Meinung: "Bild" verdreht Aussage von Peter Altmaier.

bildlogoBild lockt Kanzleramtsminister Peter Altermaier in die Falle und schlachtet das Ergebnis aus, kritisiert Stefan Niggemeier. Im Politik-Talk "Lilly Live" hatte Altmaier die Aussage "Es ist besser, AfD zu wählen, als nicht zu wählen" mit "Nein" beantwortet. "Bild" macht daraus einen "Riesenwirbel" und erweckt den Eindruck Altmaier finde Nicht-Wählen besser, als die AfD zu wählen. Agenturen, andere Medien und Politiker springen auf den Empörungszug auf, dass Altmaier auch gesagt hat "Ich plädiere übrigens nicht fürs Nicht-Wählen", fällt dabei oft unter den Tisch.
uebermedien.deKommentieren ...

Bild des Tages: Tanit Koch präsentiert Kai Diekmann als Posterboy.


Ein Bild vom Boulevard-Babo: "Bild"-Chefredakteurin Tanit Koch hat ein Foto von Kai Diekmann für Kai Diekmann. Das lebensgroße Aufklapp-Poster ist Teil des Abschiedsgeschenks, das Springer am Abend dem langjährigen "Bild"-Chefredakteur und Herausgeber macht. Rund 250 Wegbegleiter ließen Diekmann zum Ausstand im Springer-Journalistenclub hochleben.

Unter den Gästen waren u.a. Diekmann-Nachfolger Julian Reichelt, der Diekmann für "eine besessene Leidenschaft für die großartige Marke 'Bild' dankt und für seine "bedingungslose Zuverlässigkeit" lobt. Springer-Chef Mathias Döpfner lobt Diekmann als "großartigen Menschenführer, der von seinen Mitarbeitern geliebt, bewundert und respektiert wird".
per MailKommentieren ...

Presserat rügt "Bild"-Fahndung nach G20-Gewalttätern.

Presserat missbilligt den Aufruf von "Bild", G20-Gewalttäter an die Polizei zu melden. Es gehöre "nicht zur Aufgabe der Presse", ohne Ersuchen der Staatsanwaltschaft selbständig nach Bürgern zu fahnden, urteilt der Presserat. Die "FAZ" erhält eine Rüge für einen Kommentar über die Ehe für alle. Weitere Rügen gibt es u.a. für das "Traunsteiner Tagblatt" und die Magdeburger "Volksstimme" wegen verschwiegener Doppelfunktion eines Autors. Focus Online und "Freizeit Heute" rügt der Presserat für Schleichwerbung.
meedia.de, presserat.deKommentieren ...

Springer-Digitalchefin Stephanie Caspar besetzt Führungspositionen.

Springer: Stephanie Caspar (Foto), 43, vor einer Woche neu gekrönte, markenübergreifende Digitalchefin, hat ihr Führungsteam zusammengestellt. Samir Fadlallah, 39, wird Chief Technology Officer des neuen Verlagsbereichs, zusätzlich zu seiner Funktion als Springers Chief Information Officer. Neue Visitenkarten bekommen Stefan Betzold, 42, bisher Managing Director für Bild Digital, und Dominik Stiefermann, 36, bisher Vice President Consumer Business bei WeltN24, die künftig u.a. Produktmanagement und Premium-Content der "Bild"- bzw. "Welt"-Gruppe verantworten. WeltN24-Finanzchef Christian Fuhrhop, 36, übernimmt ab Oktober die Finanzen des gesamten Digitalbereichs. Die Digital-Vermarktung bleibt bei Carsten Schwecke.
axelspringer.de, turi2.de (Führungsteam Print), turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Bild" startet Image-Kampagne "Bescheid wissen statt nachplappern".


Fake-News-Fabel: Springers "Bild" inszeniert sich in ihrer neuen Kampagne als Fake-News-Bekämpferin. Im Image-Spot des Boulevard-Blatts verbreiten Papageien in den sozialen Medien die Falschmeldung, dass der Kölner Dom zur Moschee werden soll. "Bild" kontert "Der Kölner Dom bleibt". Der Claim lautet: "Bescheid wissen statt nachplappern – das bringt nur 'Bild'." Donata Hopfen, scheidende "Bild"-Geschäftsführerin sagt: "Unsere Welt wird immer komplizierter, das Bedürfnis nach sicheren, relevanten Quellen steigt. 'Bild' bietet seinen Lesern Journalismus, der die Dinge verständlich erklärt."

