lexikon2: Julian Reichelt.

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Julian Reichelt lag jahrelang für “Bild” in den Schützengräben dieser Welt. Heute kämpft er meist via Twitter für das Boulevardblatt – von Berlin aus, wo unser Foto 2014 entstand. (Foto: Michael Kappeler/dpa)

Julian Reichelt brauchte 15 Jahre, um sich vom Volontär bei Springer an die Spitze der Boulevard-Haubitze “Bild” vorzuarbeiten. Der Vorsitzende der Chefredaktionen befehligt die gedruckten Titel “Bild” und “Bild am Sonntag”, bei Bild.de ist der Digitalchef sowieso die Nummer eins. Auf dem Weg nach oben hat der Journalistensohn die Brennpunkte dieser Welt vom Schützengraben aus gesehen – mit Stahlhelm auf dem Kopf und Schutzweste am Körper.
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“Bild” ernennt Ernst Elitz zum Ombudsmann für falsche News.

ernst-elitz150Ernst Elitz, 75, ist künftig Ombudsmann der "Bild" für verzerrte und falsche Nachrichten. Leser können dem früheren Deutschlandradio-Intendanten schreiben, falls sie Zweifel an Fakten haben oder eine politische Debatte falsch dargestellt finden. Elitz, der regelmäßig für "Bild" schreibt, könne sein Urteil frei veröffentlichen. Leser sollen künftig außerdem per Video mit "Bild"-Kommentatoren ihre Artikel diskutieren können. Das Springer-Blatt stellt außerdem ein Team auf, das besonders sensible Geschichten auf Fake News prüfen soll.
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Agof im November: Focus Online schiebt sich wieder vor Bild.de

focus online, focus.de-150Focus Online erobert im Agof-Ranking für November mit 6 % mehr Unique Usern bei insgesamt 20,44 Mio den Spitzenplatz unter den Newsseiten zurück. Bild.de verliert 5 % Reichweite und rutscht mit 19,95 Mio wieder auf Platz 2. Sein Agof-Debüt feiert auf Platz 36 aller Seiten apotheken-umschau.de mit knapp 6,7 Mio Unique Usern. 15,5 % und damit fast 2 Mio Nutzer verloren hat wetter.com. Einen schmerzhaften Rückgang um 16,9 % muss Bunte.de verbuchen.
meedia.de (Newsseiten), horizont.net, meedia.de (Gesamt-Ranking)
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Bild-Gruppe sortiert nach Wachtel-Abgang die Geschäftsführung um.

stefan-betzold150Bild ersetzt Operativchef Jan Wachtel, 37, der zur Mediengruppe RTL wechselt und befördert Stefan Betzold (Foto), 42, zum alleinigen Managing Direktor der Digitalfunktionen. Er rückt zusätzlich auch in die Geschäftsführer-Riege zu Donata Hopfen und Ralf Herrmanns auf. Julia Wehrle, 35, übernimmt den Posten der Operativchefin, sie verantwortet bisher die strategische Geschäftsentwicklung. Marketing-Direktor Eduard Gerlof, 35, verlässt die Bild-Gruppe "auf eigenen Wunsch". Seine Zuständigkeiten fallen an Stefan Betzold für den Digitalbereich und für das Printangebot an Carolin Hulshoff Pol, 38, Managing Direktor der "Bild am Sonntag".
axelspringer.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Art Director von Bild.de plädiert für quadratische Videos.

bild bildlogoBild nutzt quadratische Bild- und Video-Formate, weil diese sich gut auf dem Handy konsumieren lassen, schreibt Daniel Opderbeck, Art Director bei "Bild" online. Zwar würde das menschliche Sichtfeld Panorama-Formate bevorzugen, diese seien auf hochkant gehaltenen Geräten jedoch zu klein. Hochformatige Inhalte wiederum würden zu viel der Seite verdecken und so die Orientierung erschweren.
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IVW im Dezember: Upday debütiert mit Top-10-Platz.

upday150Upday, die Smartphone-News-App von Springer und Samsung, debütiert mit knapp 89 Mio Visits im Dezember in der IVW. Das reicht im Ranking der News-Angebote für Platz 6. Allerdings kommen nur 37 % der Zugriffe auf Deutschland. Die Spitzenreiter Bild.de, Spiegel Online und Focus Online legen trotz der Feiertage zu - nicht zuletzt durch den Berliner Terror-Anschlag. Welt.de gewinnt 7,9 %, auch weil die Leser von N24.de jetzt zum gemeinsamen Angebot umgeleitet werden.
dwdl.de, meedia.deKommentieren ...

