Die ARD ist wie die UNO in klein: Alle reden mit, keiner entscheidet.

Hör-Tipp: Wie die ARD Nachrichten konstruktiv weiterdenken möchte.

Hör-Tipp: Marcus Bornheim (Foto), stellvertretender ARD-Aktuell-Chef, will konstruktive Berichterstattung ausbauen, sagt er im WDR-Hörfunkbeitrag von Daniel Bouhs. Beim Lösungsjournalismus werden Probleme nicht nur aufgezeigt, sondern auch Lösungsansätze vorgestellt. Andere Medien hätten mit dem Konzept positive Erfahrungen gemacht.
wdr.de (5-Min-Audio)

Der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm sieht den öffentlichen Raum im Internet in Gefahr.

Grundsatzkritik: Der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm beklagt im Interview mit der "FAZ", dass Europa die Kontrolle über das Internet an US-Firmen abgegeben hat. Die Politik habe versäumt, frühzeitig Spielregeln für den öffentlichen Raum im Internet festzulegen. Nun sei es wichtig, Internetgiganten stärker zu regulieren und gemeinwohl-orientierte, europäische Gegengewichte zu schaffen. Dabei könne auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk helfen.
"FAZ", S. 7 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv (11/2018): ARD-Vorsitzender Ulrich Wilhelm will nicht nur in der Nische senden.

Ab 2020 produziert der Hessische Rundfunk alle Wettersendungen im Ersten.

Hessischer Rundfunk produziert ab 2020 wieder alle Wetter-Sendungen im Ersten und baut dazu ein neues Wetterstudio, berichtet Übermedien. Die Produktionsfirma Cumulus Media, Tochter der ARD-Produktionsfirma Bavaria, verliert den Auftrag für die Wettervorhersagen im "ARD-Morgenmagazin" und den "Tagesthemen" sowie die Sendung "Wetter vor Acht". Die übrigen Wetterformate kommen bereits vom Hessischen Rundfunk. Den Moderatoren Claudia Kleinert, Sven Plöger und Karsten Schwanke will der HR ein Angebot machen. Cumulus Media hat den Auftrag 2012 von Meteomedia übernommen.
uebermedien.de

Zitat: Hans Demmel wundert sich über das Framing-Gutachten der ARD.

"Dass ausregerechnet die wortgewaltige ARD mit Beitragsgeldern Nachhilfeunterricht nimmt, wie sie ihre eigenen Botschaften richtig 'framen' kann, mutet schon mehr als kurios an."

Hans Demmel, Chef von n-tv und Vaunet-Vorsitzender, findet, die ARD sollte nicht nur das Weltgeschehen, sondern auch in eigener Sache überzeugend kommunizieren können.
vau.net, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Hans Demmel liebt Multimediales und liest Gedrucktes.

Meinung: Sender machen zu enge Vorgaben bei Dokumentationen.

Dokumentationen: Viele Fernsehreporter nutzen Komparsen-Plattformen, weil ihre Sender ihnen zu enge Vorgaben machen, sagt Berufsgruppensprecherin Katarina Schickling im Interview der "Süddeutschen Zeitung". Oft müssten die Autoren im Vorfeld angeben, was die Protagonisten sagen könnten. Schickling selbst arbeite daher lieber mit Experten oder Zeitzeugen. Ähnliche Kritik äußerte vor kurzen auch Thomas Frickel, Vorsitzender der AG Dok.
"Süddeutsche Zeitung" S. 27, turi2.de (Background)

ARD hat Framing-Expertengutachten beauftragt.

ARD gibt ihren Mitarbeiter sprachliche Tipps für den Auftritt in Beitragsdebatten, berichtet Christian Meier auf Welt.de. Sprachforscherin Elisabeth Wehling erklärt dafür in einem Experten-Gutachten Framing – eine Methode, Meinungen sprachlich zu lenken. ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab sagt, das Gutachten solle ein Denkanstoß sein, um "gemeinwohlorientierten Rundfunk besser erklären zu können". Wo und wie die Tipps konkret umgesetzt werden, sagt Pfab nicht. Meier kritisiert, die gezielte Beeinflussung der öffentlichen Meinung passe kaum zum Auftrag der ARD.
welt.de

BR-Rundfunkrat lehnt Helmut Markwort als neues Mitglied ab.


