Basta: Check24 gräbt Werbefigur Herrn Kaiser aus.

Kaiserschmarrn: Das Vergleichsportal Check24 reanimiert Herrn Kaiser, jahrzehntelang Werbefigur der Hamburg-Mannheimer. Der Versicherungsvertreter besucht im Werbespot die Check24-Familie, um eine neue Auto-Versicherung abzuschießen. Wenig überraschend schickt ihn die Familie ohne Vertragsabschluss nach Hause: "Gute Heimreise nach Hamburg - oder war er Mannheimer?".
youtube.com (1-Min-Video) via horizont.net

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Basta: Online-Medien verdrehen Twesten-Interview.

Wegverdrehte Tatsachen: Mehrere Online-Medien greifen am Tag nach der Niedersachsen-Wahl ein ZDF-Interview von Wulf Schmiese mit Elke Twesten auf. Dabei schreiben viele, die das Interview wohl nicht gesehen haben, Elke Twesten habe sich auf die letzte Frage hin abgewandt. Dumm nur: Nicht Twesten, sondern Wulf Schmiese wendete sich ab.
uebermedien.de, youtube.com (Interview-Ausschnitt)

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Basta: Unilever bringt 2018 ein Kinder-Eis heraus.

Kinder ins Kühlfach: Schokoladenhersteller Ferrero und der Konsumgüterkonzern Unilever machen gemeinsame Sache. 2018 kommt eine Eissorte unter Ferreros Kinder-Label heraus, berichtet Horizont.net. Noch ist unklar, welches Kinder-Produkt den Weg in die Eistruhe findet - ob nun Kinder-Riegel, Kinder-Bueno oder die Kinder-Schoko-Bons. Vielleicht wird es ja auch ein Kinder-Überraschung-Eis.
horizont.net
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Basta: "Hustler"-Verleger Larry Flynt bietet Belohnung für Trumps Amtsenthebung.

Weltverbesserer: Porno-Verleger Larry Flynt will Donald Trump aus dem Weißen Haus jagen. Der Herausgeber des Nacktbilderblatts "Hustler" bietet in einer Anzeige in der "Washington Post" 10 Mio Dollar Belohnung für Hinweise, die zur Amtsenthebung Trumps führen. Bei Bill Clinton hätte fürs Impeachment fast eine Praktikantin gereicht - an Kontakten zu jungen Damen sollte es bei Flynt jedenfalls nicht scheitern.
faz.net, mashable.com, washingtonpost.com (ganze Anzeige)Kommentieren ...

Basta: Thorsten Schröder erreicht sein Ziel beim "Ironman" punktgenau.

Mit eisernem Willen: "Tagesschau"-Sprecher Thorsten Schröder erfüllt sich mit der Teilnahme am "Ironman"-Triathlon einen Kindheitstraum. Sein Ziel ist, ohne Bluescreen-Trick nach weniger als 11 Stunden am Ziel zu stehen. Noch bei Tageslicht kommt er an - und ist mit 10 Stunden und 56 Minuten so pünktlich wie die "Tagesschau".
abendblatt.de, focus.deKommentieren ...

Basta: Roboter-Rede bei den Vereinten Nationen.

Sci-Fi-Sophia: Zum ersten Mal hat ein Roboter eine Rede vor den Vereinten Nationen gehalten. Sophia, ein Produkt der Firma Hanson Robotics, ist ein gern gesehener UN-Gast: Bereits im Juni war sie zu Besuch auf einer Genfer Konferenz zum Thema "Umgang mit künstlicher Intelligenz". Völkerrechtliche Fragen werden ihr aber derzeit noch nicht anvertraut.
facebook.com (Tagesschau-Video Rede)Kommentieren ...

Basta: Facebook wollte Champions-League-Rechte für lau.

Facebook-LogoMan kann es ja mal probieren: Facebook scheitert mit dem Versuch, den Milliardenpoker um Sportrechte umzukehren und bekommt von der UEFA vorerst keine Streaming-Rechte für die Champions League in Indien, Afrika und anderen Gebieten, in denen die Spiele nicht im TV übertragen werden. Die Preisvorstellungen lagen dann doch zu weit auseinander. Facebook wollte die rechte umsonst.
digiday.comKommentieren ...

Basta: Holland-Trainer erhält Spott für Disput mit Journalisten.

Besser 8:0 geben: Der niederländische Fußball-Nationaltrainer Dick Advocaat muss nach dem voraussichtlichen Aus in der WM-Qualifikation Spott ertragen. Grund: Vor dem letzten Spieltag sagte er einem Journalisten, seine Frage sei dumm. Der Mann fragte, was passiere, wenn Konkurrent Schweden 8:0 gegen Luxemburg gewinne. Schweden gewann später mit 8:0.
bild.deKommentieren ...

Basta: Beim Weather Channel klingen selbst Stürme niedlich.

Hippes Lüftchen: Der US-Weather-Channel hat seine Chefmeteorologen zusammengesetzt, die sich den Kopf zerbrochen haben über Namen für die Winterstürme 2017/18. Herausgekommen ist eine alphabetische Liste, die mehr an eine College-Abschlussklasse erinnert als an ernstzunehmende Stürme. So ist nur hoffen, dass Benji, Noah, Uma und Zoey so ungefährlich bleiben, wie sie klingen.
mashable.com, weather.com


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Basta: Google liefert nun auch männliche Vorzimmerdrachen.