Facetime mit … Julian Reichelt: “Wir schaffen den Shitstorm ab.”


Die Scheiße stürmt nicht mehr: Bild.de will ab dem kommenden Jahr zurückhaltender über Debatten in sozialen Netzwerken berichten. "Wir haben alle in den letzten Jahren etwas zu oft und auch zu dankbar über Shitstorms berichtet", sagt Julian Reichelt im zweiten Teil des turi2.tv-Gesprächs. Hinter vielen scheinbaren Trends steckten doch nur 30 anonyme Twitter-Accounts. Für Bild.de zähle eine Meinung aus dem Netz künftig nur, wenn ein Mensch sie unter Klarnamen äußert.

Deutlich weniger Zurückhaltung wünscht sich Reichelt 2017 bei Berichten über Syrien. Der frühere Kriegsreporter hat im aktuellen Konflikt Bekannte verloren und ist sich sicher: Politiker und Journalisten werden sich "in nicht ferner Zukunft schämen für all das, was wir unterlassen haben". Bild.de habe stets berichtet, aber am Ende doch nichts bewegen können: "Dass sich in diesem Fall so wenig verändert hat, gehört für mich zu den großen Schmerzen 2016 und zu den großen Schmerzen meines journalistischen Lebens."
turi2.tv (6-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

Teil 1 des Gesprächs über die Radio-Pläne bei Bild.de:
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Facetime mit … Julian Reichelt: Bild.de macht bald Radio.


"Bild" ohne Bilder: Nach vielen Live-Video-Experimenten plant bild.de für das kommende Jahr den Einstieg in den Radio-Journalismus. Die Redaktion entwickelt Formate für den intelligenten Lautsprecher Amazon Echo und will Live-Audio von Facebook testen, kündigt Chefredakteur Julian Reichelt im turi2.tv-Gespräch an. Dieses Video-Interview mit Reichelt ist auch für turi2 ein Test: Per Smartphone ist er aus seinem Büro zugeschaltet.

Reichelt hat in den vergangenen Monaten einige Radioleute angeworben. Sie entwickeln eigene Podcast-Formate für Amazon – der Lautsprecher Amazon Echo liest über seine Computerstimme Alexa bild.de-Nachrichten bislang automatisiert vor. Künftig soll ein echter Mensch sprechen. Reichelts Ziel sind "Social-Media-Radioprogramme, die der Marke gerecht werden". Facebook Live und Online-Audio seien eigentlich wie Fernsehen und Radio. Die große Revolution sieht Reichelt im Smartphone, das die Nutzung aller Medien von Zeit und Ort entkoppelt.
turi2.tv (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2, Teil 1)

Zum Teil 2 des Gesprächs: Julian Reichelt über Hass im Netz und seine journalistische Niederlage in diesem Jahr.

Aus dem turi2.tv-Archiv – das interview2 mit Julian Reichelt:
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Streaming-Dienst DAZN mischt den Sport-Markt auf.

dazn 150DAZN beansprucht das größte Live-Sport-Angebot für sich. Der Streaming-Dienst der britischen Perform Group hat Sky die deutschen Rechte für die Premiere League weggeschnappt und zeigt ab Sommer 2017 Zusammenfassungen der Bundesliga, die bisher bei Bild.de laufen. DAZN-Chef James Rushton ist überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis Sport-Streaming so selbstverständlich ist wie Netflix und Spotify.
tagesspiegel.deKommentieren ...

