"Handelsblatt": Analysten befürchten mittelfristig Rauswurf von ProSiebenSat.1 aus dem Dax.

Springer/ProSiebenSat.1: Viele Investoren schichten ihre Portfolios offenbar von ProSiebenSat.1 zu Springer um, schreibt Hans-Peter Siebenhaar. Börsen-Analysten sehen demnach die Gefahr, ProSiebenSat.1 könne auf mittlere Sicht aus dem Dax fliegen. Im Gegensatz zum TV-Konzern aus Unterföhring liefere Springer-Chef Mathias Döpfner konstant positive Ergebnisse auf dem Weg in die Zukunft. Analysten bescheinigen Springer, mit dem digitalen Rubrikengeschäft sehr erfolgreich zu sein. Hingegen stehe das Kerngeschäft mit "Bild" und "Welt" unter Druck.
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Update: "Bild", "Tagesspiegel" und "SZ" aktualisieren Ausgaben und berichten über Jamaika-Aus.

Bild aktualisiert nach Mitternacht die Titelseite und die Seiten 2 und 3 der Montagsausgabe und berichtet damit noch über das Scheitern der Sondierungsverhandlungen für eine Jamaika-Koalition. Auch die Stadt-Ausgaben des Berliner "Tagesspiegels" und der "Süddeutschen Zeitung" informieren über das Platzen der Sondierungsgespräche, ebenso die "BZ". Für "Welt", "Handelsblatt" und "FAZ" kam der politische Knall zu spät.
"Bild", S. 1-3 (Paid), twitter.com (Tagesspiegel), "Süddeutsche Zeitung", S. 1 (Stadt-Ausgabe, Paid)Kommentieren ...

"Bild" lockt Nutzer mit Joshua-Kimmich-Doku hinter die Paywall.

Bild zeigt eine Exklusiv-Doku über den Aufstieg von FC-Bayern-Nachwuchsstar Joshua Kimmich, 22. Der Journalist Jan Mendelin hat Kimmich für die Doku fast zwei Jahre mit der Kamera begleitet. Die zehn jeweils zehn- bis zwölfminütigen Folgen sind ab Montag nur für zahlende Bild-Plus-Nutzer zu sehen. Für "Bild" ist Joshua Kimmich – Glaub an Dich! der Auftakt zum weiteren Ausbau des Video-Angebots für Bezahlkunden.
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Kooperation von NDR, WDR und "SZ" ärgert die Konkurrenz.

Recherche-Kooperation von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" stößt bei der Konkurrenz erneut auf Kritik. "Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer sieht eine "Vorzugsbehandlung" von Nachrichten, die aus der Kooperation entstehen. "Bild"-Chef Julian Reichelt ärgert sich im "Zapp"-Interview über die Gratis-Markenwerbung für die "Süddeutsche". "Tagesschau"-Chef Kai Gniffke widerspricht: "Bild" und "Spiegel" würden häufiger erwähnt.
ndr.de/zapp (mit 10-Min-Video)Kommentieren ...

Basta: Komiker Markus Krebs wird Witze-Chef bei "Bild".

Ernstgemeint: "Bild" besetzt den wohl wichtigsten Posten in der Redaktion neu. Ruhrpott-Komiker Markus Krebs hat Bild.de-Chef Julian Reichelt auf der Casting-Couch überzeugt und darf sich nun Witze-Chef nennen. In der nächsten Woche liefert der Komiker alle Witze für die Zeitung - zumindest diejenigen, die "Bild" als solche kennzeichnet.
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Meedia: Herbert Grönemeyer stellt Strafanzeige gegen "Bild"-Verantwortliche.


Gib mir mein Bild zurück: Herbert Grönemeyer geht strafrechtlich gegen "Bild" vor, berichtet Meedia. Grund sind demnach Aufnahmen von einer vermeintlichen Prügelei zwischen dem Sänger und zwei Fotografen im Jahr 2014. Einen Ausschnitt aus dem Video hatte "Bild" anlässlich eines Gerichtstermins zu dem Vorfall gezeigt. Dem Bericht zufolge ermittelt die Staatsanwaltschaft Berlin. Herbert Grönemeyer begründe seine Klage mit einem Verstoß gegen § 33 des Kunsturhebergesetzes, wonach sein Recht am eigenen Bild verletzt worden sei, so Meedia. Gegen wen genau sich die Klage und die Ermittlungen richten, sei nicht bekannt.

