Autor der Judenhass-Doku beklagt, dass WDR und Arte nicht mit ihm sprechen.

WDR Logo 150WDR und Arte sprechen seit sechs Monaten nicht mit den Autoren der umstrittenen Doku zu Judenhass in Europa, beklagt deren Autor Joachim Schroeder im Gespräch mit Michael Hanfeld. Er und seine Kollegen hätten vergangene Woche lediglich einen Katalog aus 15 Fragen binnen drei Tagen beantworten sollen. Dass der Film nun doch gezeigt werden soll, nennt Schroeder "überfällig".
"FAZ", S. 15 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Arte zeigt die abgelehnte Judenhass-Doku nun doch, bleibt aber bei seiner Kritik an der Sendung.

arte logo_150Arte nimmt die abgelehnte Judenhass-Doku "Auserwählt und ausgegrenzt" nun doch ins Programm – allerdings nicht als eigene Produktion, sondern als Übernahme aus der ARD. Der Kulturkanal zeigt auch die anschließende Maischberger-Diskussion. Arte begründet die Übernahme damit, dem deutschen und französischen Publikum den gleichen Kenntnisstand zu ermöglichen. Der Sender bleibt bei seiner Kritik: Die Abweichungen zur eigentlich bestellten Dokumentation seien weiter "nicht akzeptabel". Die Sendung beginnt bei Arte am Mittwoch um 23 Uhr, 45 Minuten später als im Ersten.
per Mail, turi2.de (Background)Kommentieren ...

ARD zeigt die umstrittene Judenhass-Doku von Arte und WDR.

Antisemitismus-Doku: Das Erste strahlt die Doku "Auserwählt und ausgegrenzt - Der Hass auf Juden in Europa", die Arte und WDR beauftragt und dann nicht gezeigt haben, am 21. Juni um 22.15 Uhr aus. Der Sender widmet dem Thema danach bei "Maischberger" eine Diskussion und will darin auf die vom WDR beanstandeten, "handwerklichen Mängel" eingehen. Programmdirektor Volker Herres sagt, die öffentliche Diskussion bekäme durch die Ausstrahlung eine Grundlage, "auf der sich jeder sein eigenes Urteil bilden kann."
presseportal.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zahl des Tages: 200.000 Nutzer schauen Antisemitismus-Doku bei Bild.de.

Zahl des Tages: Rund 200.000 Nutzer haben nach Angaben von "Bild" die eigentlich für Arte produzierte Antisemitismus-Doku angeklickt, die Bild.de für 24 Stunden gezeigt hat. Wie viele davon den 90-minütigen Film bis zum Ende geschaut haben, sagt "Bild" nicht. Insgesamt hätten sich rund 650.000 bei Bild.de über die Doku informiert.
bild.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Bild.de zeigt umstrittene Arte-Doku über Antisemitismus.

Bild zeigt die Doku über Antisemitismus in Europa und dem Nahen Osten, die Arte und der WDR nicht zeigen wollen. Für 24 Stunden ist der 90-minütige Film auf Bild.de zu sehen. Bild.de-Chef Julian Reichelt sieht sich aus historischer Verantwortung verpflichtet, "den Unsäglichkeiten entschlossen entgegenzutreten, die diese Dokumentation belegt". Arte hatte die Doku bestellt, lehnt die Ausstrahlung jedoch ab, weil es an "Ausgewogenheit" mangele und die gelieferte Sendung nicht dem bestellten Auftrag entspreche.
bild.de (Hintergrund und 93-Min-Video), meedia.de, turi2.de (Background)1 Kommentar

Meinung: Sender-Argumente gegen Antisemitismus-Doku sind vorgeschoben.

arte logo_150Arte und WDR haben formale Argumente nur vorgeschoben, um die Ausstrahlung einer Dokumentation über Judenhass zu unterbinden, schreibt René Martens. Martens vermutet, dass den Zuständigen "die gesamte inhaltliche Ausrichtung" des Films nicht passt. Der WDR hatte u.a. damit argumentiert, die Doku enthalte "zahlreiche Ungenauigkeiten".
taz.de, turi2.de (Background WDR), turi2.de (Background Arte)Kommentieren ...

WDR will Antisemitismus-Dokumentation genauso wenig zeigen wie Arte.

WDR Logo 150WDR, Kooperationspartner von Arte bei der Beauftragung  einer Doku über Judenhass, will sie ebenfalls nicht zeigen. Die Ausstrahlungsrechte lägen bei Arte, außerdem habe der WDR nach einer erneuten Sichtung "handwerkliche Bedenken". Die Doku enthalte "zahlreiche Ungenauigkeiten und Tatsachenbehauptungen" und entspräche möglicherweise nicht den Standards des WDRs. Erstaunlich, findet Michael Hanfeld, denn die betreuende Redakteurin arbeitet seit Jahrzehnten führend für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und war Chefredakteurin bei Arte.
"FAS", S. 16 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Arte-Programmdirektor schreibt dem Zentralrat wegen abgelehnter Doku.

