"Bild" druckt Botschaft von Außenminister Gabriel an türkischstämmige Mitbürger.

Bild druckt auf Seite zwei seiner Samstags-Ausgabe einen Gastbeitrag von Außenminister Sigmar Gabriel an die türkischen Mitbürger in Deutschland. Der Beitrag ist auf Deutsch und auf Türkisch zu lesen. Darin wirbt Gabriel für Verständnis für seine schärfere Politik gegenüber der Erdogan-Regierung und betont, diese richte sich nicht gegen die Menschen in der Türkei oder türkischstämmige Personen in Deutschland.
"Bild", S. 2 (Paid), bild.deKommentieren ...

IVW im Q2/2017: Auflagen sinken besonders stark bei "Bild"-Gruppe.

IVW: "Bild" und "BamS" verlieren im 2. Quartal 2017 je rund 9 % an Auflage im Vergleich zum Vorjahr und gehören damit zu den größten Verlierern der Statistik mit vielen roten Zahlen. Auch "FAZ" und "Welt am Sonntag" verlieren stark. Der "Freitag" verzeichnet hingegen ein starkes Plus von 20 %, analysiert Jens Schröder. Bei den Zeitschriften rauscht "Neon" mit 31 % Verlust in den Keller, insgesamt geht es für 83 der 100 stärksten Zeitschriften bergab.
meedia.de (Zeitungen), meedia.de (Zeitschriften)Kommentieren ...

Studie: Medien haben in der Flüchtlingskrise völlig versagt.

Medienkritik: Sogenannte "Mainstream-Medien" haben während der Flüchtlingskrise versagt und Losungen der Politik unkritisch übernommen, sagt eine Studie unter Leiter Michael Haller im Auftrag der Otto-Brenner-Stiftung. Wer Angela Merkels Regierungslinie kritisierte, sei von vielen Journalisten der Fremdenfeindlichkeit verdächtigt worden. Die Studie, über die die "Zeit" vorab berichtet, attestiere den klassischen Medien laut "Zeit" "gravierende Dysfunktionen". Die Autoren haben nach eigenen Angaben Tausende Artikel von "Süddeutscher Zeitung", "FAZ", "Welt", "Bild" und Regionalzeitungen aus dem Zeitraum von Anfang 2015 bis Frühjahr 2016 analysiert.
welt.de, zeit.de (Bericht), zeit.de (Vorabmeldung)3 Kommentare

Bülend Ürük: Marion Horn gewinnt Machtkampf gegen Julian Reichelt um "BamS".

bildlogoBild: Bülend Ürük positioniert sich mal wieder als Embedded Journalist bei Springer und berichtet von einem Machtkampf zwischen Julian Reichelt und Marion Horn. Der neue starke Mann der "Bild"-Gruppe wollte demnach auch bei "Bild am Sonntag" durchregieren und Chefredakteurin Horn durch Tom Drechsler ersetzen. Durchsetzen konnte sich Reichelt allerdings nicht, Drechsler wird Auto-Chef der "Bild"-Gruppe. Während des Streits soll Marion Horn ihren Rücktritt angeboten haben, schreibt Ürük.
"Kress Pro", 6/2017, S. 58-60 (Paid)Kommentieren ...

"Bild" stellt ihr Wahlprogramm zur Bundestagswahl vor.

bildlogoBild hat ein eigenes Wahlprogramm erarbeitet: Unter dem Motto "Es kann doch nicht sein.." liefert "Bild" in 25 Punkten Argumentationshilfen für den Stammtisch. Unter den Forderungen finden sich ein Burka-Verbot, eine Fußfessel für Gefährder und Verfallsklauseln für EU-Richtlinien, die Vernetzung aller staatlichen Behörden, eine Männer-Quote für Grundschul-Lehrer sowie die Abschaffung von Sommer- und Winterzeit. Politik-Chef Nikolaus Blome entwarnt: "'Bild' steht am 24. September nicht zur Wahl". Das Programm solle nur "allen Beine machen", die sich um die "echten Themen in Deutschland" drücken wollen.
bild.de (Programm), bild.de (Blome)Kommentieren ...

