Zitat: SPD-Politiker Ulrich Kelber reißt Ulf Poschardt aus der Samstagsruhe.

"Die Springer-Publikationen 'Bild' und 'Welt' sind Sprachrohre für die AfD-Ideologie geworden."

Ulrich Kelber, Justiz-Staatssekretär und SPD-Politiker, wirft den Springer-Medien vor, der liberalen demokratischen Grundordnung "schweren Schaden" zuzufügen.
ulrich-kelber.de

"Wie im Eimer ist die SPD, wenn sie aus der 'Welt' ein Sprachrohr der AfD machen will? Ich finde das ekelhaft und eigentlich klassischer AfD-Stil."

Ulf Poschardt, liberaler FDP-Fan und "Welt"-Chefredakteur, mag das nicht auf sich sitzen lassen.
twitter.com2 Kommentare

"Focus": Böswillige können SPD-Mitgliederentscheid leicht platzen lassen.

SPD-Mitgliederentscheid ist leicht manipulierbar, schreibt nach der "Bild" nun auch der "Focus" nach einem Selbstversuch von Redakteur Alexander Wendt. Jeder könne Mitglied werden, eine Anschrift reiche aus. Böswillige Menschen könnten Fake-Existenzen mit gefälschten eidesstattlichen Erklärungen anmelden und abstimmen lassen. Anschließend könnten die Täter das Votum platzen lassen, eine juristische Anfechtung sei "ein Kinderspiel". Zuvor hatte "Bild" mit einem Hund Manipulationsmöglichkeiten bei der SPD-Mitgliederabstimmung über die Bildung einer großen Koalition aufgedeckt.
"Focus" 09/2018, S. 35 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Bild"-Chef Julian Reichelt will sich nicht bei Juso-Chef Kevin Kühnert entschuldigen.

Julian Reichelt sieht keinen Anlass, sich bei Juso-Chef Kevin Kühnert für die Berichterstattung über angebliche Troll-E-Mails zu entschuldigen. "Bild" habe von Beginn an geschrieben, dass Kühnerts Darstellung plausibel sei. Der Bild-Chef denkt darüber nach, komplett auf Material zu verzichten, "das von anonymen Informanten zugespielt wird". In der Redaktion habe er durch den Vorfall keine Autorität verloren.
"Spiegel 9/2018", S. 74 (Vorabmeldung), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Ulrike Simon wünscht sich weniger Alarm um "Bild" und Julian Reichelt.

"Wer sich im Daueralarmzustand über 'Bild' ereifert, macht sich zum Teil ihres Geschäftsmodells. Feinde zu haben, ist für 'Bild' die größte anzunehmende Anerkennung."

Ulrike Simon wünscht sich von "Bild"-Beobachtern mehr Umsicht, Nüchternheit und Differenzierung, also all das, was man von "Bild" nicht erwarten dürfe.
daily.spiegel.de (Paid)Kommentieren ...

Zitat: "Bild"-Chef Julian Reichelt bittet um Zusammenhalt.

"Wir teilen aus, also müssen wir auch einstecken. Für die Entscheidung, die gefälschten Mails als Schlagzeile zu machen, bin allein ich verantwortlich."

"Bild"-Chefredakteur Julian Reichelt schreibt nach der "Titanic"-Enthüllung um vermeintliche SPD-Troll-Kontakte eine Rund-E-Mail an sein Team. Darin fordert er die "Bild"-Redakteure auf, "zusammenzustehen".
wuv.deKommentieren ...

Sissi Benner wird Vize-Chefredakteurin der "Bild".


Neue Frau in der Chefetage: Julian Reichelt holt Sissi Benner, 40, in die Chefredaktion von "Bild". Sie wird Vize-Chefin und bleibt außerdem Unterhaltungschefin des Boulevardblatts. Den Job hatte sie Ende 2015 von Tanit Koch übernommen.

