Facebook zeigt die Nutzungsdauer in seiner App an.

Facebook-LogoFacebook rollt "Your Time on Facebook" für die Überwachung der eigenen Nutzungsdauer weltweit aus. Nutzer können sich damit u.a. ein Zeitlimit für das Surfen bei Facebook setzen. Das Feature läuft lediglich in der App, nicht auf dem Desktop und auch nicht insgesamt für ein Profil. Das soziale Netzwerk hatte die Funktion bereits im Sommer angekündigt, technische Probleme haben den Start verzögert.
techcrunch.com

Zahl des Tages: Snaps neue Kamera-Brille Spectacles soll 350 Dollar kosten.

Zahl des Tages: Spektakuläre 350 Dollar soll die neue Generation von Snaps Kamera-Brille Spectacles kosten, berichtet Cheddar. Das neue Modell mit zwei Kameras liegt damit 150 Dollar über dem Preis des Vorgängermodells. Der Rahmen bekommt ein Upgrade aus Alu, die Kameras sollen AR-Effekte in Videos erzeugen können.
cheddar.com, cnet.com

BNetzA schickt nun Bürger auf Funklochsuche.

Funkloch-App der Bundesnetzagentur ist gestartet: Konkret hat die Agentur ihre Breitband-App um eine Messung der Netzverfügbarkeit ergänzt. Sobald Nutzer sie aktivieren, misst sie, ob und welche Netze verfügbar sind. Die Ergebnisse sollen "spätestens" 2019 als öffentlich einsehbare Karte vorliegen. Die Funktion wurde im April angekündigt.
heise.de, turi2.de (Background), itunes.apple.com (App für iPhone), play.google.com (App für Android)

Studie: 95 % der Apps für Kinder unter fünf Jahren enthalten Werbung.

Google Play Store: Apps für Kinder im Alter von fünf Jahren oder jünger enthalten zu 95 % mindestens eine Art von Werbung, ergibt eine Studie der University of Michigan. Die Forscher verbrachten Hunderte Stunden mit 135 verschiendenen Spiele-Apps. Dabei fanden sie u.a. Pop-ups mit verstörenden Inhalten sowie tanzende Schatztruhen, die dem Spieler Punkte für das Anschauen von Werbespots versprechen. Teilweise forderten auch die Spiel-Figuren Kinder zu Käufen auf. Die große Mehrheit der Anzeigen war nicht gekennzeichnet.
nytimes.com

Ian Small übernimmt den Chefposten bei Evernote von Chris O’Neill.

Evernote und Chef Chris O’Neill gehen getrennte Wege, Ian Small (Foto) übernimmt den Chefposten. Small kommt von TokBox, wo er zuletzt als Chairman, von 2009 bis 2014 als Firmenboss, tätig war. Evernote habe in den letzten sechs Jahren Schwierigkeiten gehabt, die Basis zahlender Nutzer zu erweitern, schreibt TechCrunch. Erst Ende September hat das Unternehmen 15 % seiner Belegschaft entlassen.
evernote.com, techcrunch.com

Analyse: Beacons sind als Tiger gesprungen, als Bettvorleger gelandet.

Beacons: Die kleinen Bluetooth-Sender, die Nutzern bei Annäherung kleine Benachrichtigungen aufs Smartphone schicken, haben die hohen Erwartungen nicht erfüllt, schreibt Kyle Wiggers. Apple iBeacon und Googles Eddystone bzw. Nearby sollten eigentlich den stationären Handel revolutionieren, scheiterten aber an technischer Komplexität, Spam und ungeklärten Privatsphäre-Ängsten der Nutzer.
venturebeat.com

Deutsche Autobauer trotzen mit Here den US-Internetkonzernen.

Here könnte sich zum Erfolgsmodell deutscher Autobauer entwickeln, schreiben Karsten Lemm und Guido Mingels. Seit Audi, BMW und Daimler den Kartendienst von Nokia übernommen haben, investieren sie kräftig in aktuelle Daten und könnten es so schaffen, das Feld nicht US-Internetfirmen zu überlassen. Ziel sei, genaue Echtzeitkarten aller Straßen zu sammeln. Sie werden voraussichtlich für autonomes Fahren nötig sein. Mittlerweile sammeln die Autobauer mit Sensoren in ihren Fahrzeugen Daten und öffnen sich für weitere Partner.
spiegel.de

App Store erzielt im 3. Quartal 93 % mehr Umsatz als Google Play.

