Zitat: Jörg Risken setzt bei Egmont Ehapa weiter auf Print.

"In Apps haben wir vor einigen Jahren viel Geld investiert, aber leider ist die Zahlungsbereitschaft für diese Produkte zu gering. Es sind zu viele digitale Lizenzangebote kostenlos verfügbar."

Jörg Risken, Publishing Director Magazine bei Egmont Ehapa, sagt im Interview mit "New Business", dass sich sein Verlag weiter weitgehend auf die Entwicklung und Produktion von Print-Titeln fokusieren will.
new-business.de

Studie: News-Funktion in Messengern wird kaum genutzt.

Messenger-Apps: Nur 16 % der Nutzer empfangen Nachrichten oder Eilmeldungen über Messenger, sagt eine Bitkom-Studie. Nur 10 % nutzen Messenger für den Kontakt mit Unternehmen und z.B. deren Kundenservice. Die restliche Kommunikation ist ausschließlich von privat zu privat, wobei 51 % der Messenger-Nutzer regelmäßig die Telefon-Funktion von WhatsApp und Co benutzt.
bitkom.org

Studie: Foto-Filter in sozialen Medien verschieben die Selbstwahrnehmung.

Soziale Netzwerke: Mit Filtern bearbeitete Fotos verunsichern und stören die Selbstwahrnehmung, warnen Forscher der Boston University. Weltweit verschiebe sich das Schönheitsideal, weil jeder mit ein paar Klicks seine Haut schöner oder die Augen glänzender wirken lassen könne – so wie es bislang vor allem in der Werbung und auf Covern von Zeitschriften zu sehen war.
faz.net

Aktionär verklagt Facebook und Zuckerberg nach Kurssturz.

Facebook-LogoFacebook: Ein Aktionär hat Klage gegen das soziale Netzwerk und Mark Zuckerberg eingereicht. Er fordert Schadensersatz in unbekannter Höhe und strebt eine Sammelklage an, da Facebook und Zuckerberg gegen Kapitalmarktrecht verstoßen hätten. Nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen war die Aktie am Donnerstag zeitweise um 20 % eingebrochen.
theglobeandmail.com, persoenlich.com, turi2.de (Background)

Analyse: Uber und Lyft verursachen mehr Verkehr in Großstädten.

Taxi-Dienste wie Uber und Lyft verschlimmern die Lage auf den Straßen, untersucht Verkehrsanalyst Bruce Schaller. Der Verkehr auf städtischen Straßen sei um 160 % angestiegen. 2,61 Mrd Passagiere haben die Dienste 2017 genutzt, 37 % mehr als noch 2016. New York City hat angekündigt, die Zahl der Uber- und Lyft-Autos beschränken zu wollen.
businessinsider.de, businessinsider.de (NYC)

Facebook plant eine Tochtergesellschaft in China.


Hinter der Great Firewall: Facebook streckt die Fühler ins Reich der Mitte aus – das soziale Netzwerk plant in China eine eigene Niederlassung, berichtet Reuters. Bei Facebook Technology stünden IT und Investments im Mittelpunkt. Auch der lukrative Markt für Online-Werbung und E-Commerce sei für Facebook in China interessant – hier muss Facebook in Konkurrenz mit den chinesischen Internetgiganten Alibaba, Baidu und Tencent treten.

Facebook ist seit 2009 in China gesperrt und nimmt für die Tochtergesellschaft nun 30 Mio Dollar in die Hand. Facebook Technology will sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu Alibabas Zentrale in Hangzhou niederlassen. In Zhejiang will Facebook mit einem Innovation Hub wertvolle Kontakte zu Startups und Entwicklern ausbauen und diese unterstützen.
reuters.com, theverge.com, it-times.de

Zahl des Tages: E-Roller-Startup Lime knackt Marke von 6 Mio Fahrten.