Im Sommer hat Herbert Grönemeyer vor dem Landgericht Köln bereits einen juristischen Erfolg errungen. Das Gericht hat Springer, Bauer und der "Bunten" die weitere Berichterstattung über den Vorfall untersagt. Die "Bunte" musste zudem eine Richtigstellung drucken. (Foto: dpa)
meedia.de, turi2.de (Background)
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Zahl des Tages: "Bild" startet Video-Serie über 8 Flüchtlinge.

bildlogoZahl des Tages: Genau 8 Flüchtlinge aus 5 Ländern hat "Bild" mit der Kamera begleitet. Die Video-Serie, die diesen Montag startet, ist Teil der Kampagne "Farben bekennen" der Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli. Die Interviewten sollen den 2016 von Julian Reichelt geforderten "Aufstand der anständigen Flüchtlinge" zeigen.
"Bild", S. 10 (Paid), twitter.com (Reichelts Forderung)Kommentieren ...

"Bild" erklärt sich selbst zum Verlierer des Tages.

bildlogoBild ernennt sich selbst zum Verlierer des Tages und entschuldigt sich auf der Titelseite für einen peinlichen Vorgang: Das Boulevard-Blatt hatte Christian Lindner vorgeworfen, Pogrom falsch geschrieben zu haben und ihm empfohlen, nachzusitzen. Nun räumt die Zeitung ein, selbst mehrfach Progrom statt Pogrom geschrieben zu haben. Das "Bild"-Fazit: Wer im Glashaus sitzt, ...
"Bild", S. 1 (Paid), archive.is, bildblog.de (Background)1 Kommentar

Bildblog rechnet die Aufreger-Asylbewerber-Zahl der "Bild" nach und korrigiert sie.

Bildblog rechnet die gestrige "Bild"-Titelgeschichte nach, derzufolge 30.000 abgelehnte Asylbewerber abgetaucht sind. Die Zahlen, die "Bild"-Autorin Larissa Krüger als Berechnungsgrundlage nutzt, taugen dafür nicht, bestätigt das Statistische Bundesamt dem Deutschlandfunk. U.a., weil 51 % der von Krüger in die Rechnung einbezogenen Personen keine abgelehnten Asylbewerber sind, sondern z.B. Urlauber ohne Visa. Moritz Tschermak kommt bei seiner Rechnung auf maximal 3057 Personen.
bildblog.de, deutschlandfunk.de (Statement Statistisches Bundesamt)Kommentieren ...

Bildblog: "Bild"-Autor Erik Trümper erfindet Zitate von CDU-Mann Michael Kretschmer.

Bildblog: "Bild"-Autor Autor Erik Trümper legt Michael Kretschmer, Generalsekretär des Sächsischen CDU-Landesverbandes, zwei Zitate über gepiercte Autofahrer und Sichtschneisen in Naturschutzgebieten in den Mund, die Kretschmer nicht gesagt hat. Bild.de und "Bild Leipzig" machen daraus mittelgroße Aufreger, die u.a. Focus Online, Vice und Netzpolitik.org ungeprüft abschreiben.
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Jakob Wais erklärt die Videostrategie von "Bild".


Video überall: "Bild" gibt mächtig Gas bei Bewegtbild. Im Formate-Labor entstehen Snapchat-Ideen ebenso wie Ideen für halbstündige Reportagen. Videostrategie-Chef Jakob Wais erklärt turi2.tv und der turi2 edition5 seinen Kurs: "Wir sind kein Fernsehsender, aber eine Marke, die Video ab dem ersten Moment mitdenkt." Weiterlesen …

"Bild" erstattet Anzeige gegen Münchner Polizei.

"Bild"-Anzeige: Die "Bild" wirft der Polizei München einen schweren Eingriff in die Pressefreiheit vor und erstattet Anzeige gegen die Behörde. Der Vorwurf: Die Polizei habe am Samstag einen Reporter aufgefordert, das Video einer Festnahme von seinem Handy zu löschen. Ein Zivilfahder habe dem Reporter das Handy abgenommen und das Video schließlich selbst gelöscht. Die Polizei sieht sich keiner Schuld bewusst und widerspricht laut "Bild" der Schilderung des Journalisten.

