Die ARD ist wie die UNO in klein: Alle reden mit, keiner entscheidet.

Russische ESC-Teilnehmerin tritt nicht per Liveschaltung auf.

Crescendo Contesto: Das russische Fernsehen lehnt das Angebot der Europäischen Rundfunkunion, seine Kandidatin per Satellit zum Eurovision Song Contest in Kiew zuzuschalten, ab. Die Ukraine verweigert der Sängerin Julia Samoilowa die Einreise, weil sie in der Vergangenheit auf der Schwarzmeerinsel Krim aufgetreten ist. Im Pop-Politik-Chor zwitschert Wjatscheslaw Kirilenko, Vize-Regierungschef der Ukraine, gleichzeitig via Twitter, auch eine Liveschaltung verstoße gegen das ukrainische Gesetz. Der ESC ist seinen Statuten nach unpolitisch, außerdem ist eigentlich festgelegt, dass die Teilnehmer vor Ort sein müssen.
dwdl.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Russische Sängerin soll per Satelliten-Schaltung beim ESC in Kiew auftreten.

Eurovision Song Contest: Die EBU erlaubt Russland, seine Kandidatin per Satellit zum Songwettbewerb in Kiew zuzuschalten. Der Grund: Die Ukraine verweigert der russischen Sängerin Julia Samoilowa die Einreise. Noch ist unklar, ob Russland das Angebot annimmt. Es wäre das erste Mal in der ESC-Geschichte, dass ein Teilnehmer nicht vor Ort ist.
spiegel.de, stern.de, eurovision.deKommentieren ...

RBB übersetzt "Sandmännchen" in Gebärdensprache.

Sandmännchen wird barrierefrei: Der RBB spendiert der abendlichen Kindersendung eine Übersetzung in Gebärdensprache. Die Videos sind über die Mediatheken und Sandmann-Apps abrufbar. Als Gebärdensprachdolmetscher agieren gehörlose Kinder und Jugendliche des Zentrums für Kultur und visuelle Kommunikation der Gehörlosen in Berlin und Brandenburg. Übersetzt werden, sofern nötig, die Geschichten - das Sandmännchen selbst ist seit jeher stumm.
presseportal.deKommentieren ...

Constantin Schreiber öffnet Moscheen für TV-Zuschauer.

Constantin Schreiber, Islam-Experte bei ARD Aktuell, gewährt einen Einblick in deutsche Moscheen. In seiner dreiteiligen Sendereihe "Der Moscheereport" dokumentiert Schreiber Freitagspredigten, übersetzt sie aus dem Arabischen oder Türkischen ins Deutsche und diskutiert die Aussagen mit den Imamen, mit Islamwissenschaftlern und Experten. Die erste Folge läuft am Montagabend bei Tagesschau24 und wird online crossmedial begleitet.
presseportal.deKommentieren ...

Zitat: ZDF-Intendant Thomas Bellut bleibt beim ARD-Verleger-Streit Zaungast.

"Wir tun nichts lieber, als Bewegtbild im Netz zu verbreiten. Probleme, wie es sie zwischen den Verlegern und der ARD gibt, haben wir nicht."

ZDF-Intendant Thomas Bellut erlaubt sich einen Seitenhieb auf den medienpolitischen Dauerzank – eine von ihm geplante Kulturplattform soll auch vor allem Videos bieten.

... zur Vergabe der TV-Rechte an Discovery:
"Die Olympischen Spiele sind weg, auf Jahre."

... zum Thema Faktenchecks auf Facebook:
"Ich beteilige mich nicht am Internet- oder Facebook-Bashing. Ich sehe uns nicht als 'Polizei' oder 'Wächter' für andere. Wir schauen auf uns selbst und stellen sicher, dass unsere Informationen und Nachrichten stimmen."
"FAZ", S. 13 (Paid), dwdl.deKommentieren ...

ARD und BDZV können sich nicht auf Kompromiss über Online-Auftritte einigen.

BDZV und ARD bekommen keinen Kompromiss im Streit um die Online-Angebote der ARD-Sender hin, berichtet "Zapp". Die Intendanten der ARD lehnen nach monatelangen Verhandlungen die von den Verlegern geforderte Selbstverpflichtung ab. Danach dürften die Sender auf den Start- und Ressortseiten ihrer Homepages künftig nur noch ein Drittel Text zeigen. Nun landet der Streit wohl vor Gericht.
ndr.de, turi2.de (Background)
Kommentieren ...

