Die ARD ist wie die UNO in klein: Alle reden mit, keiner entscheidet.

"Sportschau" findet neue Hinweise auf Spiel-Manipulation in der Champions League.


Wetten, dass...? Der ARD "Sportschau" liegen neue Indizien für eine Manipulation der Champions-League-Begegnung Paris St. Germain gegen Roter Stern Belgrad aus dem Oktober vor. Ein Informant habe die Uefa kurz vor dem Spiel darauf hingewiesen, dass ein Belgrad-Funktionär 5 Mio Euro auf eine hohe Niederlage seiner Mannschaft gesetzt habe. Die Serben verloren das Spiel 6:1. Die Uefa halte den Hinweis für glaubwürdig.

Ein weiteres Indiz, das der Redaktion vorliegt, sei der Wettverlauf: Demnach blieben die Wetteinsätze 14 Tage lang stabil, erst zwei Stunden vor dem Anpfiff falle die Kurve steil ab, was für großes Wettaufkommen zugunsten einer hohen Niederlage von Roter Stern Belgrad spreche. Der serbische Verein weist die Manipulationsvorwürfe bisher zurück. Die französische Staatsanwaltschaft ermittelt.
presseportal.de

BR gibt Institut für Zeitgeschichte NSU-Prozessdoku für Forschung.

BR übergibt Institut für Zeitgeschichte 10.000 Seiten Gerichtsprotokolle aus dem NSU-Prozess zu Forschungszwecken. Die Forscher wollen um Fakten und Zusammenhänge einordnen. In Deutschland gibt es keine offiziellen Gerichtsprotokolle. Ein ähnliches Projekt gibt es von den "Süddeutsche"-Kollegen: Sie haben ihre Protokolle in Buchform veröffentlicht.
br.de, turi2.de (Background)

Meinung: Hans Hoff wünscht sich mehr Selbstbewusstsein bei Funk.

Funk, Jugendangebot von ARD und ZDF, versteckt sein Logo in Videos meist am Ende – erst dann erfahre man, "wem man das alles zu verdanken hat", beobachtet Hans Hoff. Manchmal fühle sich das an, als würde "sich da jemand für sich selbst" schämen. Man müsse nicht so viel Lärm um die eigene Marke machen, wie die Kollegen bei den Radiostationen, ein "bisschen mehr Selbstbewusstsein" sei aber wünschenswert.
dwdl.de

"BamS": Pensionskasse der ARD hat finanzielle Schwierigkeiten.

ARD: Die Pensionskasse der Anstalt ist laut "Bild am Sonntag" bei einem internen Stresstest wegen finanzieller Schwierigkeiten durchgefallen. Grund für die Probleme sei die anhaltende Niedrigzinsphase. Die ARD will laut "BamS" nun das Eigenkapital der Kasse um rund 50 Mio Euro erhöhen und den Garantiezins ab 2020 von 3 % auf 1,75 % senken. Dies führe künftig zu deutlich höheren Zahlungen der Rundfunkanstalten an die Pensionskasse, es sei von einem dreistelligen Mio-Betrag pro Jahr die Rede.
"Bild am Sonntag", S. 45 (Paid)

Der Hessische Rundfunk plant 2019 mit einem Minus von 93 Mio Euro.

Hessischer Rundfunk: Der Rundfunkrat beschließt einstimmig den Budgetentwurf von Intendant Manfred Krupp. Demnach plant die Anstalt 2019 mit einem Minus von 93 Mio Euro. Einnahmen von 511 Mio Euro stehen Ausgaben von 604 Mio Euro entgegen. Schon für 2018 hat der Sender mit einem Minus von 90 Mio Euro kalkuliert.
hr.de, turi2.de (Background 2018), turi2.de (Interview mit Manfred Krupp)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Unsere Kritiker nutzen unsere Angebote": HR-Intendant Manfred Krupp über Akzeptanz von ARD und ZDF.

Zitat: Bei seinen Romanen wäre auch Stoff für das ZDF dabei, findet Sebastian Fitzek.

"Andererseits reichen meine 16 Bücher vom globalen Überbevölkerungsthriller bis zum Kammerspiel, das auch ins ZDF passen würde."

