Basta: Deutsche Videospiele sind ein Exportschlager.

Games made in Germany: Die deutsche Spieleindustrie wächst – v.a. durch Käufer im Ausland. Sie sorgen für fast die Hälfte des Umsatzes mit deutschen Videospielen. Damit werden Spiele erfolgreicher exportiert als deutsche Filme und Musik. Doch ein Genre ist nur zu Hause ein Kassenschlager: kleinteilige Aufbauspiele wie Die Siedler oder Anno, in denen sich der deutsche Zocker seine eigene Welt schaffen kann.
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Basta: Agentur angelt Werbedeals mit Fake-Accounts auf Instagram.

Influencer-Fake: Eine US-Agentur vermarktet Instagram-Accounts zweier vermeintlich aufstrebender, junger Damen. Sowohl das gerne leicht bekleidete calibeachgirl310 als auch die Naturliebhaberin wanderingggirl bekommen schnell Angebote für Werbedeals. Dumm nur: Keine der beiden existiert, die Fotos kommen von Agenturen, Follower und Interaktionen sind gekauft.
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Basta: Primaten-Personal für Trump.

Einmal mit Profis zusammenarbeiten: Donald Trump beherrscht das Prinzip "hire and fire" im Rekordtempo und hält wenig von Personal, das ihm geistig vorauseilt. Kurz bevor er alle möglichen Kandidaten für die Ämter im Weißen Haus verbraucht hat, hilft die Wissenschaft: Forscher haben Schimpansen das "Schere, Stein, Papier"-Spielen beigebracht, die Personal-Knappheit ist gebannt.
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Basta: Ode an die Facebook-Regeln.

Facebook-LogoKlausel-Kanon: Eigentlich müssten mehr als zwei Mrd Menschen ein Liedchen davon singen können, was in Bremen gerade als emotionales Musical vertont wird: Schachtelsatz-Klausel-Kauderwelsch, aka die AGB von Facebook. Die Texte aus der Feder von "Postillon"-Autoren reichen von verwirrender Originaltext-Vertonung bis zu dramatischen Wehklagen. Ob Mark Zuckerberg der Adaption sein Like gibt, ist nicht überliefert.
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Basta: Deezer hilft mit Musik bei der Wahlentscheidung.

Playlistenkandidat: Mit Musik geht alles leichter - auch die Bundestagswahl. Das glaubt zumindest der Musik-Streamingdienst Deezer und liefert einen musikalischen Wahl-O-Mat. CDU, SPD, FDP, Grüne und Linke haben ihre Playlisten abgegeben, neun Fragen ermitteln die größte musikalische Übereinstimmung. Die CDU etwa votiert für die deutsche Nationalhymne als prägenden Song ihrer Partei, die SPD fühlt sich mit "Denken Sie groß" von Deichkind gut beschrieben.
wuv.de, musik-o-mat.comKommentieren ...

Basta: "Wirtschaftswoche" ist bei Pferde-Fans neue Pflichtlektüre.

Von Fohlen-Fans empfohlen: Die "Wirtschaftswoche" freut sich über unerwartete Aufmerksamkeit bei jungen, weiblichen Pferde-Freunden. Im Pferdefilm Ostwind fragt Hauptdarstellerin Fanny über den fiktiven Konzern Waterflow: "Lest ihr keine 'Financial Times'? 'Wirtschaftswoche'? 'National Geographic' wenigstens?" Die Nennung ist weder bezahlt, noch abgesprochen, versichert "Wiwo"-Vize-Chef Hauke Reimer. Er selbst habe davon durch seine Kinder erfahren. Vielleicht sollte "Wiwo" nun ein paar mehr Pferde-Geschichten bringen, um die neuen Leserinnen nicht zu enttäuschen.
wiwo.de
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Basta: Eine Verjüngungskur zeigt, wie alt Berlusconi aussieht.

Haarige Zeiten: Medienmogul Silvio Berlusconi drängt zurück auf die politische Bühne und setzt auf frische Bilder. Vor Ostern kuschelte er noch mit reichlich Haar auf dem Kopf mit Lämmern, nun folgte die Verjüngungskur im Spa. Doch die Aktion geht nach hinten los. Auf einem Foto aus dem Jungbrunnen entdeckt man vor allem eins: die bisher kaschierte Glatze auf Berlusconis Haupt.
faz.net, instagram.comKommentieren ...

Basta: Peta würde "Doctor Who" gern vegan sehen.

Doctor veg. Who: Doctor Who soll Veganerin werden, fordert die Tierschutz-Organisation Peta in einem Bief an die Macher der britischen Kultserie. Nach dem Motto: Wenn die Hauptfigur demnächst schon weiblich ist, kann sie auch gleich vegan leben. Unklar bleibt, wie Peta auf den Zusammenhang zwischen Geschlecht und Ernährungs-Vorlieben kommt.
derstandard.at, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Basta: Fahrer verkleidet sich als Autositz, um Reaktionen auf selbstfahrende Autos zu testen.

