Lese-Tipp: "Spiegel" porträtiert Julian Reichelt als Fleisch gewordene "Bild".

Lese-Tipp: Julian Reichelt ist die Mensch gewordene "Bild", porträtieren Isabell Hülsen und Alexander Kühn den "Bild"-Chef. Der Überzeugungstäter wollte bereits mit 17 "Bild"-Boss werden. Mit 20 kämpfte er ein halbes Jahr lang gegen Krebs, eine Che­mo­the­ra­pie ret­te­te ihn. Hülsen und Kühn schreiben, Reichelt sei ein "Besessener", unter dem "Bild" in den Kampfmodus gewechselt sei. Reichelt habe für Kai Diekmann zu der "Bild"-Mitarbeiterin recherchiert, die Diekmann vorgeworfen hatte, sie sexuell missbraucht zu haben.
"Spiegel" 17/2018, S. 82-88 (Paid), spiegel.de (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Medienanstalten wollen "Bild"-Livestreams untersagen.

Bild bekommt Ärger mit den Medienanstalten. Die Live-Streams "Bild live", "Die richtigen Fragen" und der "Bild Sport-Talk mit Thorsten Kinhöfer" sind ihnen zufolge zulassungspflichtiger Rundfunk. Da aktuell keine Zulassung vorliege, soll die Medienanstalt Berlin-Brandenburg die Streams untersagen, falls "Bild" nicht innerhalb von zwei Wochen einen Zulassungsantrag stellt. Springer entgegnet, man halte die Angebote nicht für Rundfunk.
die-medienanstalten.de, dwdl.deKommentieren ...

BGH lehnt Springers Beschwerde gegen Kachelmann-Schmerzensgeld ab.

Jörg Kachelmann: Der Bundesgerichtshof weist Springers Nichtzulassungs-Beschwerde gegen das Schmerzensgeld-Urteil des OLG Köln ab. Der Wettermoderator kann also mit einer Zahlung von Schmerzensgeld in Höhe von knapp 300.000 Euro rechnen - allein aus dem Verfahren zur Berichterstattung der "Bild". In Sachen Bild.de steht ein Urteil noch aus. Springer will eine Verfassungsbeschwerde prüfen.
emderzeitung.deKommentieren ...

Meinung: Troll-Journalismus zieht in journalistische Institutionen ein.

Troll-Journalismus hat es von den "Klowänden des Internets" in seriöse Medien geschafft, beobachtet Alf Frommer in der Titelgeschichte der aktuellen "Zeit" von Jens Jessen. Jessen verzerre mit seinem "weinerlichen Abgesang auf den Mann" ein wichtiges gesellschaftliches Thema, "um nach Aufmerksamkeit zu heischen". Er stelle sich damit auf eine Stufe mit Ronja von Rönne und Julian Reichelt.
bildblog.deKommentieren ...

"Bild" startet Aufkleber-Kampagne gegen Diesel-Fahrverbote.

bildlogoBild übt sich mal wieder im Kampagnen-Journalismus und ruft seine Leser auf, mit einem Aufkleber gegen Diesel-Fahrverbote zu demonstrieren. Wie die Zeitung am Dienstag auf ihrer Titelseite schreibt, verteilt sie ab Mittwoch an allen Verkaufsstellen kostenlose Aufkleber mit der Aufschrift "Freie Fahrt für meinen Diesel". Die Aufkleber erinnern vom Design her bewusst an die von einigen geforderte blaue Plakette.
"Bild", S. 1 (Paid), bild.de1 Kommentar

Video-Tipp: Kai Diekmann interviewt sich selbst in Lars Haiders "Chefvisite".

Video-Tipp: Im Rahmen Video-Reihe "Chefvisite" von Lars Haider trifft der "Hamburger Abendblatt"-Chefredakteur auf Kai Diekmann. Im Interview spielt jeder den anderen. Lars Haider lässt Kai Diekmann dabei unter anderem zur Erkenntnis kommen, er habe einen großen Geltungswahn und der Springer-Umzug von Hamburg nach Berlin sei ein Fehler gewesen.
facebook.com (16-min-Video)

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Zitat: "Titanic"-Redakteur Moritz Hürtgen findet, Satire kann nicht kontrolliert werden.

"Satire macht, was sie will. Man stellt die irgendwo hin und dann passiert was. Man hat das nicht unter Kontrolle."

"Titanic"-Redakteur Moritz Hürtgen führt "Bild" hinter die Fichte und erklärt seinen Auftritt bei Russia Today zu einem Teil des satirischen Irrspiels. (Foto: Screenshot Russia Today)
uebermedien.de (Paid)Kommentieren ...