"Bild"-Buch über Helmut Kohl erscheint im Piper-Verlag.

Bild recycelt ihre Kohl-Berichterstattung in einem Buch. Das 320-Seiten-Werk erscheint im Piper-Verlag und will nicht nur jubeln. So nannte der damalige "Bild"-Chefredakteur Hans-Hermann Tiedje den Kanzler einen "Lügner" und "schamlos", nachdem dieser die Steuern erhöht hatte, obwohl er dies vor der Wahl 1990 ausgeschlossen hatte. Auch die Spenden-Affäre wird im 20 Euro teuren Buch Helmut Kohl – Sein Leben in Bild beleuchtet. Bild.de-Chef Julian Reichelt hat das Vorwort, Kai Diekmann das Nachwort geschrieben.
axelspringer.de, turi2 - eigene Infos, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Hamburger Polizei distanziert sich vom Tätergesuch der "Bild", Presserat prüft es.

bildlogoHamburger Polizei distanziert sich auf Nachfrage der "Süddeutschen Zeitung" vom Tätergesuch, das "Bild" am Montag auf der Titelseite veröffentlicht hat. Der Springer Verlag sagt selbst, dass es keine Absprache für die Veröffentlichung der Fotos gegeben habe. Beim Presserat sind zwei Beschwerden eingetrudelt, er prüft den Fall. Julian Reichelt erklärt in einem Facebook-Video, "Bild" werde die Daten nicht vertraulich behandeln. In Deutschland ist ein öffentlicher Fahndungsaufruf nach unbekannten Verdächtigen nur bei "nicht unerheblichen Straftaten" zulässig. "Bild" schreibt in der Dienstagsausgabe über "Steinewerfer Kevin", der sich dank der Berichterstattung an die Polizei gewandt und entschuldigt habe.
sueddeutsche.de, "Bild", S. 3 (Paid) turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Spiegel" liegt im Zitate-Ranking wieder vor "Bild".

Bild rutscht im Zitate-Ranking von Media Tenor im ersten Halbjahr wieder auf den zweiten Platz ab, der "Spiegel" (555 Zitate) holt sich die Krone zurück. 2016 lag "Bild" erstmals auf Platz eins. "New York Times", "Bild am Sonntag" und "Süddeutsche Zeitung" folgen. Nur die "FAZ" steigert sich "nennenswert" und kommt mit 268 Zitaten auf Platz sieben.
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ProQuote Medien hebt die Messlatte auf 50 % Frauen in Führungspositionen an.


Halbe-Halbe: Der Journalistinnen-Verein ProQuote Medien will sich mit seinem einst ausgegebenen Ziel nicht mehr zufriedengeben und erhöht die Messlatte. Vor fünf Jahren hatten die Medienfrauen 30 % weibliche Führungskräfte in allen Redaktionen bis 2017 gefordert, nun sollen es 50 % werden. Das bisherige Ziel von 30 % haben bisher nur "Zeit" (36,4 %), "Spiegel" (34,7 %) und "Bild" (32,2 %) erfüllt. "Süddeutsche" (19,6 %) und "FAZ" (13,9 %) lägen "beschämend" darunter, bei Regionalzeitungen verharre der Anteil der Führungsfrauen gar bei "mageren 5 %". "Wir wären gerne überflüssig, aber wir sind es leider nicht", sagt ProQuote-Vorsitzende Maren Weber.

