Zitat: Das Medium tritt in den Hintergrund, der Inhalt bleibt, glaubt Mathias Döpfner.

Mathias Döpfner-150"Die digitale Transformation heißt nicht, dass Print keine Zukunft hat. Mit Print ist aber – von wenigen Ausnahmen abgesehen – kein Wachstum mehr zu bestreiten, mit der digitalen Zeitung sehr wohl."

Springer-Chef Mathias Döpfner malt in seiner Rolle als BDZV-Präsident eine rosige Zukunft für Journalismus. Im großen Interview mit der dpa spricht er außerdem über den Kampf gegen Fake News und den Streit zwischen Verlegern und ARD und ZDF.
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“Zapp”: ARD soll sich online selbst an die Kette legen.

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Mehr Video, weniger Text: Die ARD könnte den Zeitungsverlegern offenbar mehr Bewegtbild und weniger Text auf den Sender-Websites unter den Weihnachtsbaum legen. Daniel Bouhs berichtet in "Zapp" über "weit gediehenen" Verhandlungen zwischen BDZV-Boss Mathias Döpfner (Foto links), ARD-Chefin Karola Wille (Mitte) und NDR-Intendant Lutz Marmor. Demnach sollen die Sender eine Art Selbstverpflichtung eingehen: Auf den Startseiten der Online-Angebote zeigen die Sender maximal ein Drittel Text, der Rest müsse aus Bildern, Video und Audio-Playern bestehen.

Die Sender würden damit auf Kritik der Verleger reagieren, die viele öffentlich-rechtliche Nachrichten-Angebote zu textlastig finden und etwa gegen die "Tagesschau"-App klagen. Die ARD-Intendanten sollen offenbar noch in diesem Jahr über die Vorschläge abstimmen. Allerdings gibt es laut "Zapp" Widerstand gegen den Plan: Einige Intendanten fürchten, dass die Verleger nicht auf den Startseiten Halt machen und auch auf Unterseiten Text-Begrenzungen fordern.
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Bundestag beschließt neues Urheberrecht.

Paragraph150 Justiz JuraBundestag hat die Reform des Urheberrechts verabschiedet. Demnach können Autoren nach zehn Jahren die Exklusivrechte an einem Buch zurückfordern. Verbände bekommen die Möglichkeit, im Namen von Urhebern zu klagen. Urheber erhalten ein Auskunftsrecht, wie oft ihr Werk verkauft wurde. VDZ und BDZV lehnen dieses Recht ab, da es nur "Bürokratiekosten" verursache. Der DJV sieht "leichte Verbesserungen", die aber "deutlich hinter den Erwartungen" zurückblieben.
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BDZV stört sich auch an der neuen “Tagesschau”-App.

BDZVZeitungsverleger senken auch über der Neuauflage der "Tagesschau"-App den Daumen: Der BDZV kritisiert das Programm als Mogelpackung und findet es noch immer zu textlastig. Die App-Macher hatten zum Relaunch gehofft, dass sich die Einschätzung der Verleger ändert. Der BDZV wirft der App seit Jahren vor, eine öffentlich-rechtliche Tageszeitung zu sein, und klagt.
meedia.de, turi2.de (Background)1 Kommentar

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8 lokale Erfolgsgeschichten bei der Konferenz "Local at its best" am 1. 12. in Hamburg! Sture Bergmann, CEO des schwedischen VK Media, spricht die Keynote. Die Best Cases kommen von: FC St. Pauli, "Tiroler Tageszeitung" südfinder, "Morgenpost Sachsen"/TAG24, "Saarbrücker Zeitung", medien holding:nord und "Straubinger Tagblatt". Hier klicken!

