Die ARD ist wie die UNO in klein: Alle reden mit, keiner entscheidet.

Bericht: Radio-Bremen-Intendant Jan Metzger wirft Verlagen Propaganda vor.

Verlage nutzen ihre Zeitungen propagandistisch gegen ARD und ZDF, kritisiert Radio-Bremen-Intendant Jan Metzger laut einem Bericht von Stefan Fries. Demnach hätten die Medienseiten der Zeitungen streckenweise nichts mehr mit Journalismus zu tun. Die ARD-Sender hätten beim Werben für die eigenen Interessen nicht dieselbe propagandistische Power und Skrupellosigkeit wie die Verleger.
stefan-fries.com1 Kommentar

DFB-Pokal läuft erstmals auch bei Sport1 und Bild.de.

Sport1 und Bild.de sichern sich DFB-Pokal-Rechte fürs TV bzw. die Online-Verbreitung: Sport1 zeigt als erster Privatsender von der 1. Hauptrunde bis zum Viertelfinale je eine Begegnung im Free-TV. Dazu kommen Zusammenfassungen im TV und online. Springer erwirbt Online-Rechte für Zusammenfassungen aller 63 Fußballspiele, die jeweils in der Nacht nach dem Spiel online gehen. Alle Spiele laufen wie gehabt bei Sky im Pay-TV. Das Erste zeigt wie bisher neun Spiele live. DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius freut sich über eine "signifikante Steigerung der Gesamtlizenzsumme".
per Mail (Sport1, DFB), axelspringer.de, presseportal.de (Das Erste), presseportal.de (Sky)

Aus dem Archiv von turi2.de: "Rechte kommen und gehen" – Sport1-Chef Olaf Schröder über die Bedeutung von Sportrechten für seinen Sender.

Kommentieren ...

ARD will kein weiteres Sparpaket vorlegen.

ARD-Vorsitzender Ulrich Wilhelm sieht kein weiteres Sparpotential bei der ARD – ohne Programmeinschnitte. "Die Vorstellung, dass wir jetzt schon zum 1.1.2021 erneut Hunderte Millionen ausweisen können, ist nicht realistisch", sagte er am Donnerstag in München. Er hofft auf eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags ab 2021, die er "Teuerungsanpassung" nennt. Bis morgen fordert die Rundfunkkommission der Länder eine Stellungnahme zu weiteren Sparüberlegungen des Senderverbundes.
digitalfernsehen.deKommentieren ...

Check24 wird zur Fußball-WM Programmsponsor bei ARD und ZDF.

Check24 setzt weiter auf das Werbeumfeld Fußball und wird zur Fußball-WM Programmsponsor bei ARD und ZDF. Als weitere Werbekunden haben die Sender bislang Bauhaus, Bitburger und Coca-Cola in dieser Rolle. Check24 wirbt bereits seit der Saison 2016/17 als Hauptsponsor in der "Sportschau" der ARD und als Gewinnspiel-Partner bei den WM-Qualifikationsspielen Deutschlands auf RTL.
new-business.deKommentieren ...

Rundfunkbeitrag-Kläger zweifeln an Verfassungsrichter Ferdinand Kirchhof.

Rundfunkbeitrag: Zwei Kläger könnten das Verfahren am Bundesverfassungsgericht vorerst stoppen. Sie kritisieren, dass einer der Richter Ferdinand Kirchhof ist, Bruder von Paul Kirchhof, der als juristischer Vater der Beitragsreform gilt. Das Gericht soll im Mai entscheiden, ob die Erhebung des Rundfunkbeitrags vom Grundgesetz gedeckt ist.
"Handelsblatt", S. 18 (Paid)Kommentieren ...

Zahl des Tages: 45 Journalisten wollen die Arbeit von Daphne Caruana Galizia vollenden.

Zahl des Tages: Genau 45 Journalisten von 18 internationalen Medien arbeiten zusammen, um die Recherchen der ermordeten maltesischen Journalistin Daphne Caruana Galizia abzuschließen. An der Recherche beteiligen sich u.a. WDR, NDR, "Süddeutsche Zeitung" und "Zeit". Die Recherche-Ergebnisse sollen ab Dienstag veröffentlicht werden.
twitter.com (1-Min-Video), forbiddenstories.org, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Bundesverband Musikindustrie kündigt Veränderungen beim Echo an.