Arte verteidigt die Ablehnung einer Doku über Judenhass. Programmdirektor Alain Le Diberder schreibt in einem Brief an den Präsidenten des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, der Produzent und Autor habe "eigenmächtig und ohne Absprache mit Arte versucht, sein Sujet frei zu wählen". Die Ablehnung sei kein Formalismus, sondern eine Entscheidung, die die editoriale Qualität und Verantwortung des Senders sicherstelle. Arte widme sich wie kaum ein anderer Sender dem Kampf gegen Antisemitismus.
arte.tv (Brief als PDF), turi2.de (Background)1 Kommentar

Arte und WDR lassen Doku über Judenhass in der Versenkung verschwinden.

arte logo_150Arte und WDR strahlen einen Dokumentarfilm über neue Formen des Antisemitismus nicht aus. Laut der Sender sei er nicht ausgewogen, zu wenige europäische Länder kämen vor, zu viel Palästina. Mehrere Gutachten von wissenschaftlichen und publizistischen Experten, die die Dokumentation loben, ändern nichts an der Entscheidung. Die Produktionsfirma hat 165.000 Budget für den Film von Arte bekommen – versandetes Gebührengeld, schreibt Jan Grossarth.
faz.net1 Kommentar

BR, Arte, ORF und SRF launchen Projekt zu Verschwörungstheorien.

Bayerischer Rundfunk, Arte, ORF und SRF starten das gemeinsame Projekt "Die Weltherrschaft" zu Verschwörungstheorien. Eine TV-Dokumentation soll die Mechanismen von Verschwörungstheorien beleuchten. Mitte Juni soll das Portal dieweltherrschaft.net loslegen. Nutzer können dort künftig mit einem interaktiven Video-Baukasten ihre eigene Theorien entwerfen.
horizont.netKommentieren ...

ZDF fusioniert Kultur- und Wissensredaktionen.


Streichkonzert am Lerchenberg: Das ZDF verschlankt sich und baut bis 2025 insgesamt 70 Stellen ab, die der Umstrukturierung der Kultur- und Wissensredaktionen zum Opfer fallen. Die Direktion Europäische Satellitenprogramme, zuständig für 3sat und Arte, wird aufgelöst. Redaktionelle und administrative Aufgaben gehen in andere Direktionen. Bislang getrennte Programmbereiche für das ZDF, ZDFneo, ZDFinfo und 3sat werden in gemeinsamen Redaktionen zusammengeführt.

Der bisherige Direktor für Europäische Satellitenprogramme, Gottfried Langenstein, 63, scheidet mit Ablauf seiner Amtszeit aus dem ZDF aus. Programmdirektor Norbert Himmler übernimmt den Vorsitz der 3sat-Geschäftsführung. Die Koordination von Arte unter der Leitung von Wolfgang Bergmann wechselt in die Intendanz. ZDF-Intendant Thomas Bellut sieht die Umstrukturierung als "wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer schlanken Organisation" des Senders.
presseportal.de1 Kommentar

TV-Tipp: Arte inszeniert Zaren-Sturz als Breaking News.

arte logo_150TV-Tipp: Arte spielt durch, wie der Sturz des russischen 1917 wohl verlaufen wäre, hätte es Social Media und Breaking-News-Sendungen damals schon gegeben. Im "Brennpunkt"-Stil schaltet Moderator Thomas Kausch zu Korrespondenten in aller Welt, holt Reaktionen von der Börse und den Königshäusern ein. Olli Dittrich mimt einen fiktiven Russland-Experten.
tagesspiegel.de, berliner-zeitung.de, arte.tv1 Kommentar

Klick-Tipp: Arte entwickelt VR-App zu Doku-Film über Blinde.

arte logo_150Klick-Tipp: Arte hat die App Notes on Blindness VR zur Dokumentation Im Dunkeln sehen - Notizen eines Blinden entwickelt, mit der Zuschauer via Virtual Reality erleben können, wie sich Blindheit anfühlt. Die App ist für Samsung Gear VR verfügbar, für iOS und Android gibt es eine 360°- und Cardboardfassung.
digitalfernsehen.de, arte.tv (abrufbar bis 20.10.)Kommentieren ...

Deutsche Schulen bekommen Zugriff auf Bildungs-Mediathek Educ’Arte.

arte logo_150Arte bringt seine Bildungs-Mediathek Educ'Arte nach Deutschland. Rund 100 Pilotschulen erhalten Zugriff auf das Video-Angebot mit mehr als 600 Dokumentationen, Magazinen und Animationsfilmen in französischer und deutscher Sprache. Die Videos können nach Fächern und Unterrichtsstufen gefiltert werden und stehen als Stream oder zum Download zur Verfügung. In Frankreich nutzen das Angebot bereits rund 100 Schulen.
presseportal.deKommentieren ...

