Landgericht Bonn: Gratis-App des Deutschen Wetterdienstes ist wettbewerbswidrig.

Deutscher Wetterdienst verstößt mit seiner Gratis-App WarnWetter gegen Wettbewerbsrecht, sagt das Landgericht Bonn. Der DWD darf die App nicht kostenlos anbieten, sondern muss eine Gebühr verlangen. Geklagt hatte Konkurrent WetterOnline, der neben einer werbefinanzierten Gratis-App auch eine Bezahl-App anbietet und sich durch die kostenlose App des staatlichen Wetterdienstes benachteiligt sieht.
n-tv.de, gruenderszene.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

ARD Audiothek startet und umschifft elegant die Löschfrist.

ARD startet morgen offiziell ihre Audiothek mit einem medienpolitisch spannenden Feature: Nutzer können die Löschfrist für Inhalte mit einem Download umgehen. Beiträge herunterzuladen sei eine Privatkopie, der Download stehe außerhalb der Verweildauer-Vorschriften für Mediatheken, argumentieren ARD.de-Redaktionsleiter Thomas Laufersweiler und Radio-Bremen-Programmdirektor Jan Weyrauch bei einem Pressegespräch in Berlin. Öffentlich-rechtliche Inhalte müssen nach bestimmten Fristen gelöscht werden, das schreibt der Rundfunkstaatsvertrag vor. Die neue Audiothek bündelt Radioinhalte aller neun ARD-Rundfunkanstalten und des Deutschlandradios.

Zum Start sind 560 Sendungen über die App abrufbar, täglich gehen mehrere hundert neue Folgen und Beiträge online. Viele Formate fehlen noch, weil jede Sendung Vorschaubilder und bestimmte Metadaten mitliefern muss, damit alles einheitlich aussieht und durchsuchbar ist. News und tagesaktuelle Inhalte fließen nicht ins Angebot ein. Der Fokus liegt auf Dokus, Reportagen, Magazinen, Comedy und Hörspielen. Die hausinterne App-Entwicklung kostete vergleichsweise günstige 200.000 Euro. In den vergangenen Test-Tagen luden 13.000 Nutzer die App herunter.
turi2 vor Ort beim Pressegespräch in Berlin, itunes.apple.com (iPhone), play.google.com (Android)1 Kommentar

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Zahl der Woche von Gruner + Jahr:
You like, we like, AppLike! Die App-Marketing-Plattform ist im 1. Halbjahr 2017 um 600% gewachsen und in 25 Ländern aktiv – schneller wächst kein anderes AdTech-Unternehmen in Deutschland. Die Erfolgsformel: 100 Mio Datenpunkte pro Tag, 40 Mitarbeiter aus über 10 Nationen, 1 Paar Einhorn-Puschen und 0% Langeweile. Zum Mitpus(c)hen gerne melden – wir haben Jobs für euch! #waszählt
www.applike.info

Deutsche Bank kauft sich in App für Verbraucherfinanzen ein.

Deutsche Bank kauft über den Venture-Fonds ihrer Privatkundensparte 25 % am Finanz-Startup Dwins, das die App Finanzguru betreibt. Das Institut zahlt "etwas weniger als 1 Mio Euro" für den Anteil. Die App wertet den Zahlungsverkehr der Nutzer aus und gibt ihnen personalisierte Tipps, etwa zu günstigeren Stromtarifen oder Kündigungsfristen.
"Handelsblatt", S. 35 (Paid)Kommentieren ...

AppLike von Gruner + Jahr wächst deutlich.

AppLike, Hoffnung aus dem Innovationslabor von Gruner + Jahr, entwickelt sich, schreibt Alexander Becker. In den ersten 15 Monaten nutzten das Programm bisher 10 Mio Nutzer in 15 Ländern. Die Anwendung empfiehlt Android-Nutzern neue Apps auf Basis ihres Nutzungsverhaltens. Die Macher Carlo Szelinsky und Jonas Thiemann lässt Konzernmutter Bertelsmann nicht im Stammhaus, sondern in einem Loft in Hamburg-Sternschanze werkeln.
meedia.de, play.google.com (AppLike)Kommentieren ...

Zahl des Tages: Telegram muss in Russland 800.000 Rubel Strafe zahlen.