Renner: Fusion von VDZ und BDZV ist nicht endgültig vom Tisch.

vdz-bdzv-150VDZ: Eine Fusion des Zeitschriftenverleger-Verbandes mit seinem Zeitungs-Pendant BDZV hat sich zwar "erst einmal erledigt", ist aber nicht endgültig vom Tisch, schreibt Kai-Hinrich Renner. Der Verband habe den Plan beim Publishers' Summit Anfang der Woche vor allem deswegen dementiert, weil den kleineren Mitgliedern der Sinn einer Fusion nicht zu vermitteln gewesen sei. Außerdem haben die Verstimmungen über Nominierung und Wahl von Stephan Holthoff-Pförtner zum neuen VDZ-Präsidenten eine unerwartete Front aufgemacht, so Renner.
handelsblatt.com

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interview2: VDZ-Präsident Stephan Holthoff-Pförtner will für die Medienfreiheit kämpfen.


Große Fußstapfen: Stephan Holthoff-Pförtner hat die Präsidentschaft des Verbandes Deutscher Zeitschriften-Verleger von Hubert Burda übernommen. Im Antritts-Interview von turi2.tv zeichnet der Miteigentümer der Funke-Mediengruppe seine Agenda für die kommenden zwei Jahre: Den Kampf für Medienfreiheit und persönliche Freiheit in einer Zivilgesellschaft will er in den Mittelpunkt seiner Präsidentschaft stellen.

Holthoff-Pförtner selbst singt erst seit dem Springer-Funke-Deal 2014 eine tragende Stimme im Chor der Zeitschriften-Macher, als erster Lobbyist der Zeitschriften-Branche stellt er die Gemeinsamkeiten zwischen Zeitungs- und Zeitschriften-Journalismus heraus. An eine Fusion der Verbände VDZ und BDZV will er deswegen trotzdem nicht denken - die Verbands-Geschäftsstellen sollen künftig allerdings noch intensiver zusammenarbeiten.

Die Verstimmungen bei den Hamburger Verlagen Gruner + Jahr, "Zeit" und "Spiegel", die sich bei der Entscheidung über den Burda-Nachfolger übergangen fühlten und dem Publishers' Summit demonstrativ fernbleiben, will Holthoff-Pförtner aus der Welt schaffen: "Ich werde persönlich auf die handelnden Personen zugehen und glaube, dass - sobald wir in der Sache reden - wir sehr schnell beieinander sind."
turi2.tv (5-Min-Interview mit YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

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Highlight von BDZV und VBZV bei den Medientagen: Jeff Jarvis, für deutliche Sprache bekannter US-amerikanischer Wissenschaftler und Autor, hält die Keynote-Rede beim Publishing-Gipfel "On Structure. On Change", zu dem die Zeitungsverleger am 27. Oktober anlässlich der Medientage München einladen. Mit ihm debattieren anschließend: die frühere Buzzfeed-Chefredakteurin Juliane Leopold, Journalistin und Consultant, und Mathias Müller von Blumencron, Chefredakteur Digitale Medien, "Frankfurter Allgemeine Zeitung".
www.medientage.de.de

Leistungsschutzrecht: BDZV widerspricht der Kampagne Save the Link.

BDZV-150 RahmenBDZV stellt sich im Streit um ein Leistungsschutzrecht auf EU-Ebene auf die Seite von Günther Oettinger. Der Verlegerverband widerspricht der Kampagne Save the Link von einigen Abgeordneten. Die Politiker von SPD, Grünen, Linken und FDP lehnen - ähnlich wie viele Journalisten - die Vorschläge für ein EU-Leistungsrecht ab, weil sie die Freiheit Inhalte zu teilen in Gefahr sehen.
meedia.de

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Renner: VDZ und BDZV könnten fusionieren.

vdz_bdzvElefantenhochzeit? Die Verlegerverbände BDZV und VDZ denken über eine Fusion nach, schreibt Kai-Hinrich Renner. Die Idee ist nicht neu, sei zuletzt aber in Gesprächen zwischen den Großverlagen wieder auf die Tagesordnung gekommen. Dabei geht es um die Nachfolge von VDZ-Chef Hubert Burda, der das Amt spätestens 2018 abgegeben will - er ist seit 1997 VDZ-Präsident.