Radio kills the Rundfunkrat-Star: Die FDP will, dass Helmut Markwort einen Platz im neuen BR-Rundfunkrat bekommt, der lehnt ab. Das Aufsichtsgremium des Senders sieht einen Konflikt mit dem Bayerischen Rundfunkgesetz, u.a. wegen möglicher Interessenkonflikte wegen Markworts Radio-Beteiligungen und -Aktivitäten. Der Rundfunkrat fordert vom Landtag, ein anderes Mitglied zu entsenden. "Focus"-Gründer Markwort kritisiert die Entscheidung scharf und widerspricht ihr in einem Schreiben seines Anwalts. Der Bayerische Rundfunk wolle "sich seine Kontrolleure selbst aussuchen".
t-online.de

"BamS": RBB verschiebt Harald-Juhnke-Film wegen Geldmangels.

RBB verschiebt die fürs Frühjahr geplanten Dreharbeiten für seinen Harald-Juhnke-Film auf unbestimmte Zeit, erfährt "Bild am Sonntag" "unter der Hand". Der Film werde deutlich teurer als ein normaler 90-Minüter, deshalb suche der Sender nun einen weiteren Partner im ARD-Verbund. Der Streifen sollte ursprünglich in diesem Herbst laufen. Im Juni hätte Juhnke seinen 90. Geburtstag gefeiert.
"Bild am Sonntag", S. 39 (Paid)

Basta: YouTuber brauchen WLAN statt Wasser zum Überleben.

Hauptsache WLAN: YouTube-Star Bibi spielt "Quizduell" in der ARD. Bei der Frage, ob es auf dem Mars WLAN, Strom, Wasser oder doch eine Fußbodenheizung gibt, tippt die Influencerin ohne Dr. Google auf WLAN, da ihr im Internet ein angebliches Grundstück auf dem Mars angeboten wurde - inklusive WLAN. YouTuber leben eben von Luft und Liebe WLAN statt von Wasser.
stern.de, twitter.com

ARD einigt sich auf neue Vergütungsregeln für Drehbuchautoren.

ARD einigt sich auf gemeinsame Vergütungsregeln mit dem Verband Deutscher Drehbuchautoren und dem Verband der Medien- und Bühnenverlage. Die Mindestsätze lägen "deutlich" über den bislang als Buy-Out-Honorar gezahlten Durchschnittsvergütungen und berücksichtigten Online-Verwertungen. Zuvor erhöhte auch das ZDF die Reportage-Honorare.
presseportal.de, turi2.de (Background)

Meinung: Sender begünstigen die Protagonisten-Suche in Portalen wie Komparse.de.

Dokumentationen: Protagonisten in Portalen wie Komparse.de zu suchen, sei ein weit verbreitetes Phänomen unter Autoren, beobachtet Thomas Frickel, Vorsitzender der AG Dok. Der Fall bei den WDR-Dokus der Reihe "Menschen hautnah" sei nicht einmalig und würde durch die strukturellen Bedingungen der Sender begünstigt. Für die ARD zähle die Recherche zum "unternehmerischen Risiko der Produzenten" – wenn ein Filmkonzept schnell geliefert werden müsse, könne nicht gründlich gesucht werden, was ein "unhaltbarer Zustand" sei.
faz.net (Paid), turi2.de (Background)

Gerhard Schneider verlässt Degeto, Christine Strobl wird alleinige Geschäftsführerin.

Degeto: Gerhard Schneider, bisher Kaufmännischer Geschäftsführer, verlässt die ARD-Produktionstochter "aus privaten Gründen". Christine Strobl, seit 2012 Programm-Chefin und Sprecherin der Degeto, übernimmt die Aufgaben von Schneider zusätzlich und ist künftig alleinige Geschäftsführerin.
presseportal.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Das lineare Programm öffnen" – Degeto-Chefin Christine Strobl über die Strategie hinter "Babylon Berlin".