Bei Online-Medien sind mehr Frauen an der Macht als bei Print. Von den acht gezählten Publikationen haben immerhin zwei Chefredakteurinnen an ihrer Spitze: Barbara Hans bei Spiegel Online und Julia Bönisch bei Süddeutsche.de. Insgesamt kommt die "Süddeutsche" im Online-Bereich auf 26,6 % Führungsfrauen, ein Vorbild, "das die Kollegen in der Printredaktion sicher motiviert", sagt Weber. Neben Zeit Online (35,7 %) und Spiegel Online (32,3 %) hat auch stern.de (34,6 %) die 30-Prozent-Hürde übersprungen.
turi2 - eigene Infos, pro-quote.de (Forderung), pro-quote.de (aktuelle Werte)Kommentieren ...

Mathias Meier und Jakob Wais: Ein Blick ins "Bild"-Labor.


Auf allen Hochzeiten tanzen: Mathias Meier (links) und Jakob Wais erschließen Springers Boulevard-Bomber "Bild" immer neue Kanäle. Der Chef-Produktentwickler und der Chef für neue Plattformen fragen sich bei jeder digitalen Entwicklung: Was können wir daraus machen? Wais versichert im turi2.tv-Interview: Reichweite baut "Bild" nicht durch billige Klicks auf, sondern mit Relevanz.

Die sozialen Medien verlangen ganz neue Formate. Nutzer sehen "Bild" auf Facebook an der Bushaltestelle, in einer Konferenz oder während sie auf dem Klo hocken. Videos werden zu 90 % stumm geschaut und oft nach zwei Sekunden ungeduldig wieder gestoppt, sagt Wais. "Der Konkurrenzkampf ist hoch." Auch deshalb müssen er und Produktentwickler Meier möglichst früh auf neue Kanäle, um zum Platzhirsch zu werden.
(aufgezeichnet bei Recherchen zur turi2 edition4 im Januar 2017)
turi2.tv (3-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Verfassungsschutz muss "Bild"-Reporter Saure Akteneinsicht gewähren.

Bild-Chefreporter Hans-Wilhelm Saure darf die Akten zur Wehrsportgruppe Hoffmann einsehen, entscheidet das Verwaltungsgericht Köln. Der Verfassungsschutz hatte die Gruppe überwacht und wollte die Akten nicht herausrücken. In welchem Umfang "Bild" sie einsehen darf, ist noch nicht klar. Der Verfassungsschutz berief sich auf das neue Bundesarchivgesetz, das Gericht widersprach.
kress.deKommentieren ...

"Bild" rühmt sich für Leak des Garcia-Reports.

Bild feiert sich für die Enthüllung des geheimen Garcia-Reports zur Vergabe der Fußball-WM 2018 und 2022. Damit habe "Bild" die "Fifa in die Knie" gezwungen, sodass diese den Report kurzfristig "zum Wohle der Transparenz" selbst veröffentlicht hat. Die Ex-Ethik-Bosse der Fifa sagen, Fifa-Chef Gianni Infantino habe sich "bis zum heutigen Tage nie wegen einer Veröffentlichung an uns gewandt".
bild.de, turi2.de (Background) Kommentieren ...

"Bild" veröffentlicht Untersuchungsreport der Fifa zur WM-Vergabe.

Bild hat den sogenannten Garcia–Report der Fifa in die Hände bekommen, der interne Untersuchungsergebnisse zur WM-Vergabe an Russland und Katar behandelt. Ab Dienstag will die Zeitung in einer mehrteiligen Serie über die Inhalte des Reports berichten und dabei auf mehrere Fälle von potentiellem Stimmenkauf eingehen. Die Fifa hat die Veröffentlichung des Untersuchungsberichtes bislang abgelehnt.
bild.de (Paid)Kommentieren ...

Markus Wehner sieht Kai Diekmann als Helmut Kohl "Ersatzsohn".

Kai Diekmann war der einzige Journalist, mit dem Altkanzler Helmut Kohl befreundet war und zugleich eine Art "Ersatzsohn", schreibt Markus Wehner. Schon als junger "Bild"-Politikchef habe Diekmann Kohls Nähe gesucht und ihm auch nach seiner Kanzlerschaft regelmäßig eine große Bühne geboten. Nach Kohls Tod berät Diekmann Witwe Maike Kohl-Richter, im Haus in Oggersheim war es zeitweise Diekmann, der Trauergästen die Tür öffnete.
"FAZ", S. 3 (Paid)Kommentieren ...