Benner schreibt seit 2010 für "Bild", erste als Vize-Ressortleiterin Unterhaltung, dann als Kolumnistin für die Letzte Seite. Von Juli 2014 bis Dezember 2015 war sie Ressortleiterin Auto bei "Bild", "Bild am Sonntag" und Bild.de. Vor "Bild" leitete Benner fünf Jahre das Ressort Auto, Lifestyle und Society beim Burda-Frauenmagazin "Freundin".
axelspringer.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Julian Reichelt schafft bei "Bild" den Shitstorm ab.



Anmerkung: Die neue Position von Sissi Benner hat, anders als unsere Meldung zunächst suggerierte, laut Springer nichts mit dem Abgang Tanit Kochs zu tun.Kommentieren ...

Zitat: Matthias Brügelmann erkennt Nachholbedarf der "Bild"-Gruppe bei Sportpolitik.

"Wichtig ist die Feststellung, dass Sportpolitik bei uns unterbelichtet war und dass wir das ändern."

Matthias Brügelmann, Sport-Chef der gesamten "Bild"-Gruppe, räumt im "Horizont"-Interview Nachholbedarf bei Recherchen zu Doping und Sportpolitik ein. Er will das Investigative stärken.
"Horizont" 08/2018, S. 21 (Paid), horizont.net (Zusammenfassung)

Weitere Zitate aus dem Interview:
"Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, wäre das ein deutscher Schwergewichtsboxer. Es fehlt einer wie Axel Schulz. Er war nie Weltmeister, aber die Menschen haben ihn ins Herz geschlossen."

Über die Auflage der "Fußball Bild":
"Wir haben uns vielleicht mehr erhofft. Aber wir lernen auch viel."Kommentieren ...

Meinung: "Bild" wird unter Julian Reichelt schärfer, glaubt Stefan Winterbauer.

bildlogoBild ist unter Julian Reichelt wieder "aggressiver und rechter" geworden als zuletzt unter Kai Diekmann und Tanit Koch, schreibt Stefan Winterbauer. Vor allem in Sachen Politik schlage "Bild" einen "zunehmend scharfen bis schrillen Ton" an. Das Springer-Blatt bediene sich vermehrt Methoden der Yellow-Press und betreibe mit irreführenden Schlagzeilen "Klick-Baiting im Gedruckten".
meedia.deKommentieren ...

"Titanic" hat "Bild" mit der SPD-Troll-Geschichte hereingelegt.

Titanic schreibt auf ihrer Website, sie habe die gefälschten Schmutzkampagnen-E-Mails von Juso-Chef Kevin Kühnert in Umlauf gebracht, über die "Bild" vergangene Woche auf dem Titel berichtet hat. Kühnert tauscht sich in diesen E-Mails vermeintlich mit einem russischen Troll aus. Das Satire-Magazin bietet die E-Mails öffentlich zum Download an.
meedia.de, deutschlandfunk.de, titanic-magazin.deKommentieren ...

"Bild" zeigt Manipulationsmöglichkeiten bei SPD-Mitgliederabstimmung.

bildlogoBild deckt mutmaßliche Manipulationsmöglichkeiten bei der SPD-Mitgliederabstimmung über die Bildung einer großen Koalition auf. Das Blatt schleust Hund Lima als Parteimitglied in die SPD ein. Der Hund aus Berlin bekommt per Post die Ankündigung, in den kommenden Tagen die Unterlagen für die Abstimmung zu erhalten. Nikolaus Blome, Vize-Chef der "Bild", fordert, das Mitgliedervotum zu stoppen. In der Regel treffen die Ortsverbände von Parteien potenzielle Mitglieder vor der Aufnahme in die Partei.
"Bild", S. 1-3 (Paid), bild.de, bild.de (Blome), twitter.com (Reaktion SPD-Politiker Heil)1 Kommentar

Basta: "Bild" kritisiert Fehler in der Handlung des "Tatorts".