Apple vergrößert den Vorsprung vor Google Play – Im 3. Quartal erzielt der App Store knapp 93 % mehr Umsatz, berichtet sensortower.com. Der Gesamtumsatz mit Apps beläuft sich auf 18,2 Mrd Dollar. Apple konnte davon rund 12 Mrd Dollar für sich verbuchen, ein Plus von 23,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Google steigert sich um 21,5 % auf 6,2 Mrd Dollar.
sensortower.com via techcrunch.com

CNBC: Apple plant TV-App mit kostenlosen Video-Eigenproduktionen.


Apple TV reloaded: Apple treibt seine Bestrebungen auf dem Markt der Videodienste voran und plant Anfang 2019 die Veröffentlichung einer TV-App, berichtet CNBC unter Berufung auf Insider. Der Dienst soll für Besitzer von Apple-Geräten kostenlos zur Verfügung stehen. Nutzer von iPhone, iPad oder Apple TV erhalten Zugriff auf Apples Eigenproduktionen sowie ihre Abos von Online-Dienste wie u.a. HBO.

Apple investiert in diesem Jahr knapp 1 Mrd Dollar in Eigenproduktionen. Bei den ca. 24 Shows setzt Apple vor allem auf jugendfreie Inhalte, die ein breites Publikum ansprechen. Damit sollen auch Beschwerden umgangen werden, da die Inhalte allen Nutzern ohne Einschränkung kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Apple hatte im Mai bekanntgegeben, Abos anderer Anbieter direkt über Apple TV verkaufen zu wollen. Angelehnt an das Modell von Amazon Channels sollen Nutzer so keine separaten Apps herunterladen und Abos abschließen müssen.
cnbc.com

Instagram-Gründer treten ab, verlassen Facebook.

Instagram: Die Gründer Kevin Systrom (Foto) und Mike Krieger verlassen ihre Führungspositionen als CEO bzw. Technikchef und in den kommenden Wochen auch den Facebook-Konzern. Sie seien durch zunehmende Einflussnahme aus dem Mutterkonzern frustriert, schreibt Kurt Wagner bei Recode. WhatsApp-Gründer Jan Koum ging bereits Ende April.
nytimes.com, recode.net, techcrunch.com, instagram-press.com, turi2.de (Background)

News-App Upday kommt aufs Tablet und aggregiert bald Audio.


Upday expandiert: Die Samsung-News-App, produziert von Springer, startet mit einer Version für Tablets. Samsung installiert Upday in 16 Ländern auf seinem Tab S4 vor. Chefredakteur Jan-Eric Peters kündigt an, dass die News-App zudem auch Podcasts aggregieren soll. Seine Entwickler arbeiten an einer Testversion.

Die von Upday gesammelten Nachrichten erscheinen auf Samsung-Handys, vernetzten Fernsehern, Uhren und Kühlschränken. Sie verlinken auf die Originalquellen. "FAZ", "Süddeutsche" und "Welt" erzielen laut Peters etwa 5 % ihrer Mobil-Reichweite über Verweise bei Upday. Täglich leite die App 10 Mio Nutzer an Publisher weiter. Innerhalb Updays rufen Nutzer in ganz Europa monatlich 6 Mrd Seiten auf. (Fotos: Springer, Michael Kappeler/dpa)
t3n.de (Podcasts, Peters-Interview), axelspringer.com (Tablet)

"Handelsblatt"-Analyse: Viele Apps erfüllen Datenschutz nicht.

Datenschutz: Viele der gängigen Messenger-, Shopping- und Sharing-Apps erfüllen nicht die Bestimmungen zum Schutz persönlicher Daten, sagt eine "Handelsblatt"-Analyse. Rund ein Drittel der 58 untersuchten Apps erhebe Daten, die es erlauben, einen Nutzer zu identifizieren und über mehrere Apps zu verfolgen. 41 % der Apps lieferten keine oder nur unzureichende Kontaktdaten des Anbieters, bei den Messenger-Apps sogar 70 %. Mehr als ein Viertel habe keine Datenschutzerklärung auf Deutsch.
handelsblatt.com

EU-Kommission erlaubt Apple die Übernahme von Shazam.

Apple darf Shazam übernehmen. In den Augen der EU-Kommission entstehen durch den Deal keine negativen Folgen für den Wettbewerb beim Musik-Streaming. Apple hatte die Übernahme 2017 angemeldet. Die EU-Kommission hatte daraufhin geprüft, ob der Techgigant mit Hilfe der Shazam-Nutzerdaten gezielt Kunden konkurrierender Streaming-Anbieter abwerben könne.
horizont.net, turi2.de (Background)

Facebook plant für Instagram eine eigene Shopping-App.