Zahl des Tages: Genau 800.000 Rubel, das sind etwa 12.000 Euro, muss Telegram in Russland als Strafe zahlen, weil die App den russischen Inlandsgeheimdienst FSB keine Nachrichten mitlesen lässt. Telegram kann die Strafe innerhalb von zehn Tagen anfechten. Der FSB hatte Infos zur Entschlüsselung aller Telegram-Nachrichten gefordert. Der datensparsame Messenger ist in Russland beliebt, weil Nutzer ihre Nachrichten verschlüsseln können.
spiegel.deKommentieren ...

Discovery steigt bei ProSiebenSat.1-Streaming-Dienst 7TV ein.


Netzfernsehen: ProSiebenSat.1 und Discovery Communications verbünden sich als Streaming-Partner. Die Discovery-Sender Dmax und TLC sind künftig live und on-demand auch über die ProSiebenSat.1-Plattform 7TV abrufbar - zusätzlich zu den bisherigen Sendern ProSieben, Sat.1, Kabel Eins und Sixx sowie ProSieben Maxx, Sat.1 Gold und Kabel Eins Doku. Ausgewählte Inhalte von Eurosport sollen folgen. Das Joint-Venture stehe weiteren Partnern offen, die ihre Inhalte bei 7TV einbringen wollen, teilen beide Medienkonzerne mit.

Bisher hat die Nutzung von 7TV 2,99 Euro im Monat gekostet, nun ist sie nach Registrierung kostenfrei - finanziert durch Werbung. Discovery-Geschäftsführerin Susanne Aigner-Drews freut freut sich darüber, die eigenen Inhalte in einem "dynamischen und ambitionierten Streamingangebot" künftig "auf alle Bildschirme zu bringen". Christian Dankl, Chef der werbefinanzierten On-Demand-Angebote bei ProSiebenSat.1, kündigt "neue technologische Optionen" an, um 2018 "in die nächste Phase eintreten" zu können. Nach einem CEO für das gemeinsame Joint-Venture werde derzeit gesucht.
dwdl.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

ARD Audiothek kommt verfrüht in die App-Stores.

ARD Audiothek ist mit einer öffentlichen Beta-Version bereits in den App-Stores von Apple und Google verfügbar - offizieller Start ist am 7. November. Die App bündelt Wortbeiträge des ARD-Hörfunks und des Deutschlandradios nach Kategorien und Sendern. Kuratierte Sammlungen bieten den Zugang zu thematisch zusammenhängenden Beiträgen. Wer einen Podcast abonniert, bekommt bei neuen Folgen auf Wunsch eine Push-Nachricht.
appgefahren.de, iphone-ticker.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Google übernimmt Team des Podcast-Radios 60dB.

Google verstärkt sein Team mit der Belegschaft hinter der Podcast-App 60dB. Die Firma Tiny Garage Labs hatte 60dB, eine Art personalisiertes Radio aus Beiträgen verschiedener Anbieter, erst 2016 gestartet. Die Apps für iOS, Android und Alexa funktionieren noch bis zum 10. November. Das Team könnte helfen, die Personalisierung in Google Play Music voranzutreiben.
businessinsider.com, medium.comKommentieren ...

Basta: Google liefert nun auch männliche Vorzimmerdrachen.

BastaJungs-Frage: Google nimmt sich dem wichtigsten Gleichberechtigungs-Thema des Jahres 2017 an. Während die Robo-Sekretärinnen Alexa und Cortana von Amazon und Microsoft mit weiblichen Stimmen flöten, bietet Google für seinen Google Assistant nun auch eine männliche Stimme an. Apple ist natürlich deutlich weniger nerdig - Siri ist bereits seit 2013 durchgegendert.
theverge.comKommentieren ...

Microsoft schließt Groove Music und kooperiert mit Spotify.

Microsoft zieht bei seinem Streaming-Dienst Groove Music zum 31. Dezember den Stecker. Microsoft kooperiert mit Spotify und will es Usern leicht machen, ihre Playlists zum bisherigen Streaming-Rivalen zu übertragen. Der Player selbst bleibt bestehen, damit Nutzer lokalen und eigenen Content weiterhin abspielen können.
theverge.com, techcrunch.comKommentieren ...

Startup entwickelt eine Shopping-App, die Nutzer mit einer Digitalwährung belohnt.