Bundesverband Musikindustrie will die Verfahren zur Nominierung und Vergabe seines Musikpreises Echo überarbeiten. Grund ist die Kritik an der Echo-Verleihung an die Rapper Kollegah und Farid Bang. Der Bundesverband Musikindustrie teilt mit, der Preis sei in ein falsches Licht gerückt worden, dies dürfe nicht ohne Konsequenzen bleiben. Thomas Schreiber, ARD-Koordinator für Unterhaltung, sagt, der Musikpreis habe keine Berechtigung mehr - weder inhaltlich noch moralisch.
haz.de, welt.deKommentieren ...

"Zum Schluss kommen alle zum Radio" – Lutz Kuckuck sieht Spotify nicht als Radio-Killer.


Digitale Ergänzung: Spotify ist kein Radio-Killer, sagt Lutz Kuckuck, Chef der Gattungsinitiative Radiozentrale – mancher Radiomacher im Tagesgeschäft wird ihm da widersprechen. Er sieht Spotify und Co als "Ergänzungsmedien". Im Interview mit turi2.tv am Rande des Radio Advertising Summit fügt er hinzu: "Diese Auffassung wird langsam auch mehrheitsfähig."

Alles, was auf Audio-Nutzung einzahle, helfe dem Radio, gibt sich Kuckuck überzeugt und freut sich über junge Menschen, die mit Kopfhörern im Ohr durchs Leben laufen. Dass sie dabei nicht zwangsläufig Radio hören, stört ihn nicht. Für die Zukunft wünscht er sich weitere Partner aus der digitalen Welt. Seine Aufgabe sieht er darin, die klassischen Sender davon zu überzeugen, den Weg mit digitalen Partnern mitzugehen.

In der Radiozentrale erlebt Kuckuck schon jetzt, dass sich ARD-Radios und Privatfunker gemeinsam für die Gattung Radio stark machen – selbst wenn sie im Alltag um die gleichen Hörerohren kämpfen, und das manchmal vor auch vor Gericht.
turi2.tv (4-Min-Interview auf YouTube)Kommentieren ...

Zitat: Kai Gniffke will die Medienkompetenz der Bürger verbessern.

"Alle haben gesagt: Wir müssen mehr für Medienkompetenz tun. Wir müssen, sei es in Schulen, aber auch bei allen Nutzern sozialer Medien, mehr Kompetenz schaffen für den Umgang mit sozialen Medien."

"Tagesschau"-Chefredakteur Kai Gniffke berichtet im Video-Interview von einem Expertengespräch der EU mit Facebook und Co über Desinformation und sagt, ARD-Aktuell prüfe Projekte mit Schulen, um Schülern zu zeigen, wie man Fake News erkennt.
mdr.de (10-Min-Video)Kommentieren ...

Deniz Yücel gibt der ARD sein erstes TV-Interview.

Deniz Yücel hat einen Monat nach seiner Entlassung aus dem türkischen Gefängnis sein erstes TV-Interview in der ARD gegeben. In seiner Verhaftung sieht er einen positiven Nebeneffekt: den Stellenwert einer freien, unabhängigen Presse zu verdeutlichen. Yücel bereue weder seine Berufswahl als Journalist, noch seine Zeit als Korrespondent in der Türkei – mit seiner Arbeit sei er den richtigen Leuten auf den Zeiger gegangen.
daserste.deKommentieren ...

Hans Hoff kriegt Gehirnplaque durch die Vorhersehbarkeit deutscher Krimis.

Fernsehkrimis sind dank ewig gleicher Volksbeunlustigung zur Schrankwand im Gelsenkirchener Barock verkommen, ärgert sich TV-Kritiker Hans Hoff. Sogar "einst originelle Marken" wie der Münsteraner Tatort seien inzwischen nur noch "Abziehbilder ihrer selbst". Hoff prophezeit der Monokultur des deutschen Fernsehens ein ernsthaftes Problem, wenn die Zuschauer es ihm gleich tun und Krimis aus dem Angebot "mentaler Käfighaltung" abschwören.
dwdl.deKommentieren ...

TV-Tipp: "Presseclub" diskutiert über Grenzen von Facebook – mit Brinkbäumer und Meckel.