Car-neval: Scheinbar ganz von allein navigiert ein Ford Transit durch die Straßen von Arlington, nahe Washington, D.C. Ein TV-Reporter verfolgt das Fahrzeug und entdeckt: Nicht künstliche, sondern menschliche Intelligenz steuert das Fahrzeug. Am Lenkrad sitzt ein Mann, der sich als Autositz verkleidet hat. Dahinter steckt das Virginia Tech Transportation Institute, das die Reaktionen auf selbstfahrende Autos testen wollte.
nbcwashington.com via mashable.com

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Basta: Hans-Dietrich Genscher macht wieder Wahlkampf für die FDP.

Never change a winning Pullunder: Mancher Liberale scheint von der Zugkraft der FDP-Spitzenkandidaten nicht ganz überzeugt und setzt lieber auf Nummer sicher. Nur so ist es zu erklären, was die "Süddeutsche Zeitung" im Münchner Vorort Ottobrunn entdeckt hat: Ein FDP-Wahlplakat, das nicht Christian Lindner zeigt, nicht Wolfgang Kubicki, auch keinen lokalen Liberalen, sondern FDP-Urgestein Hans-Dietrich Genscher. Das Plakat stammt von der Bundestagswahl 1987.
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Basta: Twitter muss jetzt auch analoge Hassbotschaften löschen.

Analoge Hassbotschaften: Unbekannte haben Tweets mit Volksverhetzung und Beleidigungen auf den Bordstein von der Deutschland-Zentrale von Twitter in Hamburg gesprüht. Dazu die deutliche Aufforderung: "Ey Twitter, löscht den Scheiss." Twitter hält sich mit Kommentaren dazu bedeckt und hofft wohl insgeheim auf den nächsten Regenschauer. Dann verschwinden die mit Kreidefarbe aufgesprühten Tweets ganz von allein wieder.
vice.com, mopo.de via stern.deKommentieren ...

Basta: Wasserrutschen-Spiel wird zum Download-Erfolg.

Fällt ins Wasser: Das Android-Spiel Wasserrutsche bergab schafft es aktuell in die Download-Charts. Spiegel-Online-Redakteur Jörg Breithutkann kann es bei einem Test nicht fassen: Statt dem versprochenen "extremen Wasserpark-Nervenkitzel" gebe es nämlich nur eine Figur, die statisch einer virtuellen Wasserrutsche runterrutscht. Am unterhaltsamsten seien da noch die Grafikfehler.
spiegel.de
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Basta: Amazon nimmt AfD-Wahlprogramm aus dem Sortiment.

Mängelexemplar: Die AfD ist mit ihrem Versuch, ihr Wahlprogramm als E-Book bei Amazon zu verkaufen, vorerst gescheitert. Der Artikel sei "im Moment nicht erhältlich", da die vom Verlag gelieferte Datei "erhebliche Qualitätsprobleme" aufweise, schreibt Amazon. Ohnehin kam das Programm in den Rezensionen nicht gut weg: "Sowohl die Charaktere, als auch die Nebenhandlungen sind einfach nur ermüdend", schreibt einer, ein anderer kommentiert: "Ich fand das Original 'Mein Kampf' deutlich unterhaltsamer, das ist ein schlechtes Plagiat."
focus.de, faz.netKommentieren ...

Basta: Scaramucci plante Kummerkasten für Journalisten und Gewinnspiel für Bürger.

PR-Plan mit Handicap: Aus einem Dokument wird deutlich, wie Anthony Scaramucci das Image von Donald Trump aufbessern wollte. Für Journalisten plante er einen Kummerkasten. Um Trump menschlicher erscheinen zu lassen, schlug Scaramucci ein Online-Gewinnspiel vor. Hauptgewinn: Golfen mit "dem besten Golfer, der je als Präsident gedient hat" - Donald Trump.
spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Basta: Norwegische Rechte sehen vor lauter Burkas den Bus nicht mehr.

Ich sehe nichts, wo du was siehst: Ein norwegischer Journalist hat in einer rechten Facebook-Gruppe ein Foto aus einem Bus gepostet und stellt dazu die Frage "Was halten die Menschen davon?" Die Entrüstung ist groß, der rechte Mob pöbelt los, weil viele auf dem Foto einen Bus voller Frauen in Burkas zu sehen meinen. Bei genauem Hinsehen entpuppen sich die Burka-Frauen jedoch als ungefährliche, leere Bussitze.
welt.deKommentieren ...

Basta: Studie spricht Digital Natives naturgegebene Supertalente ab.