Dem DFB drohen weitere hohe Steuer-Nachzahlungen, schreibt "Bild".

Deutscher Fußball-Bund ist von neuen Steuernachzahlungen im hohen zweistelligen Mio-Bereich bedroht, schreibt Peter Rossberg. Demnach könnte der Verband zu einer Nachzahlung von mehr als 50 Mio Euro verdonnert werden, auch ein Verlust der Gemeinnützigkeit für mehrere Jahre sei möglich. Steuerprüfer kritisierten Vorgänge seit 2008. Im Oktober 2017 musste der DFB bereits für das WM-Jahr 2006 19,2 Mio Euro an Steuern nachzahlen und verlor für 2006 die Gemeinnützigkeit. Die neuen Steuerprobleme sollen laut "Bild" aber nicht mit dem Sommermärchen 2006 zusammenhängen.
"Bild", S. 11 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Bild" wertet "Die richtigen Fragen" mit Nikolaus Blome als Moderator auf.

Bild wertet seinen wöchentlichen Talk "Die richtigen Fragen" auf und schickt Vize-Chef Nikolaus Blome als Moderator ins Studio. Anna von Bayern bleibt Co-Moderatorin, Ali Aslan tritt ab. Erster Gast am Montag nach dem Relaunch mit "frischem Studio-Design" ist Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Ein Kommentar zu Beginn um 8 Uhr soll das Thema des Tages künftig in den Mittelpunkt stellen. "Bild" hat sein Live-Format inzwischen mehrfach überarbeitet.
per Mail, turi2.tv (3-Min-Video)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Bild"-Mann Kai Weise relauncht "Die richtigen Fragen".
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"Bild"-Chef Julian Reichelt würde britischen Boykott der Fußball-WM unterstützen.

bildlogoBild würde einen britischen Boykott-Aufruf der Fußball-WM in Russland unterstützen, sagt Chefredakteur Julian Reichelt der BBC. Sollte Premierministerin Theresa May im Zuge der Vergiftung eines Ex-Spions einen Boykott fordern und Nato-Alliierte um Unterstützung bitten, wäre auch "Bild" dabei.
twitter.com/BBCNewsnight (52-Sek-Video)


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"Bild" zeigt künftig keine selbst produzierten "Oben-ohne"-Girls mehr.


Oben mit: "Bild" zeigt ab heute keine selbst produzierten "Oben-ohne"-Fotos von Frauen mehr. Das traditionelle "Bild"-Girl soll es weiter geben – allerdings etwa in Dessous oder im Bikini. "Unser Gefühl in den letzten Monaten war zunehmend, dass viele Frauen diese Bilder als kränkend oder herabwürdigend empfinden, sowohl bei uns in der Redaktion, aber auch unter unseren Leserinnen", begründet die Zeitung den Schritt. Die Unterhaltung von Männern dürfe nicht die Kränkung von Frauen in Kauf nehmen. Daher wolle Bild versuchen, "einen neuen, zeitgemäßeren Fotografie-Stil für Erotik zu etablieren".

Der Verzicht auf selbst produzierte Nacktfotos bedeute jedoch nicht, dass "Bild" in jedem Fall auf entsprechende Bilder verzichte. "Es gibt aber auch die Nackt-Fotos, über die das Land spricht", schreibt "Bild" und verweist auf die Fotos von Kati Witt im "Playboy". "Diese Bilder gehören auch weiter in 'Bild'", kündigt die Zeitung an. Der Blick von Frauen auf solche Fotos müsse in unserer Zeit aber genauso wichtig sein wie der von Männern.
"Bild", S. 9 (Paid), bild.de
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Hör-Tipp: Kai Diekmann beschreibt seine ehrgeizigen Unternehmer-Pläne.

Hör-Tipp: Kai Diekmann spricht im OMR-Podcast 90 Minuten mit Philipp Westermeyer über alles – vom journalistischen Urknall bis zur Zukunft. Diekmann erzählt, wie seine Agentur Storymachine stark wächst: Die Mitarbeiter sind nach wenigen Monaten in größere Büros gezogen. Storymachine solle wie ein Ghostwriter für Kunden digital kommunizieren. Sein Finanz-Startup geht bald auf Kundensuche über "verschiedene große Medienpartner". Diekmann erinnert sich an seine Zeit bei Springer, erzählt vom Trump-Interview, das "Bild" 900 Mio Kontakte verschafft habe. Der Ex-Chefredakteur beschreibt, wie er im Silicon Valley lernte, aus dem engen Terminplan-Korsett auszubrechen, selber E-Mails zu schreiben und dann "Bild" vollbärtig von einer hierarchischen in eine digitale Organisation umzukrempeln.
soundcloud.com, spotify.com (90-Min-Audio)

Zitate aus dem Gespräch:

"Ich gehe keinem Konflikt freiwillig aus dem Weg."