TV-Tipp: So., 12.00 Uhr, Das Erste: Der "Presseclub" diskutiert am Sonntagmittag über die Konsequenzen aus dem Datenskandal um Facebook und Cambridge Analytica. Gäste sind "Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer, "Wirtschaftswoche"-Herausgeberin Miriam Meckel, Netzaktivist Markus Beckedahl und Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar.
wdr.deKommentieren ...

Ulrike Simon: ARD ist nicht eins und deshalb auch nicht deins.

ARD macht ihrem Namen (Alle Reden Durcheinander) wieder alle Ehre, beobachtet Ulrike Simon. Statt eine emotionale Eigenmarketing-Kampagne einfach mal zu machen, beschäftigten sich immer länger immer mehr Bedenkenträger mit dem Thema. Am Beispiel dieser "Wir sind deins"-Kampagne zeige sich, dass die ARD längst nicht eins ist.
daily.spiegel.de (Paid)

Bei "Zapp" sprechen Patricia Schlesinger, Georg Restle und Stefan Raue über die Notwendigkeit einer ARD-Kampagne:
Kommentieren ...

TV-Journalist Carl "Charlie" Weiss, 92, ist tot.

Carl Weiss ist im Alter von 92 Jahren in München gestorben. Er prägte als Korrespondent über Jahrzehnte die Auslandsberichterstattung von ARD und ZDF. Carl Weiss, auch bekannt als "Charlie", war u.a. Ressortleiter des "Kölner Stadt-Anzeigers", Presseattaché der deutschen Botschaft in Indien und Moderator der ersten "heute"-Sendung. Für das ZDF berichtete er aus Ostasien, London und Washington, für die ARD war er bis zur Pensionierung 1988 Studioleiter in Brüssel.
sueddeutsche.deKommentieren ...

ARD bringt "Dingsda" zurück ins TV.

ARD legt seine Kultsendung "Dingsda" neu auf. Der Bayerische Rundfunk produziert zwölf neue Folgen der Show, in der Kinder Begriffe erklären, die Prominente erraten müssen. Mareile Höppner moderiert. Zu sehen sein werden die Folgen im Herbst im Vorabendprogramm des Ersten. Die ARD zeigte die Show von 1988 bis 1999. Von 2001 bis 2002 gab es bereits eine Neuauflage bei Kabel Eins.
spiegel.deKommentieren ...

Fußball-WM: Sky bekommt Sub-Lizenz von ARD und ZDF für Übertragungen in Ultra-HD.

Sky zeigt Live-Spiele der Fußball-WM in Ultra HD. Der Pay-TV-Sender hat mit SportA, der Sportrechte-Agentur von ARD und ZDF, eine entsprechende Sub-Lizenz vereinbart. Sie umfasst insgesamt 25 Spiele – eines pro Spieltag. Darunter sind alle Spiele der deutschen Mannschaft. Zu sehen bekommen die Spiele alle Sky-Abonnenten, die die nötige Hardware besitzen und Ultra-HD empfangen können.
presseportal.deKommentieren ...

Sportdeutschland.TV sichert sich Übertragungsrechte von Deutschen Meisterschaften.

Sportdeutschland.TV schließt mit dem Sportrechteverwalter von ARD und ZDF, SportA, einen Lizenzdeal ab, der der Plattform Zugriff auf über 100 Deutsche Meisterschaften und weitere Veranstaltungen von 26 Sportverbänden zusichert, darunter dem Bund Deutscher Radfahrer, dem Hockey-Bund und der Eislauf-Union. Der Deal erlaubt der Plattform, die mehrheitlich zu ProSiebenSat.1 gehört, ausgenommen von der Berichterstattung von ARD und ZDF, Exklusiv-Bilder der Events.
digitalfernsehen.de, presseportal.deKommentieren ...

Zitat: Medienminister Rainer Robra wünscht sich schärfere Profile bei ARD und ZDF.

"Ein Beitrag zum Sparen ist das zwar nicht unbedingt – aber ganz gewiss ein Beitrag für mehr Akzeptanz des Systems."

Rainer Robra, Medienminister von Sachsen-Anhalt, wünscht sich im Interview mit Christian Meier bei den Öffentlich-Rechtlichen mehr Raum für Kultur und hochwertige Dokumentationen. Sollte der Rundfunkbeitrag 2021 erhöht werden, müsste dieser Schritt aber "sehr gut begründet sein".
welt.deKommentieren ...