Auch keine Überflieger: Digital Natives sind genauso unbegabt wie ihre analog geborenen Eltern, sagt eine Studie im Fachmagazin "Teaching and Teacher Education". Nur weil sie mit Technik aufwachsen, heiße nicht, dass die Jungen die Technik auch automatisch beherrschen. 20 geöffnete Browser-Tabs seien kein Zeichen von Multitasking-Fähigkeit - bearbeiten könnten auch Digital Natives immer nur eine Sache gleichzeitig.
jetzt.deKommentieren ...

Basta: BuzzFeeds Tasty verkauft Kochplatte mit Bluetooth-Anbindung.

Thermohipster: BuzzFeed steigt in den Hardware-Markt ein und verkauft, nein keinen lauschenden Lautsprecher, sondern eine Induktions-Kochplatte mit Bluetooth-Anbindung. BuzzFeeds Rezept-Angebot Tasty schickt alle Rezept-Details vom Smartphone zum One Top, so der Name des Geräts. Sensoren erfassen die Temperatur in Topf oder Pfanne und geben genaue Anweisungen, wann das Fleisch zu wenden oder weitere Zutaten hinzuzugeben sind. Das Killer-Feature, so Tasty: Die fünfeckige Form mit abgerundeten Ecken ist perfekt für Instagram-Fotos.
mediapost.com

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Basta: Schüler diktiert einem Reporter des "Spiegel" in den Block.

Einfach aufgeschrieben: "Spiegel"-Reporter Jörg Kramer besucht für eine Reportage eine Ge­samt­schu­le in Essen. Ein Schüler will wis­sen, was ein Jour­na­list vom "Spiegel" hier zu suchen habe. Ei­nen Text schrei­ben? "Schrei­ben Sie: Nico ist der Boss auf die­ser Schu­le!", sagt der 14-jährige Nico. Und was macht Kramer? Er schreibt es auf.
magazin.spiegel.de (Paid), blendle.com (Paid)Kommentieren ...

Basta: Trump lässt sich von Neunjährigem feiern.

Kindskopf: Donald Trump, Feind kritischer Nachfragen zu seiner Politik oder Person, lässt seine Pressesprecherin öffentlich den ultimativen Toller-Hecht-Beweis einen glühenden Fan-Brief vortragen. Verfasser: Der neunjährige Dylan, der fragt, ob er und der Präsident Freunde sein können. "Dreamteam Donald und Dylan" klingt durchaus nach einem Duo auf geistiger Augenhöhe.
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Basta: US-Tanzshow hat offenbar Interesse an Sean Spicer.

Spicy Dancer: Sean Spicer, scheidender Sprecher von Donald Trump, wird sich auch nach seinem Abschied aus dem Weißen Haus nicht langweilen. Spicer soll sich bereits mit den TV-Sendern ABC, CBS, NBC und Fox getroffen haben, berichtet Politico. Auch die Tanzshow “Dancing with the Stars" soll Interesse an Spicer haben. Dort könnte er dann ganz offiziell anderen auf die Füße treten.
politico.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Basta: Kein Blind-Date.

Unrosige Aussichten: RTLs aktuelle "Bachelorette" soll sich im Finale quotenstark entscheiden, welchem verbliebenen Gentleman sie die letzte Rose überreicht. Doch einer der Kandidaten sucht schon emsig nach der schönen Tochter der nächsten Mutter und wird dabei von Paprazzi erwischt. Damit die unberechenbare Liebe nicht den Plot zerstört, haben die Kandidaten nach Drehschluss eigentlich Ausgangssperre, RTL droht mit einer Vertragsstrafe gegen den liebestollen Wildfang.
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Basta: US-Energie-Minister fällt auf Telefonscherz rein.

Anruf vom kleinen Nils Vladimir: US-Energieminister Rick Perry pflegt die diplomatischen Beziehungen in die Ukraine. In einem Telefonat mit Kiew diskutiert er "im Geschäftston" u.a. über Sanktionen gegen Russland. Perry denkt, er spreche mit dem ukrainischen Premierminister, tatsächlich ist am anderen Ende der Leitung ein russisches Telefonscherz-Duo. Na ja, Geheimnisse ausplaudern hat Perry schließlich von seinem Chef gelernt.
reuters.comKommentieren ...

Basta: Dusseliger Darknet-Millionär.

Dunkle Dumme Seite der Macht: Darknet-Millionäre wie Alexandre C., Betreiber eines Geldwäschenetzwerks und fleißiger Käufer von Villen und Autos, werden dank verschlüsselter Kommunikation und paranoider Vorsicht kaum je gefasst. Außer, sie nutzen überall die gleichen Passwörter, nennen in ihrer Emailadresse ihren Namen und ihr Geburtsjahr und sind zu faul, Darknet- von echter Identität zu trennen. Dann geht’s.
"FAZ", S. 20 (Paid)Kommentieren ...