Zitat: ARD und ZDF haben ein zu großes Angebot an Unterhaltung, kritisiert Hans Demmel.

"Eines Tages werde ich Alexa fragen: Was gibt es heute in der ARD außer Krimis – und dann wird da Schweigen herrschen."

Hans Demmel, Chef von n-tv, sieht die Privatsender beim Thema Bewegtbild sowohl von US-Riesen wie Facebook, YouTube und Co als auch vom "überbordenden" Angebot bei ARD und ZDF bedroht.
wiwo.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Hans Demmel liebt Multimediales und liest Gedrucktes.

Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda regt Zweiteilung des ÖR-Budgets an.

Öffentlich-Rechtliche: Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda regt im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" an, das Budget in je eines für Programme und eines zur Distribution zu teilen. Statt starr die Zahl der linearen Sender vorzugeben, sollten die Anstalten die Ausspielkanäle frei wählen dürfen und nur an Qualitätsstandards gemessen werden. So könnten die Sender Reichweite und damit auch Akzeptanz herstellen und flexibler auf Entwicklungen reagieren.
"Süddeutsche Zeitung", S. 10 (Paid)

Bewerberzahlen bei ARD-Anstalten sinken, beobachtet Annika Schneider.

ARD: 30 bis 50 % weniger Bewerbungen trudeln bei einigen ARD-Anstalten aktuell ein, recherchiert Annika Schneider. Guido Schulenberg, Volo-Beauftragter bei Radio Bremen, glaubt, das könne an der öffentlichen Spardiskussion und den guten Gehältern in der Privatwirtschaft liegen. Öffentlich-Rechtliche hätten allerdings den Trumpf der hochwertigen Ausbildung. Beim NDR ist die Nachfrage ungebrochen hoch, sagt Diana Dlugosch, Leiterin der Volo-Ausbildung. Sie glaubt, das liege u.a. an modernen Seminaren mit Videodreh per Smartphone und Datenjournalismus sowie Ausschreibungen, die sich an Bewerber ohne Studium richten.
deutschlandfunk.de

Studie: Freie fühlen sich bei Öffentlich-Rechtlichen benachteiligt.

Freie Mitarbeiter fühlen sich vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk oft benachteiligt, sagt eine Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung. 66 % der knapp 1.900 Befragten bekommen laut ihrer Aussage für die gleiche Arbeit weniger Geld. 70 % wären lieber festangestellt. Bei den Öffentlich-Rechtlichen arbeiten rund 25.500 Festangestellte, laut Studie rund 19.100 arbeitnehmerähnliche Freie und Freie, deren Anzahl "nicht zu ermitteln" ist.
taz.de

WDR-Rundfunkrat erwägt die Vereinfachung der internen Kontrollinstanzen.

WDR-Rundfunkrat berät sich am Dienstag zu einer Gesetzesänderung, die interne Kontrollen künftig erschweren könnten, schreibt Hans Hoff. Der ohnehin nicht sehr mächtige Rundfunkrat würde bei Zustimmung entmachtet, da Intendanten ihre Kontrolleure selbst aussuchen könnten. Die Kontrollinstanz betreffe auch die kommerziellen WDR-Tochtergesellschaften.
sueddeutsche.de

Meinung: Öffentlich-rechtliches Fernsehen braucht mehr Haltung statt Quotengier.

Fernsehen ist grau geworden, schreibt Norbert Schneider, "Tagesspiegel"-Gastautor und Ex-Direktor der Landesanstalt für Medien NRW. Die TV-Programme seien von Routine geprägt und zu sehr auf Quoten fixiert. Aufmerksamkeit finde, was im Netz passiere und Aufregung schaffe. Qualität stehe für eine Haltung gegenüber dem Publikum. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk müsse diese Rolle wieder stärker besetzen.
tagesspiegel.de

Renner: NDR-Hörfunkdirektor Joachim Knuth soll Vize von Intendant Lutz Marmor werden.