Online-Shopping: Das Startup Wysker aus Berlin launcht eine Shopping-App, die auf ein neues Konzept setzt, schreibt die "FAZ". Nutzer sehen 30 Bilder pro Sekunde und wählen per Touch-Befehl ein Produkt aus. Dann vermittelt die App zum Händler. Kunden sollen mit einer Digitalwährung für den Einkauf oder die Weitergabe ihrer Daten an Werbekunden belohnt werden. Auch sich selbst will das Startup per Digitalwährung finanzieren. Die "FAZ"-Autoren Jonas Jansen und Carsten Knop halten die Idee für radikaler, als Google, Facebook und Amazon es je waren.
"FAZ", S. 19 (Paid)Kommentieren ...

Porsche nutzt AR-Funktion von Shazam für Anzeigen in "auto motor und sport".

Porsche nutzt als erster deutscher Kunde die Augmented-Reality-Funktion der Musikerkennungs-App Shazam. Eine dreiseitige Anzeige in "auto motor und sport" zeigt auf einem Zeitstrahl die Porsche-Modelle im Laufe der Jahre, wer sie mit der App scannt, bekommt Videos dazu angezeigt. Eine weitere Anzeige im nächsten Heft gibt Shazam-Nutzern einen Eindruck der Porsche-Connect-App und verweist auf eine zweite Anzeige weiter hinten im Magazin.
horizont.netKommentieren ...

The Meet Group kauft deutsche Dating-App Lovoo.

Lovoo hat einen neuen Liebhaber: Die US-Firma The Meet Group übernimmt die deutsche Dating-App für 70 Mio Dollar. Lovoo soll als Marke erhalten bleiben, der Hauptsitz bleibt in Dresden. Lovoo hat rund 5 Mio monatlich aktive Nutzer, 1,9 Mio Nutzer schauen täglich rein. Knapp drei Viertel des Umsatzes von 27 Mio Euro in den letzten 12 Monaten stammen aus Bezahl-Abos oder In-App-Käufen.
techcrunch.com, businesswire.comKommentieren ...

News-App Upday ist für manche Publisher inzwischen relevanter als Google News.

Upday ist "ein Hochbegabter in der Nachwuchsklasse" von Springer, schreibt Alexander Becker. Die News-App für Samsung-Smartphones erreicht in Deutschland inzwischen knapp 300 Mio Visits und 13 Mio Unique User im Monat. Für manche Publisher sei Upday inzwischen wichtiger als Google News, sagt Produktchef Jan-Eric Peters. Nun schickt sich Springer an, mit der App auch Geld zu verdienen.
meedia.deKommentieren ...

Analyse: Die deutsche App Yeay definiert Einkaufen für die Generation Z neu.

Yeay, Shopping-App aus Berlin, definiert als Mischung aus Snapchat und Ebay das Einkaufen für Jugendliche neu, analysiert Nele Husmann. Die App, in der Nutzer Waren - vor allem Mode - verkaufen, begeistere Jugendliche weltweit mit Video-Präsentationen der Produkte. Yeay verbinde dabei drei entscheidende Funktionen für die Generation Z: Branding, Broadcasting und Shopping.
focus.deKommentieren ...

Google startet deutschen Cloud-Standort.

Google bietet Firmenkunden seiner Cloud-Plattform nun auch einen Serverstandort in Deutschland an. Der Standort europe-west3 befindet sich in Frankfurt und verfügt über einen eigenen Backbone sowie eine Anbindung an den deutschen Netzknoten De-Cix. Die Konkurrenz von Amazon AWS und Microsoft bietet schon länger Cloudkapazitäten in Deutschland an.
horizont.net, googleblog.comKommentieren ...

Lese-Tipp: WeChat ist wichtiges Marketingtool für deutsche Unternehmen.

Lese-Tipp: Die chinesische Alles-in-einem-App WeChat wird für deutsche Firmen zum wichtigen Marketingtool, analysiert Verena Gründel. WeChat sei für Firmen, die nach China exportieren oder chinesische Touristen in Deutschland ansprechen wollen, unverzichtbar. Unternehmen sollten ihr Marketing in der App mit einer Agentur und Muttersprachlern aufsetzen. Die Kommunikation in vereinfachtem Chinesisch sei ein Muss.
"Werben & Verkaufen" 37/2017, S. 10-14 (Paid)Kommentieren ...

