger beherrschen kann oder es in zwei Jahren komplett bei den Konkurrenten Google oder Apple liegt. Die Markenbekanntheit bei den Endkunden hält die Firma für zunehmend wichtig. Gira startet im Frühjahr außerdem einen Accelerator für Smarthome-Gründer.
handelsblatt.comKommentieren ...

Amazon will wieder Konkurrenz-Produkte von Apple und Google verkaufen.

Appeasement by Amazon: Der Online-Händler verkauft in den USA wieder Apple TV und Google Chromecast. Seit zwei Jahren lassen sich die Produkte nicht ordern, weil Amazon seinen Fire TV unter die Leute bringen will. Google hat gerade angekündigt, YouTube auf Amazon-Geräten nicht mehr anzubieten – prompt teilt Google mit, wieder in guten Gesprächen mit Amazon zu sein.
cnet.com, theverge.comKommentieren ...

Zahl des Tages: 3.000 chinesische Schüler mussten illegal für iPhone X arbeiten.

Zahl des Tages: Rund 3.000 Schüler mussten in China länger als gesetzlich erlaubt an der Produktion von Apples iPhone X arbeiten. Schülern, die sich weigerten, wurde sogar mit dem Scheitern des Schulabschlusses gedroht, schreibt die "Financial Times". Apple sagt, die Schüler hätten bei seinem Zulieferer freiwillig gearbeitet und seien für die Mehrarbeit bezahlt worden. Die vielen Überstunden seien aber illegal gewesen.
spiegel.deKommentieren ...

Basta: Apples Handy mit dem Kälteschock-Bug.

Handy mit Überraschungsfaktor X: Apples iPhone X bringt mit einem Makel die Emotionen seiner Nutzer zum Kochen. Bei Kälte reagiert der Touch-Screen verschnupft und verweigert den Dienst. Für einige Nutzer ist der Grund klar: Das Smartphone ist im sonnigen Kalifornien entworfen worden. Apple verspricht ein Update - damit das X-Phone nicht zum Ex-Phone wird.
mashable.com, n-tv.deKommentieren ...

Finanzminster wollen Steuertricks von Großkonzernen nicht länger hinnehmen.

Finanzminister wollen Google, Apple und Co stärker in die Steuerpflicht nehmen. Hessens Finanzminister Thomas Schäfer warnt in einem Brief an seine Kollegen vor "erheblichen Auswirkung auf die Steuereinnahmen von Bund und Ländern". Dass Großkonzerne ihr Geld ganz legal ins Ausland verschieben können, führe zu einer Steuerungerechtigkeit, "die wir nicht länger hinnehmen dürfen".
"FAZ", S. 19 (Paid)Kommentieren ...

Paradise Papers: Jersey ist Apples neue Steueroase.

Apple hat auf der britischen Kanalinsel Jersey offenbar seine neue Steueroase gefunden, schreiben Bastian Brinkmann und Lena Kampf. Aus den Paradise Papers gehe hervor, dass Apple gezielt nach einem Land gesucht habe, das keine Transparenz fordert, keine Steuern erhebt und keine Opposition hat, die daran etwas ändern könnte. Ergebnis sind zwei irische Tochterfirmen, ansässig auf Jersey, wo der Steuersatz für Unternehmen 0 % beträgt.
sueddeutsche.de/paradisepapers, icij.orgKommentieren ...

Apple investiert weiter in Videoinhalte.

Apple nutzt seine Ressourcen und holt die ehemalige Channel 4-Kreativchefin Jay Hunt. Sie soll das neue, selbstgestrickte Videoinhalte-Programm bei Apple leiten. Ihre Ernennung ist Teil des 1 Mrd Euro schweren Plans von Apple, traditionelle Rundfunkanstalten mit eigenen TV-Inhalten herauszufordern. Die Wettbewerber Netflix und Amazon investieren ebenfalls massiv.
telegraph.co.ukKommentieren ...

Apple verdonnert Bewegtbild-Produzenten zu unüblicher Reinlichkeit.

Apple will auch nach seinem Einstieg ins eher sündige Geschäft mit selbstproduzierten TV-Inhalten sauber bleiben, berichtet Bloomberg. Die Sendungen und Filme, die Apple im ersten Schwung für rund 1 Mrd Dollar produzieren lässt, dürfen keine Nacktheit, Gewalt oder Obszönitäten enthalten, um ihre Massenwirksamkeit nicht zu gefährden. Die Reihe "Carpool Karaoke" habe Apple-Boss Tim Cook persönlich verzögert, um unfeine Worte herausschneiden zu lassen.
bloomberg.com
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Facebook will Apple keine Provision für Instant-Articles-Paywall auf iPhones zahlen.