Agof im September: Große News-Seiten verlieren Reichweite.

agof-150Agof: In der Top 10 der News-Seiten können im September nur Zeit Online und stern.de ihre Reichweite vergrößern. Bild, Focus Online, Spiegel Online und Welt verlieren im Vergleich zu August. Einen Zuwachs von 103 % auf 3,92 Mio Unique User legt Express Online hin. Bei der mobilen Nutzung sticht mit einem Plus von 66,7 % auf 1,45 Mio Unique User das Webangebot der Neuen Osnabrücker Zeitung hervor.
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Lese-Tipp: “Bild” stellt tatsächlich die richtigen Fragen – auch wenn’s ruckelt.

bild-die-richtigen-fragen-150Lese-Tipp: Timo Niemeier widmet dem Mini-Morgenmagazin von bild.de eine TV-Kritik. "Die richtigen Fragen" starte ambitioniert, seriös und als sehr ehrenwertes Experiment. Bild und Ton haken noch – und auch die Moderatoren Anna von Bayern und Ali Aslan haben technische Probleme.
dwdl.de, facebook.com (58-Min-Sendung)Kommentieren ...

Bild.de will in neuer Talkshow “Die richtigen Fragen” stellen.

bild bildlogoBild.de startet wöchentliche Online-Talkshow "Die richtigen Fragen" mit Anna Bayern und Ali Aslan. Die Premiere am Mittwochmorgen um 7.00 Uhr dreht sich um den Ausgang der US-Wahl. Gäste sind u.a. Karl-Theodor zu Guttenberg, Vitali Klitschko und Christian Lindner. Weitere Ausgaben der Sendung sind jeweils am Montagmorgen um 7.00 Uhr geplant und sollen schon zu Beginn der neuen Woche News zu wichtigsten politischen Themen generieren.
turi2 - eigene Infos, facebook.com, bild.deKommentieren ...

Springer plant “Bild am Sonntag” fürs Handy.

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Horn will aufs Handy: Die "Bild am Sonntag" soll künftig auch als digitale Sonntagszeitung aufs Smartphone kommen. Einzelne Artikel auf bild.de und das klassische E-Paper reichen ihr nicht, sagt Chefredakteurin Marion Horn im Interview von Ulrike Simon. Die "BamS" fürs Handy soll sich in der Anmutung an der gedruckten Zeitung orientieren und kostenpflichtig sein. Ob aus dem Experiment noch dieses Jahr ein Produkt wird, ist offen.

Die Schwierigkeiten liegen laut Horn im Detail: Unklar sei noch, wie die Redaktion Leser von bild.de in die Handy-"BamS" und wieder zurück leite. Außerdem soll die Digitalausgabe auch nach dem letzten Andruck aktualisiert werden. In keinem Fall will Horn ihren Käufern weiterhin zumuten, bei jedem Wetter und gegen den Wind ankämpfend nach draußen gehen zu müssen.
"Horizont" 42/2016, S. 12-13 (Paid)Kommentieren ...

Presserat rügt “Bild am Sonntag” und bild.de.

Bild am Sonntag BAMS-150Bild am Sonntag kassiert vom Presserat eine Rüge für eine Bildergalerie mit Opfern des Münchner Amoklaufs. Bild.de bekommt eine Rüge für eine ähnliche Opfergalerie, sowie eine zweite Rüge für die Veröffentlichung eines Videos einer Messer-Attacke in einem Dortmunder Kaufhaus. Der Presserat spricht außerdem 12 Missbilligungen aus, die sich größtenteils auf Berichte über den Amoklauf in München und die Terroranschläge von Würzburg, Istanbul und Nizza beziehen.
presserat.deKommentieren ...

Bild.de spielt weniger Werbung aus, kickt aufdringlichste Formate.

bild bildlogoBild.de will weniger nerven und verzichtet künftig auf besonders anstrengende Onlinewerbung. Mit Video-Overlays und Popunders sollen zwei der Saurier unter den Blinkebannern verschwinden. Grundsätzlich soll weniger Werbung ausgespielt werden, was die Ladezeiten verbessern sollte. Einige Werbenetzwerke werden wegen Qualitätsproblemen auf Bild.de nicht mehr genutzt.
horizont.net, axelspringer.deKommentieren ...