"Bild" macht Ü50-Mitarbeiter zu Versuchskaninchen für Paid Content.

Bild testet Bezahl-Inhalte an Kollegen über 50: Die gereiften Mitarbeiter bekommen jeden Tag zwei bis drei Schlagzeilen per E-Mail und sollen entscheiden, für welche sie Geld bezahlen würden, sagt Bild.de-Chef Julian Reichelt der dpa. Damit will "Bild" ausgleichen, dass die Macher heute zum Teil wesentlich jünger sind als die Durchschnittsleser. Meistens liege er mit der Vorauswahl richtig.
grenzecho.netKommentieren ...

Basta: Für 25 Euro geht’s mit "Bild" ins Bett.

Mit "Bild" ins Bett gehen eigentlich nur verzweifelte D-Promis auf der Suche nach Aufmerksamkeit oder Politiker, die Dreck am Stecken haben. Zum 65. "Bild"-Geburtstag verkauft die Warenhauskette Real nun eine Nacht mit "Bild" zum Sonderpreis von 25 Euro. Kein unmoralisches Angebot, sondern Bettwäsche, die einer Titelseite von "Bild" nachempfunden ist. In den Schlafzimmern von Kai, Julian und Tanit wahrscheinlich längst Pflicht-Ausstattung.
"Bild", S. 4 (Anzeige), real.deKommentieren ...

Springer verteilt zum 65. "Bild"-Geburtstag 41 Mio Gratis-Zeitungen an alle Haushalte.

Bild zwangsbeglückt ganz Deutschland mit einer Gratis-Ausgabe zum 65. Geburtstag. Die Deutsche Post liefert 41 Mio Exemplare an alle deutschen Haushalte. In der Sonderausgabe, die parallel zur regulären, tagesaktuellen "Bild" erscheint, schreiben u.a. Angela Merkel und Martin Schulz über ihr Deutschland und Europa. Im Gegensatz zu früheren Gratis-Ausgaben hat Springer auf eine große, öffentliche Ankündigung im Vorfeld verzichtet - und sich damit logistisch aufwendige Zustellverweigerer vom Hals gehalten.
axelspringer.de, meedia.deKommentieren ...

"Horizont": Jung von Matt betreut Kampagne für die "Bild".

Jung von Matt arbeitet laut "Horizont" künftig wieder für die "Bild": Die Agentur gewinnt demnach in einem Pitch die Journalismus-Kampagne der Zeitung. Jung von Matt hat 20 Jahre lang bis 2014 für die "Bild" gearbeitet. Seitdem hat VCCP das Springer-Blatt als Leadagentur betreut. Ende 2016 kündigte Springer an, künftig nur noch projektbezogen mit Agenturen zusammenzuarbeiten.
horizont.netKommentieren ...

"Zeit"-Interview: Ex-"Bild"-Chef Günter Prinz findet "Bild" heute langweilig.

Günter Prinz, 87, von 1971 bis 1981 Chef der "Bild", geht im Interview mit der "Zeit" hart mit den heutigen Machern des Boulevard-Blatts ins Gericht: Er lese die Zeitung nicht mehr, weil sie ihm zu langweilig sei. Prinz, der in der Zeit der Studentenbewegung zeitweise Bodyguards hatte, verteidigt überspitzte Schlagzeilen aus der Zeit. Wenn von 10.000 Schlagzeilen 100 misslungen seien, finde er das zwar schlimm, "aber die Quote ist halbwegs okay".

Günter Prinz gibt den Verlegern von "stern", "Spiegel" und "Zeit" eine Mitschuld daran, dass 1968 Steine und Brandsätze gegen das Springer-Hochhaus flogen. Zwar habe niemand gewollt, dass Steine fliegen, die Kampagne gegen Springer sei "ohne die publizistische Unterstützung der anderen großen Blätter" nicht möglich gewesen.
"Zeit", 26/2017, zeit.de (Vorab) Kommentieren ...