"Bild": ARD findet keinen WM-Experten.

ARD will bei der anstehenden Fußball-WM einen rotierenden Experten-Kreis kommentieren lassen, bekommt aber Zeitprobleme, schreibt "Bild". Ex-Nationalelf-Kapitän Michael Ballack verhandle mit der ARD, wolle aber nicht rotieren. Per Mertesacker sei nicht verfügbar, Stefan Effenberg überzeuge nicht genug, bei Thomas Hitzlsperger gebe es Zweifel zur Unabhängigkeit. Im Sommer 2017 haben der bisherige Experte Mehmet Scholl und die ARD ihren eigentlich bis Ende 2018 laufenden Vertrag aufgelöst.
bild.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Porträt: Stefan Raue will die Zukunft des Rundfunks selbst gestalten.

Stefan Raue möchte die Zukunft des Rundfunks selbst gestalten und nicht abwarten, bis Politik und Gerichte alle Probleme lösen, porträtiert die "Süddeutsche Zeitung" den Intendanten des Deutschlandradios. Im Streit mit den Verlegern strebt Raue Kompromisse an. Außerdem will er das Programm seines Senders näher an Hörer und Nutzer rücken und Kritik stärker annehmen, um einen Teil der Rundfunk-Skeptiker zurückzugewinnen. Das Deutschlandradio müsse relevanter werden für Menschen ohne Hochschulabschluss, bisher gebe es vielleicht zu viele "Mittelstandsdiskussionen".
sueddeutsche.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Stefan Raue will sich den Text im Netz nicht gänzlich verbieten lassen.
Kommentieren ...

ARD schickt neue Korrespondenten nach Peking und Neu Delhi.

ARD wechselt seine Korrespondenten aus: Bernd Musch-Borowska (Foto), 56, berichtet ab September als Hörfunkkorrespondent und Studioleiter aus Neu Delhi. Er tritt die Nachfolge von Jürgen Webermann an, der nach Hamburg zurückkehrt. Michael Storfner wird im Juli neuer Korrespondent im ARD Fernsehstudio Peking, er folgt auf seine Ehefrau Alexandra Storfner, die pausiert. Storfner lebt bereits mit in China.
presseportal.deKommentieren ...

Hajo Seppelt und WDR arbeiten weiter zusammen.

Hajo Seppelt und WDR einigen sich bezüglich seines Vertrags, hört Ulrike Simon. Der RBB nimmt dem WDR demnach einen Teil der Verantwortung ab – NDR, MDR und RBB sind bisher die einzigen ARD-Anstalten, die Produktionsfirmen investigativer Dokumentationen bei rechtlichen Problemen unterstützen. Simon hört, der WDR sei Seppelt entgegen gekommen, müsse sich den Dopingexperten künftig aber mit dem RBB teilen.
daily.spiegel.de (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

In Griechenland festgenommene ARD-Journalisten sind wieder frei.

Griechenland hat die am Freitag festgenommenen ARD-Reporter wieder freigelassen, teilt der NDR mit. Eine Richterin im griechischen Oristiada befand die beiden Journalisten für unschuldig und entließ sie ohne Auflagen. Sie hätten das Sperrgebiet an der türkischen Grenze nicht absichtlich betreten, so das Gericht.
presseportal.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

NDR will Nachrichten-Redaktionen für Fernsehen, Radio und Online zusammenziehen.


Und nun zu den Nachrichten: Der NDR fasst seine News-Redaktionen für sämtliche Kanäle an einem zentralen Standort zusammen. Ab 2020 sollen Redaktionen für Fernsehen, Radio und Online in Hamburg-Lokstedt arbeiten. Lokstedt ist der TV-Standort, an dem auch die "Tagesschau" entsteht. Kisten packen müssen 250 Mitarbeiter – aktuell arbeitende Radio-Journalisten ziehen vom Standort Rothenbaum nach Lokstedt.

In Lokstedt wird derzeit ein neues "Tagesschau"-Haus gebaut mit einem crossmedialen Newsroom für ARD aktuell. Dadurch werden Flächen frei, die künftig von neu aufgestellten News-Teams besetzt werden. Ziel sind nicht nur Einsparungen, sondern eine bessere Produktion für digitale Kanäle: Intendant Lutz Marmor will "schneller und mehr Bewegtbild auf NDR.de bringen".