"Bild"-Chef Julian Reichelt schreibt zum Vorfall auf Twitter. "Was sich die Polizei München hier erlaubt hat, ist ein Angriff auf die Pressefreiheit, wie wir ihn bei Bild selten zuvor erleben mussten." Bayerns Innenminister Joachim Hermann zitiert die "Bild" mit der Forderung nach einer unabhängigen Prüfung.
meedia.de, "Bild" S. 2 (Paid)

Mitarbeit: Andreas Grieß

Korrektur: In einer früheren Version hieß es, die Polizei habe den Reporter gezwungen das Video zu löschen. Laut "Bild" hat jedoch ein Polizist das Video vom Handy des Reporters gelöscht.
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"Bild" und "Bild am Sonntag" verlieren an Auflage.

bildlogoBild verkauft im 3. Quartal 2017 laut IVW rund 188.000 Zeitungen weniger im Einzelverkauf und Abo als vor einem Jahr. Das ist ein Rückgang um 10,5 % auf rund 1,6 Mio Exemplare pro Ausgabe. "Bild am Sonntag" büßt sogar 11 % ein und verkauft mit 885.000 Zeitungen rund 109.000 weniger. Die IVW hat die Zahlen für "Bild" und "BamS" wegen fehlerhafter Daten erst heute veröffentlicht.
meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Bild" und "Spiegel" verkaufen Paid Content über Facebook Instant Articles.

Facebook lässt ausgewählte Verlage jetzt Abos über Instant Articles verkaufen. Nutzer können in Deutschland Paid-Zugänge für "Bild" und "Spiegel" lösen. Die Paywall erscheint noch im schnell ladenden Instant Article innerhalb der Facebook-App. Die Abwicklung läuft über die Verlage, die 100 % der Einnahmen erhalten. Zunächst läuft der Test nur auf Handys mit Android. Grund ist ein Konflikt mit Apple: Der iPhone-Hersteller will 30 % der Einnahmen für sich behalten.
de.newsroom.fb.com, recode.net (Apple)Kommentieren ...

Streit zwischen "Bild" und Focus Online wird im Februar verhandelt.

Bild: Das Landgericht Köln verhandelt den Streit zwischen "Bild" und Focus Online um systematischen Inhaltklau beim Bezahlangebot Bild Plus am 15. Februar. Anfang 2016 hatte "Bild"-Chef Julian Reichelt Klage eingereicht. Er wirft Focus Online vor, systematisch Berichte, die bei Bild Plus hinter der Bezahlschranke stehen, ausführlich nachzuerzählen. Dabei handelt es sich laut Reichelt nicht nur um News, sondern auch um aufwändig recherchierte Hintergrundstücke.
meedia.de, turi2.tv (4-Min-Interview mit Julian Reichelt)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Bild" verklagt Focus Online wegen Content-Diebstahls - Julian Reichelt erklärt die Klage.

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Julian Reichelt will Interview-Autorisierungen bei der "Bild" vermeiden.


Es gilt das gesprochene Wort: "Bild"-Chef Julian Reichelt will in seiner Zeitung keine von Beratern glatt-autorisierten Interviews mehr lesen, sagt er dem Deutschlandfunk. Gegenüber Live-Medien sehe er durch die Praxis der Autorisierung einen "ganz massiven Wettbewerbsnachteil". Reichelt sagt: "Nachrichten, Interviews, Analysen werden in allererster Linie und besonders, wenn sie interessant sind, live geführt und live konsumiert."

Um die in Deutschland im Printjournalismus übliche Autorisierung zu umgehen, will der "Bild"-Chef künftig noch stärker auf live gestreamte Interviews setzen und sich aus diesen für Texte bedienen. Die Autorisierung von Interviews ist immer wieder umstritten. Gegner kritisieren, durch sie werde Journalisten die Arbeit erschwert und wichtige Aussagen gingen verloren. Befürworter halten dagegen, die Autorisierung helfe bei der Verständlichkeit und beuge rechtlichen Auseinandersetzungen vor.
deutschlandfunk.deKommentieren ...

"Spiegel" weiter das meistzitierte Medium, "Zeit" legt zu.

Spiegel ist laut dem Zitate-Ranking von Media Tenor in den ersten neun Monaten 2017 erneut das meistzitierte Nachrichtenmedium. Auf Rang zwei folgt erneut die "Bild", mit nun jedoch größerem Abstand als zuletzt. Die "Zeit" legt als einziger Vertreter deutlich zu und kommt auf Platz 17. Insgesamt büßen die überregionalen Titel der Untersuchung zufolge an Wirkungsmacht ein.
kress.deKommentieren ...

"Bild" launcht Video-Format "Fahrt ins Wochenende" mit Politikern.

Bild startet das politische Video-Format "Fahrt ins Wochenende". Reporter begleiten Politiker dabei freitags auf ihrer Fahrt ins Wochenende und sprechen über aktuelle Themen. In der ersten Folge interviewt Karina Mößbauer FDP-Parteivize Wolfgang Kubicki über den Zeitplan für Koalitionsverhandlungen und seine Erfahrungen mit Grünen-Politikerinnen.
bild.de (22-Min-Video)Kommentieren ...