Die Kampagne stamm von Jung von Matt/Havel in Berlin und umfasst neben dem Spot für Kino und Online Plakate und Anzeigen. Die Kampagne läuft bis zum Dezember und soll brutto einen "hohen einstelligen Mio-Betrag" kosten. (Foto: Screenshot, Image-Spot)
horizont.net (mit 40-Sek-Video), bild.de1 Kommentar

Springer trennt die Verlagsbereiche Print und Digital.


Die guten ins Töpfchen? Springer trennt seine gedruckten und digitalen Geschäfte voneinander. Die Digitalgeschäfte für alle Marken laufen bei Stephanie Caspar, 43, bisher Chefin von WeltN24, zusammen. Sie ist für Welt.de, Bild.de, N24 und die Online-Angebote der Springer-Zeitschriften zuständig. Die Print-Aktivitäten soll Christian Nienhaus, 57, Geschäftsführer von Media Impact und Sales Impact, markenübergreifend verantworten. Betroffen von dem Umbau ist lediglich der Verlagsbereich, die redaktionelle Zusammenarbeit aller Kanäle habe sich als Erfolgsmodell bewährt und werde weitergeführt, schreibt der Verlag.

In der Pressemitteilung schreibt Springer über "Chancen für das Printgeschäft", weil sich nun "ein fokussiertes Team ausschließlich mit den Zeitungen und Zeitschriften beschäftigt". Als eine Bad Bank fürs schrumpfende Print-Geschäft will der Konzern den Schritt ausdrücklich nicht verstanden wissen. Vielmehr gehe es darum, hausinterne Kräfte zu bündeln und sich nicht gegenseitig Konkurrenz zu machen. In einer Mitarbeiter-Mail, die Meedia dokumentiert, begründet Vorstand Jan Bayer den Umbau: "Wir müssen feststellen, dass wir die Rückgänge bei den Auflagen und Anzeigen nicht verhindern können. Aber wir können jede Menge tun, damit die Kurve des Rückgangs flacher wird!"

Für Kunden, die bisher crossmediale Kampagnen gebucht haben, soll sich durch den Umbau nichts ändern. Donata Hopfen, bisher crossmedial für die Geschicke von "Bild" als Verlagschefin verantwortlich, wird im Zuge des Umbaus CEO von Verimi, dem Daten-Bündnis von Springer, Allianz, Daimler und Telekom.
axelspringer.de, meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Bild"-Verlagschefin Donata Hopfen wechselt zur Daten-Allianz Verimi.

Donata Hopfen, bisher Verlagschefin von "Bild", wird CEO von Verimi, Springers Daten-Bündnis u.a. mit Allianz, Daimler und Telekom. In ihrer neuen Funktion verantwortet Donata Hopfen ab Oktober die Führung und Entwicklung der branchenübergreifenden Registrierungs-, Identitäts- und Datenplattform zahlreicher deutscher und europäischer Unternehmen. Der Dienst soll zum Jahreswechsel starten.
axelspringer.de, turi2.de (Background Verimi), turi2.de (5-Min-Video Hopfen)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Bild"-Verlagschefin Donata Hopfen will Vollgas bei Video geben – und in Print.
Kommentieren ...

"Bild" startet das Gesundheits- und Fitnessportal Fitbook.


Bild' dir dein Sixpack: "Bild" startet das Onlinemagazin Fitbook rund um die Themen Sport, Ernährung und Gesundheit. Optisch ähnelt die Plattform ihren Springer-Schwestern Stylebook und Travelbook. Auch bei der Besetzung setzt "Bild" auf altbewährte Kräfte: Wie bei den Schwesterportalen führt Manfred Hart das Team an, Stefan Liebig ist geschäftsführender Redakteur, Nuno Alves Editorial Director. Die DAK ist "Gesundheitspartner" und steuert u.a. einen Sportartentest und Rezepte bei. In Sachen Social Media wartet Fitbook mit Twitter, Facebook, Instagram, Snapchat, Pinterest und Flipboard auf. (Foto: Screenshot Fitbook.de)
fitbook.de, "Bild", S. 1 (Paid)Kommentieren ...

"Bild": ARD und ZDF planen weitreichende Sparmaßnahmen für die Fußball-WM 2018.

