Basta: Für 25 Euro geht’s mit "Bild" ins Bett.

Mit "Bild" ins Bett gehen eigentlich nur verzweifelte D-Promis auf der Suche nach Aufmerksamkeit oder Politiker, die Dreck am Stecken haben. Zum 65. "Bild"-Geburtstag verkauft die Warenhauskette Real nun eine Nacht mit "Bild" zum Sonderpreis von 25 Euro. Kein unmoralisches Angebot, sondern Bettwäsche, die einer Titelseite von "Bild" nachempfunden ist. In den Schlafzimmern von Kai, Julian und Tanit wahrscheinlich längst Pflicht-Ausstattung.
"Bild", S. 4 (Anzeige), real.deKommentieren ...

Basta: Michael Bloomberg will, dass seine Mitarbeiter in der Mittagspause die Wirtschaft ankurbeln.

Eat and greet: Michael Bloomberg will den 4.000 Angestellten seines Medienkonzerns im neuen Büro in London keine kostenlose Verpflegung mit Essen bieten, sondern sie ermutigen, ihre Mittagspause in der Umgebung zu verbringen. Für den Ex-Bürgermeister von New York ein wirtschaftspolitischer Akt: So sollen seine Mitarbeiter die lokale Wirtschaft ankurbeln.
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Basta: Pamela Anderson schreibt einen Liebesbrief an Julian Assange.

From Pamela with love: Pamela Anderson setzt sich auf ihrer Website für Julian Assange ein. Der Wikileaks-Gründer habe sich für die Unterdrückten und Armen eingesetzt. Davon scheint Pamela Anderson nicht nur politisch beeindruckt: Sie schreibt, sein Engagement mache Assange "sexy" und schließt ihren offenen Brief mit der Botschaft "Ich liebe dich".
spiegel.de, pamelaandersonfoundation.orgKommentieren ...

Basta: 7 % der US-Amerikaner glauben an braune Schokoladen-Kühe.

Die Amis und die braune Schoko-Kuh: Das Innovationszentrum der amerikanischen Milchwirtschaft wollte herausfinden, ob die US-Amerikaner wissen, woher die Schoko-Milch in den Supermarkt-Regalen kommt. Eine repräsentative Umfrage zeigt: 7 % der US-Bürger glauben, Schokoladenmilch komme von braunen Kühen. Darüber freuen sich manche Experten – sie hatten mit einem… Weiterlesen …

Basta: Ringier und Springer hätten ihr Schweizer Joint-Venture beinahe "verramscht".

Ringier Axel Springer Logo-150Obacht bei der Namenswahl! Das Schweizer Joint-Venture von Ringier und Springer wäre namentlich beinahe verunglückt. Bei der Eröffnung des neuen Standorts von Ringier Axel Springer Schweiz in Zürich verrät Ringier-Chef Marc Walder, dass die gemeinsame Firma eigentlich Ringier Axel Springer Media Schweiz heißen sollte. Doch zum Glück hat rechtzeitig jemand bemerkt, dass die Abkürzung davon "Ramsch" wäre.
persoenlich.comKommentieren ...

Basta: Trump ist sich selbst gruselig genug.

Stephen King"Es" gibt Schlimmeres: Donald Trump, Twitter-Trillerpfeife und unter Umständen US-Usurpator, blockiert auf Twitter immer wieder Kritiker. Jüngster Fall ist der Horror-Honoratior Stephen King. Vielleicht hat Trump nur Angst davor, von dem Schreck-Spezialisten plagiiert zu werden - der deteriorierende Donald verfasst ja gerade in Echtzeit eine Grusel-Geschichte.
twitter.com, washingtonpost.comKommentieren ...

Basta: Uber-Aufsichtsrat blamiert sich mit sexistischem Witz.

Direkt ins Fettnäpfchen tappt Unternehmer David Bonderman ausgerechnet bei der Sitzung, bei der die Uber-Führung darüber berät, wie Sexismus und Diskriminierung im Unternehmen ein Ende gesetzt werden soll. Arianna Huffington verkündet freudig, dass neben ihr eine zweite Frau in den Aufsichtsrat kommt. Daten würden zeigen, dass bei einer Frau im Gremium viel eher eine zweite dazukommt. Bonderman kommentiert uncharmant: Es sei eher wahrscheinlich, dass nun mehr geredet würde. Später rudert er zurück und entschuldigt sich für seine "respektlose" Äußerung.
finance.yahoo.com, businessinsider.de, techcrunch.comKommentieren ...

Basta: Ein großer Sprung für die Zeitungszustellung.

Grau ist die Hoffnung: Funkes Mediengruppe Thüringen übernimmt die Patenschaft für ein graues Riesenkänguru im Erfurter Zoo mit dem programmatisch-schönen Namen "Hope". Konsequent: Das Tier ist laufstark, hat einen großen Beutel und verlangt statt Mindestlohn nur Blattwerk - das gibt es in Thüringen ("Das grüne Herz Deutschlands") ja immerfort am Wegesrand.
thueringer-allgemeine.deKommentieren ...

Basta: Minister lobhudeln Trump in erster Kabinettssitzung.

Wie beim Elternabend, nur ohne Wollknäuel: In seiner ersten Kabinettssitzung lässt sich Donald Trump von seinen Ministern reihum bestätigen, wie großartig es ist, in seinem Kabinett dabei zu sein. Den Demokraten liefert Trump damit eine Steilvorlage: Der Chef der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, spielt mit einigen Mitarbeitern eine typisch Trump'sche Kabinettssitzung nach und muss nach der dritten Lobhudelei vor lauter Lachen abbrechen.
sueddeutsche.de, youtube.com (11-Min-Video), twitter.com (Schumer, 25-Sek-Video)Kommentieren ...