Für die Inhalte von Bestseller-Autor Sebastian Fitzek hätte sich bislang nur RTL interessiert, weil sie als einzige in Deutschland Thriller statt Krimis produzieren. Dabei sei bei seinen Romanen durchaus auch potenzieller Verfilmungsstoff für das ZDF dabei, sagt er im DWDL-Interview.
dwdl.de

EuGH: Deutscher Rundfunkbeitrag ist rechtmäßig.

Rundfunkbeitrag nach deutscher Ausprägung ist rechtmäßig, entscheidet der Europäische Gerichtshof in Luxemburg. Der Umbau der Abgabe von der früheren, personengebundenen GEZ-Gebühr zum heutigen Rundfunkbeitrag, der sich pro Haushalt bemisst, stelle keine erhebliche Änderung der Finanzierungsregelung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland dar, urteilen die Richter. Auch die Zwangsvollstreckung rückständiger Beiträge durch die Sender statt durch Gerichte widerspricht nicht dem EU-Recht. Das Landgericht Tübingen hatte beim EuGH Fragen eingereicht. Nun müssen deutsche Richter im Sinne der EuGH-Entscheidung urteilen.

"Klarer hätte die Entscheidung des EuGH nicht ausfallen können," kommentiert der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm das Urteil in einer Pressemitteilung. ZDF-Intendant Thomas Bellut freut sich im Sender-Statement über "Rechtssicherheit auf allen Ebenen".
bild.de, sueddeutsche.de, presseportal.de (ARD), presseportal.de (ZDF)

"Scheichlösung": Rundfunkgebühr darf nicht von Benzinpreisen abhängen, findet Joachim Huber.

Rundfunkbeiträge an die Inflationsrate zu koppeln ist eine "Scheichlösung", kommentiert Joachim Huber. Die Höhe des Beitrages müsse auch von der Leistung der Sender abhängig sein. Kostentreiber wie Benzin hätten keine direkte Auswirkung auf rundfunkspezifische Teuerungsraten.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)

Meinung: WDR kämpft beim Kulturwandel gegen den Kostendruck, schreibt Hans Hoff.

WDR will einen Kulturwandel mit weniger Machtstrukturen schaffen, schreibt Hans Hoff. Der Zustand des WDR erinnere an eine zerrüttete Familie, die "ein Fall für den Therapeuten" wäre. Der Sender habe sich zu sehr mit modern klingenden Konzepten beschäftigt, die vermeintlich die crossmediale Zukunft sicherten. Doch der Kostendruck erschwere einen Umbruch. Wenn Intendant Tom Buhrow 2020 den ARD-Vorsitz übernehmen wolle, müsse er alle Baustellen beheben.
"Journalist" 12/2018 (Paid), turi2.de (Background)

Peter Boudgoust tritt Mitte 2019 als SWR-Intendant zurück.

Wachwechsel: Der SWR braucht ab Mitte 2019 einen neuen Intendanten. Amtsinhaber Peter Boudgoust, 64, hat heute seinen vorzeitigen Rücktritt im kommenden Jahr angekündigt. Er ist seit Mai 2007 SWR-Intendant. Mitte 2016 wählten ihn Rundfunk- und Verwaltungsrat für eine dritte Amtszeit, die regulär bis April 2022 dauern würde. Sein Nachfolger wird voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2019 gewählt.
presseportal.de

Länderchefs vertagen die Entscheidung über den Rundfunkbeitrag.

Rundfunkbeitrag: Die Ministerpräsidenten konnten sich nicht auf eine neue Berechnung einigen. Im Gespräch ist z.B., die Beitragshöhe an die Inflationsrate zu koppeln, eine Mehrheit gibt es dafür aber nicht. Im Januar wollen die Länderchefs mit den Intendanten von ARD, ZDF und Deutschlandradio sprechen und sich wissenschaftliche Experten ins Boot holen.
t-online.de

TV-Tipp: "Aenne Burda" zeigt Aenne Burdas harten Weg zur Verlegerin.

TV-Tipp: In einem Zweiteiler zeichnen ARD und ORF den steinigen Weg von Aenne Burda hin zur erfolgreichen Blattmacherin. Mit dem Namenswechsel von Anne zu Aenne begründet sie den Wandel weg von ihrer Rolle als Hausfrau und Mutter hin zur Verlegerin von "Burda Moden", das 1950 erstmalig mit 100.000 Auflage erscheint. ARD und ORF zeigen Teil 1 am Mittwochabend um 20.15 Uhr, Teil 2 läuft am kommenden Mittwoch.
derstandard.at

MDR startet das Kinderradio MDR Tweens.