ARD und ZDF schicken 2018 nur kleine Teams zur Fußball-WM nach Russland und wollen insgesamt mehrere Mio Euro sparen, erfährt die "Bild". Oliver Welke und Oliver Kahn berichten von Baden-Baden aus, das gemeinsame Studio und die Sendezentrale bleiben in Deutschland. Statt Ü-Wagen bekommen die Kameramänner Rucksack-Geräte, die Übertragungen laufen über günstigere Internetverbindungen. Für die Zuschauer machen die Änderungen laut der Sender dank moderner Technik kaum einen Unterschied.
bild.de (Paid)Kommentieren ...

Springer rührt die Werbetrommel für "Fußball Bild".


Lahme Partie: Springer hilft seiner Zeitungshoffnung Fußball Bild mit umfangreichen Werbe-Maßnahmen auf die Sprünge, schreibt Gregory Lipinski. Die Zahl der verkauften Exemplare soll nach Informationen von Meedia im fünfstelligen Bereich liegen, von 40.000 bis 55.000 sei die Rede, gedruckt werden 300.000 Zeitungen. Nun legt Springer dem Mutterblatt "Bild" in ausgewählten Regionen Deutschlands auflagenstarke Leseproben von "Fußball Bild" bei. In der ersten Bundesliga-Woche habe "Bild" 7 Mio achtseitige Leseproben der Fußballzeitung gestreut. Zudem sind in Städten mit Bundesliga-Clubs Gutschein-Aktionen geplant.

Offiziell gibt sich Springer "sehr zufrieden", dass die Auflage von "Fußball Bild" auch während der Bundesliga-Pause stabil geblieben sei, nennt aber keine konkreten Zahlen. In der IVW wird das Blatt nicht einzeln, sondern nur zusammen mit "Bild" ausgewiesen. Auch an der Redaktionsspitze gibt es Neuigkeiten: Neuer Redaktionsleiter von "Fußball Bild" ist Walter M. Straten, da Vorgänger Matthias Brügelmann nun das redaktionelle Kompetenzcenter Sport der Bild-Gruppe leitet.
meedia.de, turi2.de (Background Brügelmann)Kommentieren ...

Gericht: Kündigung des Sportchefs der "Kieler Nachrichten" ist unwirksam.

Kieler Nachrichten müssen ihren gekündigten Sportchef Michael Kluth weiterbeschäftigen, schreibt Gregory Lipinski. Chefredakteur Christian Longardt hatte Kluth zum 30. September gekündigt, er will den Posten mit "Bild"-Sportredakteur Alexander Holzapfel besetzen. Kluth hat dagegen geklagt und vor dem Arbeitsgericht Kiel nun Recht bekommen. Die Kündigung ist unwirksam, der Verlag muss ihn auf gleichem oder vergleichbarem Posten weiterbeschäftigen.
meedia.deKommentieren ...

"Bild" kürt deutsche Kandidatin für internationale Casting-Band Now United.

Bild hat eine deutsche Kandidatin für die internationale Casting-Band Now United von Musikproduzent Simon Fuller gefunden. Die 18-jährige Abiturientin Sina aus Karlsruhe (Foto) vertritt Deutschland in der insgesamt elfköpfigen Band. "Bild" erzeugt hierzulande den nötigen Hype, um das Umfeld der Band als Werbefläche zu vermarkten.
axelspringer.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Bike Bild" radelt häufiger zum Kiosk.

Bike Bild schwingt sich künftig aufs Rad: Am 24. November erscheint eine zusätzliche, fünfte Ausgabe, ab 2018 kommt das Magazin alle zwei Monate an den Kiosk. Dazwischen ergänzt ein neuer Online-Auftritt das Angebot für Fahrradfreunde. Zudem kooperiert "Bike Bild" mit der Fahrrad-Community bikemap.net und bietet seinen Lesern vergünstigte Premium-Mitgliedschaften zur Routenplanung.
new-business.de, bike-bild.deKommentieren ...

"Bild" relauncht "Die richtigen Fragen": Kai Weise will mit Politiker-Talks "Nachrichten machen".


Den Morgen beherrschen: "Bild" überarbeitet sein Live-Format "Die richtigen Fragen" und sendet ab morgen aus einem neuen Studio. Redaktionschef Kai Weise will das politische Frühstücksfernsehen im Internet freundlicher, frischer, aber nicht kuscheliger gestalten. "Wir wollen morgens Nachrichten machen, Relevanz erzeugen", sagt Weise im Videointerview von turi2.tv. Die Politiker ziehen mit: Sogar die anfangs störrische CSU hat sich in München einen Platz für Skype-Schalten eingerichtet.

