Die ARD ist wie die UNO in klein: Alle reden mit, keiner entscheidet.

"FAZ": ARD bemüht sich um TV-Rechte zur Formel 1.

ARD will Vollgas geben: Die ARD verhandelt mit dem neuen Besitzer der Formel 1, Liberty Media, über die deutschen TV-Rechte ab der Saison 2018, berichtet die "FAZ". Bislang sind die ARD-Intendanten dem Bericht zufolge jedoch noch gegen den Deal. Sollte es dennoch zum Vertragsabschluss kommen, soll der SWR federführend für die Übertragungen verantwortlich sein.

Die Rechte für die Motorsportserie liegen seit 1991 bei RTL, dessen Vertrag mit der aktuellen Saison ausläuft. Im Fall eines Zuschlags könnten im Gegenzug die Rechte an der DTM an RTL wechseln. Liberty Media analysiert laut der "FAZ" derzeit alle Fernsehmärkte. Denkbar sei auch, dass der Eigentümer dem Pay-TV künftig auch in Deutschland mehr Exklusivrechte für die Formel 1 einräumt.
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Gericht: ARD und ZDF müssen Mio-Summe an Kabelnetzbetreiber zahlen.


Teurer Kabel-Salat: ARD und ZDF müssen mehrere Mio Euro an die Kabelnetzbetreiber zahlen, urteilt das Oberlandesgericht Düsseldorf. Die 2011 von den Sendern ausgesprochenen Kündigungen der Einspeisungsverträge mit den Kabelnetzbetreibern sind demnach kartellrechtswidrig und unwirksam. ARD und ZDF müssen für die Nutzung des Kabelnetzes allein für 2013 und das 1. Quartal 2016 rund 3,5 Mio Euro nachzahlen - um die anderen Jahre ging es im Prozess nicht.

ARD und ZDF können gegen das Urteil Berufung einlegen. Die Parteien streiten darüber, ob die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten für die Verbreitung ihres Rundfunkprogramms über das Kabelnetz Entgelte zahlen müssen. Bis 2012 hatten die Rundfunkanstalten den Netzbetreibern jährlich mehr als 20 Mio Euro gezahlt.
horizont.net, tagesspiegel.de, olg-duesseldorf.nrw.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Joachim Huber wünscht sich mehr Typen wie Scholl und Bosbach im TV.

"Wann finden Bosbach und ARD, wann finden Scholl und ARD zu einem klärenden Gespräch zusammen? Das Fernsehen braucht beide, da sie beide – der Experte und der CDU-Politiker – die Qualität zum Aufreger haben."

Medienjournalist Joachim Huber wünscht sich mehr Typen wie Fußball-Kommentator Mehmet Scholl und Politiker Wolfgang Bosbach im Fernsehen. Scholl sei im TV-Fußballgeschäft der glattgebügelten Sätze eine Rarität.
tagesspiegel.deKommentieren ...

Klick-Tipp: "Zapp" vergleicht die Themen alternativer und klassischer Medien.

Klick-Tipp: "Zapp" lässt Nutzer zwischen Facebook-Filterblasen alternativer und klassischer Medien hin und her zappen. Der Filter-Zapper bildet bis zur Bundestagswahl von beiden Quellen die News-Auswahl auf Social-Media-Kanälen ab. Die News sind nach Themen - u.a. Gesellschaft, Außenpolitik und Medienkritik - sortiert.
presseportal.de, ndr.deKommentieren ...

"FAZ": ARD und ZDF verhandeln wieder über Olympia-Rechte.

ARD und ZDF verhandeln wieder mit Discovery über die Ausstrahlungsrechte für Olympia, schreibt die "FAZ". Die Tür sei wieder offen, heiße es aus Verhandlungskreisen. Erst einmal gehe es um die Winterspiele 2018 in Südkorea, aber auch mit Blick auf die folgenden olympischen Veranstaltungen sei eine Kooperation wahrscheinlicher geworden. Rechtegeber Discovery hatte die Exklusivrechte für Olympia bis 2024 an Tochter Eurosport gegeben.
"FAZ", S. 23, blendle.com (Paid), faz.net (Kurzfassung), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Journalisten fragen die ARD, ob sie auf der schwarzen Liste beim G20-Gipfel standen.