Zahl des Tages: Abgefahrene 6 Mio Fahrten verzeichnet das E-Roller-Startup Lime in den USA und Europa nach einem Jahr. Die Nutzer hätten damit fast 2.400 Tonnen CO2 eingespart, errechnet das Unternehmen. Erst Anfang Juli hatte Uber in das Mobilitäts-Startup investiert, die E-Roller sollen bald auch in der Uber App verfügbar sein.
mashable.com

Hör-Tipp: Digitec-Podcast bespricht Chancen künstliche Intelligenz.

Hör-Tipp: "FAZ"-Digital-Chef Carsten Knop interviewt in der neuen Folge des Digitec-Podcasts Alexander Armbruster zum Thema künstliche Intelligenz. Jugendliche, die viel Geld verdienen wollen, fit in Mathe und Sprachen sind, sollen Informatik studieren, empfiehlt Armbruster. Google und andere Firmen werben Wissenschaftler ab, die nun an Universitäten fehlen.
faz.net (26-Min-Audio), turi2.de (Background)

Datenskandal: UK verhängt über Facebook eine vorläufige Strafe von 500.000 Pfund.

Facebook: Der Datenschutzbeauftragte Großbritanniens verhängt eine vorläufige Strafe über Facebook für die Versäumnisse im Datenskandal um Cambridge Analytica in Höhe von 500.000 Pfund – das höchste Strafmaß, das in einem solchen Fall verhängt werden kann. Es handelt sich dabei allerdings nur um eine angedrohte Strafe, nach Verhandlungen mit Facebook soll es im Oktober ein weiteres Update geben.
bloomberg.com, washingtonpost.com, turi2.de (Background)

Facebook Messenger markiert testweise die Herkunft dubioser Direktnachrichten.

Facebook testet in seinem Messenger ein Feature, das die Herkunft von Nachrichten mit dubiosem Inhalt anzeigt, berichtet das Vice-Portal Motherboard. Mit der Funktion wird anhand der Telefonnummer ermittelt, aus welchem Land unerwünschte Direktnachrichten stammen. Zusätzlich soll ermittelt werden, ob die Nummer erst kürzlich neu in Betrieb genommen wurde.
motherboard.vice.com, theverge.com

Apple Music holt in den USA langsam Spotify ein.

Apple Music schließt in den USA langsam zu Spotify auf, in der vergangenen Woche hatte Apple laut Insidern aus der Musikbranche rund 21 Mio Nutzer, vor einem Jahre waren es noch 13 Mio. Spotify hat sich im selben Zeitraum von 17 auf rund 22 Mio Nutzer gesteigert. Besonders das neue Album von Drake hat Apple Music mit 170 Mio Streams im Vergleich zu Spotifys 130 Mio einen Vorteil verschafft.
ft.com

Sport-App verrät die Lage militärischer Einrichtungen.

Polar: Die Fitness-App des finnischen Sportartiklers schaltet eine Karten-Funktion ab, mit der die niederländische Zeitung "De Correspondent" in einer Recherche Militärbasen aufgespürt hat. Anhand der aufgezeichneten Trainingseinheiten von Soldaten und Geheimdienst-Mitarbeitern konnten die Journalisten Namen und Privatadressen sowie Trainingsgewohnheiten und Umrisse von Militärlagern auslesen.
decorrespondent.nl via spiegel.de

Uber darf in London wieder durchstarten – für 15 Monate.


London Uberground: Uber setzt sich in seinem Berufungsverfahren durch, fährt in den nächsten 15 Monaten jedoch nur mit angezogener Handbremse und einer vorläufigen Lizenz für den weiteren Betrieb in London. Das Gericht gewährte diesen zeitlichen Spielraum, damit Uber weiter daran arbeiten kann, die Vorgaben der Londoner Verkehrsbehörde Transport for London (TfL) zu erfüllen. Nach sechs Monaten sollen die Fortschritte überprüft werden. Hält sich Uber an die Bewährungsauflagen, kann es darauf hoffen, sich um eine reguläre Lizenz für fünf Jahre bemühen zu dürfen.