Für eine Fusion sprechen in den Augen der großen Verleger vor allem zwei Gründe: Zum einen könnten sie in einem Großverband mit einer stärkeren Stimme gegenüber Google auftreten. Zum anderen wäre Mathias Döpfner ein Burda-Nachfolger, den sich viele vorstellen könnten. Springer ist in beiden Verbänden vertreten - Döpfner ist BDZV-Präsident und hat als Springer-Chef auch im VDZ eine wichtige Stimme.

Schon jetzt kooperieren BDZV und VDZ in vielen Bereichen und sitzen in Berlin im gleichen Haus. Unklar ist laut Renner jedoch, ob sich die kleinen Verlage in den Verbänden auch von der Idee einer Fusion überzeugen lassen.
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Meinung: Streit um die “Tagesschau”-App lenkt nur ab.

christian-jakubetz150Tagesschau-App: Der Streit um eine App-Ausgabe aus dem Jahr 2011 lenkt von den echten Problemen der Verlage ab, meint Christian Jakubetz. Kaum einer erfasse die Radikalität des Wandels, wenige investierten mit Leidenschaft ins Digitale. Eine Einschränkung öffentlich-rechtlicher Angebote verkaufe auch keine Zeitung und keine Verlags-App mehr, sagt der BR-Mitarbeiter.
blog-cj.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Tagesschau-App war 2011 presseähnlich, entscheidet das OLG Köln.

Tagesschau-App
Öffentlich-rechtliches Presse-Pendant: BDZV gewinnt den Streit mit der ARD vor dem Oberlandesgericht Köln. Springer, Funke, “FAZ” und andere hatten kritisiert, die Tagesschau-App habe am Beispieltag 15. Juni 2011 eine unfaire Konkurrenz zu ihren Online-Angeboten dargestellt. Die Richter kommen zum gleichen Ergebnis und halten die App damit für einen Verstoß gegen den Rundfunkstaatsvertrag. Sie lassen in ihrem Urteil keine Revision zu.

Die ARD darf zwar eine Tagesschau-App anbieten, allerdings keine öffentlich-rechtliche "Netz-Zeitung", die mehr stehende Texte und Bilder aufweist als Rundfunk-Elemente. BDZV-Chef Dietmar Wolff sieht den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nun in der Pflicht, sein Textangebot im Internet "nachhaltig zurückzufahren", andernfalls seien "weitere Schritte unumgänglich".
presseportal.de, faz.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Hör-Tipp: BDZV diskutiert über den “Lügenpresse”-Vorwurf.

lügenpresse_symbolbildHör-Tipp: Der BDZV diskutiert zum Abschluss des ersten Kongresstages über Lügenpresse. Auf dem Podium des Zeitungskongresses setzen sich Peter Pauls, "Kölner Stadt-Anzeiger", Politikwissenschaftler Werner Josef Patzelt, Peter Stefan Herbst, "Saarbrücker Zeitung", AfD-Politiker Alexander Gauland, Nikolaus Blome, "Bild", und Miriam Meckel, "Wirtschaftswoche", mit den Vorwürfen gegen die Medien auseinander.
wwwagner.tv (45-Min-Audio)Kommentieren ...

Mathias Döpfner schwört seine Verleger ein.

Kongress des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger
Leit- statt Loser-Medien: Mathias Döpfner fordert in seiner ersten Hauruck-Rede als BDZV-Präsident eine neue europäische Medienpolitik. Er schwört die Verleger 54 Minuten lang auf die Schlacht mit den Social-Media-Giganten ein - und stichelt gegen ARD und ZDF. "Social Distribution" sei der Vertriebsweg der Zukunft. Die Politik müsse den Rahmen schaffen, damit Journalismus auch dort als Produkt funktioniert.

