Die ARD ist wie die UNO in klein: Alle reden mit, keiner entscheidet.

ARD-Intendanten wollen Reform des TV-Duells durchsetzen.

TV-Duell: Die ARD-Intendanten haben sich darauf geeinigt, sich zur nächsten Bundestagswahl, voraussichtlich 2021, von den Kanzlerkandidaten nicht erneut die Regeln diktieren zu lassen, berichtet RP Online. Zudem wollen sie auf zwei Duelle drängen, eins für ARD und ZDF, eins bei den Privatsendern, und streben eine "Auflockerung des Formats" an.
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SWR will eigenes Recherche-Team aufbauen.

SWR plant eine crossmediale Recherche-Einheit, wie sie bereits andere ARD-Anstalten haben, entdeckt die "Stuttgarter Zeitung" in einer Stellenausschreibung. Intern und extern sucht der Sender derzeit bis zu sechs Redakteure und Reporter für investigative Recherchen. Recherchesicherheit und Fachwissen oder exklusive Kontakte in einem Spezialgebiet sind erwünscht. Standort der neuen Einheit soll Mainz sein, wo das Team eng mit dem Investigativ-Flaggschiff "Report Mainz" zusammenarbeiten kann.
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Zitat: Volker Herres nimmt Deutschlands schlechtes Abschneiden beim ESC locker.

"Mit Lena Meyer-Landrut haben wir gewonnen. Ganz ehrlich gesagt, will ich in meiner Amtszeit gar nicht so unbedingt noch mal gewinnen, denn dann ist man im nächsten Jahr Gastgeber, und das ist teuer."

Volker Herres, Programmdirektor von Das Erste, scherzt über das schlechte Abschneiden Deutschlands beim ESC. Für die ARD sei nicht entscheidend, wer wie gut abschneidet, sondern die Ausstrahlung einer guten Unterhaltungsshow, sagt Herres im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung".
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Volker Herres sucht ein unterhaltsames Format für den Dienstagabend.

Volker Herres sucht für den Dienstagabend im Ersten kreative Ideen. Um 22.45 Uhr sei ein Platz frei, der zurzeit fast nur mit Wiederholungen bespielt werde, sagt der Programmdirektor von Das Erste nach seiner Vertragsverlängerung im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Vorstellen könne Herres sich zum Beispiel ein unpolitisches Gesprächsformat, das sich um "das ganze bunte Leben" dreht.
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"Sport Bild": ARD denkt über Bastian Schweinsteiger als TV-Experten nach.

Bastian Schweinsteiger könnte TV-Experte der ARD werden, schreibt "Sport Bild". Die ARD denke über Schweinsteiger als Nachfolger von Mehmet Scholl nach. "Schweini" spielt derzeit bei Chicago Fire, während der WM-Gruppenphase pausiert die nordamerikanische Major League Soccer jedoch - er hätte also Zeit. Auch Ex-Bayern-Spieler Philipp Lahm sei ein Kandidat.
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ARD verlängert Vertrag mit Das-Erste-Programmdirektor Volker Herres um drei Jahre.

Volker Herres bleibt bis 2021 Programmdirektor von Das Erste. Die ARD-Intendanten haben seinen Vertrag verlängert - allerdings nur um drei statt der sonst üblichen fünf Jahre. Volker Herres ist seit November 2008 im Amt. Uwe Mantel hört aus ARD-Kreisen, dass manche Anstalten wohl Vorbehalte gegen eine Verlängerung hatten, Alternativ-Kandidaten fehlten jedoch.
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Benjamin Fischer wird Leiter von ARD Online.

ARD ernennt Benjamin Fischer, 38, zum neuen Leiter von ARD Online beim SWR in Mainz. In dieser Funktion verantwortet er ARD.de sowie die ARD Mediathek und ist zugleich Vorsitzender der Redaktionskonferenz Online der ARD. Fischer kommt von Arte, wo er derzeit Leiter der Abteilung IT & Projektentwicklung ist. Bei ARD Online folgt er auf Heidi Schmidt, die in den Ruhestand geht.
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Bei @tagesthemen twittert künftig jede Woche ein anderer.