Arte stampft Magnitski-Doku ein.

arte logo_150Arte verzichtet nach einer juristischen Prüfung endgültig auf die Ausstrahlung einer Doku über den in russischer Haft gestorbenen Steueranwalt Sergej Magnitski. Angehörige werfen dem Film vor, Persönlichkeitsrechte zu verletzen. EU-Politiker hatten die ungewöhnliche Interpretation der Todesumstände von Magnitski als "Kremlpropaganda" bezeichnet.
"Süddeutsche Zeitung", S. 31 (E-Paper), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Arte stoppt Doku über Sergej Magnitski.

arte logo_150Arte stoppt die Ausstrahlung einer Doku über den in russischer Haft gestorbenen Steueranwalt Sergej Magnitski. Angehörige von Magnitski werfen dem Sender vor, das Ansehen des Toten zu diffamieren und russische Propaganda zu betreiben. Die Doku bezweifelt, dass es sich bei Magnitskis Tod um einem Polizeiskandal gehandelt habe. Arte will den Fall nun inhaltlich und juristisch prüfen.
volksfreund.deKommentieren ...

"Spektrum der Wissenschaft" und Arte-Magazin kooperieren.

Spektrum der Wissenschaft 150Spektrum der Wissenschaft und Xenius, Wissenschaftssendung bei Arte, drehen gemeinsam Web-Videos: In den täglichen xeNews sollen die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade komplizierte Wissenschafts-News verständlich erklären. Die Web-Sendung läuft u.a. bei Arte.tv und bei SciViews.de von Spektrum der Wissenschaft.
youtube.com (3-Min-Video)

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Emmanuel Suard wird Verwaltungsdirektor von Arte.

Emmanuel Suard-150Arte wählt Emmanuel Suard (Foto) zum Geschäftsführer und Verwaltungsdirektor ab 2017. Der 46-Jährige, derzeit Kultur-Botschaftsrat an der französischen Botschaft in Berlin, folgt auf Armin Breger, dessen Amtszeit endet. Justiziar Axel Bussek rückt zum Stellvertreter auf. Die Mandate von Programmdirektor Alain Le Diberder, 60, und seinem Vize Bernd Mütter, werden um ein Jahr bis Ende 2017 verlängert.
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Arte unterbricht Verbindung nach Polen.

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Beziehung eingefroren: Arte kündigt dem öffentlich-rechtlichen polnischen Fernsehen TVP bis auf Weiteres die Zusammenarbeit. Grund ist das umstrittene neue polnische Mediengesetz, das TVP direkt der Regierung unterstellt. Arte setzt die Beziehung nach Polen aus, solange es keine Gewissheit gibt, "dass die Meinungsfreiheit, die redaktionelle Vielfalt sowie die Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in Polen gewährleistet sind".

In einem Brief an den TVP-Intendanten Jacek Kurski "bedauern" Arte-Präsident Peter Boudgoust und Vizepräsidentin Anne Durupty die Entscheidung und hoffen, in den nächsten Monaten "wieder enger mit TVP zusammenarbeiten zu können". Zugleich dringt Arte selber in den polnischen Markt vor: Ab Herbst soll es online eine Auswahl an Programmen mit polnischen Untertiteln geben. "Arte po polsku" ergänzt die bestehenden Angebote Arte in English und Arte en español, die von der EU mitfinanziert werden.
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tvspielfilm-appicon-150TV-Tipp von TV Spielfilm: Akira Kurosawas brillantes Schwertkämpfer-Epos von 1954 in der restaurierten Version. Die Titelhelden (Toshiro Mifune u. a.) verteidigen ein japanisches Dorf im 16. Jh. gegen Banditen. Das Meisterwerk war Vorbild für "Die glorreichen Sieben" von John Sturges.
"Die sieben Samurai", Arte, 20.15 Uhr
Unser Tipp: Testen Sie die Streaming-App, die Ihr TV-Programm mobil macht: live.tvspielfilm.de

Die Hitze legt arte lahm.

arte logo_150arte im Sommerloch: Ein Hitze-Brand in einem elektrischen Schaltraum hat beim deutsch-französischen TV-Sender am Samstag einen stundenlangen Sendeausfall verursacht, berichtet die dpa. Der Sendebetrieb war zwischen 7.00 und 12.30 Uhr unterbrochen. Webseite und Mediathek waren von der Panne aber nicht betroffen. Der Nachrichtensender n-tv legte am Donnerstag ebenfalls eine unfreiwillige Sendepause ein, die womöglich auch auf die Hitze zurückzuführen ist.
sueddeutsche.de, abendblatt.de (n-tv)Kommentieren ...