BastaJungs-Frage: Google nimmt sich dem wichtigsten Gleichberechtigungs-Thema des Jahres 2017 an. Während die Robo-Sekretärinnen Alexa und Cortana von Amazon und Microsoft mit weiblichen Stimmen flöten, bietet Google für seinen Google Assistant nun auch eine männliche Stimme an. Apple ist natürlich deutlich weniger nerdig - Siri ist bereits seit 2013 durchgegendert.
theverge.comKommentieren ...

Basta: US-Amerikaner bauen Automaten zum Bierbrauen.

Die persönliche Mikro-Brauerei: US-Amerikaner wollen Bierfreunden mit einem Bier-Automaten für Zuhause frisch Gezapftes servieren. Damit das innere Oktoberfest gefühlt nur noch eine Hand entfernt ist, sammeln die Tüftler mit Crowd-Funding Geld für die Maschine. Das Ziel wird auf ex erreicht. Unklar ist, ob mehr Bier- statt Cat-Content auch die Lösung für die Finanzierung des Journalismus sein kann.
mashable.comKommentieren ...

Basta: College Humor zeigt Angela-Merkel-Musical.

Das Phantom der GroKo: Angela Merkel gäbe Stoff für ein Musical her, meint College Humor und hat schon mal ein Demo-Video produziert. Tänzer hüpfen und springen um die Merkel-Darstellerin im roten Blazer herum, während die mit Dauer-Raute kühl und emotionslos bleibt. Für ein perfektes Musical fehlt nur noch, dass der Schulz-Zug auf Rollschuhen einfährt und ein junger, aufstrebender FDP-Chef im Katzenkostüm umherschleicht.
facebook.com/CollegeHumor (3-Min-Video)

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Basta: ARD-Sender überbieten sich im Vermeiden von Marken.

Etikettenschwindel: "Berger"-Bier trinken, einen "Kranschi"-Riegel essen oder die populistische NAP wählen – die ARD-Sender geben sich große Mühe, jede Produktplatzierung zu vermeiden. Das treibt manchmal seltsame Blüten. Im Schwarzwald-"Tatort" am Sonntag trinkt ein Kind z.B. "Cola 88". Irritierend: Die doppelte 8 steht in Neonazi-Kreisen für "Heil Hitler".
dwdl.deKommentieren ...

Basta: PR-Phrasen über Influencer, Content und tote Pressemitteilungen nerven am meisten.

Phrasendrescher: PR-Leute sind besonders genervt, wenn sie hören, dass Influencer wichtiger seien als Journalisten, Content King ist und die Pressemitteilung eigentlich tot, sagt eine Umfrage von news aktuell. Auf die geringste Gegenwehr stößt die Floskel "Kommunikation hat eine Führungsrolle in der digitalen Transformation". Sich solche Sätze auszudenken, hat schließlich fast etwas Poetisches an sich.
presseportal.deKommentieren ...

Basta: Juristen singen gegen Missbrauch ihres Markennamens.

Markenrechtsverletzung - Das Musical: So wie ein Papiertaschentuch im Deutschen oft nur ein "Tempo" ist, werden Klettverschlüsse auf Englisch häufig Velcro fastener genannt, auch wenn sie gar nicht vom Hersteller Velcro sind. Das ärgert die Velcro-Juristen so sehr, dass sie zum äußersten Mittel greifen: Sie singen. In einem emotionsgeladenen Musikvideo im Musical-Stil versuchen sie klarzumachen, dass Klettverschlüsse, die nicht von Velcro sind, Hook and loop fastener heißen.
youtube.com (2-Min-Video) via mashable.com


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Basta: Schweizer Verlag beherbergt Buchmesse-Besucher im Container.

Bettenburg: Der Schweizer Verlag Kein & Aber wirkt dem Hotelengpass zur Frankfurter Buchmesse entgegen, schreibt der "Spiegel". Im Innenhof einer Messehalle stapelt der Verlag vier Schiffscontainer aufeinander. Drei davon dienen als Messestand, der oberste bietet einen Schlafplatz, der jeweils für eine Nacht verlost wird. Als Gute-Nacht-Geschichte gibt's eine private Lesung eines Autors des Verlags.
"Spiegel" 39a/2017, S. 112 (Paid)Kommentieren ...

Basta: Miss Türkei verliert Titel nach einem Tag wegen eines Tweets zum Putschversuch.

Miss für einen Tag: In der Türkei müssen Schönheitsqueens nicht nur hübsch, sondern auch klug politisch angepasst sein. Nach nur einem Tag verliert Itir Esen, frisch gekürte "Miss Türkei 2017", den Titel wieder. Sie hatte zum Jahrestag des Putschversuchs gegen Erdogan getwittert, sie widme den Märtyrern zur Feier des Tages ihre Periode. Unklar ist, ob Erdogan-Gegner nun erst recht bei der 18-Jährigen Schlange stehen.
n-tv.deKommentieren ...