Döpfners Kernthesen:
"Journalisten sind diejenigen, die so lange das Bild zurechtrücken, bis es mit der Wirklichkeit übereinstimmt."
Der Springer-Chef leitete seine Rede beim Zeitungskongress in Berlin mit einem Lob des Journalismus ein. Journalisten seien jene Berufsgruppe mit einem besonders hohen Ethos - das habe auch die Silvesternacht von Köln gezeigt. Die Presse habe kollektive Fehler begangen, aber diese Fehler eingeräumt und aufgearbeitet - im Gegensatz zu Polizei und Politik.

"Gewinn ist nicht alles, aber ohne Gewinn ist alles nichts."
Ohne ein Geschäftsmodell könne der Journalismus seine gesellschaftskritische Rolle nicht behalten. Journalismus müsse auch Produkt, ein Geschäft bleiben, sagte Döpfner. Nur auf andere Geschäftsfelder zu setzen, sei eine Subventionierung des Journalismus.

"Wir wollen nicht systemrelevant sein, sondern relevant für das System."
Döpfner erteilte einer staatlichen Hilfe für angeschlagene Presseverlage eine Absage auf ganzer Linien. Dies sei seine "absolute Horror-Vision". Ein Dreieck aus Staatsfernsehen, Staatspresse und Internet-Monopolist erinnere an George Orwell oder Nordkorea. Döpfner wetterte, der Staat schmeiße Verlagen oft Knüppel zwischen die Beine und komme auf der anderen Seite mit solchen Hilfsangeboten.

"Social Distribution ist der Vertriebsweg der Zukunft."
Döpfner rief die Anwesenden auf, den Vertrieb auf Facebook als entscheidendes Feld zu begreifen. Deshalb lenkte er den Blick auf die Rolle von Facebook. Medien sollten ein solches Unternehmen nicht als Verleger anerkennen, sondern als digitale Vertriebsplattform wie ein Grosso. Die deutschen Verlage müssten ihre Marken stärken. Nicht Facebook sei der Absender von Journalismus - auch wenn viele Menschen meinten, sie hätten etwas "auf Facebook gelesen".

Die "tägliche Enteignung von Verlagen im Internet".
Als neuer Chef des BDZV schwor Döpfner die Verlage zur Schlacht gegen Facebook und Co. ein, für die es eine international entwickelte Regulierung brauche - eine "neue Medienpolitik". Konkret meint das ein europäisches Urheberrecht, um geistiges Eigentum umfassend zu schützen. Einen deutlichen Warnschuss gab er auch in Richtung der Öffentlich-Rechtlichen ab. Das System verweigere hartnäckig Reformen. Wenn dies so weitergehe, deutete er an, müsse womöglich die Beitragsfinanzierung infrage gestellt werden. (Foto: Maurizio Gambarini / dpa / Picture Alliance)
twitter.com (54-Min-Rede als Periscope-Stream), presseportal.deKommentieren ...

Video-Tipp: Springer- und BDZV-Chef Döpfner im Interview.

Mathias Döpfner-150Video-Tipp: Springer-Chef Mathias Döpfner ist auf Phoenix "Im Gespräch" mit Michael Hirz. Döpfner schwärmt von den Möglichkeiten des digitalen Journalismus und von Politico, das sich mit "geradezu frappierender Geschwindigkeit" rechne. Journalismus müsse ein Geschäft bleiben und dürfe nicht Subventions-Empfänger werden, der "gnadenhalber durch andere Geschäfte" finanziert werde.
youtube.com (29-Min-Interview)Kommentieren ...

Mathias Döpfner hat mit beim BDZV Größeres vor, glaubt Ulrike Simon.