Verdrehte Geschichte: Der "Tatort Meta" lässt den BND-Vorläufer Organisation Gehlen im Untergrund bis heute fortbestehen. Wahrheitsexperten von "Bild" vermissen bei der Geschichte Hand und Fuß: In Kliniken gibt es normalerweise keine gemischtgeschlechtlichen Zimmer und die "Tatort"-Macher verschieben die Kontrolle des Auslandsgeheimdienstes vom Kanzleramt zum Innenministerium.
bild.de, morgenpost.de1 Kommentar

Porträt: Julian Reichelt führt "Bild" vom Schützengraben aus.

Julian Reichelt pflegt auf seinem "Bild"-Feldherrenhügel weiter seinen "Militär-Spleen", beobachtet Ulrike Simon. Reichelt fördert ausgesuchte Nachwuchskräfte, indem er sie am "Bild"-Balken durch Schlagzeilengewitter schickt und hat in seinem Büro tatsächlich ein Feldbett stehen. Etwas müsse schiefgelaufen sein, "in früher Kindheit oder bei einem seiner Einsätze als Kriegsreporter", amüsiert sich Ulrike Simon.
horizont.netKommentieren ...

"Bild" druckt Auszüge aus Paul Ronzheimers Sebastian-Kurz-Biografie.

Bild rollt Reporter Paul Ronzheimer den roten Teppich aus: Ronzheimer darf seine Sebastian-Kurz-Biografie per Vorabdruck auf Seite 2 und auf bild.de vermarkten. Im Blatt verweist "Bild" darauf, dass Springer nicht am herausgebenden Herder-Verlag beteiligt sei. In Teil 1 der Serie erzählt Ronzheimer, aus welcher Familie Österreichs junger Kanzler stammt.
"Bild", S. 2, bild.deKommentieren ...

Zitat: Tanit Koch wollte keine Kompromisse mehr.

"Wenn zwei Menschen professionell nicht harmonieren, lässt sich das eine Zeitlang durch Kompromisse ausgleichen. 2017 war davon geprägt, bis meine Kompromissbereitschaft an ihre Grenzen gelangte."

Die scheidende "Bild"-Chefin Tanit Koch erklärt in ihrer Abschiedsmail, sie trete zurück, weil sich "Bild" durch Klarheit und nicht durch Kompromisse auszeichne.
kress.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Tanit Koch verlässt "Bild".


Jetzt reich(el)ts: Tanit Koch verlässt "Bild", ihren Job als Chefredakteurin übernimmt Julian Reichelt zusätzlich. Der Vorsitzende der Chefredaktionen ist damit nun Herr im Haus, sein Verhältnis zu Koch galt als schwierig. Springer-Boss Mathias Döpfner soll den Machtkampf persönlich zugunsten von Reichelt entschieden haben, schreibt Meedia.

Tanit Koch gilt als loyale Anhängerin von Ex-Herausgeber Kai Diekmann. Ihr Aufstieg zur Chefredakteurin war vielfach auch als Entscheidung gegen Reichelt verstanden worden. Mathias Döpfner schreibt in der Abschieds-Mitteilung: "Die Verantwortungskonstellation in der Chefredaktion war zwar gut gemeint, hat aber in der Praxis nicht funktioniert. 'Bild' braucht ganz klare Verhältnisse."
axelspringer.de, meedia.deKommentieren ...

Basta: Julian Reichelt tönt gegen die "Tagesschau".

Tagesschau App-Logo 150Viel Lärm um Lärm: "Bild"-Oberchef Julian Reichelt entdeckt Ungeheuerliches. Die "Tagesschau" zieht in einem Beitrag den Ton eines Mikros hoch, damit Zuschauer Buh-Rufe gegen US-Präsident Trump hören können. "Tagesschau"-Chef Kai Gniffke reagiert mit einem besonnenen Blogbeitrag, der Reichelt erklärt, wie Fernsehen gemacht wird.
twitter.com (Reichelt), tagesschau.de (Gniffke), welt.deKommentieren ...

