Australien beschließt neues Gesetz zur digitalen Überwachung.

Australien beschließt ein Überwachungsgesetz, mit dem Geheimdienste und Polizei Google, Apple und Co zwingen können, Daten herauszugeben, Nachrichten zu entschlüsseln und Hintertürchen in ihre Produkte einzubauen. Die Behörden können den Unternehmen auch verbieten, darüber zu sprechen. Bei Zuwiderhandlung drohen Strafen bis 7,3 Mio Dollar.
spiegel.de, derstandard.de

Basta: Australier können sich kostenlos ein Bild von der Queen bestellen.

Königliches Angebot: Australier sehen HM Queen Elizabeth II. eher selten im eigenen Land. Damit die Monarchisten in Down Under nicht in Sehnsucht zerfließen, können sie bei ihrem zuständigen Abgeordneten kostenfrei ein Bild ihres Staatsoberhauptes anfordern. Die Briten müssen hingegen für ihren Patriotismus zahlen.
vice.com, mashable.com

Australien: Bauer muss nur knapp 380.000 Euro Entschädigung an Wilson zahlen.

Bauer muss in Australien doch nur umgerechnet knapp 380.000 Euro Entschädigung an die Schauspielerin Rebel Wilson zahlen. Ein australisches Berufungsgericht hat die Entschädigungssumme von anfangs rund 3 Mio Euro erheblich verringert, blieb aber weitestgehend bei dem Urteil der ersten Instanz. Wilson hatte Bauer wegen Artikeln in den australischen Zeitschriften "Women's Weekly" und "OK" verklagt, weil diese ihr unterstellt hatten, bei ihrem Alter und ihrer Herkunft geschummelt zu haben.
derstandard.at, turi2.de (Background)

Bauer startet neue Magazine in Großbritannien und Australien.

Bauer erweitert sein Portfolio im UK und in Australien. In Großbritannien erscheint zunächst einmalig das Heft "Pilot TV", das über TV- und Video-on-Demand-Inhalte informiert, dabei jedoch auf eine klassische TV-Programmübersicht verzichtet. Das Heft mit 132 Seiten kostet 4,99 Pfund. Im Australien erweitert Bauer das Angebot seiner wöchentlichen Frauenzeitschrift "Take 5" um eine zusätzliche Monatsausgabe von 84 Seiten für 4,99 australische Dollar.
new-business.de

Bauer verpflichtet Ex-NZZ-Chef Veit Dengler.

Ein Ösi in Hamburg: Bauer verpflichtet Veit Dengler, 49, als Geschäftsführer für internationale Märkte und neue Geschäftsfelder. Damit verantwortet er die Aktivitäten der Bauer Media Group u.a. in Großbritannien, den USA und Australien. Mit dem Neuzugang will Verlegerin Yvonne Bauer den Umbau der Geschäftsleitung abschließen. Bauer freue sich, mit Dengler einen "vielseitigen und international erfahrenen Top-Manager an Bord geholt" zu haben.

Die Neuausrichtung war durch den Wechsel des früheren Bauer-Geschäftsleiters Andreas Schoo zu Funke nötig geworden. Die Lücke soll Dengler nun schließen. Der Österreicher Dengler musste im Juni 2017 als Chef der Schweizer NZZ-Gruppe gehen. Grund für die Trennung sollen unterschiedliche Auffassungen zwischen Dengler und dem Verwaltungsrat zur Umsetzung der Unternehmensstrategie gewesen sein.
wuv.de, horizont.net, turi2.de (Dengler), turi2.de (Schoo), turi2.de (Funke)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "NZZ"-Chef Veit Dengler über Innovationen in der Zeitung.

Basta: Australien sucht Geheimagenten per Online-Spiel.

Down Undercover: Der australische Geheimdienst sucht mit einem interaktiven Online-Spiel Nachwuchs-Spione. Die Kandidaten müssen z.B. in einer Menschenmenge einzelne Gesichter erkennen oder Informationen aus Stimmengewirr herausfiltern. Wer besteht, bekommt einen Code, um sich als echter Geheimagent zu bewerben - sofern er sein Testergebnis nicht vorher in sozialen Medien postet und sich noch vor der Einstellung selbst enttarnt.
mashable.com, morehumanintelligence.com.au

Uber: Weltweite Ermittlungen wegen der Vertuschung des Datendiebstahls eingeleitet.

Uber: Behörden in den USA, Großbritannien, Australien und den Philippinen ermitteln gegen den Taxi-Schreck wegen der versuchten Vertuschung eines Datendiebstahls. Bei einem Hackerangriff im Oktober 2016 wurden Daten von 57 Mio Nutzern gestohlen. Mit einer Zahlung von 100.000 Dollar an die Hacker hat Uber versucht, den Datenklau zu verheimlichen.
manager-magazin.de, turi2.de (Background)

Basta: Australier nennen Fähre per Online-Abstimmung "Ferry McFerryface".

Die Tücken direkter Demokratie: "Ferry McFerryface" heißt nun eine Fähre in Sydney. Der Gaga-Name ist das Ergebnis einer Online-Abstimmung und eigentlich nur Platz 2. Die meisten der 15.000 Teilnehmer hatten für "Boaty McBoatface" gestimmt - so heißt aber schon ein britisches Polar-Schiff, das ebenfalls per Online-Voting benannt wurde. Die Australier hätten also gewarnt sein müssen - spätestens seitdem ein Zug in Schweden den Namen "Trainy McTrainface" bekommen hat.
mashable.com

Bild des Tages: Elke Büdenbender trifft auf Staatsbesuch einen Koala.