Mathias Döpfner-150Mathias Döpfner wird als neuer BDZV-Chef beim Verbandskongress Ende September einen programmatischen Grundsatzvortrag liefern, statt es bei einer salbungsvollen Sonntagsrede zu belassen, prognostiziert Ulrike Simon. Döpfner habe schließlich nach seiner Wahl angekündigt, den BDZV auch für überwiegend digital verlegende Firmen öffnen zu wollen, die bisher nicht Mitglied sind.
rnd-news.deKommentieren ...

Wir graturilieren: Anja Pasquay wird 56.

anja-pasquay
Wir graturilieren: Anja Pasquay, Pressereferentin beim Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, wird heute 56 Jahre alt. Sie ist für ein langes Wochenende aus der Berliner Sommerhitze in die Sommerfrische ins Berchtesgadener Land geflüchtet. Dort feiert sie mit ihrer Familie und ihren beiden ältesten Freundinnen, die sie bereits aus dem Sandkasten kennt. Im letzten Jahr machte ihr die Kunstaktion mit Ai Weiwei besonders viel Freude. Für das neue Lebensjahr wünscht sie sich eine gute Portion Gelassenheit. Glückwünsche erreichen Anja Pasquay am besten per E-Mail.Kommentieren ...

Video-Tipp: Mathias Döpfner und das BDZV-Präsidium stellen sich vor.

VideotippVideo-Tipp: Der BDZV stellt sein neues Präsidium vor. In einer Video-Botschaft sprechen Präsident Mathias Döpfner und seine vier Vizepräsidenten von ihren Visionen für die Zeitungen in Deutschland und ihren Verband. Döpfner will etwa irgendwann auch Digitalverleger vertreten.
youtube.com (6-Min-Video)

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Mathias Döpfners Pläne für den BDZV: Digitalisierung und Einigkeit voraus.

Mathias Döpfner Mai 2015 Swissmediaforum 600Digital, gedruckt, gemeinsam: Springer-Boss Mathias Döpfner nennt in seinem Antrittsbrief als neuer BDZV-Präsident drei zentrale Pläne: Er will den Verband für die Digitalisierung öffnen. Der BDVZ solle sie "voller Freude" aktiv vorantreiben und sich "inhaltlich überragend" mit allen politischen und unternehmerischen Fragen der Digitalisierung auseinandersetzen. Gleichzeitig betont er, der BDZV solle stets "Heimat der Verleger gedruckter Zeitungen" bleiben, daran wolle er nicht rütteln. Er glaube selbst an die Zukunft gedruckter Zeitungen – sicher auch ein Wink an die Regionalzeitungs-Verleger innerhalb des Verbandes, die Döpfners digitalen Daumen nicht fürchten sollen.

Außerdem setzt der neue Präsident auf Einigkeit: Er sieht sich "allen Verlagen gleichermaßen verpflichtet" und wolle auch Unternehmen vertreten, die noch nicht Mitglied des Verbandes seien. In Zeiten des Marktumbruchs sei Geschlossenheit wichtig. Seine Parole für die Zukunft der Verlegerlobby: "Der BDZV ist die Stimme aller Verlage – ob Print oder digital."
"Horizont" 28/2016, S. 6 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

BDZV wählt Mathias Döpfner zum neuen Präsidenten.

Mathias Döpfner-150Mathias Döpfner ist neuer Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger. Die Delegiertenversammlung hat Döpfner erwartungsgemäß zum Nachfolger von Helmut Heinen gewählt. Der Springer-Chef freut sich auf die Arbeit in einem Verband, "der das Printgeschäft mit Leidenschaft pflegt und gleichzeitig das digitale Zukunftsgeschäft innovationsfreudig gestaltet".
presseportal.de, turi2.de (Background)
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Mathias Döpfner kann und will BDZV-Präsident werden.