Tagesthemen verleihen ihren Twitter-Account @tagesthemen. Im wöchentlichen Wechsel twittern künftig Korrespondenten, Moderatoren und Reporter, den Anfang macht Tina Hassel, Chefin des ARD-Hauptstadtstudios. ARD-Aktuell-Chef Kai Gniffke erhofft sich davon einen "persönlichen Blick auf und hinter die Nachrichten". Die Idee des Twitter-Account-Verleihs stammt ursprünglich vom Zeit Magazin.
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Handball-WM könnte ins Free-TV zurückkommen.

Handball-Symbolbild-dpaARD und ZDF sind bei den Verhandlungen über die TV-Rechte für die Handball-WM wieder im Spiel. Rechteinhaber beIN Sports verzichtet auf sein Vorverhandlungsrecht für die WM 2019 und 2021, weshalb der Welthandballverband die Rechte auf dem freien Markt anbietet. ARD und ZDF sind bestrebt, zu einem "besseren Ergebnis" zu kommen als zuletzt. 2015 lief die Handball-WM nur im Pay-TV bei Sky, Anfang 2017 nur online beim Sponsor DKB.
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BDZV: Mathias Döpfner hat ARD und ZDF nicht mit Nordkorea verglichen.

Viel Lärm um nichts? Der BDZV reagiert auf den Vorwurf der ARD-Vorsitzenden und MDR-Intendantin Karola Wille, Verbandschef Mathias Döpfner spiele mit seiner Nordkorea-Bemerkung beim BDZV-Kongress Verschwörungstheoretikern in die Hände und produziere Fake News. Döpfner habe die ARD nicht mit Nordkorea verglichen, beschwichtigt der BDZV, er habe vielmehr vor einem Szenario gewarnt, in dem es "nur Staatsfernsehen und Staatspresse im Netz" geben würde.

Döpfner hatte mit der Bemerkung, ein solches Szenario sei "eher etwas nach dem Geschmack von Nordkorea" für Empörung in der ARD gesorgt und es sogar in die "Tagesschau" geschafft. Die gezielte Stichelei gegen ARD und ZDF gehört beim BDZV praktisch zum guten Ton, schließlich treffen sich Verleger und Sender regelmäßig vor Gericht, wenn es um die Lufthoheit im Online-Journalismus geht. Dass Zeitungen und Öffentlich-Rechtliche auf der journalistischen Ebene dagegen gut miteinander können, beweisen Kooperationen wie die von WDR, NDR und "Süddeutscher Zeitung". (Foto: Marijan Murat / dpa)
presseportal.de, bdzv.de (Redemanuskript), tagesschau.de (mit 90-Sek-Video)3 Kommentare

SWR zieht bei Elstner-Sendung "Die große Show der Naturwunder" den Stecker.

SWR setzt Die große Show der Naturwunder mit den Moderatoren Frank Elstner und Ranga Yogeshwar ab, schreibt "Bild". Der SWR bestätigt das Aus. Der Sender will in der Primetime am Donnerstag mehr Platz für fiktionale Inhalte schaffen. TV-Urgestein Elstner meint, man hätte die 2006 gestartete Sendung noch eine Weile fortführen können. Für den 21. Oktober ist noch eine Show geplant.
"Bild", S. 4 (Paid), swr.de ("Die große Show der Naturwunder")Kommentieren ...

Zitat: Mathias Döpfner fordert Beschränkungen für ARD und ZDF.

"Ich hoffe sehr darauf, dass die Ministerpräsidenten den Sendern sehr bald klare Grenzen setzen."

BDZV-Präsident und Springer-Chef Mathias Döpfner appelliert beim Zeitungskongress an die Politik, die "gebührenfinanzierte Staats-Presse" von ARD und ZDF einzuschränken. Zudem fordert er, die "staatlich verursachten Kosten" für Zeitungszusteller deutlich zu senken.
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Oettinger will öffentlich-rechtlichen Sendern ihre Grenzen aufzeigen.

Günther Oettinger zeigt sich vor dem Zeitungskongress als Verlage-Versteher: Der EU-Kommissar will die Freiheit von ARD und ZDF im Internet einschränken. Es sei "überfällig, dass Gerichte den Graubereich ausleuchten, Spielräume definieren und den öffentlich-rechtlichen Sendern auch Grenzen aufzeigen". Er ermutigt die Verleger, per Beschwerde bei der EU-Kommission den Rundfunkbeitrag zu prüfen. Oettinger glaubt zudem, dass 2018 ein europäisches Leistungsschutzrecht beschlossen wird.
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Bettina Schön wechselt mit dem "Mittagsmagazin" vom BR zum RB.

