Private Wetterdienste gegen Abschaffung der DWD-Gebührenpflicht.

dwd150Deutscher Wetterdienst: Die Bundesbehörde soll künftig ihre Daten gebührenfrei weitergeben können, sieht ein Gesetzentwurf vor. Das soll neue Geschäftsideen fördern. Der Verband Deutscher Wetterdienstleister, aber auch der Ökonom Justus Haucap, einst Chef der Monopolkommission, kritisieren die geplante Gesetzesänderung - die mit Steuergeld entwickelten Angebote würden private Geschäftsmodelle gefährden.
spiegel.de, turi.de (Background)Kommentieren ...

Google-App hilft Kindern beim Geschichtenerzählen in 3D.

Google Toontastic 150Google zielt auf die Kreativität von Kindern: Die Gratis-App Toontastic 3D ermöglicht es dem Digital-Nachwuchs, dreidimensionale Geschichten zu erzählen und sich darin selbst zum Hauptdarsteller zu machen. Google will Kinder mit dem "digitalem Puppentheater" ermutigten, "Technologie fantasievoll einzusetzen" - und den Nachwuchs frühzeitig an den Konzern binden.
germany.googleblog.com, theverge.comKommentieren ...

China: “New York Times”-App wird aus App-Store gelöscht.

New York TimesApple wirft die App der "New York Times" aus dem chinesischen App-Store. Als Grund nennt Apple "Verstöße gegen lokale Vorschriften", die von chinesischen Behörden festgestellt wurden. Die App war bisher die einzige Möglichkeit, Inhalte der "NYT" in China zu lesen - die Webseite wird seit 2012 durch die Great Firewall blockiert.
nytimes.comKommentieren ...

App-Tipp: DB Navigator zeigt tatsächliche Wagenreihung an.

deutsche Bahn-150App-Tipp: Die Deutsche Bahn hat ihren DB Navigator pünktlich zum Weihnachtsreiseverkehr um eine nützliche Zusatzfunktion erweitert. Die App zeigt nun die tatsächliche Wagenreihung an. Reisende können somit sehen, in welchem Gleisabschnitt der gewünschte Wagen hält, auch wenn der Zug verkehrt herum einfährt - vorerst aber nur bei ICEs.
iphone-fan.de, mobiflip.de, bahn.deKommentieren ...

Instagram ergänzt Stories um neue Sticker und Freihand-Aufnahme.

Instagram_logo_neu_150Instagram wird noch snapchattiger: Nutzer können ihre Stories mit neuen Orts-, Zeit- und Wetter-Stickern aufpeppen, saisonal kommen Weihnachtssticker und ein Zuckerstangen-Stift dazu. Für Begleittext gibt es kein Limit mehr, Stories lassen sich als Video speichern und bei Video-Aufnahmen muss der Record-Button nicht nicht mehr dauerhaft gedrückt werden.
techcrunch.com, mashable.com, blog.instagram.comKommentieren ...

Klick-Tipp: Springer macht Weihnachtsfeier zum digitalen Ereignis.

springer-insideKlick-Tipp: Springer unterstreicht seine Ambitionen als Digital-Konzern mit interner digitaler Kommunikation. Rund um die Weihnachtsfeier versorgt der Konzern seine Mitarbeiter mit Push-Meldungen, Fotos und einem Party-Video – weil die Inside-App öffentlich ist, können alle zuschauen.
inside.axelspringer.com (2-Min-Video), inside.axelspringer.com (Fotos)Kommentieren ...

“Tagesschau” setzt in runderneuerter App auf Video-Inhalte.

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Mit der zweiten Version streamt man besser: Der zuständige NDR hat die App der "Tagesschau" generalüberholt - und deutlich videozentrierter gemacht. Das Angebot setzt stark auf Hochkant-Videos, die zusätzlich zu Bildmaterial auch Schlagzeilen zeigen. Die Videos der Startseite laufen in der Grundeinstellung automatisch ab, allerdings in niedriger Qualität. Die algorithmische "Empfehlungslogik", eine Personalisierung basierend auf dem Nutzerverhalten, ist nicht standardmäßig eingeschaltet.