Hauptversammlung der Axel Springer SE
Springer for President: Mathias Döpfner wird am Nachmittag mit "hoher Wahrscheinlichkeit" zum neuen Präsidenten der Zeitungsverleger-Lobby BDZV gewählt, meldet "Horizont". Mit der Nachfolger für Helmut Heinen haben die Verlagschefs eine nicht unproblematische Wahl: Das bekannte Gesicht, die Kontakte und die Ausdrucksstärke Döpfners können dem Amt und dem Verband helfen. Andererseits ist Döpfner aus Sicht der Regionalzeitungs-Verleger nicht nur der Gärtner im Zeitungswald mit dem digitalen Daumen, sondern schon auch ein wenig Bock.

Springer kontrolliert mit Media Impact den Konkurrenten des Regionalzeitungs-Vermarkters Score. "Bild" und "Welt" sind keine durchschnittlichen BDZV-Zeitungen, die regionalen Blätter hat Springer längst verkauft. Erfolgreiche Lobbyarbeit bemisst sich allerdings nach Wirksamkeit und damit Sichtbarkeit auch in der Spitzenpolitik und Öffentlichkeit. Nachdem der BDZV seine Entscheidungswege erst jüngst umstrukturiert hat, fehlt ihm nun ein passendes Gesicht für die Spitze. Laut "Horizont" war lange unklar, wer das Amt überhaupt übernehmen will - falls das stimmt, fehlen offenbar geeignete Gegenkandidaten zu Döpfner. Als Anstandsdamen Vize-Präsidenten neben Döpfner rechnet "Horizont" mit Thomas Düffert von Madsack und Richard Rebmann vom SWMH.
horizont.net

Mitarbeit: Dirk StascheitKommentieren ...

Meinung: Gewerkschaften enttäuschen Journalisten.

Thomas Ducks 150Journalisten-Streik: Thomas Ducks, Betriebsratschef des Schwarzwälder Boten, fühlt sich von den Gewerkschaften "hinter die Fichte geführt". In den Tarifverhandlungen erst lautstark bis zu 5 % mehr Gehalt zu fordern und die Redakteure dann zu ermahnen, keine "unrealistischen Erwartungen" zu stellen, erzeuge "Frustration bei der Basis". Ein derartiger Auftritt schwäche "massiv die Kampfbereitschaft" für künftige Verhandlungen.
kontextwochenzeitung.de (PDF)
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Verlegerverband und Gewerkschaften einigen sich auf Redakteurstarif.

geld150Rubel rollt für Redakteure: Der Zeitungsverleger-Verband BDZV und die Gewerkschaften DJV und dju schließen einen neuen Gehaltstarifvertrag ab. Die tarifgebunden beschäftigten Zeitungsredakteure erhalten 1,5 % mehr Gehalt rückwirkend zum 1. Juni 2016 sowie 1,6 % mehr zum 1. August 2017. Der Tarif läuft bis zum 31. Dezember 2017.

BDZV-Verhandlungsführer Georg Wallraf spricht von einer "tragfähigen Kompromisslösung". DJV-Verhandlungsführer Kajo Döhring sieht in den Erhöhungen ein "gerade noch akzeptables Angebot" der Verleger. Dafür freut sich die Journalistengewerkschaft darüber, dass auch arbeitnehmerähnliche Freie und Pauschalisten "ohne Abstriche" profitieren und dass der Verband der Zeitungsverleger Norddeutschland den Abschluss mitträgt. Die Gremien müssen noch zustimmen.
presseportal.de, djv.deKommentieren ...

Tarifverhandlungen: Die Fronten bleiben verhärtet.

Zeitungsstapel neutral 150Tarifverhandlungen: Zeitungsverleger und Gewerkschaften nähern sich nur "in Trippelschritten" einander an, beklagt der DJV. Verhandlungsführer Kajo Döhring findet das Angebot der Verleger - über 36 Monate insgesamt 4 % mehr Gehalt - "unannehmbar" und kündigt weitere Streiks an. Der BDZV sieht sich an den Grenzen der "zu tragenden Belastung" und appelliert an "gemeinsame Verantwortung".
djv.de, bdzv.deKommentieren ...