RTL will Merkel und Schulz zweimal ins TV-Duell schicken.

RTL will vor der Bundestagswahl zwei TV-Duelle mit Angela Merkel und Martin Schulz veranstalten. Chefredakteur Michael Wulf sagt in der "FAZ", es gebe zu viele brennende Themen und auch Zuschauer sollten Fragen stellen dürfen. Wulf schlägt vor, nur zwei Moderatoren pro Sendung einzusetzen, um "raus aus dem Korsett" zu kommen und Gelegenheit für Nachfragen zu geben.
"FAZ", S. 13 (Paid), faz.netKommentieren ...

ZDF und RBB kooperieren künftig bei ARD-"Mittagsmagazin".

rbbRBB und ZDF arbeiten ab Januar 2018 bei der Produktion des ARD-Mittagsmagazins zusammen. Der RBB nutzt für die Produktion des Magazins das ZDF-Studio in Berlin. Die Kooperation sei ein Zeichen für bessere Strukturen und Abläufe bei ARD und ZDF. Der RBB übernimmt 2018 die Verantwortung für das "Mittagsmagazin" vom BR. Die Bayern hatten den Wechsel mit Sparmaßnahmen ihres Senders erklärt.
presseportal.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Weser Kurier" geht gegen das Online-Angebot von Radio Bremen vor.

Weser Kurier verbündet sich mit weiteren norddeutschen Verlagen und droht Radio Bremen mit einer Klage gegen das Online-Angebot radiobremen.de. Die Verleger beurteilen die Website als presseähnlich und fordern Unterlassung. Bis zum 21. März hat der Sender Zeit, die Erklärung abzugeben, andernfalls wollen die Verlage klagen.
meedia.de, weser-kurier.deKommentieren ...

Funk zeigt "Dr. Who", "Class" und "Orange is the new Black".

Funk zeigt die Netflix-Produktion Orange is the new Black ab Mitte April kostenlos für alle Nicht-Netflix-Abonnenten - jeweils nach der TV-Ausstrahlung bei ZDFneo. Zusammen mit dem Digitalsender One setzt Funk bereits Anfang April zum Wiederholungsmarathon aller Staffeln der britischen Science-Fiction-Serie Dr. Who der BBC an. Zeitgleich startet der "Dr. Who"-Ableger Class.
serienjunkies.de, dwdl.de
Kommentieren ...

Video-Tipp: "Frau TV" ergründet die Faszination "Playboy".

Video-Tipp: Warum kauft Mann den "Playboy", fragt das WDR-Magazin "Frau TV" und porträtiert den Sammler Ulf Czellnik. Der Bonner besitzt eine der größten "Playboy"-Sammlungen und gibt sich von den Nackten und Schönen der vergangenen Jahrzehnte nur wenig gerührt. Moderatorin Lisa Ortgies findet, ohne das Männermagazin würde was fehlen.
ardmediathek.deKommentieren ...

Zitat: Ulrich Wilhelm fordert klare Trennung von Meinung und Nachricht.

"Mir hat bei der Berichterstattung rund um die Wahl von Donald Trump teils die journalistische Distanz, die Trennung zwischen Nachricht und Kommentar, gefehlt."

Ulrich Wilhelm ermahnt die Medien, sorgfältig zwischen Kommentar und Nachricht zu unterscheiden. Der Intendant des Bayerischen Rundfunks sagt, ARD und ZDF müssten ihr Programm für alle Teile der Bevölkerung machen.
"Spiegel", 10/2017, S.75-77 (Paid)Kommentieren ...

Gebühren-Verweigerer würde wieder ins Gefängnis gehen.

Gebühren-Verweigerer Heinrich Dück war zwei Wochen im Gefängnis, weil er sich strikt weigert, den Rundfunkbeitrag zu zahlen. Er würde wieder in den Knast gehen, ehe er bezahlt, sagt er zu Planet Interview. Statt einer pauschalen Gebühr plädiert er für einen Standard-Beitrag, der reduziert wird, wenn jemand ARD und ZDF nur teilweise oder gar nicht nutzt - Kontrollen nach GEZ-Manier inklusive.
planet-interview.deKommentieren ...

"Tatort" demnächst ohne Andreas Hoppe.