Weitere Ansichten sind eine mit Anreißer-Karten gefüllte Übersichtsseite sowie eine Übersicht aktueller Tagesschau-Sendungen. Hinter den Anreißer-Karten verstecken sich die Textbeiträge der Tagessschau.de-Redaktion, die sich sogar zum Offline-Lesen speichern lassen, aber auch viele Video-Beiträge. Frühere Versionen der Tagesschau-App wurden von Verlegern und auch Gerichten wiederholt als zu presseähnlich kritisiert.
ndr.de, stadt-bremerhaven.de, itunes.apple.com (iOS), play.google.com (Android) turi2.de (Background)Kommentieren ...

Springer startet Upday in zwei weiteren Ländern und zieht Zwischenbilanz.

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Up in den Süden: Springer bringt seine News-App Upday Anfang 2017 nach Spanien und Italien, vor Ort entstehen Redaktionen. Mit dem Ausbau will Springer auch die Vermarktung verstärken. Upday ist in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Polen nur auf Samsung-Smartphones verfügbar. Täglich sorgt der Aggregator Upday für 1 Mio Visits auf Websites jener Verlage, die ihre Inhalte zur Verfügung stellen, sagt Produktchef Jan-Eric Peters. Medien wie Süddeutsche.de, Stern.de oder FAZ.net bekämen 2 bis 8 % ihres mobilen Traffics von Upday.

Derzeit zählt Upday 6 Mio monatliche Nutzer, die sich auf ihren Handys durchs Nachrichtenangebot wischen und dabei 700 Mio Page Impressions produzieren. Der durchschnittliche Nutzer bleibt fünf Minuten in der App. Ende 2017 soll Upday auf 20 Mio Samsung-Handys vorinstalliert sein. Geschäftsführer Peter Würtenberger leckt sich die Finger nach dem Datenschatz: Jeder Nutzer verrät durch seine News-Auswahl Interessen und kann anschließend automatisiert mit Werbung beglückt werden. Würtenberger räumt ein, Springer begebe sich dabei "in die Abhängigkeit vom Giganten" Samsung.
turi2 vor Ort beim Springer-Empfang

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Produktchef Jan-Eric Peters behauptet: 2 bis 8 % des mobilen Traffics vieler deutscher Nachrichtenseiten kommt von Upday. Foto: Jens TwiehausKommentieren ...

Wetterdienstleister sehen ihr Geschäft durch DWD-App bedroht.

wolken-am-himmel-150Wetterdienstleister stören sich an der App des Deutschen Wetterdienstes, die sich nicht auf Wetterwarnungen beschränkt. Der Verband Deutscher Wetterdienstleister sieht durch die werbefreie App das Geschäft seiner Mitglieder bedroht und fürchtet eine Gesetzesnovelle, die dem DWD die Weitergabe von Wetterdaten an Endnutzer offiziell erlauben würde.
meedia.deKommentieren ...

WeChat-Zensureinstellung reist mit dem Nutzerkonto, ermitteln Forscher.

wechat-150WeChat, chinesischer Messenger mit eigenem App-Ökosystem, zensiert auch im Ausland gesendete Nachrichten, die in China verbotene Schlüsselworte enthalten, berichten kanadische Forscher. Die chinesischen Zensur-Einstellungen treffen demnach auf jeden Account zu, der mit einer chinesischen Telefonnummer verbunden ist - unabhängig davon, wo die Person sich aufhält. Auch Gruppenchats mit Teilnehmern aus China sind betroffen.
venturebeat.comKommentieren ...

CNN kauft Social-Media-App Beme und stellt sie ein.

CNN Logo 150CNN übernimmt die Social-Media-App Beme von YouTube-Star Casey Neistat. Die App, mit der Nutzer mit dem Smartphone an der Brust 4-Sek-Videoclips aufnehmen und ungefiltert teilen können, wird eingestellt. CNN hat es vor allem auf Neistat und sein Team abgesehen, die unter dem Dach von CNN an einem neuen Projekt arbeiten sollen.
nytimes.com, deadline.com, youtube.com (4-Min-Erklärvideo Beme)Kommentieren ...