ARD wird, weil das BKA keine Auskünfte gibt, im Fall der ent-akkreditierten Journalisten beim G20-Gipfel zu einer Auskunft. "Wir sind unfreiwillig ein Servicebüro für Kolleginnen und Kollegen geworden, die sich Sorgen machen, ob sie auf der Liste stehen", zitiert die "FAS" ARD-Korrespondent Arnd Henze. Einem TV-Team der ARD war es gelungen, die an Polizisten ausgeteilten schwarzen Listen abzufilmen.
"FAS", S. 49 (Paid), turi2.de (Background)
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Video-Tipp: Sandra Maischberger spricht über "Niederlage" des Bosbach-Abgangs.

Video-Tipp: Talk-Moderatorin Sandra Maischberger erklärt im Skype-Gespräch mit Cordt Schnibben, wie sie von Wolfgang Bosbachs freiwilligem Abgang aus der Talkrunde am Mittwochabend überrascht worden ist. Bosbachs Abgang sei für sie eine Niederlage. Sie hatte eher mit dem Konflikt zwischen der Publizistin Jutta Ditfurth und dem eingeladenen Polizisten Joachim Lenders gerechnet. Als Schnibben Hans-Ulrich Jörges als "König der Talkshow-Hooligans" bezeichnet, muss die TV-Moderatorin lachen.
daily.spiegel.de (12-Min-Video, Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Focus": AfD-Spitze will sich in Talkshows bei ARD und ZDF einklagen.

AfD fühlt sich bei den Talkshows von ARD und ZDF unterrepräsentiert und droht mit Klagen gegen die jeweiligen Redaktionen, kündigt der Vorsitzende Jörg Meuthen im "Focus" an. Die ARD weist den Vorwurf zurück, die Redaktionen entschieden selbst, welche Gäste sie zu welchen Themen einladen, nach rein journalistischen Kriterien.
"Focus" 29/2017, Vorabmeldung per Mail Kommentieren ...

Studie: ARD müsste online stärker auf Texte setzen.

ARD müsste in ihren Online-Angeboten deutlich stärker auf Text setzen als bisher, um erfolgreich zu sein, so das Ergebnis einer von der Anstalt in Auftrag gegebenen Studie von Goldmedia. Wie Ulrike Simon bei Spiegel Daily berichtet, stelle die Studie ferner fest, dass die Angebote von Verlagen deutlich häufiger als Informationsquelle genutzt würden, als die der öffentlich-rechtlichen Anstalten. Die ARD erhofft sich aus der Untersuchung Rückhalt für ihre Auseinandersetzung mit den Verlagen zu ihren Online-Aktivitäten.
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ZDF lässt sich in Umfrage gestiegene Glaubwürdigkeit bescheinigen.

ard_zdf_150x150ZDF kann laut einer selbst bei der Forschungsgruppe Wahlen in Auftrag gegebenen Umfrage auf gestiegene Glaubwürdigkeit bauen: ARD und ZDF erreichen auf einer Skala von +5 bis -5 demnach eine Glaubwürdigkeit von +2,3. Im November 2016 waren es noch +1,9. Auf den gleichen Wert kommen wöchentliche Printmagazine. Tageszeitungen erreichen einen Wert von +2,5, private TV-Sender +0,3 und soziale Medien -1,6. Die Nachrichtensendungen von ARD und ZDF erreichen bessere Werte als die Sender insgesamt um kommen auf +3,0 Punkte.
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Bayern 1 ist der große Gewinner der Mediaanalyse 2017 Radio II.

Bayerischer Zweikampf: Bayern 1 ist laut der Mediaanalyse 2017 Radio II der meistgehörte Radiosender in Deutschland. Der Sender erreicht werktäglich 1.106.000 Hörer pro Stunde, ein sattes Plus von 13,2 % gegenüber den Werten des vergangenen Halbjahrs. Damit ist Bayern 1 unter den großen Sendern zugleich der größte Gewinner. WDR 2 und SWR3 halten sich weitestgehend stabil und erreichen 1.020.000 (-2,8 %), beziehungsweise 1.008.000 (+0,6 %) Hörer. Großer Verlierer ist der WDR-Jugendkanal 1Live, der ein Minus von 13,1 % verzeichnet und nur noch auf 879.000 Hörer kommt.