Stroken by a stranger: Etwas skeptisch guckt Australiens Nationaltier seine liebevolle Besucherin an – Elke Büdenbender begleitet ihren Ehemann, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, bei seinem Staatsbesuch in Australien. Sie sind heute in Perth angekommen, nächste Station ist Sydney. Neben Koalabärin-Karen-Streicheln steht u.a. ein Treffen mit Premierminister Malcolm Turnbull an.
(Foto: Bernd von Jutrczenka / dpa / picture alliance)

Studie sieht Algorithmus-basierte Polizeiarbeit als Gefahr.

Polizeiarbeit: Die Australische Polizei versucht mit Hilfe von Algorithmen Kriminelle auszumachen. Aktuell werden die Erfahrungen der Polizei mit dem Verfahren untersucht. In der Studie raten die Autoren, die Algorithmen zu verändern. Sonst käme es zu Fällen wie diesem: Weil das System Alarm schlug, durchsuchten Polizisten einen 16-Jährigen. Sein Vergehen: Er trug die falsche Kleidung und fuhr mit dem letzten Zug. Damit gäbe es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass er Graffitis sprayen werde.
mashable.com

Meinung: Bauer steht vor schwieriger Chefsuche.

Bauer hat Schwierigkeiten, nach dem Abgang von Andreas Schoo den vakanten Posten des Konzern-Geschäftsleiters zu besetzen, schreibt Gregory Lipinski. Verlegerin Yvonne Bauer wünsche sich Kandidaten mit Auslandserfahrung, die nicht aus dem Dunstkreis von Schoo stammen. Das Auslandsgeschäft mache Sorgen, im Inland müsse der Verlag den Verlust wichtiger Köpfe verdauen.
meedia.de, turi2.de (Background)

Bauer muss blechen: 3 Mio Euro Entschädigung an australische Schauspielerin.

Bauer muss in Australien umgerechnet rund 3 Mio Euro Entschädigung an die Schauspielerin Rebel Wilson zahlen. Ein Gericht verhängt die hohe Strafe wegen Rufschädigung und entgangener Filmrollen. In Artikeln von "Women's Weekly" und "OK" war Wilson als Lügnerin dargestellt worden, weil sie angeblich Unwahres über ihren Namen und ihr Alter verbreitet haben soll. Das Urteil ist laut Wilsons Anwälten die größte Entschädigung in der Rechtsgeschichte Australiens.
spiegel.de

"New Business": Bauer will weiteren Verlag in Australien übernehmen.

bauer150Bauer prüft die Übernahme des australischen Zeitschriften-Verlags Pacific Magazines, berichtet "New Business". Demnach laufen bereits Gespräche mit Pacific-Eigner Seven West. Mit dem Zukauf würde Bauer seine Stellung als führender Magazin-Publisher Down Under ausbauen. Die Hamburger besitzen bereits den Marktführer ACP - Pacific gilt als Nummer zwei.
new-business.de

Bauer verkauft fünf weitere Magazin-Titel in Australien.

bauer150Bauer stößt in Australien die Adventure-Zeitschriften "Caravan World", "Campertrailer Australia", "Motorhome and Caravan Trader", "Travelin" und "Turu" sowie deren Online-Angebote ab. Käufer ist eine Investorengruppe, an dessen Spitze der bisherige Bauer-Manager Robert Gallagher steht. Die genauen Konditionen sind bislang nicht bekannt. Zuletzt hatte Bauer in Australien bereits seine Vertriebstochter verkauft und die "Cleo" eingestellt.
"New Business" 45/2016 S. 26 (Abo), turi2.de (Vertrieb), turi2.de ("Cleo")

Basta: Australische "Bachelor"-Kandidatinnen verlieben sich – aber nicht in den Bachelor.

bachelor-australien-150Die Liebe ihres Lebens haben Tiffany James, 30, und Megan Marx, 27, in der australischen Ausgabe der TV-Dating-Show The Bachelor gefunden. Allerdings hält sich die Realität nicht immer ans Skript einer Reality-Show: Die beiden Frauen haben sich nicht in den Bachelor, Model Richie Strahan, verliebt - sondern ineinander.
bild.de, derwesten.de, stuff.co.nz

Basta: Australier gibt Job-Referenz für Unbekannten ab.

BastaZiemlich beste unbekannte Freunde: Der Australier James kommt der Bitte von Tim nach, für ein Bewerbungsgespräch als Referenz herzuhalten. Als der Arbeitgeber sich nach Tim erkundigt, erzählt James von gemeinsamen Spendensammlungen und der Zeit im Fußballverein - dabei kennt er Tim gar nicht. Wahrscheinlich hätte Tim den Job bekommen, wären er und der vermeintliche Arbeitgeber nicht australische Radiomoderatoren, die sich einen Telefonscherz erlaubt haben.
youtube.com (4-Min-Video) via stern.de

Christian Fricke kehrt zu Bauer zurück.

Christian Fricke 150Bauer holt Christian Fricke zurück und macht ihn zum Managing Director bei Bauer Xcel Media in Australien und Neuseeland. Fricke kommt vom Startup PlayBuzz, das zu Walt Disney gehört. Dort hatte er erst vor knapp einem Jahr als Managing Director angeheuert. Bis dahin war Fricke bei Bauer in unterschiedlichen Positionen tätig, zuletzt bei Bauer Digital. In neuen Job folgt Fricke auf Carl Hammerschmidt, der nach sechs Jahren geht, und berichtet an Nick Chan, den neuen Bauer-CEO Down Under.
new-business.de