"Die Digitalisierung hat den Journalismus besser gemacht."

"21 Mio daily active Facebook-User in Deutschland im Verhältnis zu 15 Mio verkauften Tageszeitungen: Social Media ist nicht irgendeine Bühne, sondern eine ganz zentrale."

"Wenn ich heute 25 wäre, würde ich mich mit Macht auf die digitale Welt stürzen und Gründer werden."

"Content interessiert mich heute noch: Ich bin wie ein Zirkuspferd, das die Trompete hört. (...) Aber meine Kreativität reduziert sich nicht auf Content."


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Früherer Bild.de-Chef Manfred Hart geht in den Ruhestand.

Manfred Hart, früher Chefredakteur von bild.de, verabschiedet sich in den Ruhestand. Er leitete das Portal von 2007 bis 2014 und war seit dem Antritt von Julian Reichelt für digitale Entwicklungsprojekte zuständig. Manfred Hart kam in den 90er Jahren von der "Abendzeitung" zu Springer und war zwischendurch Stellvertreter Patricia Riekels bei "Bunte".
kress.deKommentieren ...

Zitat: Kai Diekmann hat Verständnis für die Fehler von Julian Reichelt.

"Man muss bestimmte Fehler gemacht haben, um daraus zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen."

Ex-"Bild"-Chef Kai Diekmann nimmt Julian Reichelt vor Kritikern in Schutz. Diekmann sagt im Interview des OMR Podcasts, er habe ähnliche Fehler gemacht und sich mit einem Prozess gegen die "taz" "zum Gespött der Leute gemacht".
OMR Podcast per Mail, soundcloud.com (ab Mittwoch, 14 Uhr)

Weiteres Zitat über seine Nachfolger bei "Bild":
"Wenn jemand so lange wie ich, also 16 Jahre, an der Spitze einer Organisation gestanden hat, ist es vollkommen normal, dass sich danach dort bestimmte Dinge erst setzen, klären und neu ausrichten müssen. Diejenigen, die dort jetzt das Sagen haben, müssen die Chance haben, sich neu aufstellen zu können. Dass es dabei manchmal Ruckeleien gibt, ist vollkommen normal."Kommentieren ...

"Bild" startet News-Podcast "Bild Direkt".

Bild steigt ins tägliche Geschäft mit Audio-Nachrichten ein und startet den Podcast "Bild Direkt" mit aktuellen Reporter-Gesprächen, Hintergrundberichten und Kommentaren. Der Podcast ist von Montag bis Freitag ab 6 Uhr bei Bild.de und auf allen wichtigen Podcast-Plattformen abrufbar. Produziert wird die rund 15-minütige Sendung im "Bild"-Büro in Los Angeles vom langjährigen Radiomoderator Stefan Netzebandt.
axelspringer.de, bild.de (Podcast, ab Montag)Kommentieren ...

Lese-Tipp: "Bild" kämpft unter "Krieger" Reichelt gegen den Verlust von Einfluss.

Lese-Tipp: Cathrin Gilbert beschreibt in der "Zeit" die Arbeitsatmosphäre bei der "Bild" unter Julian Reichelt. Sie berichtet von einer Redaktion und einem Chef, die unter dem Gefühl leiden, an Macht zu verlieren. Reichelt versuche mit Provokation und Spaltung, die "Bild" im Gespräch zu halten. Der Fall der gefälschten E-Mails um Juso-Chef Kühnert, der sich während der Recherche von Gilbert ereignet hat, stehe exemplarisch dafür.
"Zeit" 10/2018, S. 26 (Paid)Kommentieren ...

Basta: Ulrich Kelber steigt noch schnell zu "Bild" in den Aufzug nach unten.

Das Imperium schlägt zurück: SPD-Staatssekretär Ulrich Kelber ledert in "Bild"-Manier gegen Springer-Medien – aber das lässt "Bild" nicht auf sich sitzen. Kelbers Chef Heiko Maas muss sich für seinen Schützling wie für einen Schulbuben entschuldigen. Sogar Kelber kriecht zu Kreuze und formuliert eine Entschuldigung.
bild.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: SPD-Politiker Ulrich Kelber reißt Ulf Poschardt aus der Samstagsruhe.