Klarna kehrt die Krümel der Hype-App Cookies auf.

klarna150Klarna: Der schwedische Zahlungsdienstleister übernimmt das Team des insolventen Berliner Fintech-Startups Cookies. Das komplette Team hinter der Überweisungs-App außer einem der Mitgründer wechsele zu den Schweden, berichtet Romain Dillet bei Techcrunch. Neben StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani hatten auch die Gründer der Berliner Aufgaben-App Wunderlist in Cookies investiert.
techcrunch.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

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Jan Wachtel wechselt zur Mediengruppe RTL.

jan-wachtelMediengruppe RTL wildert bei Springer und engagiert Jan Wachtel, 37, als Chief Digital Content Officer und Geschäftsführer der Tochter RTL interactive. Er verantwortet die digitalen Inhalte der Mediengruppe auf allen Plattformen. Wachtel arbeitet bisher als Operativchef der "Bild"-Gruppe und folgt auf Marc Schröder, 46, der nun als Strategiechef die Einheit Strategie und Diversifikation leitet und neben anderem für Zukäufe zuständig ist. Beide unterstehen direkt RTL-Chefin Anke Schäferkordt. Matthias Büchs, bisher bei RTL interactive für die Online- und Mobil-Plattformen zuständig, geht zu Jahresende und nimmt "eine neue unternehmerische Herausforderung" an.
dwdl.deKommentieren ...

CNN-Moneystream liefert Wirtschaftsnachrichten für News-Junkies.

cnn-moneystreamCNN startet die personalisierte News-App CNN Moneystream. Die Nutzer können Themen, Unternehmen und Personen folgen und erhalten stets aktuelle News zu ihren bevorzugten Interessen. Im News-Stream "The Big Idea" kuratieren Branchengrößen im wöchentlichen Wechsel Wirtschaftsnachrichten, u.a. Richards Branson (Virgin) und John Legere (T-Mobile).
cnnpressroom.blogs.cnn.comKommentieren ...

Buchverlag Carlsen bringt Geschichten interaktiv aufs Handy.

carlsenCarlsen Buchverlag entwickelt Apps, die jungen Nutzern Geschichten in Form von Messenger-Dialogen näher bringen. Die erste App unter dem Markennamen Mission X soll im November fürs iPhone erscheinen. Nutzer können selbst über den Verlauf der Geschichte entscheiden, zwischen Textschnipsel mischen sich Geräusche, Grafiken und Benachrichtigungen.
boersenblatt.net, buchreport.deKommentieren ...

Facebook startet Business-Dienst Workplace zum Kampfpreis.

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Facebook startet seine Bezahl-Version für Unternehmen unter dem Namen Workplace. Die Business-Variante bietet einen Newsfeed, Gruppen, eine Chatfunktion und Livestreaming sowie Speicherplatz für Dateien ohne Limit in einer geschlossenen Atmosphäre.

Kunden zahlen nach einem dreimonatigen Gratis-Test 3 Dollar pro Monat und aktivem Nutzer, bei mehr als 1.000 Nutzern wird es günstiger – das Angebot liegt deutlich unter der Pro-Version des Konkurrenten Slack, die ab 6,67 Dollar pro Nutzer kostet. Slack will mit einem neuen Angebot namens Slack for Enterprises kontern. Als Referenz-Kunden nennt Facebook u.a. Danone, Starbucks und Booking.com. Für Facebook ist Workplace ein wichtiges Zusatz-Angebot, das Wachstum unabhängig vom Werbemarkt verspricht.
newsroom.fb.com, workplace.fb.com, handelsblatt.com
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21 Medien arbeiten an der News-App xMinutes mit.

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Große App-Koalition: Daten-Durchblicker Marco Maas beteiligt 21 private und öffentlich-rechtliche Medien an der Entwicklung seines News-Assistenten xMinutes. Die "Tagesschau" und Spiegel Online, "Berliner Morgenpost" und die Medienholding Nord sowie "t3n", "Apotheken Umschau" u.a. liefern gratis Inhalte zu. xMinutes versucht sie ab Dezember 1.000 Test-Nutzern zur richtigen Zeit aufs Handy zu spielen, indem die App zahlreiche Daten zum Nutzungsverhalten analysiert, wie Maas schon im turi2.tv-Interview erläuterte.