BuzzFeed: Angebliche Freundin von Andreas Lubitz hat ihre Geschichte wohl erfunden.


"Bild" als Betrugs-Opfer? BuzzFeed gibt neue Hinweise darauf, dass die angebliche Freundin von Germanwings-Pilot Andreas Lubitz ihre Geschichte erfunden und "Bild" getäuscht hat. Petra Sorge schreibt, dass Maria W. auch RTL ein Interview angeboten habe. Der Reporter des Senders hatte aber demnach erhebliche Zweifel an der Geschichte der Frau und der Beziehung zu Lubitz. Auch die Identität der Frau habe sich als gefälscht herausgestellt.

"Bild" will sich "zu Quellen und redaktionellen Abläufen" gegenüber BuzzFeed nicht äußern, besteht aber darauf, Lubitz' angebliche Freundin korrekt zitiert zu haben. Die Frau war in "Bild" als Flugbegleiterin und Lubitz' Ex-Freundin aufgetreten. Laut BuzzFeed arbeitet sie stattdessen wohl als PR-Managerin. Sie hatte den Todespiloten als aggressiv beschrieben und Lubitz mit den Worten zitiert: "Eines Tages wird jeder meinen Namen kennen."
buzzfeed.com, meedia.de turi2.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Bild", Spiegel Online, Sky und Vice ziehen erste Snapchat-Bilanz.

Snapchat: Die deutschen Medienpartner ziehen nach zwei Monaten eine erste positive Bilanz zur Dicover-Rubrik. "Bild", Spiegel Online, Sky und selbst Vice freuen sich über neue Kontakte zu jungen Nutzern, nennen aber keine konkreten Zahlen zu Abrufen. Alle sprechen von übertroffenen Erwartungen und steigenden Abrufzahlen. Bei "Bild" liegt die Verweildauer pro Edition nach eigenen Angaben bei mehr als 30 Sekunden.
horizont.net, turi2.de (Background)1 Kommentar

"Bild" reagiert auf Kohls Tod wie ein Nachrichtensender.

Bild.de reagiert blitzschnell auf den Tod von Helmut Kohl mit einer Video-Sondersendung. Knapp eine halbe Stunde nach der ersten Eilmeldung geht "Bild Daily Spezial" live – mit historischen Kohl-Aufnahmen, Schalten und Studiogästen. Die Sendung läuft im Web, mobil und bei Facebook mit Live-Untertiteln, sodass Zuschauer sie auch ohne Ton verfolgen können. Welt.de greift auf N24 zurück, das wie n-tv live sendet. Andere Onlinemedien stellen vorbereitete Nachrufe und Bildergalerien online. Die "Tagesschau" sendet zügig eine umfangreiche Spezialausgabe. Das Verkehrsministerium stoppt seine "FAZ"-Kampagne mit leeren Todesanzeigen.
bild.de, turi2 – eigene Beobachtung, meedia.de ("FAZ"-Kampagne)

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Tom Drechsler wird der neue, starke Auto-Chef der "Bild"-Gruppe.


Vorfahrt für Drechsler: Springer parkt die komplette Auto-Berichterstattung der "Bild"-Gruppe in einem "Kompetenzcenter Auto" – mit Chefredakteur Tom Drechsler, 52 (links), am Lenkrad. Drechsler steuert die benzingeschwängerten Themen markenübergreifend mit 180 Mitarbeitern auf der Rückbank. Drechsler ist momentan noch Beifahrer Stellvertreter von "Bild am Sonntag"-Chefredakteurin Marion Horn. "Auto Bild"-Chefredakteur Bernd Wieland (rechts) bleibt als Chefredakteur Neue Formate an Bord.