ARD-Mittagsmagazin nimmt beim Wechsel vom BR zum RBB Bettina Schön, 41, mit. Schön, bisher Vize-Redaktionsleiterin beim BR, ist laut kress.de bereits zum RBB gewechselt, wo sie ab 2018 als Redaktionsleiterin des "Mittagsmagazins" arbeitet. Mit weiteren Münchner "Mima"-Mitarbeitern liefen Bewerbungsgespräche. Der amtierende Redaktionsleiter Klemens Hübner bleibt beim BR.
kress.deKommentieren ...

Renner: ARD-Direktoren scheuen direkten Vergleich ihrer Gehälter.

ARD veröffentlicht die Gehälter ihrer Direktoren nicht auf ihrer Transparenz-Seite, weil sie sich stark unterscheiden, schreibt Kai-Hinrich Renner. Dabei machen sieben von neun ARD-Anstalten die Zahlen auf ihren Webseiten publik, SR und MDR liefern sie auf Anfrage nach. Nur ARD-Programmdirektor Volker Herres halte sein Gehalt noch geheim. Aus Anstaltskreisen erfährt Renner, dass die Direktoren einen direkten Vergleich ihrer Bezüge hätten verhindern wollen. Spitzenverdiener sind die ARD-Direktoren vom SWR mit gut 236.000 Euro Jahresgehalt, am wenigsten bekommen die von Radio Bremen, die gut 151.000 Euro im Jahr beziehen.
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ARD veröffentlicht Höhe der Intendanten- und Mitarbeiter-Gehälter.

ARD löst ihr Transparenz-Versprechen teilweise ein und veröffentlicht, was Intendanten und Mitarbeiter verdienen. Krösus unter den Landesfürsten ist WDR-Intendant Tom Buhrow mit 399.000 Euro Jahresgehalt. Thomas Kleist vom kleinen Saarländischen Rundfunk muss mit 237.000 Euro auskommen. ARD-Redakteure ohne Führungsposten können mit monatlich zwischen 3.524 und 9.908 Euro rechnen. Auch zum Programm veröffentlicht die ARD einige Angaben: Eine "Tagesschau"-Minute kostet demnach 1820 Euro. Kai-Hinrich Renner kritisiert, dass die Angaben auf ard.de gut versteckt sind und die Gehälter der zweiten Führungsebene fehlen.
ard.de via abendblatt.de1 Kommentar

Wissenschaftler fordern einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk.


Grundversorgung XXL: Mehr als 40 Wissenschaftler fordern in einem offenen Brief, aus dem der "Tagesspiegel" zitiert, die Stärkung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Damit widersprechen sie u.a. der Forderung der Privatsender-Lobby VPRT und Teilen der Politik, ARD und ZDF zu verschlanken. In zehn Thesen plädieren die Forscher aus Medien, Kommunikation und Politik u.a. dafür, die Löschfristen für bestimmte Sendungen abzuschaffen und die Beschränkungen für presseähnliche Inhalte aufzuheben. Auch der Online-Auftrag müsse weiter gefasst werden. So könnten die Senderseiten Plattformen für nichtkommerzielle und öffentliche Institutionen werden. Als Beispiel nennen die Forscher Museen und die Bundeszentrale für politische Bildung.

Die Initiative geht auf den Berliner Wissenschaftler Volker Grassmuck und die Grüne Medienpolitikerin Tabea Rößner (beide im Foto) zurück. Die Unterzeichner wollen mit dem Schreiben zeigen, dass es nicht nur Kritiker, sondern auch Befürworter für einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt und der ihrer Meinung nach populär gewordenen Kritik an den Sendern etwas entgegensetzen. Der Ursprung der Aktion liegt bereits zwei Jahre zurück. Damals standen ARD und ZDF wegen der Griechenland-Berichterstattung in der Kritik. (Foto: dpa, Screenshot YouTube)
tagesspiegel.de, tagesspiegel.de (Offener Brief, 7-Seiten-PDF)3 Kommentare

Jutta Ditfurth kritisiert Skripte und Einklatscher bei Talk-Shows.

Jutta Ditfurth kritisiert die deutschen TV-Talkshows heftig. Die Talkshows hätten so detaillierte Skripte, dass sie ihre Sendungen "wohl vermutlich ohne Gäste machen" könnten. Bei Maybrit Illner säßen Redakteure im Publikum, um das Klatschen anzufeuern. Markus Lanz unterhalte das Publikum vor der Sendung mit einem Animateur, der während des Talks als Einklatscher wirke, sagt die Publizistin, wegen der Wolfgang Bosbach eine "Maischberger"-Sendung verlassen hatte.
"FAS", S. 51 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Video-Tipp: SWR baut Stuttgarter Weinsteige in einer Halle nach.