Google fördert das App-Projekt mit mehreren hunderttausend Euro aus der Digital News Initiative. Maas will sich im Monatsrythmus mit allen kooperierenden Medienhäusern austauschen, um xMinutes zu verbessern. Wann die App marktreif ist, steht nicht fest. Beteiligt an der algorithmenbasierten Auslieferung von News sind
überregional: "Tagesschau", Spiegel Online, Deutsche Welle, rbb|24, BR24 und dpa infocom;
regional: "Berliner Morgenpost", "Neue Osnabrücker Zeitung", "Hamburger Morgenpost", "Schwäbische Zeitung", "Mannheimer Morgen", mh:n-Gruppe ("Flensburger Tageblatt", "Schweriner Volkszeitung" u.a.) und infranken.de;
Special Interest: t3n, "Apotheken Umschau", "Deutsche Apothekerzeitung" und Piqd.
Maas sucht noch weitere Partner.
presseportal.de, xminutes.net

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Bastei Lübbe setzt Hoffnung in Buch-Netflix und Spiele.

oolipo-150Oolipo, das Netflix für Literatur, soll noch dieses Jahr in Vollversion auf Smartphones kommen. Bastei Lübbe verlangt fünf bis sechs Euro monatlich für die App mit eigens entwickelten Buch-Snacks. Verlagschef Thomas Schierack will auch Unternehmen wie Bahn und Lufthansa Apps und eigene Inhalte für deren Kunden anbieten. Neu ins Programm kommen Spiele: Bastei Lübbe will 2017 als "erster Verlag der Welt" parallel zu Ken Follets neuem Werk ein hauseigenes Abenteuer-Spiel auf den Markt bringen. 3,5 Mio Euro hat der Verlag schon in die Entwicklung gesteckt.
"Welt am Sonntag", S. 40 (Paid), oolipo.comKommentieren ...

Lese-Tipp: WeChat ist die Universal-App, die China im Eiltempo verändert.

wechat-150Lese-Tipp: Bernhard Zand schaut einer Nutzerin der chinesischen Alles-in-Einem-App WeChat über die Schulter. WeChat bietet 800 Mio Nutzern, der Hälfte der Chinesen, vom digitalen Bezahlen und Bestellen bis zum Kommunizieren und Informieren alles, was zum Leben nötig ist. Zand beschreibt eine genial-dynamische Erfindung, die Datenschützer in Schweiß und Tränen zurücklässt.
"Spiegel" 41/2016, S. 92-94 (Paid)Kommentieren ...

Meinung: Streit um die “Tagesschau”-App lenkt nur ab.

christian-jakubetz150Tagesschau-App: Der Streit um eine App-Ausgabe aus dem Jahr 2011 lenkt von den echten Problemen der Verlage ab, meint Christian Jakubetz. Kaum einer erfasse die Radikalität des Wandels, wenige investierten mit Leidenschaft ins Digitale. Eine Einschränkung öffentlich-rechtlicher Angebote verkaufe auch keine Zeitung und keine Verlags-App mehr, sagt der BR-Mitarbeiter.
blog-cj.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Mein Homescreen: Sandra Harzer-Kux.

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Sandra Harzer-Kux, Geschäftsführerin von Territory bei Gruner + Jahr, nutzt Sprachmemos und einen “inneren Schweinehundüberwinder” auf ihrem Handy – Twitter und Facebook hat sie verbannt. Ein Orkan hat Katwarn auf ihren Homescreen gepustet, für mehr Katastrophen-Meldung sorgt der prall gefüllter News-App-Ordner. Weiterlesen …

Google startet Messenger-App Allo.

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Angriff auf WhatsApp: Google will ein Stück vom Messenger-Kuchen und startet heute den WhatsApp-Konkurrenten Allo. Die App für iOS, Android und den Desktop verknüpft sich mit der Telefonnummer und arbeitet im Prinzip wie Facebooks WhatsApp. Allo verschlüsselt - wie das Vorbild - die versendeten Nachrichten. Außerdem guckt Google ein bisschen bei SnapChat ab: Bei den optionalen Inkognito-Chats werden Benachrichtigungen nicht auf dem Lock-Screen angezeigt und Nutzer können Texte und Bilder mit einem Verfallsdatum versehen.

Andere Funktionen stecken noch in den Kinderschuhen: Ein Google-Assistent, der Fragen aller Art beantwortet, spricht vorerst nur Englisch. Eine Funktion, die Nutzer-Nachrichten mit der Google-Suche verbindet und Antwort-Vorschläge liefert, soll noch weiter ausgebaut werden. Telefonieren kann der Messenger übrigens nicht - die Telefonfunktion hat Google in die kürzlich gestartete App Google Duo ausgelagert.
googleblog.com, theverge.com, bild.de (Test)Kommentieren ...