Stellungnahme zu "Bild"-Artikel: ARD stuft die KEF-Zahlen als nicht vergleichbar ein.

ARD wehrt sich gegen den Vorwurf "unterschiedlicher Arbeitseffizienz" der einzelnen Sender. Die dargestellten Sendeminuten seien lediglich auf den Hörfunk bezogen und deshalb nicht vergleichbar. Außerdem würde die Unterschiedlichkeit der Programme nicht berücksichtigt, da bei einer Popwelle ein geringerer Arbeitsaufwand anfalle als bei aufwendig produzierter Regionalberichterstattung, Hörspielen oder Features.
ard.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Bild": Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen Dieter Wedel eingeleitet.

Dieter Wedel: Die Staatsanwaltschaft München ermittelt wegen des Anfangsverdachts einer nicht verjährten Sexualstraftat gegen den Regisseur, berichtet die "Bild". Die Ermittlungen in dem weniger als 20 Jahre zurückliegenden Fall seien nach der Berichterstattung im "Zeit Magazin" eingeleitet worden. Weitere Recherchen mit neuen Anschuldigungen des Magazins stehen offenbar kurz bevor.
bild.de, meedia.de, turi2.de (Rücktritt Wedel), turi2.de (Bericht "Zeit Magazin")Kommentieren ...

Springer wollte Julia Jäkel als "Bild"-Verlagschefin holen.

Springer wollte die heutige Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel zur "Bild"-Verlagschefin machen, doch Jäkel lehnte ab, sagt Springer-Vorstand Andreas Wiele. Der Werbeversuch erfolgte noch vor Jäkels Berufung zur G+J-Vorstandsvorsitzenden 2013. Wiele lobt Jäkel als "hartnäckig, angstfrei, empathisch".
turi2 vor Ort beim "Horizont" Award1 Kommentar

Bild.de beendet "Bild Daily" und startet stattdessen "Bild Live".

bildlogoBild.de zieht bei seiner Nachrichtensendung "Bild Daily" werktags um 18.45 Uhr leise den Stecker. Stattdessen gibt es bei wichtigen Ereignissen "Bild Live", monothematisch mit Moderator Moritz Wedel. Die erste Folge vom 2. Januar handelt von den Protesten in Iran. "Bild Daily" war 2015 gestartet.
turi2 - eigene Infos, youtube.com (25-Min-Video der 1. "Bild-Live"-Sendung), youtube.com (bisherige "Bild-Daily"-Sendungen)Kommentieren ...

Ernst Elitz wirft "Bild"-Redakteuren zu wenig Respekt vor Lesern vor.

Ernst Elitz bescheinigt "Bild", zu wenig Respekt vor Teilen der eigenen Leser zu haben. Das Boulevard-Blatt dürfe nicht friedliche Rocker mit Banden wie den "Hells Angels" gleichsetzen oder in der Wortwahl an den Zoo erinnern, indem es Justizvollzugsbeamte als "Wärter" bezeichne, sagt der "Bild"-Ombudsmann.
"Bild", S. 3 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Bild"-Historiker Ralf Georg Reuth geht in den Ruhestand.

Bild verabschiedet sich zu Neujahr von Ralf Georg Reuth, 65. Der Geschichtsexperte geht in den Ruhestand, schreibt aber schon an seinem nächsten Buch. Reuth veröffentlichte u.a. mit Kai Diekmann "Helmut Kohl - Ich wollte Deutschlands Einheit". Vor seiner Zeit bei "Bild" war Reuth Chefkorrespondent der "Welt am Sonntag", davor bei der "FAZ". (Foto: bild.de)
facebook.comKommentieren ...

Klick-Tipp: Kai Diekmann zeigt bei Facebook seinen Jahresrückblick in 40 Bildern.