Shopping Queen: Facebook arbeitet weiter an der Monetarisierung seiner Tochter Instagram und will offenbar mit einer eigenen Shopping-App in den E-Commerce einsteigen, berichtet The Verge unter Berufung auf Insider. Die App könnte dem Bericht zufolge "IG Shopping" heißen. Nutzer sollen die Waren von Händlern, denen sie bei Instagram folgen, direkt in der App erwerben können. Die Entwicklung der App sei noch nicht abgeschlossen, Instagram wollte sich zu dem Thema nicht äußern.

Mehr als 25 Mio Unternehmen sind bereits auf Instagram angemeldet, vier von fünf Instagram-Nutzern folgen mindestens einem davon. Instagram testet seit Ende 2016 verschiedene Features zum Einkaufen. Unternehmen können Produkte auf Posts verlinken, die Nutzer sie direkt von den Fotos einkaufen. Auch bei Instagram Stories wird diese Funktion aktuell getestet.
theverge.com

Payment-App Cringle stellt Insolvenzantrag.

Bezahl-Startup Cringle meldet Insolvenz an. Mit der App der Berliner Firma können sich Nutzer gegenseitig Geld schicken - ähnlich wie beim großen Konkurrenten Paypal. Grund für den Insolvenzantrag sei die erfolglose Suche nach Investoren für eine Wachstumsfinanzierung, schreiben die Gründer. Der Betrieb laufe vorerst weiter. 2016 hat Springer 1 Mio Euro in Form von Media-Leistungen bei Cringle investiert.
gruenderszene.de, turi2.de (Background)

Sixt rüstet seine Auto-Flotte fürs Mieten per Smartphone um.


Sixt kann freche Werbung, wie hier mit Model Angela Merkel. Das Familienunternehmen will aber auch tief ins #Neuland vordringen. (Foto: Sixt-Plakat aus dem Jahr 2013)

Eine App, alle Autos: Die bayerische Mietwagen-Macht Sixt rüstet seine weltweit 240.000 Fahrzeuge für die Anmietung per Smartphone um. In diesem Jahr sollen die ersten 20.000 Autos bereit sein, berichtet Markus Fasse im "Handelsblatt". An den Flughäfen München und Düsseldorf können Nutzer in wenigen Tagen die ersten Wagen per Handy buchen und losfahren – möglich ist auch eine Kurzzeit-Miete für ein paar Minuten.

Hinter dem Projekt steckt das hausinterne Startup "Project X" mit 450 Entwicklern, Erich Sixts Söhne Konstantin und Alexander sitzen am Steuer. Ihr Auftrag lautet "Project One", in das Sixt 100 Mio Euro investiert. Sixt ist jüngst aus dem Carsharing-Venture Drive Now ausgetreten, BMW zahlte dafür 209 Mio Euro. Sixt behält jedoch den Zugriff auf die Buchungssoftware, die es für Drive Now einst selbst entwickelte. Dank des Know-hows und der riesigen Fahrzeugflotte mutiert Sixt zur Konkurrenz seiner einstigen Tochter.
"Handelsblatt", S. 44-45 (Paid)

Netflix zeigt Comedians Enissa Amani, Kaya Yanar und Ilka Bessin international.

Netflix wählt für seine internationale Stand-Up-Reihe die deutschen Comedians Enissa Amani, Kaya Yanar und Ilka Bessin, früher Cindy aus Marzahn. Die Aufzeichnung der jeweils 30-minütigen Auftritte findet am 28. August im Quatsch Comedy Club in Berlin statt. Der Streaming-Anbieter lässt für seine Reihe 47 Comedians aus der ganzen Welt auftreten.
dwdl.de, turi2.de (Background)

Zitat: Jörg Risken setzt bei Egmont Ehapa weiter auf Print.

"In Apps haben wir vor einigen Jahren viel Geld investiert, aber leider ist die Zahlungsbereitschaft für diese Produkte zu gering. Es sind zu viele digitale Lizenzangebote kostenlos verfügbar."

Jörg Risken, Publishing Director Magazine bei Egmont Ehapa, sagt im Interview mit "New Business", dass sich sein Verlag weiter weitgehend auf die Entwicklung und Produktion von Print-Titeln fokusieren will.
new-business.de