NDR: Hörfunkdirektor Joachim Knuth (Foto) soll neuer Stellvertreter von Intendant Lutz Marmor, 65, werden, hört Kai-Hinrich Renner im NDR-Flurfunk. Amtsinhaber Arno Beyer geht in den Ruhestand. Mitte 2019 steht die Verlängerung von Marmors Vertrag an. Eigentlich will der NDR einen Generations­wechsel an der Spitze und bevorzugt eine Frau, doch alle Kandidatinnen sind woanders fest im Amt, zu alt, zu jung oder haben kein Interesse. So könnte es doch auf eine Wiederwahl von Marmor hinauslaufen.
morgenpost.de

Patricia Schlesinger hat nach kurzer Zeit ihre Ziele beim RBB erreicht, analysiert Jana Gioia Baurmann.

RBB: Intendantin Patricia Schlesinger, 57, denkt den Umbau der ARD-Anstalt von unten – und macht auch vor der Kantine nicht Halt, beobachtet Jana Gioia Baurmann. Die drei Ziele, die sie vor ihrer Wahl vor zweieinhalb Jahren formuliert hat, habe sie inzwischen erreicht: mehr Eigenprogramme, eine bessere Wahrnehmung des RBB in der Bevölkerung sowie eine stärkere Position in der ARD.
"Zeit" 4/2019, S. 30

Video-Tipp: Doku "The Cleaners" zeigt die Müllabfuhr des Internets.

Video-Tipp: Der WDR zeigt am Abend die preisgekrönte Doku "The Cleaners" über fünf Content-Moderatoren in Manila. Nirgendwo auf der Welt arbeiten mehr menschliche Content-Filter für soziale Netzwerke, meist schlecht bezahlt bei Subunternehmen. Die Filmemacher Hans Block und Moritz Riesewieck dokumentieren, unter welchem Druck die Online-Putztruppe Entscheidungen trifft und wie sich das Stundenlange Ansehen von Missbrauchs- und Gewalt-Videos auf die Psyche der Moderatoren auswirkt.

Der Film thematisiert auch Filter-Blasen, die durch diese Internet-Zensur entstehen. Der vielleicht schlauste Satz des Films kommt vom früheren Facebook-Produktmanager Antonio Garcia Martinez: "Früher hatte jeder das Recht auf eine eigene Meinung, heute beansprucht jeder das Recht auf eine eigene Realität."
wdr.de (85-Min-Video, WDR Fernsehen, 22.55 Uhr)

Studie: Medien haben "überwiegend korrekt" über Flüchtlinge berichtet.

Medienkritik: Deutsche Medien haben im Zeitraum Mai 2015 bis Januar 2016 "überwiegend korrekt" über die Zuwanderung berichtet, sagt eine Studie der Uni Mainz. Kommunikationsforscher Marcus Maurer hat Berichte von "Tagesschau", "Heute", "RTL aktuell", der "Süddeutschen Zeitung", der "FAZ" und der "Bild" untersucht. Sie seien allerdings "meist einseitig", allein die "Bild" habe etwa gleich viele positive wie negative Berichte über Flüchtlinge veröffentlicht. Allerdings habe die Zeitung und auch das ZDF Zuwanderung "überwiegend als Gefahr dargestellt". Die Geschlechterverteilung der Flüchtlinge sei "fast exakt". Nur die "Tagesschau" habe "deutlich häufiger Frauen und Kinder als Männer thematisiert" und gezeigt.
bild.de

Christian Thiels wird Chefredakteur bei der Bundeswehr.


Gefechtsposition: Verteidigungs-Ministerin Ur­su­la von der Ley­en holt sich Verstärkung für die Medien-Front von der ARD und verpflichtet Christian Thiels als Chefredakteur der Bundeswehr, berichtet der "Spiegel". Thiels wirkt aktuell als Fernsehkorrespondent im ARD-Hauptstadt-Studio auf der anderen Seite der medialen Gefechtslinie – der Verteidigungs-Experte gilt als schärfster Kritiker der Ministerin und kennt die Truppe als früherer Wehrdienstleistender auch aus der Innen-Ansicht. Als Bundeswehr-Chefredakteur soll er ab Mitte Februar alle Medienkanäle des Verteidigungsministeriums verantworten, von Print bis Social Media.