Kai Diekmann stellt bei Facebook seinen persönlichen Jahresrückblick aus 40 Bildern zusammen. Dabei sind u.a. Diekmanns Interview-Termin mit Donald Trump, sein ausgeräumtes "Bild"-Büro, das Titelbild des "Manager Magazin" mit seinen Zukunftsfonds-Plänen und seine Reisen in die USA, nach Russland und Co.
facebook.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Bild"-Ombudsmann sieht Verstöße gegen das Zwei-Quellen-Prinzip.

"Bild"-Ombudsmann Ernst Elitz räumt im Interview mit dem "medium magazin" Fehler der Redaktion ein. So sei es vorgekommen, dass die Zeitung das Zwei-Quellen-Prinzip verletzt habe und Täter- und Opfer-Fotos vertauscht habe. Auch würden in Berichten über Suizide nicht immer Hilfsangebote für Betroffene genannt. Gleichzeitig nimmt er die Redaktion vor dem Vorwurf in Schutz, nicht richtig zum Syrien-Krieg zu recherchieren. Dass "Bild" gelegentlich Fotos von Terroranschlägen zeige, sei journalistisch zudem nötig, um "das Grauen nicht wegzuschieben".
presseportal.deKommentieren ...

Spannende Medien-Frauen im Interview bei turi2.tv.


It's a Lady's World: Im ausklingenden Jahr sind starke Medien-Frauen mächtiger geworden – und einige waren vor den Kameras von turi2.tv. Falls Sie es verpasst haben, kommen hier sechs Interviews in einer Playlist: Zum Beispiel mit der neuen Funke-Verlegerin Julia Becker. Sie findet klare, kritische Worte für die Käseblättchen aus ihrem Verlag. Unter ihrer Führung könnte so etwas wie echter Journalismus bei "den Yellows" gedeihen.

Auf den Münchner Medientagen sprach Björn Czieslik mit der neuen alleinigen Chefin von Süddeutsche.de, Julia Bönisch. Sie erklärt, warum hohe Reichweite für ihre Redaktion nicht der Weg zur Glückseligkeit ist. Die WeltN24-Chefin Stephanie Caspar spricht im Interview über ihre digitale Lebenseinstellung und warum Langfrist-Planung in diesen Zeiten sinnlos ist.

Ihre Springer-Kollegin Donata Hopfen, damals bei "Bild" und heute bei der Daten-Allianz Verimi, erzählt, warum "Bild" so massiv aufs Bewegtbild setzt. Fürs gesprochene Wort steht hingegen Antenne-Bayern-Programmchefin Ina Tenz, die auch vor dem turi2.tv-Mikro stand. Als Werbe-Frau erklärte außerdem FischerAppelt-Vorstand Franziska von Lewinski, wie Marken zu Medien werden.
turi2.tv (YouTube-Playlist mit sechs Medien-Frauen)

Welche starke Medien-Frau vermissen Sie? Schreiben Sie turi2.tv-Redaktionsleiter Jens Twiehaus eine Mail mit Themenvorschlägen.

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"Bild" und Spiegel Online streiten über Bericht über "Radikal-Imam".

bildlogoBild und Spiegel Online streiten über die Berichterstattung über einen Imam, der beim Breitscheidplatz-Gedenken auftrat. "Bild" hat den Imam Mohamed Matar einen "Radikal-Imam" genannt. SpOn hinterfragt die Geschichte kritisch und zitiert u.a. einen Pfarrer, der den Imam als "dialogoffen" und differenziert bezeichnet. "Bild"-Chef Julian Reichelt wirft SpOn "Bild"-Bashing vor, ein "Bild"-Mitarbeiter twittert einen Screenshot eines Posts, in dem der Imam offenbar einer getöteten palästinensischen Messer-Attentäterin Frieden im Jenseits und Barmherzigkeit wünscht.
spiegel.de, bild.de (Bericht über "Radikal-Imam", Paid), twitter.com (Reichelt), twitter.com ("Bild"-Mitarbeiter), twitter.com (SpOn-Autor)Kommentieren ...