Facebook-LogoFacebook streitet mit Apple über die 30 % Provision, die Apple ziehen würde, wenn das soziale Netzwerk Bezahlinhalte via Instant Articles auf dem iPhone anbietet. Apple will von seinem üblichen Provisionsmodell für In-App-Abos nicht abweichen, damit andere Abo-Anbieter nicht auf den Zug aufspringen. Facebook hält dagegen, alle Erlöse gingen komplett an die Verlage.
heise.deKommentieren ...

Sprachassistenten sind das neugierige Dienstpersonal des 21. Jahrhunderts, meint Michael Spehr.

Alexa, Siri und andere Sprachassistenten bescheren uns eine ganz neue Art Privatsphären-Glashaus, glaubt Michael Spehr. Sprache sei "subjektiver, emotionaler, persönlicher und authentischer" als Texteingaben. Was, wieviel und wo die zunehmend schlauen Assistenten sammeln, sei kaum nachzuvollziehen. Die dahinterstehenden Konzerne werden ihre Sammel-Algorithmen wie Geheimrezepte hüten, die Nutzer ihren aktiven Part beim Onlinesein einbüßen, prophezeit Spehr.
faz.netKommentieren ...

Zitat: Tim Cook will keine niedrigeren Steuern, aber ein anderes Steuersystem.

"Wir sind der größte Steuerzahler in der Welt. Damit haben wir kein Problem. Wir sagen nicht: Steuern senken!"

Apple-Chef Tim Cook beteuert im Interview mit der "FAZ", Apple halte sich bei Steuerzahlungen stets an die Gesetze. Eine Reform der Besteuerung internationaler Firmen sei aber überfällig. Apple wolle eine umfassende Steuerreform auf internationaler Ebene erreichen.
"FAZ", S. 19 (Paid), faz.net (Vorabmeldung)

Weitere Zitate aus dem Interview
"Ich bin kein Fan des aktuellen Systems. Ich werde es nicht verteidigen. Aber es ist das Gesetz."

"Die Technik selbst will nichts Gutes tun. Oder irgendetwas Schlimmes. Die Technik will gar nichts tun. Menschlichkeit muss von einer anderen Seite dazukommen."

"In Fragen der Privatsphäre stehen wir auf Seiten der Kunden. Wir sollten ihre Nachrichten nicht lesen. Das erwarten sie von uns. Und deshalb haben wir auch keinen Zugang dazu. Ich verstehe, dass andere Leute andere Nachrichten von Leuten lesen und so weiter – um zum Beispiel Werbung zu verkaufen –, aber wir machen das nicht."Kommentieren ...

Time Magazine und Reddit kooperieren.

Time Magazine und Reddit kooperieren künftig beim Finden und Schreiben von Geschichten. Reddit-Mitarbeiter sollen Time-Journalisten helfen, Themen auszugraben; die daraus entstandenen Artikel werden immer donnerstags auf den Auftritten des Time Magazines, dessen Reddit-Profil und bei Apple News publiziert. Zu finanziellen Abmachungen äußert sich keiner der Partner. Stattdessen heißt es, man wolle das Publikum beider Seiten vergrößern.
digiday.comKommentieren ...

Apple legt "Unglaubliche Geschichten" mit Steven Spielberg neu auf.


Steven Spielberg wird künftig nicht nur mit dem, sondern auch für das iPhone filmen.

Großes Kino: Apple holt für seine erste Leuchtturm-Serie gleich Filmemacher Steven Spielberg an Bord, erfährt das "Wall Street Journal". Gemeinsam mit NBC Universal plant Apple zehn neue Folgen des Science-Fiction-Klassikers Unglaubliche Geschichten. Apple, NBC und Spielbergs Firma Amblin klotzen mit mehr als 5 Mio Dollar Produktionskosten pro Folge richtig ran.

Für seine Videopläne nimmt Apple insgesamt 1 Mrd Dollar in die Hand. Das Tech-Unternehmen will Inhalte produzieren und einen Netflix-Konkurrenten bauen. Apple hofft auf viele Käufe und Abos über seine weltweit mehr als 1 Mrd iPhones, iPads und Apple TVs. Um die Pläne schnell Wirklichkeit werden zu lassen, hat sich Apple u.a. zwei "Breaking Bad"-Macher von Sony eingekauft. Die "Unglaublichen Geschichten" sind eine Herausforderung, denn das Format stammt aus den 1980er Jahren, als viele Streaming-Fans noch nicht geboren waren. (Foto: Felix Hörhager / dpa / Picture Alliance)
wsj.com (Paid), theverge.comKommentieren ...

Zahl des Tages: Dow Jones meldet aus Versehen Google-Apple-Zusammenschluss.

Zahl des Tages: Für 9 Mrd Dollar kauft der Gigant Google den Riesen Apple, meldet die Agentur Dow Jones. Der offensichtliche Unsinn ist ein Test, der versehentlich über den Ticker geht. Er wird nach zwei Minuten von Menschen korrigiert, automatisierter Börsenhandel lässt die Apple-Aktie jedoch kurz hüpfen.
9to5mac.com, nytimes.comKommentieren ...