Ran an junge Ohren: Der MDR startet den neuen Radiosender MDR Tweens für Kinder zwischen acht und 13 Jahren. Sie können ihn im MDR-Sendegebiet via DAB+ und als Livestream hören. Es ist ein ganztägiges Radioprogramm. Herzstück ist die werktägliche Live-Sendung "MDR Tweens Live mit Chris" zwischen 16 und 18 Uhr mit Moderator Christopher Löwe.

Dazu kommen werktägliche Musik-Spezialsendungen, z.B. "Rock It" und "Pop-Tweens" und Sendungen zu Hobby– "Die Hobbyisten" und Wissen – "BissenWissen". Noch-Programmdirektorin Nathalie Wappler sagt, der Name Tweens leite sich von "between" ab und bezeichne die Zielgruppe, die zwischen zwei Phasen des Lebens stehe, nämlich Kindheit und Jugend.
infosat.de

Moderatorin Stefanie Tücking, 56, ist tot.

Stefanie Tücking ist tot. Die SWR-Moderatorin starb in der Nacht auf Samstag überraschend im Alter von 56 Jahren in Baden-Baden, meldet der SWR. Tücking moderierte rund 30 Jahre lang verschiedene Musiksendungen für SWR3 sowie TV-Sendungen und auf der Bühne bei Rock am Ring. Bekannt wurde sie in den 80er-Jahren durch die Moderation der ARD-Musiksendung "Formel Eins".
presseportal.de, swr3.de (2-Min-Nachruf in O-Tönen)

Öffentlich-Rechtliche müssen Zuhörern zuhören, meint Jan Weyrauch.

Radio: Öffentlich-Rechtliche Sender laufen Gefahr, redaktionsblind vor sich hin zu senden, glaubt Jan Weyrauch, Programmdirektor von Radio Bremen. Der Sender entwickelt deshalb ein digitales Panel nach niederländischem Vorbild: Dort beantworten wöchentlich 50.000 Teilnehmer Umfragen, um die Lücke zwischen Journalisten-Wahrnehmung und Bürger-Meinung zu schließen.
zeit.de (Paid)

ARD-Vorsitzender Ulrich Wilhelm will nicht nur in der Nische senden.


Nicht nur Nische: Ulrich Wilhelm, Intendant des Bayerischen Rundfunks und amtierender ARD-Vorsitzender, blickt gespannt auf 2019. Dann entscheiden die Länder wie der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks künftig sein soll. "Über allem steht, dass die Rundfunkfreiheit gewährt bleibt", sagt Wilhelm im Interview mit turi2.tv heute in München. Nicht minder wichtig ist ihm, dass die ARD nicht zum Informations- und Kultur-Nischenprogramm zusammengestutz wird, sondern auch künftig Filme, Sport und Unterhaltung zeigen darf: "Alles gehört zum Leben und die einzelnen Sendungen kann man auch nicht glasklar nur einer bestimmten Kategorie zuordnen".

"Ermutigend" nennt Wilhelm das Ergebnis der Volksabstimmung über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der Schweiz: "Wenn das anders ausgegangen wäre, hätte das sicher auch eine Wirkung gehabt für die Diskussion in Deutschland." Hierzulande stellt er erfreut fest, dass das "Vertrauen in die etablierten Medien, auch in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, wieder steigt". Über die Einigung mit den Verlagen, was ARD und ZDF online dürfen, ist Wilhelm froh und sieht sich im gemeinsamen Kampf gegen Facebook & Co: "Ein überwölbendes gemeinsames Interesse ist glaube ich ein guter Hintergrund, um gut auszukommen."
turi2.tv (5-Min-Video)

Snapchat bringt Show-Format nach Deutschland – u.a. mit "Bild", "Spiegel" und Funk.


Besser spät als nie: Snapchat stemmt sich nun auch in Deutschland gegen den Nutzerschwund und rollt das Format "Shows" hierzulande aus. Die im Schnitt fünf Minuten langen Videos kommen zunächst von zehn Medienpartnern, darunter die deutschen Snapchat-Pioniere "Bild" und Spiegel Online. Neu dabei sind u.a. Promiflash, Zett, der Jugendableger der "Zeit" und Funk von ARD und ZDF. Die Shows erscheinen in Staffeln und erinnern dadurch an Netflix, schreibt Giuseppe Rondinella bei Horizont.net.