Bester privater Sender ist nach wie vor Antenne Bayern. Werktäglich erreicht der Kanal nun 1.044.000 Hörer und ist damit der zweitmeistgehörte Radiosender insgesamt. Werktäglich schalten 6,7 % Hörer mehr ein als im vorherigen Untersuchungszeitraum. Damals war Antenne Bayern noch der große Verlierer der Medienanalyse. Als stärkster Anbieter sieht sich der Lokalsender-Verbund Radio NRW. Die Gruppe erreicht 1.657.000 Hörer, ein Minus von 1,5 %. Radio NRW addiert die Reichweiten von 45 Lokalsendern im Westen wie Antenne Düsseldorf, Radio Duisburg und Antenne Niederrhein.

Öffentlich-rechtliche und private Sender sind laut MA etwa gleich auf. Die ARD-Sender erreichen 10 Mio Hörer, die privaten 10,6 Mio. Größter Vermarktungsverband ist weiterhin AS&S Radio Deutschland-Kombi mit etwa 9,9 Mio Hörern vor RMS Super Kombi mit 9,4 Mio Hörern.
ma-trend.rms.de, reichweiten.de, turi2.de (Background)
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Zitat: TV-Werber Uwe Esser will die "Sportschau" zum Sieger im zerfaserten Bundesliga-Business machen.

"Mehr denn je wird der Werbemarkt im Ozean mit vielen kleinen Werbe-Schaluppen auf die Power und Präsenz des großen Reichweiten-Dampfers setzen."

Uwe Esser, TV-Chef der ARD-Werbung, erhofft Vorteile für die "Sportschau" in der komplexen Welt der Fußball-Bundesliga-Übertragungen. Elf Medien übertragen ab kommender Saison Bilder und Töne, u.a. Eurosport, Dazn und Amazon.
"W&V" 28/2017, S. 30-32 (Paid)Kommentieren ...

Zoff mit der ARD: Mehmet Scholl fand Doping zu langweilig.

ARD und TV-Experte Mehmet Scholl haben sich beim Confed-Cup gezofft, schreibt "Bild". Die ARD wollte ausführlich über Doping-Vorwürfe gegen Russlands Fußballer berichten, Scholl fand das Thema "langweilig" und wollte lieber über die Leistungen der DFB-Elf und der U21-Mannschaft reden. Mangels Einigung habe Scholl das Studio verlassen und sei abgereist. Beide Seiten wollen sich nun aussprechen, Scholls ARD-Vertrag läuft bis 2018.
"Bild", S. 9 (Paid), focus.deKommentieren ...

Merkel-Team lehnt Änderungen am Modus des TV-Duells ab.

TV-Duell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem SPD-Kandidaten Martin Schulz wird doch im gleichen Modus ausgeführt wie 2013. Die beiden Moderatorenduos Maybrit Illner (ZDF) und Peter Kloeppel (RTL) sowie Sandra Maischberger (ARD) und Claus Strunz (Sat.1) wechseln sich dabei innerhalb der Sendung mehrfach ab. Ursprünglich wollten die Sender beiden Paaren jeweils einen 45-Minuten-Block anvertrauen, um mehr Struktur und Raum für Vertiefung zu ermöglichen. Die Vertreter von Angela Merkel haben eine Teilnahme unter diesen Umständen jedoch abgelehnt, teilen die Sender mit.
presseportal.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Tagesschau" veranstaltet Bürger-Fragestunden per Facebook Live.

Tagesschau App-Logo 150Tagesschau und ARD-Hauptstadtstudio bringen vor der Wahl die Spitzenpolitiker zum Volk und umgekehrt: In der Facebook-Live-Sendung Frag selbst können Zuschauer Fragen als Video, per Mail oder Facebook einreichen. Bis Ende August antwortet jeden Sonntag ein anderer Politiker. Den Anfang machte am Abend Katrin Göring-Eckardt, Spitzenkandidatin der Grünen. Kommende Woche sitzt Sahra Wagenknecht im Studio.
facebook.com (30-Min-Video), flyp.tv (Ankündigung)

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"FAS": ProSiebenSat.1 fordert einen Anteil an der Rundfunkgebühr.