"Bild" druckt Gegendarstellung von Olympia-Sieger Christoph Harting.

Christoph Harting setzt eine Gegendarstellung in "Bild" durch: Der Olympia-Sieger im Diskuswurf wehrt sich auf der Titelseite und ausführlich im Blatt-Inneren gegen einen Text, in dem "Bild" über eine angebliche Trunkenheitsfahrt und aggressives Verhalten des Sportlers gegen Polizisten und andere Autofahrer berichtet. Die Redaktion merkt an, dass Harting recht hat und bittet um Entschuldigung.
"Bild", S. 1, 5 (Paid), meedia.deKommentieren ...

Springer bringt keine AfD- und Linke-Anzeigen, hilft der AfD aber dennoch.

bildlogoSpringer nimmt nicht von jedem Geld: AfD und Linke dürfen keine Wahl-Anzeigen in "Bild" oder "Welt" platzieren. Mats Schönauer meint, "Bild" habe aber auch redaktionell genug Stimmung im Sinne der AfD gemacht. Die Redaktion setze für Klicks bei Flüchtlings-Themen auf "irreführende Darstellungen, überskandalisierte Kleinigkeiten, Übertreibungen oder schlichtweg Lügen", die am Ende der AfD in den Bundestag helfen.
uebermedien.de (Anzeigen), uebermedien.de (Schönauer)Kommentieren ...

Meinung: "Bild" verdreht Aussage von Peter Altmaier.

bildlogoBild lockt Kanzleramtsminister Peter Altermaier in die Falle und schlachtet das Ergebnis aus, kritisiert Stefan Niggemeier. Im Politik-Talk "Lilly Live" hatte Altmaier die Aussage "Es ist besser, AfD zu wählen, als nicht zu wählen" mit "Nein" beantwortet. "Bild" macht daraus einen "Riesenwirbel" und erweckt den Eindruck Altmaier finde Nicht-Wählen besser, als die AfD zu wählen. Agenturen, andere Medien und Politiker springen auf den Empörungszug auf, dass Altmaier auch gesagt hat "Ich plädiere übrigens nicht fürs Nicht-Wählen", fällt dabei oft unter den Tisch.
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Bild des Tages: Tanit Koch präsentiert Kai Diekmann als Posterboy.


Ein Bild vom Boulevard-Babo: "Bild"-Chefredakteurin Tanit Koch hat ein Foto von Kai Diekmann für Kai Diekmann. Das lebensgroße Aufklapp-Poster ist Teil des Abschiedsgeschenks, das Springer am Abend dem langjährigen "Bild"-Chefredakteur und Herausgeber macht. Rund 250 Wegbegleiter ließen Diekmann zum Ausstand im Springer-Journalistenclub hochleben.

Unter den Gästen waren u.a. Diekmann-Nachfolger Julian Reichelt, der Diekmann für "eine besessene Leidenschaft für die großartige Marke 'Bild' dankt und für seine "bedingungslose Zuverlässigkeit" lobt. Springer-Chef Mathias Döpfner lobt Diekmann als "großartigen Menschenführer, der von seinen Mitarbeitern geliebt, bewundert und respektiert wird".
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Presserat rügt "Bild"-Fahndung nach G20-Gewalttätern.

Presserat missbilligt den Aufruf von "Bild", G20-Gewalttäter an die Polizei zu melden. Es gehöre "nicht zur Aufgabe der Presse", ohne Ersuchen der Staatsanwaltschaft selbständig nach Bürgern zu fahnden, urteilt der Presserat. Die "FAZ" erhält eine Rüge für einen Kommentar über die Ehe für alle. Weitere Rügen gibt es u.a. für das "Traunsteiner Tagblatt" und die Magdeburger "Volksstimme" wegen verschwiegener Doppelfunktion eines Autors. Focus Online und "Freizeit Heute" rügt der Presserat für Schleichwerbung.
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Springer-Digitalchefin Stephanie Caspar besetzt Führungspositionen.