Video-Tipp: Der SWR baut für den "Tatort: Stau", der am Sonntag ausgestrahlt wird, in einer Freiburger Halle die Stuttgarter Neue Weinsteige mit schwäbischer Gründlichkeit nach. Teil des Sets: Original-Lampen aus dem Stuttgarter Bauhof mit der richtigen Lichtfarbe. Die vermeintlichen Abgase auf Stuttgarts verstautester Straße werden am Drehort erzeugt.
swr.de (4-Min-Video), swr.deKommentieren ...

"SZ": Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks sind sehr verunsichert.

Bayerischer Rundfunk erlebt zurzeit den größten Umbruch seiner Geschichte, schreiben Claudia Tieschky und Katharina Riehl. Die Mitarbeiter seien äußerst verunsichert, viele hätten die Angst, Reform und Trimedialität seien nur andere Worte für Stellenstreichungen. Intendant Ulrich Wilhelm sagt hingegen, die Veränderungen im Sender würden im Vergleich zu anderen Medien "vergleichsweise liebevoll und beschützend" durchgeführt.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Meinung: Politische Talkshows haben Reformbedarf.

Talkshows: Hans Hütt arbeitet sich an der Dramaturgie der politischen Talkshow ab. Faktenchecks seien naiv, da es selten wirklich um die Zahl gehe. Wolfgang Bosbach übertöne wortreich sinnvollere Diskurse. AfDler mit Zitaten ihrer Kollegen zu konfrontieren, sei vergebene Mühe - lieber sollten Moderatoren sie nach von ihnen übergangenen Politikfeldern fragen. Es fehle einigen Moderatoren an Distanz und Exaktheit in ihrem Rollenverständnis.
sueddeutsche.deKommentieren ...

MDR-Mitarbeiter bekommen mehr Geld.

MDR einigt sich nach einem Streik von zeitweise bis zu 400 festen und freien Mitarbeitern vorläufig mit den Gewerkschaften. Alle Beschäftigten bekommen rückwirkend zum 1. April 2,2 % mehr Lohn bzw. Honorar, im April 2018 gibt es weitere 2,35 % mehr Geld. Freie bekommen Krankengeld ab sofort bereits ab dem ersten Krankheitstag. Die Zuschläge für Sonn- und Feiertagsarbeit steigen 2018 um 10 Prozentpunkte.
taz.de, dwdl.de, deutschlandfunk.deKommentieren ...

"ARD-Morgenmagazin" muss über Nacht von Köln nach Düsseldorf umziehen.

ARD-Morgenmagazin musste über Nacht vom Studio in Köln ins WDR-Studio Düsseldorf umziehen. Grund ist ein Batterie-Brand im Keller der Kölner WDR-Studios am Dienstagabend. Stattdessen kam das "Moma" aus dem Studio der "Aktuellen Stunde", der Wetterbericht improvisiert vom Studiobalkon. Am Donnerstag sendet das "Morgenmagazin" wieder aus Köln.
bild.de, daserste.de (3-Min-Video), turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Bild": ARD und ZDF planen weitreichende Sparmaßnahmen für die Fußball-WM 2018.

ARD und ZDF schicken 2018 nur kleine Teams zur Fußball-WM nach Russland und wollen insgesamt mehrere Mio Euro sparen, erfährt die "Bild". Oliver Welke und Oliver Kahn berichten von Baden-Baden aus, das gemeinsame Studio und die Sendezentrale bleiben in Deutschland. Statt Ü-Wagen bekommen die Kameramänner Rucksack-Geräte, die Übertragungen laufen über günstigere Internetverbindungen. Für die Zuschauer machen die Änderungen laut der Sender dank moderner Technik kaum einen Unterschied.
bild.de (Paid)Kommentieren ...

Das ARD-Radiofestival ist schön, gefährdet aber die Vielfalt, findet Stefan Fischer.