TfL hatte Ubers Lizenz im September nicht verlängert, die Behörde warf dem Taxi-Schreck verantwortungsloses Verhalten u.a. im Hinblick auf das Melden von Straftaten vor. Uber erhob Einspruch, durfte in der Zwischenzeit jedoch weiter in London operieren. Uber greift in London auf ein Netz von 48.000 registrierten Fahrern zurück. Die Verfahrenskosten für den Fahrdienstvermittler belaufen sich auf 425.000 Pfund.
techcrunch.com, handelsblatt.com, turi2.de (Background) (Foto: Yui Mok / empics / Picture Alliance)

WhatsApp: Fake News führen in Indien immer öfter zu tödlichen Mob-Angriffen.

Indien: Videos mit Fake News, die über WhatsApp verbreitet werden, führen In Indien immer öfter zu tödlichen Mob-Angriffen. In den vergangenen drei Monaten seien mindestens neun Menschen getötet worden, schreibt Handelsblatt.de. Ein gestelltes Video bei dem offenbar zwei Kinder entführt werden, führte u.a. zu einem tödlichen Mob-Angriff gegen zwei junge Männer. WhatsApp ist in Indien einer der wichtigsten Kanäle für journalistische Nachrichten.
handelsblatt.com

Facebook will mit "Time Well Spent" die Nutzungsdauer in der App anzeigen.

Facebook-LogoFacebook will einen achtsameren Umgang fördern und arbeitet dafür an einer Übersicht, die Nutzern zeigen soll, wie viel Zeit sie in der App verbringen. Nutzer können sich selbst ein Limit setzen und werden beim Überschreiten von der App benachrichtigt. Auch die Facebook-Tochter Instagram arbeitet an dem "Time Well Spent" Feature.
techcrunch.com (Facebook), techcrunch.com (Instagram)

Uber: Testfahrerin streamt auf ihrem Smartphone während des tödlichen Unfalls.

Uber: Die Testfahrerin, die bei dem tödlichen Unfall mit einem selbstfahrenden Auto in Arizona am Steuer saß, hat während der Fahrt mehr als 30 % der Zeit auf ihr Handy geschaut. In einem Polizeibericht heißt es, sie habe über ihr Smartphone TV gestreamt. Der Unfall hätte laut dem Bericht verhindert werden können, wenn die Fahrerin auf die Straße geschaut hätte.
techcrunch.com, turi2.de (Background)

Video-Tipp: W&V experimentiert mit Video-Interviews in den Größen XL, L, M und S.

Video-Tipp: W&V interviewt Facebook-Manager Will Rolls bei den Cannes Lions und setzt dessen Tipp direkt in die Tat um – und produziert für jeden Kanal ein eigenes Video. Vom klassischen 4-Min-Interview über ein Hochkant-Video mit Show-Einlage bis hin zum 14-Sekunden-Interview erklärt Rolls, was für guten Video-Content besonders wichtig ist.
wuv.de

Studie: Tweets sind in der Nacht besonders emotional.

Twitter: Tweets werden nachts von existenziellen Ängsten dominiert, erforscht ein Team der University of Bristol. Über vier Jahre haben die Forscher 800 Mio Tweets aus den 54 größten Ballungsräumen Großbritanniens hinsichtlich des emotionalen und kognitiven Zustands der Absender ausgewertet. Auffällig waren außerdem die Morgenstunden, hier häuften sich Tweets, die eher auf analytisches Denken hindeuten.
sueddeutsche.de

YouTube: Connected TV ist stärkster Wachstumsmarkt.

YouTube: Die Nutzung der Google-Tochter auf Smart TVs steigt rasant, sagt YouTube-Chefin Susan Wojcicki bei den Cannes Lions. 70 % des Traffics würde zwar immer noch über Smartphones und Tablets kommen, Connected TVs legten aber am deutlichsten zu. Die 1,9 Mrd Nutzer würden täglich 180 Mio Stunden Inhalte über smarte Fernseher schauen.
mediapost.com