Der deutsche Markt ist Nachzügler: Snapchats Shows sind vor zwei Jahren in den USA gestartet und laufen bereits in Großbritannien, Frankreich und im arabischen Raum. Die Sendungen sind – wie alle anderen Kooperationen auch – im Discover-Bereich der App zu finden.
horizont.net, handelsblatt.com

Clan-Debatte: Grünen-Politiker verklagt "WAZ"-Journalisten.

WAZ: Ahmad Omeirat, Mitglied der Grünen im Rat der Stadt Essen, will die beiden "WAZ"-Journalisten Frank Stenglein und Gerd Niewerth verklagen, kündigt er bei Facebook an. Nach Omeirats Auftritt bei "Hart aber fair" schrieb die "WAZ", der Lokalpolitiker agiere in der Talkshow wie ein Clan-Lobbyist. Der Grünen-Politiker will zudem eine Beschwerde beim Presserat einreichen.
ruhrbarone.de, waz.de (Paid), facebook.de

Zitat: Funk-Chef Florian Hager muss ARD und ZDF erklären.

"Wir machen an keiner Stelle einen Hehl daraus, dass wir öffentlich-rechtlich sind und damit zu ARD und ZDF gehören. Offen gesagt, gibt es aber in unserer Zielgruppe nicht wenige, die beide Labels gar nicht mehr kennen."

Florian Hager, Chef des Jugendangebots Funk von ARD und ZDF, zeigt sich im Interview mit "New Business" mit der Bekanntheit von Funk zwar zufrieden, muss aber eingestehen, dass die Zielgruppe wenig mit den Öffentlich-Rechtlichen anfangen kann.
"New Business" 48/2018, S. 30 (Paid), turi2.de (Video-Interview)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Florian Hager über den Aufbau des ARD-ZDF-Jugendangebots.

Basta: ARD entfernt Anti-AfD-Aufkleber aus "Polizeiruf".

Verklebt: Die ARD bearbeitet nach Beschwerden von AfD und Junger Union den jüngsten "Polizeiruf" nachträglich. Grund ist ein Aufkleber im Büro der Ermittlerin, auf dem "FCK AFD" zu lesen ist. In Zukunft sollen keine real existierenden Parteinamen verwendet werden. Vorschlag: Künftig zur allgemeinen Verwirrung die "Alternative Rechte Deutschland", kurz: ARD beleidigen.
sueddeutsche.de

Meinung: Die Zeit ist an der "Lindenstraße" vorbeigezogen, schreibt Hans Hoff.

Lindenstraße war lange "immer ein bisschen weiter als die gesellschaftliche Realität", z.B. 1990 beim ersten schwulen Kuss im deutschen TV, schreibt Hans Hoff. Die Serie provozierte, wühlte auf und ging durch Shitstorms, als diese noch nicht so hießen. Irgendwann jedoch sei die Zeit an der Lindenstraße vorbeigezogen, die Versuche der Erneuerung seien nur "mittelgut" gelungen.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Zitat: "Lindenstraße"-Macher können das Serien-Aus nicht nachvollziehen.

"'Lindenstraße' steht für politisches und gesellschaftliches Engagement, für Meinungsfreiheit, Demokratie, gleiche Rechte für alle und Integration, was in Zeiten von Rechtsruck und Ausländerfeindlichkeit wichtiger ist denn je."

"Lindenstraße"-Erfinder Hans W. Geißendörfer ist in einem Twitter-Statement bestürzt darüber, dass die ARD eine Serie, die im Kern für "diese Haltung" stehe, nicht mehr fortsetzt.
twitter.com

ARD stellt die "Lindenstraße" ein.


Bye Bye Beimer: Die ARD setzt nach 34 Jahren ihren Dauerläufer "Lindenstraße" ab. Im März 2020 soll die letzte Folge der Kult-Serie über den Sender flimmern. Die Fernsehprogrammkonferenz des Senders verlängert den Vertrag mit der Firma des Serien-Erfinders Hans W. Geißendörfer nicht. Als Grund für das Aus nennt Programmdirektor Volker Herres das sinkende Interesse der Zuschauer. Zudem seien die Sparzwänge des Senders und die Kosten für die "hochwertige Serie" nicht vereinbar.