ARD-Radiofestival, bei dem im Sommer WDR 3, NDR Kultur, SWR 2, HR 2, SR 2, Bremen 2, MDR Kultur und Kulturradio RBB neun Wochen lang abends dasselbe senden, könnte keiner der Kultursender allein stemmen, andererseits widerspricht es dem Prinzip des Föderalismus und gefährdet die Vielfalt, schreibt Stefan Fischer. Diese Unterschiedlichkeit sei schließlich die Existenzberechtigung für neun ARD-Landesrundfunkanstalten mit jeweils mehreren Radioprogrammen.
sueddeutsche.deKommentieren ...

"Journalist" fragt Parteien nach medienpolitischen Plänen.

Medienpolitik: Der "Journalist" hat die medienpolitischen Positionen der Parteien zur Bundestagswahl abgefragt. Die FDP will sich etwa dafür einsetzen, den Rundfunkbeitrag "mittelfristig auf die Hälfte" zu senken, CDU und CSU streben "langfristig stabile Beiträge an" und wollen das Angebot von ARD und ZDF "regelmäßig überprüfen". SPD und Grüne fordern Zurückhaltung bei staatlicher Presseförderung, die Union will den EU-Vorschlag zur ermäßigten Mehrwertsteuer für digitale Presseprodukte unterstützen.
journalist-magazin.deKommentieren ...

Hans Hoff bezweifelt, dass gerügte ARD-Talkshows besser werden.

Medienkritik: Die vom Rundfunkrat des WDR gerügten Polittalksendungen der ARD laufen unverändert, beobachtet Hans Hoff. Frank Plasberg und Sandra Maischberger wurden bereits 2012 und 2015 und nun erneut dafür kritisiert, in ihren Talkshows bei Politikthemen reißerisch zuzuspitzen, die Gästeauswahl sei auch zu einseitig. Hoff glaubt nicht, dass sich in Zukunft etwas ändert.
Süddeutsche Zeitung, S. 12 (Paid)Kommentieren ...

Daniel Hechler wird neuer Leiter des ARD-Studios Kairo.

SWR besetzt ab 2018 das für den Nahen Osten zuständige Büro Kairo mit Daniel Hechler, berichtet die "Stuttgarter Zeitung". Er wird Volker Schwenck nachfolgen, der turnusgemäß die Position wechseln wird. Die Neubesetzung der Stelle hat innerhalb des SWR für Unruhe gesorgt, so die "Stuttgarter Zeitung". Grund sind Rivalitäten zwischen den Standorten in Mainz und Stuttgart.
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"FAZ": Rentendeal bei ARD und Deutschlandradio könnte noch platzen.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle könnte dafür sorgen, dass der jüngst ausgehandelte Deal zu den Altersbezügen bei ARD und Deutschlandradio platzt, berichtet die "FAZ". Verdi fordere, dass die Einigung auch auf die Deutsche Welle übertragen werde. Diese gibt jedoch an, die Vereinbarung nicht übernehmen zu können, da es an Finanzmitteln fehle.
"FAZ", S. 15 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Entzug von G20-Akkreditierungen beruht teilweise auf Falschinformationen.

G20-Gipfel: Der Entzug der Akkreditierung von insgesamt 32 Journalisten beruht offenbar auf teils falschen Einträgen in einer BKA-Datei, berichtet das ARD-Hauptstadtstudio. In der Datei finden sich Millionen Datensätze auch zu Bagatelldelikten, eingestellten Verfahren oder falschen Beschuldigungen. Datenschützer halten viele der Einträge für rechtswidrig. Der DJV spricht von einem "Abgrund an Datenmissbrauch".
tagesschau.de, meedia.de, djv.deKommentieren ...

Jürgen Kaube: ARD und ZDF sollen Bürger nicht für dumm verkaufen.

ARD und ZDF sollen die Bürger nicht für dumm verkaufen, meint "FAZ"-Herausgeber Jürgen Kaube. Er habe nichts gegen Spaßköche, Heimatklänge und "Unterhaltung unter dem eigenen Niveau", doch Bürger sollten dies nicht unabhängig von der Nutzung teuer bezahlen müssen. Der Großteil des zwangsfinanziert Ausgestrahlten habe nichts mit der Demokratie oder einem Bildungsauftrag zu tun. Das Deutschlandradio, Arte, 3sat und ARD-Alpha seien hingegen positive Beispiele. Zudem habe die "FAZ" das Wort "Staatsrundfunk", anders als vom Deutschlandfunk behauptet, in den vergangenen zwei Jahren für ARD und ZDF nicht verwendet, nur einmal zitiert.
"FAZ", S. 1 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...