"Die Springer-Publikationen 'Bild' und 'Welt' sind Sprachrohre für die AfD-Ideologie geworden."

Ulrich Kelber, Justiz-Staatssekretär und SPD-Politiker, wirft den Springer-Medien vor, der liberalen demokratischen Grundordnung "schweren Schaden" zuzufügen.
ulrich-kelber.de

"Wie im Eimer ist die SPD, wenn sie aus der 'Welt' ein Sprachrohr der AfD machen will? Ich finde das ekelhaft und eigentlich klassischer AfD-Stil."

Ulf Poschardt, liberaler FDP-Fan und "Welt"-Chefredakteur, mag das nicht auf sich sitzen lassen.
twitter.com2 Kommentare

"Focus": Böswillige können SPD-Mitgliederentscheid leicht platzen lassen.

SPD-Mitgliederentscheid ist leicht manipulierbar, schreibt nach der "Bild" nun auch der "Focus" nach einem Selbstversuch von Redakteur Alexander Wendt. Jeder könne Mitglied werden, eine Anschrift reiche aus. Böswillige Menschen könnten Fake-Existenzen mit gefälschten eidesstattlichen Erklärungen anmelden und abstimmen lassen. Anschließend könnten die Täter das Votum platzen lassen, eine juristische Anfechtung sei "ein Kinderspiel". Zuvor hatte "Bild" mit einem Hund Manipulationsmöglichkeiten bei der SPD-Mitgliederabstimmung über die Bildung einer großen Koalition aufgedeckt.
"Focus" 09/2018, S. 35 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Bild"-Chef Julian Reichelt will sich nicht bei Juso-Chef Kevin Kühnert entschuldigen.

Julian Reichelt sieht keinen Anlass, sich bei Juso-Chef Kevin Kühnert für die Berichterstattung über angebliche Troll-E-Mails zu entschuldigen. "Bild" habe von Beginn an geschrieben, dass Kühnerts Darstellung plausibel sei. Der Bild-Chef denkt darüber nach, komplett auf Material zu verzichten, "das von anonymen Informanten zugespielt wird". In der Redaktion habe er durch den Vorfall keine Autorität verloren.
"Spiegel 9/2018", S. 74 (Vorabmeldung), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Ulrike Simon wünscht sich weniger Alarm um "Bild" und Julian Reichelt.

"Wer sich im Daueralarmzustand über 'Bild' ereifert, macht sich zum Teil ihres Geschäftsmodells. Feinde zu haben, ist für 'Bild' die größte anzunehmende Anerkennung."

Ulrike Simon wünscht sich von "Bild"-Beobachtern mehr Umsicht, Nüchternheit und Differenzierung, also all das, was man von "Bild" nicht erwarten dürfe.
daily.spiegel.de (Paid)Kommentieren ...

Zitat: "Bild"-Chef Julian Reichelt bittet um Zusammenhalt.

"Wir teilen aus, also müssen wir auch einstecken. Für die Entscheidung, die gefälschten Mails als Schlagzeile zu machen, bin allein ich verantwortlich."

"Bild"-Chefredakteur Julian Reichelt schreibt nach der "Titanic"-Enthüllung um vermeintliche SPD-Troll-Kontakte eine Rund-E-Mail an sein Team. Darin fordert er die "Bild"-Redakteure auf, "zusammenzustehen".
wuv.deKommentieren ...

Sissi Benner wird Vize-Chefredakteurin der "Bild".


Neue Frau in der Chefetage: Julian Reichelt holt Sissi Benner, 40, in die Chefredaktion von "Bild". Sie wird Vize-Chefin und bleibt außerdem Unterhaltungschefin des Boulevardblatts. Den Job hatte sie Ende 2015 von Tanit Koch übernommen.

Benner schreibt seit 2010 für "Bild", erste als Vize-Ressortleiterin Unterhaltung, dann als Kolumnistin für die Letzte Seite. Von Juli 2014 bis Dezember 2015 war sie Ressortleiterin Auto bei "Bild", "Bild am Sonntag" und Bild.de. Vor "Bild" leitete Benner fünf Jahre das Ressort Auto, Lifestyle und Society beim Burda-Frauenmagazin "Freundin".
axelspringer.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Julian Reichelt schafft bei "Bild" den Shitstorm ab.