Tatort verliert mit Andreas Hoppe einen weiteren Ermittler, berichtet die "Bild". Grund seien Unstimmigkeiten mit dem SWR. Der Schauspieler verkörpert bisher den Ko-Kommissar Mario Kopper an der Seite der von Ulrike Folkerts gespielten Lena Odenthal. Als Ersatz soll künftig die Rolle von Lisa Bitter ausgebaut werden, womit Ludwigshafen das erste feste rein weibliche Ermittler-Team im "Tatort" hätte.
"Bild", S. 4 (Paid)Kommentieren ...

Bremer "Tatort"-Kommissare steigen aus.

Tatort: Die beiden Schauspieler Sabine Postel, 62, und Oliver Mommsen, 48, kündigen ihren Ausstieg aus der Krimi-Reihe an. 2017 drehen sie als Bremer Hauptkommissare Inga Lürsen und Nils Stedefreund noch zwei Episoden, 2018 dann ihren letzten "Tatort", der Anfang 2019 zu sehen sein wird. Beide sehen in den Figuren kein weiteres Entwicklungspotenzial. Postel ist seit dem Start des Bremer "Tatorts" im Jahr 1997 dabei, Mommsen kam 2001 dazu.
bild.de, horizont.netKommentieren ...

Talkshows wegen zu vieler rechter Themen in der Kritik.

fernsehen-fernseher-fernbedienung-tv-150Talkshows behandeln vor allem die Lieblingsthemen der Rechten, was mittlerweile auch innerhalb der Sender für Kritik sorgt, berichtet Daniel Bouhs. Zuletzt hat ein "Monitor"-Bericht festgestellt, dass in 40 von 141 Sendungen in ARD und ZDF zu Flüchtlingen diskutiert wurde. Macher der Talksendungen teilen die Kritik nicht und begründen mit der durch den öffentlichen Diskurs entstehenden Relevanz.
taz.deKommentieren ...

AfD-Politiker wollte bei ARD-Liveshow die Bühne stürmen.

Landtag debattiert über sichere HerkunftsländerAfD-Politiker Uwe Junge, Parteivorsitzender in Rheinland-Pfalz, stand kurz davor am Freitagabend die Bühne in der ARD-Livesendung "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht" zu stürmen, berichtet Maike Hessedenz. Das Sicherheitspersonal hat den Politiker von seiner Aktion abgehalten und aus dem Saal geleitet. Zuvor war die AfD von mehreren der aufgetretenen Künstler attackiert worden.
allgemeine-zeitung.deKommentieren ...

Zitat: Hans-Jochen Wagner wirft Harald Schmidt Unprofessionalität vor.

Hans-Jochen Wagner 150"Ich war sehr überrascht, so kurz vor Drehbeginn ist das recht unprofessionell, aber man muss es akzeptieren."

Tatort-Kommissar Hans-Jochen Wagner versteht nicht, weshalb Entertainer Harald Schmidt so kurzfristig den Tatort-Dreh absagt. Er hätte gerne mit Schmidt gedreht, doch jeder sei ersetzbar.
"Bild", S. 4 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

WDR lässt Ressorts crossmedial arbeiten und eröffnet Campus.

WDR Logo 150WDR macht mit der crossmedialen Arbeit ernst und lässt die Ressorts Sport, Wirtschaft und Wissenschaft in Großraumbüros zusammenarbeiten. WDR-Intendant Tom Buhrow sagte bei der Eröffnung eines 1.700 Quadratmeter großen crossmedialen Sportcampus mit 92 Arbeitsplätzen, dass Fernsehen, Hörfunk und Online nicht mehr getrennt arbeiten sollen. Der größte ARD-Sender will bis 2022 auch einen crossmedialen Campus für den gesamten Nachrichtenbereich schaffen.
dwdl.de, wn.deKommentieren ...

DJV bricht Tarif-Verhandlungen mit dem WDR ab.

WDR Logo 150DJV NRW bricht die Verhandlungen mit dem WDR über die Vergütung crossmedialer Arbeiten von Freien nach 14 Monaten ab. Bei einer Info-Veranstaltung in Köln haben die anwesenden Freien den vom WDR vorgelegten Entwurf für einen Tarifvertrag abgelehnt, weitere Verhandlungen auf dieser Basis seien "sinnlos". Der DJV will nun die Reaktion des WDR abwarten und davon abhängig machen, ob er bei der nächsten anberaumten Verhandlungsrunde dabei ist.
djv-nrw.de
Kommentieren ...