“Bild” produziert Live-Sendung zum 15. Jahrestag von 9/11.

bild bildlogoBild bringt am Sonntag eine vierstündige Live-Sendung zum 15. Jahrestag der Terror-Anschläge vom 11. September. Die Sendung auf Bild.de, bei YouTube und Facebook startet um 14.46 Uhr, dem Zeitpunkt, an dem das erste Flugzeug ins World Trade Center flog. Gäste im Berliner Studio sind u.a. Terror-Experte Peter Neumann und GdP-Chef Rainer Wendt.
"Bild", S. 3 (Paid)Kommentieren ...

Basta: Burkini-Aufregung ohne Burkini.

BastaKein Itsy-bitsy-Strand-Burkini: Bild.de, Focus Online, Deutsche Welle, Hamburger Morgenpost u.a. berichten über Ordnungshüter am Strand in Nizza, die eine Muslima zwingen, ihren Burkini auszuziehen, in den sozialen Medien geht es daraufhin hoch her. Haken: Die Frau trägt keinen Burkini. Die Süddeutsche Zeitung guckt genau hin und erkennt das Strandoutfit als "Leggins, Tunika und Kopftuch".
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Fall Kachelmann: Springer zieht vor den Bundesgerichtshof.

kachelmann150Springer will sich die 513.000 Euro aus Entschädigung und Zinsen sparen, die das Oberlandesgericht Köln Jörg Kachelmann zugesprochen hat und legt Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof ein, berichtet der Evangelische Pressedienst. Ein Springer-Sprecher begründet: Strafzahlungen "in dieser Größenordnung" für "wahrheitsgemäße Berichterstattung über Gerichtsverfahren gegen bekannte Persönlichkeiten" brächten eine "einschüchternde Wirkung auf die freie Presse" mit sich.
evangelisch.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Julian Reichelt und MDR streiten auf Twitter.

Julian-Reichelt-150Julian Reichelt kritisiert auf Twitter das vom MDR produzierte Politikmagazin "Fakt". Konkret stört der Bild.de-Chef sich an einem Beitrag, der fragt, ob Edward Snowden ein russischer Agent ist, und andeutet, zwischen Bild.de und Verfassungsschutz gebe es Absprachen. Der MDR verwechselt online BND und Verfassungsschutz, Reichelt wirft dem Sender die Verbreitung russischer Propaganda vor.
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“Bild” berichtet mit 360-Grad-Reportage von US-Flugzeugträger.

Bild-360grad-150Bild legt nach der Virtual-Reality-Reportage mit Dirk Nowitzki nach und veröffentlicht eine 360-Grad-Reportage vom US-Flugzeugträger USS Harry S. Truman. "Bild"-Reporter Hannes Ravic war dafür 24 Stunden lang auf dem Schiff im Persischen Golf. Umgesetzt wurde die VR-Reportage erneut in Zusammenarbeit mit Jaunt VR.
dwdl.de, bild.de, turi2.de (Background)
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Yvonne Beister und Robert Heesen leiten Native-Advertising-Unit der “Bild”.

Yvonne Beister_150Springer schafft für die Native-Advertising-Unit der "Bild" eine Doppelspitze: Yvonne Beister, 36, bisher stellvertretende Ressortleiterin Unterhaltung bei "Bild", verantwortet die inhaltliche Gestaltung. Robert Heesen, 32, wird die Geschäftsentwicklung und Kampagnensteuerung lenken. Er ist aktuell für das Video-Geschäft bei Bild.de verantwortlich.
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Schüsse von München führen zu langer Nacht in Redaktionen.

Muenchen Terror Polizei-600

Update: 23.7., 9.15 Uhr

Einfach keine Pause: Das Attentat - vermutlich eines Einzeltäters - in München versetzt Redaktionen abermals in den Breaking-News-Modus. Die Fernseh-Sender reagieren schnell: Die ARD sendet den ganzen Abend live – zunächst begleitet von vielen Tonproblemen. Der BR übernimmt das Spezial aus Hamburg. n-tv und N24 greifen anfangs vor allem auf Bilder aus Social Media zurück, das ZDF sendet mit Unterbrechungen. Bild.de zeigt auf der Website und auf Facebook eine Sondersendung in TV-Qualität, Reporter werden per Smartphone zugeschaltet. Als zuverlässige Quelle erweist sich die Polizei München, die via Twitter und Facebook laufend Updates gibt und zur Besonnenheit mahnt – auch auf Englisch, Französisch und Türkisch.