Dem neuen Kompetenzcenter – und damit Chefredakteur Drechsler – unterstehen die "Auto Bild"-Titel, die Autoressorts bei "Bild", "Bild am Sonntag" und "B.Z." gedruckt und digital. Drechsler wird damit zu einer Art Super-Chefredakteur ähnlich wie Julian Reichelt, der seit Februar Vorsitzender der "Bild"-Chefredaktionen ist. Wieland muss sich künftig unterordnen: Er behält die Chefredaktion von "Auto Bild Klassik" und darf sich neue Titel und Projekte ausdenken. Das Kompetenzcenter ist in Hamburg angesiedelt, 292 Auto-Kilometer von der Berliner Konzernzentrale entfernt.
axelspringer.de, kress.deKommentieren ...

Bild.de zeigt umstrittene Arte-Doku über Antisemitismus.

Bild zeigt die Doku über Antisemitismus in Europa und dem Nahen Osten, die Arte und der WDR nicht zeigen wollen. Für 24 Stunden ist der 90-minütige Film auf Bild.de zu sehen. Bild.de-Chef Julian Reichelt sieht sich aus historischer Verantwortung verpflichtet, "den Unsäglichkeiten entschlossen entgegenzutreten, die diese Dokumentation belegt". Arte hatte die Doku bestellt, lehnt die Ausstrahlung jedoch ab, weil es an "Ausgewogenheit" mangele und die gelieferte Sendung nicht dem bestellten Auftrag entspreche.
bild.de (Hintergrund und 93-Min-Video), meedia.de, turi2.de (Background)1 Kommentar

Zitat: Hans-Wilhelm Saure will Infos zur Nazi-Vergangenheit ehemaliger Ministeriums-Mitarbeiter.

"Es kann nicht sein, dass ein Bundesministerium sich mit der Nazi-Vergangenheit ehemaliger Mitarbeiter beschäftigt, die Ergebnisse dann aber unter Verschluss hält. Das ist absurd."

"Bild"-Chefreporter Hans-Wilhelm Saure pocht weiter auf das Informationsfreiheitsgesetz. Seit sechs Jahren hält das Landwirtschaftsministerium die Namen NS-belasteter Ex-Mitarbeiter geheim, Ende Juni entscheidet das Bundesverwaltungsgericht über den Fall.
kress.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Basta: Springer verschenkt "Bild" in den heimischen Briefkasten.

"Bild" bettelt: Springer will mit allen Mitteln bunt bedrucktes Papier unters Volk bringen. Bundesweit wirbt "Bild" auf dem Titel, sich die Zeitung zwei Jahre nach Hause liefern zu lassen. Wer sich erbarmt, bekommt 250 Euro per Verrechnungsscheck – bei einem Copypreis von 0,90 Euro der Gegenwert von knapp einem Jahr "Bild"-Zeitung.
"Bild", S. 1, lesershop24.deKommentieren ...

"Bild"-Reporter starten einen Polizei-Podcast.

Blut, Blaulicht und Berlin: "Bild" probiert sich weiter im Audio-Geschäft und startet den Podcast Sicherheit für die Ohren. Die Berliner Polizeireporter Peter Rossberg, 37 (links), und Axel Lier, 41, sprechen in der Premiere 38 Minuten über Fehler im Fall Anis Amri und die Affäre um mangelhafte Polizei-Schießstände.

Beide Reporter sprechen frei von der Leber weg, setzen aber viel landespolitisches Wissen voraus. Rossberg ist Investigativ- und Kriminalreporter bei "Bild", Lier arbeitet für "Bild" und die "B.Z.". Beide verweisen in ihrer ersten Folge auf den experimentellen Charakter. "Bild" bietet im Audio-Bereich die professionell gesprochene News-Sendung Daily und ist mit Anwendungen auf Amazons Lautsprecherbox Alexa vertreten. Chefredakteur Julian Reichelt hatte Ende 2016 bei turi2.tv Radio-Experimente angekündigt. (Foto: "Bild")
bild.de, facebook.com, soundcloud.com (38-Min-Audio), turi2.de (Video-Interview Reichelt)

Julian Reichelt im Dezember 2016 u.a. zu den Radio-Plänen:
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Ulrike Simon findet die Ausbeute nach 100 Tagen "Bild"-Ombudsstelle mager.