Privat-TV als Grundversorger: ProSiebenSat.1-Vorstand Conrad Albert will einen Systemwechsel bei der Verteilung des Rundfunkbeitrags und fordert auch für die Privatsender einen Anteil an der Gebühr, mit der sich ARD, ZDF und Deutschlandradio finanzieren. Im Interview mit der "FAS" argumentiert er, nur 5 % der Zuschauer von ARD und ZDF seien unter 30 Jahre alt, die "ProSieben News" würden deutlich mehr junges Publikum erreichen als "Tagesschau" und "heute" zusammen. Eine öffentliche Finanzierung von Programmen solle nicht länger an Institutionen, sondern an Inhalte gekoppelt werden.

Zudem stellt Albert, der im Vorstand der Sendergruppe u.a. für die Beziehungen zur Politik und zur Wirtschaft zuständig ist, die Höhe des Rundfunkbeitrags von rund 8 Mrd Euro pro Jahr in Frage. Zwar bezeichnet er das öffentlich-rechtliche System als wichtig für die Meinungsvielfalt, fragt aber auch: "Warum leisten wir uns eigentlich zwei Anstalten, ARD und ZDF?" Auch die AfD fordert die Zusammenlegung der beiden Sender – mit der rechten Partei will Albert aber nichts zu tun haben. (Foto: ProSiebenSat.1, Montage: turi2)
"FAS", S. 23 (Paid)faz.net, handelsblatt.com, derwesten.de1 Kommentar

"Tagesschau"-Sprecherin Linda Zervakis will mit dem Kiosk ihrer Eltern abschließen.

Linda Zervakis, "Tagesschau"-Sprecherin mit griechischen Wurzeln, hat an den Kiosk ihrer Eltern nicht nur gute Erinnerungen. Im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" sagt sie, dass sie am Pfandautomaten noch heute die Luft anhalte. Der Geruch erinnere sie an die leeren Bierflaschen, die Kunden bei ihr früher abgegeben haben. Sie wundert sich darüber, dass auch heute noch Äußerlichkeiten bei "Tagesschau"-Sprecherinnen eine so große Rolle spielen: Als sie in der Sendung mal eine Brille trug, rief ein ARD-Verantwortlicher aus München an und fragte: "Wird das jetzt regelmäßig mit der Brille?"
sueddeutsche.de Kommentieren ...

Jörg Rheinländer und Harald Kieffer folgen auf HR-Fernseh-Chefredakteur Theisen.

Hessischer Rundfunk macht Jörg Rheinländer (Foto) zum crossmedialen Chef für regionale Nachrichten. Rheinländer ist seit 2012 Madrid-Korrespondent. Harald Kieffer leitet künftig den Programmbereich, in dem Dokus, ARD-Börsenstudio und die trimediale Sportredaktion zusammengefasst sind. Beide folgen auf Fernseh-Chefredakteur Alois Theisen, der in den Ruhestand geht.
hr.de, dwdl.deKommentieren ...

Helge Fuhst vertritt ARD-Interessen in der Phoenix-Chefetage.

Phoenix bekommt einen neuen ARD-Statthalter: Helge Fuhst, 33, übernimmt den ARD-Programmgeschäftsführer-Posten von Michael Hirz. Fuhst ist bisher Hirz' Vize und Chef der Abteilung Zentrale Aufgaben und Programm-Management. Er gilt als CDU-nah und als Protegé des WDR-Intendanten Tom Buhrow. Michaela Kolster vertritt das ZDF in der Phoenix-Doppelspitze.
presseportal.de, sueddeutsche.de (Background)Kommentieren ...

Marcus Schuler wird ARD-Radiokorrespondent im Silicon Valley.

Traumjob: Marcus Schuler, schon lange Geek vom Dienst beim Bayerischen Rundfunk, zieht für die ARD ins Tal seiner Träume. Schuler, der strukturell trimedial angelegt ist, übernimmt formal die Hörfunkstelle von Wolfgang Stuflesser, der aus L.A. zum SWR zurückkehrt. Die ARD verlegt die Korrespondentenstelle ins Silicon Valley. Schuler, der bei turi2.tv seit 2008 als Station Voice wirkt, berichtet aus Menlo Park, dem Hauptsitz von Facebook, nicht weit entfernt von Google und Apple.

Marcus Schuler hat bei der BBC in London volobtiert, für den SWR gearbeitet und war bei BR Referent von zwei Intendanten. Er hat sich früh als Digitalisierungs-Experte profiliert und gehört zu den Machern des Tech-Podcasts GeekWeek.
turi2 - eigene InfosKommentieren ...