Basta: Katzenjammer für 16.000 Euro.

Nachts sind alle Katzen grau - nur ein Autofahrer aus Bobenheim-Roxheim hat genau hingeschaut und ist per Ausweichmanöver um das Tierchen herumgefahren. Vermutlich war der Stubentiger allerdings schwarz und kam von links, denn der Mann beschädigte dabei zwei parkende Autos und überschlug sich anschließend mit seinem Wagen. Kostenpunkt: 16.000 Euro, Mann und Katze kamen mit Schürfwunden und Schreck davon.
stern.deKommentieren ...

Basta: Ivanka insistiert.

Rebellische Brut: Ivanka ist ihrem Daddy-Cool nicht so hörig, wie es scheint, diktiert sie einem "US Weekly"-Reporter in den Stift. Gut, als Papas Assistentin nimmt sie Fettnäpfchen so emsig mit wie andere die Autoschlüssel – Stichwort Frauenrechte, oder China-Connection. Unter der Oberfläche aber, da bietet dieser anarchische Apfel dem sturen Stamm pazifistisch Paroli, oh ja!
stern.deKommentieren ...

Basta: Springer verschenkt "Bild" in den heimischen Briefkasten.

"Bild" bettelt: Springer will mit allen Mitteln bunt bedrucktes Papier unters Volk bringen. Bundesweit wirbt "Bild" auf dem Titel, sich die Zeitung zwei Jahre nach Hause liefern zu lassen. Wer sich erbarmt, bekommt 250 Euro per Verrechnungsscheck – bei einem Copypreis von 0,90 Euro der Gegenwert von knapp einem Jahr "Bild"-Zeitung.
"Bild", S. 1, lesershop24.deKommentieren ...

Basta: Bauer liefert gedrucktes Geldstreben ins Kinderzimmer.

Kapitalismus für die lieben Kleinen: Der Bauer-Verlag sorgt sich um den Führungskräfte-Nachwuchs. In den USA und Kanada startet die Zeitschrift "Teen Boss". Das Magazin richtet sich an Klassensprecherinnen weibliche Chefinnen im Alter zwischen 8 und 15 Jahren. Bauer druckt 200.000 Exemplare des 96-Seiten-Hefts. Für 5,99 Dollar erfahren zahnbespangte Entrepreneurinnen "How to make money online right now". "Teen Boss" enthält ganz kapitalismuskritisch keine Werbung und ist online nur über Facebook und Instagram präsent. Eine deutsche Ausgabe ist nicht geplant.
dnv-online.net, wwd.comKommentieren ...

Basta: Ebay sieht bei Paketen von Amazon beige.

Bunt statt beige: Ebay macht sich über Amazon lustig - wahrlich ohne den Konkurrenten dabei zu nennen. Ein neuer Werbespot fragt beim Anblick der immer gleichen Pakete "Wann wurde Shopping so beeeeeeeeeeeige?" - mit elf "e" in der Mitte. Der Spot zielt auf die typischen Amazon-Versandkartons im Einheitslook. Pakete von Ebay dagegen sind - zumindest in der Welt der Werber - knallbunt und voller Freude.
adage.com (mit 1-Min-Video) via cnet.com

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Basta: Christian Krug sitzt auf Henri Nannens Geschichte.

Henris Couchgeflüster: "stern"-Chef Christian Krug denkt auch bei der Büro-Einrichtung an die Sparpläne von Julia Jäkel. Statt für sündhaft teure Designer-Möbel hat Krug sich für Second-Hand-Ware entschieden, die er bei einem Rundgang in den Kellergewölben von Gruner + Jahr gefunden hat, erfährt Clap bei einem Hausbesuch. Die mondänen, braunen Ledersofas sind zwar in die Jahre gekommen, manche auch zerschlissen, doch aus ihnen atmet Geschichte: Vorbesitzer war "stern"-Gründer Henri Nannen.
clap-club.deKommentieren ...

Basta: Mutti gibt Fakten-Nachhilfe.

Mutti-Schelte: Sonia Copeland Bloom, gelernte Journalistin und Mama von Legolas Will Turner Orlando Bloom, schickt britischen Medien einen Recherche-Rüffel vierseitigen Lebenslauf ihres Sohnes, weil die seine Laufbahn oft falsch wiedergeben. Mama Bloom schickt auch Schulnoten und Filmkritiken mit, Gemälde aus Kinderzeiten und Seepferdchen-Abzeichen behält sie vorerst im geheimen Schuhkarton.
spiegel.deKommentieren ...

Basta: Blut-Therapie gegen den Alterungsprozess.

Blut in Wallung: Um den Alterungsprozess zu stoppen (oder wenigstens zu verlangsamen) bietet das Startup Ambrosia Kunden über 35 Jahren Bluttransfusionen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen an - für 8.000 Dollar pro Sitzung ein echter Schnapper. Eine Jungbrunnen-Garantie gibt es nicht, denn die Forschung zur Blutkur beruft sich derzeit lediglich auf Mäuse. Den roten Ambrosia-Nektar hat allerdings nicht Dracula persönlich abgezapft - er stammt von Blutbanken, die auch Pharmakonzerne beliefern.
faz.netKommentieren ...

Basta: US-Airline lässt Passagiere per Foto boarden.

Selfie & Fly: Die US-Airline JetBlue ermöglicht ihren Passagieren, sich per Selbstbildnis auszuweisen. Statt Ausweis und Boarding-Pass vorzuzeigen, können sie ihr Gesicht fotografieren lassen. Im Hintergrund läuft dann der Absturz-Alptraum aller Datenschützer: Der Computer schickt das Foto an Behörden, um biometrische Merkmale gründlich zu durchleuchten.
businessinsider.deKommentieren ...