Springer-Samsung-App Upday nimmt bei der Vermarktung Fahrt auf.

Upday gewinnt in der Vermarktung an Relevanz: Springers News-App für Samsung-Smartphones zähle fünf der sechs größten Autofirmen zu seinen Kunden, von den 50 Top-Werbekunden in Deutschland sei etwa die Hälfte auch bei Upday dabei, sagt CEO Peter Würtenberger im Interview mit Horizont.net. Die Klickrate der Anzeigen läge "weit oberhalb der Industrie-Standards".
horizont.net
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"Weser-Kurier" setzt bei Werder Bremen voll aufs Digitale.

Weser-Kurier richtet seine Berichterstattung über den lokalen Bundesliga-Verein Werder Bremen komplett auf sein Digital-Angebot Mein Werder aus. Ein elfköpfiges Redaktionsteam beliefert 16 Stunden am Tag App, Website und Zeitung, berichtet das "Medium Magazin". Acht der elf Journalisten sind neu zum Verlag gekommen, u.a. Christoph Sonnenberg von "Bild", Patrick Hoffmann von Madsacks RND und Stefan Rommel von Sport1.de. Die Print-Sportredaktion ist aus der Werder-Berichterstattung komplett raus. "Mein Werder" ist in der laufenden Bundesliga-Saison noch gratis, soll später aber kostenpflichtig werden.
presseportal.de, turi2.de (Background)
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Finanz-Staatssekretär will umstrittenes Investment abstoßen.

Jens Spahn, CDU-Staatssekretär im Bundesfinanzministerium und Hipster-Gegner, will sich von seinem Angel-Investment in das Fintech-Startup Pareton mit der Steuer-App Taxbutler zurückziehen. Spahn ist im Ministerium u.a. für Fintech-Startups zuständig. Oppositionspolitiker haben ihm mögliche Interessenskonflikte vorgeworfen. Spahn suche nach einem Käufer für seinen Anteil und wolle nach einem Verkauf auch den Wagniskapital-Zuschuss von 3.000 Euro zurückzahlen.
sueddeutsche.de, zeit.de
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Wir graturilieren: Peter Würtenberger wird 51.

Peter Würtenberger
Wir graturilieren: Peter Würtenberger, Chef bei Springers News-Aggregator Upday, feiert heute seinen 51. Geburtstag. Der gebürtige Dortmunder ärgerte sich im vergangenen Jahr darüber, dass Borussia Dortmund nicht erneut den Titel in der Fußball-Bundesliga holen konnte. Gefreut hat ihn, Upday zu "Europas größter News-App" aufgebaut zu haben - "mit dem für Start-ups typischen Team-Spirit". Nachdenklich macht ihn die politische Lage in der Welt. Der inhaftierte "Welt"-Korrespondent Deniz Yücel zeige, dass der Einsatz für unabhängigen Journalismus und freie Meinungsäußerung heute wichtiger denn je sei.

Besonders stolz ist Würtenberger auf seinen Sohn Philipp. Für das neue Lebensjahr wünscht er sich Gesundheit und viel Schwung und Freude im beruflichen und privaten Alltag. Der studierte BWLer will weiterhin täglich dazulernen, den digitalen Wandel der Medienbranche mitgestalten sowie Google und Facebook die Stirn bieten. Heute feiert Würtenberger seinen Geburtstag mittags mit vielen Upday-Kollegen beim Italiener, abends feiert er mit Familie und Freunden. Gratulationen erreichen ihn am besten mobil, zum Beispiel per E-Mail.Kommentieren ...

Weser-Kurier launcht App rund um Werder Bremen.

Weser-Kurier startet zur neuen Bundesliga-Saison eine App rund um den SV Werder Bremen. Ein eigenes, elfköpfiges Ressort erstellt die Inhalte für die App "Mein Werder". Die App soll kostenpflichtig werden, ist in der ersten Saison aber kostenlos. Sie soll Berichte, einen Twitter-Feed der Werder-Twitter-Kanäle und Spieler- und Spieltags-Daten bieten. Die Print-Ausgabe und die Internetseite des "Weser-Kuriers" beziehen ihre Werder-Inhalte künftig vom neuen Ressort.
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