Harald Schmidt steigt beim Schwarzwald-"Tatort" wieder aus – noch vor Drehbeginn.

harald-schmidt150Harald Schmidt gibt dem SWR einen Korb und sagt den neuen Schwarzwald-"Tatort" schon vor Drehbeginn wieder ab. Der SWR spricht von "persönlichen Gründen" des Entertainers. Erst Anfang Dezember hatte der Sender die Rolle von Schmidt als Kriminaloberrat Schöllhammer bekannt gegeben. Er sollte den Chef des neuen Ermittler-Duos Franziska Tobler (Eva Löbau) und Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner) spielen. Die Rolle werde nun gestrichen, sagt der Sender. Die Dreharbeiten sollen im März beginnen - im Herbst soll der Krimi im Ersten Premiere feiern.
presseportal.de, turi2.de (Background)1 Kommentar

Hör-Tipp: Das "Medienmagazin" von Radio eins über Fact Checker bei "Spiegel", "Tagesschau" und "Zeit"..

daniel-bouhs-eingereicht150Hör-Tipp: Im "Medienmagazin" von Radio eins zeigt Daniel Bouhs, wie Journalisten Fakten checken. Er besucht die Dokumentation des "Spiegel", die fast jedes Wort auf Richtigkeit prüft, zeigt, wie "Tagesschau" und "Zeit" sich kontrollieren und wo die Grenzen des Fact Checking liegen.
wwwagner.tv (60-Min-Audio, erste 20 Min.)Kommentieren ...

Verkehrsministerium und Privatradios liegen beim Digitalradio über Kreuz.

dabplus-digitalradio-150Digitalradio: Die Privatradios im VPRT und das Verkehrsministerium kommen beim Thema DAB+ nicht zusammen. Die Sender steigen aus dem Digitalradio-Board aus und kritisieren, dass die entworfene Roadmap am Hörerverhalten vorbeigehe. Der Plan fördere den Übertragungsstandard DAB+ einseitig - der VPRT will auch Fördergeld für den Empfang per Smartphone. Zudem will der Verband durchsetzen, dass ARD und Deutschlandradio freiwerdende UKW-Frequenzen nicht brachliegen lassen, sondern an die Privatsender weitergeben. UKW werde "für die Privatradios noch lange und alternativlos Geschäftsgrundlage sein", sagt VPRT-Radiochef Klaus Schunk.
presseportal.deKommentieren ...

Karola Wille erteilt Facebook eine Absage im Kampf gegen Fakenews.

ARD Logo 150ARD wird nicht für Facebook als Faktenchecker arbeiten, sagt die Vorsitzende Karola Wille im Interview mit Ulrike Simon. "Wir sind nicht die Korrektureinheit für Facebook", so Wille, die lieber auf eine eigene, medienübergreifende Verifikationseinheit setzt. Facebook sucht derzeit nach Partnern im Kampf gegen Fakenews und hat dabei neben ARD und ZDF auch "Spiegel" und "Bild" angefragt. Mit dem Recherchebüro Correctiv arbeitet Facebook bereits zusammen.
horizont.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Analyse: RBB macht Ernst mit dem Umbau.

jan-schulte-kellinghaus-150Jan Schulte-Kellinghaus baut den RBB schon vor seinem offiziellen Start als neuer Programmchef kräftig um, erfährt Ulrike Simon. Der RBB schaffe einen neuen Programmbereich "Doku und Fiktion", der die Abteilungen "Dokumentation und Zeitgeschehen", "Film" und die Arte-Redaktion des RBB bündeln soll. Auch die anderen fünf Programmbereiche werden umbenannt und umgebaut. Die Kultur-Abteilung ist künftig auch für Wissenschaft zuständig, die Abteilung "Unterhaltung und junge Formate" kümmere sich um das neue, satirisch angehauchte Gesellschaftsmagazin, schreibt Simon.
horizont.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zahl des Tages: NDR gibt 1,7 Mio Euro pro "Tatort" aus.

NDRZahl des Tages: Mickrige 1,7 Mio Euro gibt der NDR pro "Tatort" aus, beklagt der Hamburger Rechnungshof. Der ARD-Senderschnitt liegt bei 1,5 Mio Euro. Die Begründung, die Krimis mit Til Schweiger würden auch mehr Zuschauer erreichen, lässt der Rechnungshof mit Hinblick auf die jüngsten Quoten nicht gelten und kritisiert, dass die Folgen regelmäßig teurer werden als geplant.
sueddeutsche.deKommentieren ...