Online-Medien und TV-Sender zeigen das Wackelvideo eines schießenden Mannes sowie weitere Clips flüchtender Menschen. Vor allem Twitter wird für Journalisten zur zentralen Quelle. Beim ZDF richtet Claus Kleber immer wieder live den Blick in den Newsstream, im "Tagesthemen"-Studio gibt Netzreporter Björn Staschen einen Überblick. Derweil schmeißen Zeitungsredaktionen ihre Samstagausgaben um, Onlinejournalisten füttern Liveblogs. Wenige Tage nach dem Nizza-Attentat ist Richard Gutjahr auch beim Olympia-Einkaufszentrum vor Ort und schaltet u.a. in die "Tagesschau". (Foto: AP/Picture Alliance)
turi2 – eigene Beobachtung1 Kommentar

Stefan Niggemeier sieht das Nachrichtenfernsehen am Ende.

Stefan Niggemeier_nr16_150Breaking News der vergangenen Tage zeigen für Stefan Niggemeier die Überlegenheit des mobilen, digitalen Reporters. Während TV-Leute umständlich Studios fernab des Geschehens hochfahren, wie die ARD in Würzburg, berichten Richard Gutjahr aus Nizza und Bild.de über den Putsch in der Türkei schnell, günstig und authentisch.
uebermedien.de

In einer früheren Version dieser Meldung wurde die Meinung Boris Rosenkranz zugeschrieben – eine Verwechslung. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.Kommentieren ...

Zitat: Julian Reichelt findet zu viel Objektivität falsch.

Julian-Reichelt-150"Man kann es sich auch leicht machen als Journalist und sich hinter vermeintlicher Objektivität verstecken. Ich meine: Man kann objektiv sein, ohne neutral zu sein."

Bild.de-Boss Julian Reichelt sieht sich gern als journalistischer Aktivist für Syrien. Was dort passiere, sei objektiv ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
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Agof: Focus Online, Bild.de und Spiegel Online kuscheln an der Spitze.

agof-logoAgof: Im April kuscheln Focus Online (17,35 Mio Unique User), Bild.de (17,04 Mio Unique User) und Spiegel Online (16,07 Mio Unique User) an der Spitze des Rankings eng. Allerdings zählt die Agof bisher keine Instant-Article-Zugriffe mit, was v.a. zu Lasten der Zahlen von Bild.de geht. Der deutsche Business Insider taucht erstmals auf Platz 40 in der Erhebung auf.
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Meinung: Gericht schrumpft Kachelmann-Klage auf Normalmaß.

kachelmann150Jörg Kachelmann gelingt nur ein scheinbarer Sieg über Springer, urteilt Georg Altrogge über das heutige Kölner Urteil. Das Gericht beanstandet 3,25 % der "Bild"-Artikel und habe die Sensationsklage auf Normalmaß geschrumpft. Springer soll 395.000 Euro, inklusive Zinsen 513.000 Euro, an den Moderator zahlen.
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Springer muss 513.000 Euro an Kachelmann zahlen.

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Halbe Mio für Kachelmann: Springer muss Moderator Jörg Kachelmann (rechts) mit 513.000 Euro inklusive Zinsen entschädigen, verkündet Anwalt Ralf Höcker (links) nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Köln. "Bild" und bild.de hatten über den Prozess wegen angeblicher Vergewaltigung mit zu wenig Zurückhaltung berichtet. Das Landgericht sprach Kachelmann noch 635.000 Euro zu, nun lautet die Entschädigung 395.000 Euro ohne Zinsen. Kachelmann und Springer können in Revision gehen.

Der Verlag betont, die ursprünglich von Kachelmann geforderten 2,25 Mio Euro Schmerzensgeld seien abermals reduziert worden. Claas-Hendrik Soehring, Leiter Medienrecht spricht von einer "absurd hohen Millionen-Klage", von der nur noch ein "Bruchteil" übrig bleibe.
meedia.de, axelspringer.de, olg-koeln.nrw.de3 Kommentare