Springer: Stephanie Caspar (Foto), 43, vor einer Woche neu gekrönte, markenübergreifende Digitalchefin, hat ihr Führungsteam zusammengestellt. Samir Fadlallah, 39, wird Chief Technology Officer des neuen Verlagsbereichs, zusätzlich zu seiner Funktion als Springers Chief Information Officer. Neue Visitenkarten bekommen Stefan Betzold, 42, bisher Managing Director für Bild Digital, und Dominik Stiefermann, 36, bisher Vice President Consumer Business bei WeltN24, die künftig u.a. Produktmanagement und Premium-Content der "Bild"- bzw. "Welt"-Gruppe verantworten. WeltN24-Finanzchef Christian Fuhrhop, 36, übernimmt ab Oktober die Finanzen des gesamten Digitalbereichs. Die Digital-Vermarktung bleibt bei Carsten Schwecke.
axelspringer.de, turi2.de (Führungsteam Print), turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Bild" startet Image-Kampagne "Bescheid wissen statt nachplappern".


Fake-News-Fabel: Springers "Bild" inszeniert sich in ihrer neuen Kampagne als Fake-News-Bekämpferin. Im Image-Spot des Boulevard-Blatts verbreiten Papageien in den sozialen Medien die Falschmeldung, dass der Kölner Dom zur Moschee werden soll. "Bild" kontert "Der Kölner Dom bleibt". Der Claim lautet: "Bescheid wissen statt nachplappern – das bringt nur 'Bild'." Donata Hopfen, scheidende "Bild"-Geschäftsführerin sagt: "Unsere Welt wird immer komplizierter, das Bedürfnis nach sicheren, relevanten Quellen steigt. 'Bild' bietet seinen Lesern Journalismus, der die Dinge verständlich erklärt."

Die Kampagne stamm von Jung von Matt/Havel in Berlin und umfasst neben dem Spot für Kino und Online Plakate und Anzeigen. Die Kampagne läuft bis zum Dezember und soll brutto einen "hohen einstelligen Mio-Betrag" kosten. (Foto: Screenshot, Image-Spot)
horizont.net (mit 40-Sek-Video), bild.de1 Kommentar

Springer trennt die Verlagsbereiche Print und Digital.


Die guten ins Töpfchen? Springer trennt seine gedruckten und digitalen Geschäfte voneinander. Die Digitalgeschäfte für alle Marken laufen bei Stephanie Caspar, 43, bisher Chefin von WeltN24, zusammen. Sie ist für Welt.de, Bild.de, N24 und die Online-Angebote der Springer-Zeitschriften zuständig. Die Print-Aktivitäten soll Christian Nienhaus, 57, Geschäftsführer von Media Impact und Sales Impact, markenübergreifend verantworten. Betroffen von dem Umbau ist lediglich der Verlagsbereich, die redaktionelle Zusammenarbeit aller Kanäle habe sich als Erfolgsmodell bewährt und werde weitergeführt, schreibt der Verlag.

In der Pressemitteilung schreibt Springer über "Chancen für das Printgeschäft", weil sich nun "ein fokussiertes Team ausschließlich mit den Zeitungen und Zeitschriften beschäftigt". Als eine Bad Bank fürs schrumpfende Print-Geschäft will der Konzern den Schritt ausdrücklich nicht verstanden wissen. Vielmehr gehe es darum, hausinterne Kräfte zu bündeln und sich nicht gegenseitig Konkurrenz zu machen. In einer Mitarbeiter-Mail, die Meedia dokumentiert, begründet Vorstand Jan Bayer den Umbau: "Wir müssen feststellen, dass wir die Rückgänge bei den Auflagen und Anzeigen nicht verhindern können. Aber wir können jede Menge tun, damit die Kurve des Rückgangs flacher wird!"

Für Kunden, die bisher crossmediale Kampagnen gebucht haben, soll sich durch den Umbau nichts ändern. Donata Hopfen, bisher crossmedial für die Geschicke von "Bild" als Verlagschefin verantwortlich, wird im Zuge des Umbaus CEO von Verimi, dem Daten-Bündnis von Springer, Allianz, Daimler und Telekom.
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"Bild"-Verlagschefin Donata Hopfen wechselt zur Daten-Allianz Verimi.

Donata Hopfen, bisher Verlagschefin von "Bild", wird CEO von Verimi, Springers Daten-Bündnis u.a. mit Allianz, Daimler und Telekom. In ihrer neuen Funktion verantwortet Donata Hopfen ab Oktober die Führung und Entwicklung der branchenübergreifenden Registrierungs-, Identitäts- und Datenplattform zahlreicher deutscher und europäischer Unternehmen. Der Dienst soll zum Jahreswechsel starten.
axelspringer.de, turi2.de (Background Verimi), turi2.de (5-Min-Video Hopfen)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Bild"-Verlagschefin Donata Hopfen will Vollgas bei Video geben – und in Print.
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