"Süddeutsche": "Methode Barbie" zeigt Probleme der Öffentlichkeitsfahndung.

bildlogoBild: Die von "Bild" als "Krawall-Barbie" betitelte Jugendliche fällt als 17-Jährige unter das Jugendstrafrecht und müsste vor der Öffentlichkeit geschützt werden, kritisiert Thomas Hahn die "Bild"-Beteiligung an der Öffentlichkeitsfahndung nach mutmaßlichen G20-Randalierern. Das Boulevard-Blatt habe mit der "Methode Barbie" prompt zugegriffen. Hahn fragt, wie es sein könne, dass ein Teenager auf Verdacht so sehr den Blicken ausgesetzt wird, dass man an der Verhältnismäßigkeit der Justiz zweifeln müsse. Laut "Hamburger Abendblatt" ist die 17-jährige Hamburgerin inzwischen identifiziert worden.
sueddeutsche.de, abendblatt.de (17-Jährige), turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Bild" druckt trotz Kritik weiterhin Fotos mutmaßlicher G20-Randalierer.

bildlogoBild legt trotz Kritik und mindestens fünf Beschwerden beim Presserat bei der Teilnahme an der Öffentlichkeitsfahndung nach und druckt auf der ganzen Seite 7 erneut Fotos mutmaßlicher Plünderer, Randalierer und Gewalttäter von den G20-Randalen. "Bild" erwähnt einen Kommentar des - nicht namentlich genannten - "SZ"-Ressortleiters Heribert Prantl, der den Ermittlern vorwirft, mit dem "Internet-Pranger" "gesetzeswidrig" zu handeln. Als Antwort darauf lässt "Bild" den zuständigen Oberstaatsanwalt Michael Elsner das Verfahren der Öffentlichkeitsfahndung erklären. Der Presserat muss nach mindestens fünf Beschwerden noch entscheiden, ob er ein Beschwerdeverfahren einleitet.
"Bild", S. 7 (Paid), sueddeutsche.de (Prantl), br.de (Beschwerden Presserat), turi2.de (Titelseite mit "Krawall-Barbie")Kommentieren ...

"Bild" druckt wieder Fotos mutmaßlicher G20-Randalierer.


Groß-Bild-Fahndung: "Bild" beteiligt sich an der Öffentlichkeitsfahndung zu den G20-Randalen und druckt Fotos mutmaßlicher G20-Gewalttäter. "Polizei sucht diese Krawall-Barbie" schreibt "Bild" auf der Titelseite neben dem Foto einer jungen, blonden Frau. Auf Seite 5 druckt das Blatt weitere Fotos mutmaßlicher Randalierer, Supermarkt-Plünderer und Steinewerfer.

Im September hatte der Presserat einen Aufruf von "Bild", G20-Gewalttäter an die Polizei zu melden, missbilligt. Es gehöre nicht zur Aufgabe der Presse, ohne Ersuchen der Staatsanwaltschaft selbstständig nach Bürgern zu fahnden. Mit der von Richtern genehmigten Öffentlichkeitsfahndung hat sich die Lage nun geändert.
"Bild", S. 1, "Bild", S. 5 (Paid), turi2.de, turi2.de (Background)6 Kommentare

Mathias Döpfner verkauft Springer-Aktien im Wert von 26,2 Mio Euro.

Mathias Döpfner verkauft Springer-Aktien im Wert von 26,2 Mio Euro und besitzt künftig noch 2,8 % des Konzerns. Döpfner plant keine weiteren Verkäufe und will mit dem Erlös Schulden tilgen, die er für den Kauf der Aktien aufgenommen hat. Auch Rubrikengeschäfts-Vorstand Andreas Wiele trennt sich von Aktien im Wert von knapp 2,7 Mio Euro.
derstandard.atKommentieren ...