Die erste Folge der "Lindenstraße" lief am 8. Dezember 1985 in der ARD und entwickelte sich schnell zum Quoten-Garanten, viele Ausgaben schalteten mehr als 10 Mio Zuschauer ein, selbst in den 1990er Jahren gab es noch Marktanteile von mehr als 30 %. Inzwischen liegt der durchschnittliche Marktanteil der Serie bei unter 10 %, etwas mehr als 2 Mio Fans schalten regelmäßig ein.
spiegel.de, haz.de, dwdl.de

"Babylon Berlin": Online-Erfolg wiegt Quotenrückgang nicht auf.

ARD zieht aufgrund hoher Abrufzahlen in der Mediathek ein positives Fazit zu "Babylon Berlin". Die Anfangs guten TV-Quoten konnte die Serie aber nicht halten. Bis zum gestrigen Finale verlor die Serie mehr als die Hälfte seiner ursprünglich fast 7,9 Mio Zuschauer – ein Rückgang, den auch die Online-Zugriffszahlen nicht kompensieren, wie Jens Schröder bei Meedia vorrechnet.
meedia.de

Zitat: Nathalie Wappler hätte sich mehr Veränderungen beim MDR gewünscht.

"Wenn du nach zwei Jahren spürst, dass sich auch in den nächsten drei Jahren viel weniger verändern wird als du es dir wünschen würdest, steigst du eben ab vom Pferd."

Nathalie Wappler, derzeit noch MDR-Programmdirektorin in Halle und künftig wohl Chefin des Schweizer Rundfunks, sagt zu Ulrike Simon, warum sie den MDR wieder verlässt.
spiegel.de (Paid), turi2.de (Background)

Ranga Yogeshwar verlässt die WDR-Sendung "Quarks" nach 25 Jahren.

Quarks, Wissenschaftssendung im WDR, verliert Ranga Yogeshwar, 59, nach 25 Jahren als Moderator, berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger". Yogeshwar dementiert Gerüchte, sein Abgang hätte etwas mit Unstimmigkeiten über die Social-Media-Strategie von "Quarks" zu tun. Er werde weiterhin mit dem WDR zusammenarbeiten. Mai Thi Nguyen-Kim Leiendecker und Ralph Caspers bleiben als Moderatoren an Bord.
ksta.de

MDR reduziert eigene Nachrichten beim Jugendradio Sputnik auf ein Minimum.

Sputnik, Jugendsender des MDR, sendet eigenproduzierte Nachrichten nur noch werktags während der Morningshow zwischen 5 und 9 Uhr, berichtet flurfunk-dresden.de. Grund dafür seien Sparmaßnahmen. Der MDR wolle das Programm vermehrt mit "hintergründigen Inhalten und Einschätzungen" an die veränderte Mediennutzung der Zielgruppe anpassen.
flurfunk-dresden.de

Video-Tipp: ARD-Doku gewährt tiefe Einblicke in die Unsportlichkeit des Profi-Fußballs.

Video-Tipp: Die ARD verpackt die Football Leaks in sehenswerte 60 Minuten. Ein Autoren-Team begleitet "Spiegel"-Reporter Rafael Buschmann "irgendwo nach Osteuropa" zu einem Treffen mit Whistleblower John. FC-Bayern-Justiziar Michael Gerlinger spricht ungewohnt offen. Ein Filmteam reist nach Katar: Der superreiche Staat hat sich den Verein Paris Saint-Germain gekauft – auch gefördert durch Deals mit dem heutigen Fifa-Chef Gianni Infantino.
mediathek.daserste.de (60-Min-Video), turi2.de (Background)

Zitat: Hans-Peter Siebenhaar empfindet den Deal von ARD, ZDF und der Telekom als fragwürdig.

"Auch wenn das Geschäft zwischen ARD/ZDF und der Telekom juristisch in Ordnung ist, medienpolitisch ist es äußerst fragwürdig."

Medienjournalist Hans-Peter Siebenhaar kritisiert den Magenta-Deal zwischen ARD, ZDF und der Telekom, weil Telekom-Kunden so zweimal für öffentlich-rechtliche Inhalte zahlen müssten.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)