Magere Ausbeute bescheinigt Ulrike Simon dem "Bild"-Ombudsmann Ernst Elitz nach 100 Tagen Amtszeit. Simon schreibt, sie habe von Beginn an gezweifelt, ob Elitz die richtige Besetzung sei, er betreibe "Selbst-Behauptungsjournalismus" und "Wenn-ich-das-sage-dann-stimmt‘s-und-basta-Arroganz". Moritz Tschermak nennt im Bildblog Themen, zu denen Elitz seiner Meinung nach hätte Stellung beziehen müssen, etwa sexistische Tipps, Enten und reißerische Falschinformationen.
daily.spiegel.de (Paid), bildblog.deKommentieren ...

"Bild" startet Brustkrebs-Portal für Patienten und Angehörige.

bild bildlogoBild stellt Brustkrebs - das Gesundheitsportal ins Netz. Auf der Website sollen Brustkrebs-Patienten und deren Angehörige Hilfe und Rat finden. Dafür kooperiert Springers Boulevardblatt mit der Deutschen Krebsgesellschaft und dem Pharma-Riesen Pfizer Deutschland – der Konzern schaltet auf dem Portal Werbung. Die Seite will Patienten vom Brustkrebs-Verdacht über die Therapie bis zur Nachsorge begleiten.
presseportal.de, bild.deKommentieren ...

Zitat: DJV-Chef Frank Überall fordert ein Presse-Auskunftsrecht auf Bundesebene.

"Bald ist Bundestagswahl. Lasst die Parteien wissen, dass wir ein Presseauskunftsrecht fordern."

DJV-Chef Frank Überall verlangt ein verbindliches Auskunftsrecht auf Bundesebene. Anlass ist der Vorwurf von "Bild" an das Bundesamt für Verfassungsschutz, die Zeitung belogen zu haben. Dies müsse Folgen haben, sagt Überall.
twitter.com, facebook.com (Bundesamt für Verfassungsschutz)Kommentieren ...

Champions League läuft ab 2018 nur noch im Pay-TV.

Das Runde muss ins Pay-TV: Die Champions League läuft ab 2018 nur noch auf Bezahlsendern, meldet die "Bild". Obwohl die Verhandlungen mit der Uefa noch nicht abgeschlossen seien, steht das Ergebnis laut "Bild" und "Kicker" bereits fest: Nur der Bezahlsender Sky sowie der Streaming-Dienst Dazn sind bereit, rund 600 Mio Euro für die Übertragungsrechte von 2018 bis 2021 aufzubringen. Demnach wäre kein Spiel der sogenannten "Königsklasse" mehr im Free-TV zu sehen. Beobachter hatten eine derartige Entwicklung schon befürchtet.

Einzige Ausnahme: Bei einem Finale mit deutscher Beteiligung muss dieses laut Rundfunkstaatsvertrag frei übertragen werden. Diese Aufgabe bliebe im Fall der Fälle wohl an Sky hängen, das mit Sky Sport News auch über einen frei empfangbaren Kanal verfügt.
"Bild", S. 13 (Paid), kicker.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Bild" adelt Luther mit Sonderausgabe zum Popstar.

Bild geht unter die Gläubigen und adelt Martin Luther anlässlich des 500. Reformations-Jubiläums zum "ersten deutschen Popstar". Luthers 18-seitige Boulevard-Bewunderung erscheint gratis in den "Kernländern der Reformation", von heute bis Mittwoch liegt sie allen ostdeutschen Ausgaben von "Bild" und "B.Z." bei. Zusätzlich wird die "LutherBild" auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag verteilt; die Gesamtauflage beträgt rund 1 Mio Exemplare.
axelspringer.deKommentieren ...