Anmerkung: Die neue Position von Sissi Benner hat, anders als unsere Meldung zunächst suggerierte, laut Springer nichts mit dem Abgang Tanit Kochs zu tun.Kommentieren ...

Zitat: Matthias Brügelmann erkennt Nachholbedarf der "Bild"-Gruppe bei Sportpolitik.

"Wichtig ist die Feststellung, dass Sportpolitik bei uns unterbelichtet war und dass wir das ändern."

Matthias Brügelmann, Sport-Chef der gesamten "Bild"-Gruppe, räumt im "Horizont"-Interview Nachholbedarf bei Recherchen zu Doping und Sportpolitik ein. Er will das Investigative stärken.
"Horizont" 08/2018, S. 21 (Paid), horizont.net (Zusammenfassung)

Weitere Zitate aus dem Interview:
"Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, wäre das ein deutscher Schwergewichtsboxer. Es fehlt einer wie Axel Schulz. Er war nie Weltmeister, aber die Menschen haben ihn ins Herz geschlossen."

Über die Auflage der "Fußball Bild":
"Wir haben uns vielleicht mehr erhofft. Aber wir lernen auch viel."Kommentieren ...

Meinung: "Bild" wird unter Julian Reichelt schärfer, glaubt Stefan Winterbauer.

bildlogoBild ist unter Julian Reichelt wieder "aggressiver und rechter" geworden als zuletzt unter Kai Diekmann und Tanit Koch, schreibt Stefan Winterbauer. Vor allem in Sachen Politik schlage "Bild" einen "zunehmend scharfen bis schrillen Ton" an. Das Springer-Blatt bediene sich vermehrt Methoden der Yellow-Press und betreibe mit irreführenden Schlagzeilen "Klick-Baiting im Gedruckten".
meedia.deKommentieren ...

"Titanic" hat "Bild" mit der SPD-Troll-Geschichte hereingelegt.

Titanic schreibt auf ihrer Website, sie habe die gefälschten Schmutzkampagnen-E-Mails von Juso-Chef Kevin Kühnert in Umlauf gebracht, über die "Bild" vergangene Woche auf dem Titel berichtet hat. Kühnert tauscht sich in diesen E-Mails vermeintlich mit einem russischen Troll aus. Das Satire-Magazin bietet die E-Mails öffentlich zum Download an.
meedia.de, deutschlandfunk.de, titanic-magazin.deKommentieren ...

"Bild" zeigt Manipulationsmöglichkeiten bei SPD-Mitgliederabstimmung.

bildlogoBild deckt mutmaßliche Manipulationsmöglichkeiten bei der SPD-Mitgliederabstimmung über die Bildung einer großen Koalition auf. Das Blatt schleust Hund Lima als Parteimitglied in die SPD ein. Der Hund aus Berlin bekommt per Post die Ankündigung, in den kommenden Tagen die Unterlagen für die Abstimmung zu erhalten. Nikolaus Blome, Vize-Chef der "Bild", fordert, das Mitgliedervotum zu stoppen. In der Regel treffen die Ortsverbände von Parteien potenzielle Mitglieder vor der Aufnahme in die Partei.
"Bild", S. 1-3 (Paid), bild.de, bild.de (Blome), twitter.com (Reaktion SPD-Politiker Heil)1 Kommentar

Basta: "Bild" kritisiert Fehler in der Handlung des "Tatorts".

Verdrehte Geschichte: Der "Tatort Meta" lässt den BND-Vorläufer Organisation Gehlen im Untergrund bis heute fortbestehen. Wahrheitsexperten von "Bild" vermissen bei der Geschichte Hand und Fuß: In Kliniken gibt es normalerweise keine gemischtgeschlechtlichen Zimmer und die "Tatort"-Macher verschieben die Kontrolle des Auslandsgeheimdienstes vom Kanzleramt zum Innenministerium.
bild.de, morgenpost.de1 Kommentar

Porträt: Julian Reichelt führt "Bild" vom Schützengraben aus.

Julian Reichelt pflegt auf seinem "Bild"-Feldherrenhügel weiter seinen "Militär-Spleen", beobachtet Ulrike Simon. Reichelt fördert ausgesuchte Nachwuchskräfte, indem er sie am "Bild"-Balken durch Schlagzeilengewitter schickt und hat in seinem Büro tatsächlich ein Feldbett stehen. Etwas müsse schiefgelaufen sein, "in früher Kindheit oder bei einem seiner Einsätze als Kriegsreporter", amüsiert sich Ulrike Simon.
horizont.netKommentieren ...