ARD verlagert "Mordkommission Istanbul" wegen Terrorgefahr nach Thailand.

Mordkommission Istanbul zieht nach Thailand um. Die ARD-Produktionstochter Degeto verlagert die Dreharbeiten für die Krimiserie aus der Türkei nach Südostasien. Grund sei die Terrorgefahr und die politische Lage in der Türkei. Die TV-Macher müssten den türkischen Behörden die Drehbücher vorlegen, um Drehgenehmigungen zu erhalten, berichtet "Bild am Sonntag".
bild.de (Paid), dwdl.deKommentieren ...

Zitat: Silke Burmester kritisiert, der Tod Helmut Kohls sei zu einem Event geworden.

"Es scheint mittlerweile egal, was da kommt, ob ein Unwetter, ein Terrorangriff oder der erwartbare Tod einer Persönlichkeit."

Silke Burmester kritisiert in ihrer Kolumne, die Öffentlich-Rechtlichen hätten den Tod von Helmut Kohl ausgeschlachtet und machten keine Unterscheidung, ob ein Ereignis eine Relevanz für die Gegenwart oder allein emotionale Bedeutung habe.
deutschlandfunk.deKommentieren ...

Interesse an Antisemitismus-Doku im TV bleibt gering.

Antisemitismus-Doku stößt bei TV-Zuschauern auf wenig Interesse: Nur 1,19 Mio Zuschauer schalten den umstrittenen Film "Auserwählt und ausgegrenzt - Der Hass auf Juden in Europa" ein, das Erste kommt damit auf überschaubare 6,7 % Marktanteil. Die anschließende Diskussion bei "Maischberger" wollten nur noch 610.000 sehen. Bei Kritikern fallen Doku und Diskussion durch.
dwdl.de (Zuschauer), spiegel.de, faz.net, sueddeutsche.de (Kritiken), turi2.de (Background)1 Kommentar

DJV: WDR bricht mit einem neuen Honorarmodell den Tarifvertrag.

WDR Logo 150WDR: Der DJV wirft dem Sender wegen eines neuen Honorarmodells für crossmediale Arbeiten Tarifbruch vor. Freie Mitarbeiter sollen bei crossmedialen Beiträgen nur noch für eine Gattung - etwa das Fernsehen - 100 % der üblichen Vergütung bekommen. Laufen die Beiträge auch in anderen Mediengattungen, erhalten die Freien dafür demnach nur noch 50 % des zusätzlichen Honorars. Die neuen Honorare sollen zunächst für sechs Monate in den Bereichen Sport, Wirtschaft und Wissenschaft gelten. Diese Ressorts sollen Vorbilder für crossmediales Arbeiten sein. Verhandlungen zwischen WDR und den Gewerkschaften über neue Vergütungsregeln waren im Februar gescheitert.
djv-nrw.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: Der MDR verwechselt Werbung mit Journalismus.

MDR: Boris Rosenkranz wirft der Unterhaltungswelle Jump vor, Werbung mit einem journalistischen Programm zu verwechseln. Der MDR erlaube es Betreibern und Mitarbeitern von angeblichen Attraktionen, Werbung für ihre Angebote zu machen und sehe darin kein Problem. In der Reihe mit dem Titel "Sommer bei uns" sollen Zuschauer ihre Lieblings-Sommerorte präsentieren.
uebermedien.de (Paid)Kommentieren ...

NDR und chinesisches Fernsehen strahlen gemeinsame Sendung aus.

NDR Logo 150x150NDR und das chinesische Fernsehen haben erstmals eine gemeinsame Gesprächssendung über ein politisches Thema produziert. Die Sendung "Dialog zu G20" behandelt den G20-Gipfel in Hamburg und die deutsch-chinesischen Beziehungen. Der NDR und der chinesische Auslandsfernsehsender CGTN haben sich verpflichtet, die Sendung ungeschnitten und unzensiert auszustrahlen. Laut NDR handelt es sich bei der Kooperation um eine Premiere in Europa. Die Sendung ist bereits online zu sehen.
dwdl.de, ndr.de, tagesschau.de (58-Min-Video)

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Autor der Judenhass-Doku beklagt, dass WDR und Arte nicht mit ihm sprechen.