"Junge Welt" wirft dem MDR einen "Werbeboykott" vor.

jw_logo
Kein bisschen Frieden: Die "Junge Welt" fühlt sich vom MDR und vom Privatradio in Mecklenburg-Vorpommern boykottiert. Die Radiosender MDR Jump und Ostseewelle weigern sich, Werbespots der linken Tageszeitung auszustrahlen, weil die Werbung eine Weltanschauung transportiere. In ihren Spots zum 70. Jubiläum wirbt die Zeitung u.a. mit Slogans wie "Zeitung für den Frieden" und "Zeitung gegen den Faschismus". Dazu laufen Melodien aus der sozialistischen Mottenkiste, etwa das Lied "Kleine weiße Friedenstaube" und die DDR-Hymne.

Der RBB-Sender Radio eins, wie der MDR ARD-Mitglied, hatte mit den Spots dagegen keine Probleme und strahlte die Werbung aus. Der Staatsrechtler Andreas Fisahn bezweifelt, dass es sich bei den Spots um politische Werbung handle. Es werde für ein Produkt geworben, das wie jedes andere Kunden finden müsse.
presseportal.de, uebermedien.de

Mitarbeit: Markus TrantowKommentieren ...

Studie: Frauen sind bei TV-Produktionen unterrepräsentiert.

Frauenanteil Frauen 600
Frauen sind bei Fernsehproduktionen in Schlüsselpositionen wie Regie deutlich unterrepräsentiert, sagt eine Studie der Filmförderungsanstalt. Positionen in der Regie sind laut der Studie im Auftrag von ARD und ZDF nur zu 28 % mit Frauen oder gemischten Teams besetzt, obwohl 44 % der Filmhochschul-Absolventen für Regie Frauen sind. An der Kamera liegt der Anteil der Absolventinnen bei 22 %, doch nur 15 % der Führungsjobs sind in der Hand von Frauen oder Teams aus Männern und Frauen.

Als mögliche Gründe für den geringen Frauenanteil nennt die Studie männlich konnotierte Berufsbilder und berufliche Auszeiten von Müttern. Das ZDF will nun ein Förderprogramm für Regisseurinnen starten. Für den weiblichen Filmnachwuchs bietet der Sender bereits ein Programm an. (Archivbild: dpa)
wn.de, ffa.de (Studie)Kommentieren ...

Wir graturilieren: Jan Isenbart wird 50.

Jan Isenbart 600
Wir graturilieren: Jan Isenbart, Forschungschef bei der ARD-Werbung, feiert heute seinen 50. Geburtstag und verlässt damit die werberelevante Zielgruppe - er wünscht sich aber, die Anspielung nicht zu oft hören zu müssen. Im vergangenen Lebensjahr hat sich für Jan Isenbart "eine spannende berufliche und geografische Neuorientierung ergeben". Nach fast zwei Jahrzehnten beim Privatfernsehen, nämlich beim RTL-Vermarkter IP Deutschland in Köln, hat Isenbart das System gewechselt und betreibt seit Oktober in Frankfurt am Main Werbe-Forschung im öffentlich-rechtlichen Auftrag. Derzeit beschäftigen ihn das Programm der Screenforce Days 2017 im Juni in Köln und der "Aufbau einiger neuer Ikea-Schränke". Wenn es die Zeit zulässt, möchte er in seinem Leben gerne die Welt per Schiff umrunden, ein Buch schreiben und endlich seine Zaubersammlung besser ordnen. Zur Feier des Tages gibt es heute eine gemischte Geburtstags- und Köln-Abschiedsfeier in seinem Lieblingscafé im mondänen Pulheim. Glückwünsche erreichen Jan Isenbart am besten per E-Mail.Kommentieren ...

Funk startet Sketch-Comedy-Format mit ehemaligen Y-Titty-Mitgliedern.

funk-150Funk, Jugendangebot von ARD und ZDF, adaptiert das kanadische Sketch-Comedy-Format "Like Moi!" und nimmt es als "#OMG" ins eigene Programm. An der deutschen Version beteiligen sich mehrere YouTube-Stars, darunter Phil Laude und Matthias Roll, die früher dem Comedy-Trio Y-Titty angehörten. Die erste Folge erscheint am 11. Februar, neue Episoden soll es darauf immer donnerstags und sonntags auf YouTube geben.
dwdl.deKommentieren ...