Thiels bestätigt seine neue Stellung via Twitter und schreibt, dass er nicht für die Pressearbeit der Verteidigungsministerin zuständig sein wird. Diese Aufgabe bleibe in den Händen des Presse-Infostabs. Die Redaktion der Bundeswehr sei nachgelagert. Thiels arbeitet seit 21 Jahren für die ARD. Von 2014 bis 2018 war er Chef vom Dienst der "Tagesthemen".
"Spiegel" 3/2019, S. 60 (Paid), faz.net, twitter.com (Thiels)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Minister Andreas Scheuer erklärt seine Kommunikation: Neuigkeiten-Zimmer und Instagram Live.


Mitarbeit: Markus Trantow

"Bild": Ex-MDR-Chefredakteur Wolfgang Kenntemich arbeitet jetzt für Russia Today.


Der Wolfgang und der Wladimir: Russlands Propaganda-Sender Russia Today gewinnt den früheren MDR-Chefredakteur Wolfgang Kenntemich als Lobbyisten, berichtet "Bild". Kenntemich soll dem Online-Sender RT Deutsch zu einer Sendelizenz im TV verhelfen. Beim MDR ging Kenntemich Ende 2011 in den Ruhestand, seitdem arbeitet er als Medienberater und als Honorar-Professor der Uni Leipzig.

"Bild"-Chefreporter Peter Tiede zitiert aus einer Mail Kenntemichs: Demnach sei er im Auftrag einer Anwaltskanzlei dabei, einen Beirat für RT Deutsch zu bilden. Deutschen Verhandlungspartnern biete er an, Russland könne Repressalien gegen die Deutsche Welle lockern, falls die Sendelizenz erteilt wird. Kenntemich, der früher selbst für "Bild" schrieb, äußert sich nicht. (Foto: Archivbild MDR / Montage: turi2)
"Bild", S. 2 (Paid)

Zitat: Harald Schmidt zieht über Fernsehen, Zeitungen und Journalismus her.

"In Amerika sitzt jede Nebenrolle. Wenn es aber 7 Mrd reinregnet, ohne dass ich mich bewegen muss, dann heißt es halt bei jeder Anforderung: ‚'Oh, ich weiß net, ob isch des gegreenlightet bekomme. Mir sind ja auch alle im Weihnachtsstress.'"

Harald Schmidt schaut deutsches Fernsehen nur noch, um sich aufzuregen – und merkt in der "FAZ" nebenbei an, dass der Rundfunkbeitrag gemütlich macht.
"FAZ", S. 13 (Paid)

Weitere Zitate:

"Klassischer Journalismus wird heute für Leute gemacht, die entweder selbst Journalisten sind oder die damit aufgewachsen sind, dass man montags den 'Spiegel' kauft, donnerstags die 'Zeit' und eine Tageszeitung abonniert hat. (...) In meinem Umfeld liest niemand mehr Zeitung. Punkt."

"Ich muss leider sagen, dass ich mich dabei beobachte, dass ich sechs Interviews pro Woche gebe, in denen ich sage, dass ich mich aus den Medien zurückgezogen habe."

Meinung: ARD und ZDF verschlafen Wintersport-Events, schreibt Manuel Becker.

Sportrechte: ARD und ZDF müssen bei Sportübertragungen flexibler agieren, schreibt Manuel Becker. Die Qualifikation der Vierschanzentournee in Bischofshofen zeigen die beiden Sender nicht, da Schnee die Sprungzeiten verschiebt. Die WM-Generalprobe der Handballer verstecke das ZDF nur online. Die anhaltende Gebührendebatte sei daher nicht überraschend.
haz.de

Hör-Tipp: Entschädigungen wegen Vorverurteilung sind "Portokasse" für Verlage, sagt Jörg Kachelmann.

Hör-Tipp: Jörg Kachelmann spricht im WDR5-Interview über seine Rückkehr ins Fernsehen. Die Entschädigung, die er nach seinem Freispruch wegen der Vorverurteilung von Verlagen bekommen hat, hätten keine abschreckende Wirkung. "Das ist Portokasse," sagt Kachelmann, der nie eine Aussprache mit der ARD gehabt habe.
wdr.de (6-Min-Audio), turi2.de (Background)