WDR Logo 150WDR und Arte sprechen seit sechs Monaten nicht mit den Autoren der umstrittenen Doku zu Judenhass in Europa, beklagt deren Autor Joachim Schroeder im Gespräch mit Michael Hanfeld. Er und seine Kollegen hätten vergangene Woche lediglich einen Katalog aus 15 Fragen binnen drei Tagen beantworten sollen. Dass der Film nun doch gezeigt werden soll, nennt Schroeder "überfällig".
"FAZ", S. 15 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Arte zeigt die abgelehnte Judenhass-Doku nun doch, bleibt aber bei seiner Kritik an der Sendung.

arte logo_150Arte nimmt die abgelehnte Judenhass-Doku "Auserwählt und ausgegrenzt" nun doch ins Programm – allerdings nicht als eigene Produktion, sondern als Übernahme aus der ARD. Der Kulturkanal zeigt auch die anschließende Maischberger-Diskussion. Arte begründet die Übernahme damit, dem deutschen und französischen Publikum den gleichen Kenntnisstand zu ermöglichen. Der Sender bleibt bei seiner Kritik: Die Abweichungen zur eigentlich bestellten Dokumentation seien weiter "nicht akzeptabel". Die Sendung beginnt bei Arte am Mittwoch um 23 Uhr, 45 Minuten später als im Ersten.
per Mail, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Deutsche-Welle-Intendant Peter Limbourg setzt sich für Pressefreiheit ein.

"Wer als Regierender die Pressefreiheit unterdrückt, wird über kurz oder lang scheitern. Menschen wollen nicht nur Wohlstand und Sicherheit, sie wollen auch Freiheit und Gerechtigkeit."

Deutsche-Welle-Intendant Peter Limbourg appelliert an Regierungen, Meinungsfreiheit zu akzeptieren. Medien sollten den Austausch anregen - auch zwischen vermeintlich unüberbrückbaren Positionen.
dw.com

Aus dem Archiv von turi2.tv: Peter Limbourg digitalisiert die Deutsche Welle.
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Lese-Tipp: Filmautor Stephan Lamby über viertägige Kohl-Interviews.

Lese-Tipp: Filmemacher Stephan Lamby schildert, wie er die vier Tage des Interviews mit Helmut Kohl erlebt hat. Zu Beginn habe Lamby Kohls Sympathie mit seiner Herkunft aus dem Rheinland und dem Besuch eines jesuitischen Gymnasiums gewonnen. Im Gespräch über Ehefrau Hannelore, die sich das Leben genommen hatte, brach dem Altbundeskanzler die Stimme, Tränen traten in seine Augen. Lamby und Co-Autor Michael Rutz hatten 2003 für den NDR das letzte große TV-Interview mit Kohl geführt.
dbate.deKommentieren ...

ARD zeigt die umstrittene Judenhass-Doku von Arte und WDR.

Antisemitismus-Doku: Das Erste strahlt die Doku "Auserwählt und ausgegrenzt - Der Hass auf Juden in Europa", die Arte und WDR beauftragt und dann nicht gezeigt haben, am 21. Juni um 22.15 Uhr aus. Der Sender widmet dem Thema danach bei "Maischberger" eine Diskussion und will darin auf die vom WDR beanstandeten, "handwerklichen Mängel" eingehen. Programmdirektor Volker Herres sagt, die öffentliche Diskussion bekäme durch die Ausstrahlung eine Grundlage, "auf der sich jeder sein eigenes Urteil bilden kann."
presseportal.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Olli Dittrich persifliert Enthüllungsreporter.

Olli Dittrich persifliert im siebten Teil seines TV-Zyklus (Das Erste, 23.30 Uhr) die Spezies des Enthüllungsreporters. Der fiktive Meisterreporter Sigmar Seelenbrecht war an der Einführung des Farbfernsehens beteiligt, hatte bei der Komposition des Rolling-Stones-Hits "Angie" seine Finger im Spiel und weiß, dass Problembär Bruno eigentlich der Hausbär des Papstes war. Holger Gertz urteilt: "Herrlicher und sehr kluger Irrsinn." Markus Ehrenberg lobt die "unterhaltsame Reflexion" des Fernsehens. Hendrik Steinkuhl dagegen findet im Vergleich "sogar den Sat.1-Fun-Freitag lustiger".
tagesspiegel.de (Ehrenberg), sueddeutsche.de (Gertz), meedia.de (Steinkuhl), daserste.de (44-Min-Video, bereits online verfügbar)Kommentieren ...