Einige Mitarbeiter aus Lokstedt werden wiederum frei werdende Büros am Radio-Standort Rothenbaum besetzen. Dies sorgt derzeit für Konflikte, schreibt Kai-Hinrich Renner. Es könnte die Abteilung Sport oder Unterhaltung treffen, Letztere wolle "angeblich partout nicht an den Rothenbaum". Konfliktreich für die NDR-Bilanz ist auch der "Tagesschau"-Neubau: Er werde 20 % teurer, schreibt Renner. (Foto: Screenshot NDR)
presseportal.de, abendblatt.de (Renner)Kommentieren ...

Öffentlich-rechtlicher Beitragsservice durchleuchtet alle Meldedaten.

Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio, früher GEZ, bekommt die Daten aller Einwohner-Meldeämter vom Stichtag 6. Mai, schreibt Daniel Bouhs. Die Geld-Einsammler wollen Zechprellern auf die Spur kommen. Zuletzt glichen sie die Daten bei der Einführung der Haushaltsabgabe 2013 ab. Einen Außendienst und den Ankauf von Adressdaten gibt es heute nicht mehr.
taz.deKommentieren ...

Patricia Schlesinger wirbt für Weiterent­wick­lung des Rundfunks in Europa.

TV-Sender aus Europa sollten eine Debatte über die europäische Weiterent­wick­lung des Rundfunks anstoßen, meint RBB-Intendantin Patricia Schlesinger. Neue öffentlich-rechtliche Angebote könn­ten zum Mo­tor der EU-In­te­gra­ti­on werden und für ei­ne eu­ro­pa­wei­te Öf­fent­lich­keit sor­gen. Auch eine eu­ro­päi­sche Platt­form, auf de­r Pro­duk­tio­nen für al­le Europäer zugänglich sind, sei überlegenswert, schreibt Schlesinger in einem "FAZ"-Gastbeitrag.
faz.netKommentieren ...

Meinung: Rundfunkbeitrag muss erhöht werden, aber auch Einsparungen sind möglich.

ARD und ZDF: Der Finanzbedarf der Sender muss ab 2021 durch einen höheren Rundfunkbeitrag gedeckt werden, meint KEF-Chef Heinz Fischer-Heidlberger. Die von der ARD genannte Finanzlücke von 3 Mrd Euro bedeute umgerechnet einen Mehrbedarf von etwa 1,70 Euro pro Monat und Beitragszahler. Zugleich wehrt sich Fischer-Heidlberger gegen die Kritik, die KEF überschreite ihre Kompetenzen. Bei der Programmherstellung könne Geld gespart werden. ARD und ZDF wollten gerne "weg von den Dauerdiskussionen in der Öffentlichkeit und den Länderparlamenten" um Auftrag und Finanzierung, sagt Fischer-Heidlberger.
sueddeutsche.de (Paid), sueddeutsche.de (Zusammenfassung), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Lutz Marmor schließt mehr Wiederholungen für die Zukunft nicht aus.

"Ich kann auch nicht auf Dauer ausschließen, dass es beispielsweise auf einigen Sendeplätzen weniger Neuproduktionen geben könnte, also mehr Wiederholungen."

NDR-Intendant Lutz Marmor befürchtet deutliche Einschnitte im Programm, falls der Rundfunkbeitrag nicht erhöht wird. Er will zwar zu allerletzt am Programm sparen, hält aber auch dort Einschnitte für denkbar.
"promedia" 03/2018 (Paid), medienpolitik.netKommentieren ...

Meinung: Der Rundfunk braucht einen neuen Gesellschaftsvertrag.

ARD und ZDF stehen vor ähnlichen Herausforderungen wie die SRG, findet Claudia Tieschky. Hierzulande drohe zwar keine Volksabstimmung, doch einige Landtage wollen eine Beitragserhöhung blockieren. Tieschky wünscht sich eine breite Debatte über den Rundfunk, nicht nur auf politischer Ebene. Am Ende müsse ein neuer Gesellschaftsvertrag stehen.
"Süddeutsche Zeitung", S. 4 (Paid)Kommentieren ...