Die Moderatoren Anna von Bayern und Ali Aslan begrüßen in ihrer Frühsendung regelmäßig Minister oder Kanzleramtschef Peter Altmaier von zu Hause, aus dem Auto oder dem Wartezimmer beim Arzt. Das Format wolle authentische Momente schaffen und mit frischen Zitaten in die Meldungen der Nachrichtenagenturen. Weise, früher Redaktionschef von "Günther Jauch", scheut nicht den Vergleich mit den Früh-Interviews im Deutschlandfunk und sagt angriffslustig: "Wir wollen Diskussionen lostreten – an die letzte vom Deutschlandfunk kann ich mich nicht erinnern."
turi2.tv (3-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

"Sport Bild": Chefredakteur Alfred Draxler tritt ab – Matthias Brügelmann folgt.


Neue Mannschaftsaufstellung: Springer spürt den kalten Atem der Konkurrenz im Nacken und stellt seine Sport-Mannschaft bei "Bild" neu auf. Alfred Draxler, 64, tritt als Chefredakteur der "Sport Bild" nach 13 Jahren ab. Künftig wird er als Chefkolumnist und Berater der Chefredaktion tätig sein. Ihm folgt Matthias Brügelmann, 44, aktuell Chef der "Fußball Bild", der zugleich auf die neu geschaffene Position des Chefredakteurs Sport der gesamten "Bild"-Gruppe rückt. Henning Feindt, 35, Walter Straten, 58, und Carli Underberg, 36, werden seine Stellvertreter in dieser Position.

Mit der Neuaufstellung reagiert "Bild" auch auf den stärker werdenden Druck im Fußball-Geschäft mit neuen Playern wie Dazn und TV-Sendern, die immer mehr Geld für Rechte locker machen. "Bild" will aber auch die gedruckte Konkurrenz auf Abstand haben. "Wir haben durch Madsack und Funke eine neue Konkurrenz-Situation erhalten", zitiert ein Teilnehmer der Antritts-Redaktionskonferenz den neuen Chef Brügelmann. Sport-Urgestein Draxler feuert die Reaktion an: "Wenn wir unsere Kräfte noch stärker bündeln, werden wir noch erfolgreicher auf diesem Gebiet sein."

Alfred Draxler wirkt seit 2014 als Chefredakteur der "Sport Bild". Zuvor war er Vize bei der "Bild". Insgesamt ist er seit 1978 für die "Bild"-Gruppe tätig.
turi2 - eigene Infos, axelspringer.de

Mitarbeit: Markus TrantowKommentieren ...

Deutsche Medien meiden bei Snapchat harte Themen.

Deutsche Medien wirken in der Discover-Rubrik von Snapchat auf den ersten Blick nicht wie seriöse Nachrichtenquellen, schreibt Kathrin Müller-Lancé. Es gehe mehr um die Form als um den Inhalt, harte Themen würden als Aufmacher gemieden. Dennoch zeigten sich Spiegel Online und "Bild" zufrieden. Man lerne viel, sagt SpOn-Chefin Barbara Hans. "Bild" verweist auf 2,6 Mio Unique User im Juni.
taz.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Bild" interviewt Angela Merkel live im Kanzleramt.


Bewegt-"Bild"-Interview: Nikolaus Blome kriegt die Kanzlerin vor die Kamera und interviewt Angela Merkel am Montag live auf bild.de. Das "Bild"-Verhör "Die richtigen Fragen" läuft zum Auftakt der Wahlkampf-Woche ab 9.30 Uhr auf bild.de und Facebook. Blome will Merkel vor allem Leser-Fragen stellen, die "Bild" auf ihrer Deutschland-Tour sammelt. Die politische Live-Offensive geht am 1. September mit Martin Schulz weiter.

Wunsch von Chefredakteur Julian Reichelt war es ursprünglich, ein Internet-Elefantenduell mit allen Kandidaten zu veranstalten. Das klappte nicht – Merkel und Schulz treffen nur am 3. September im klassischen TV aufeinander. "Bild" will die Interviews dennoch zum Happening machen. Nach dem Interview, das live aus dem Kanzleramt kommt, empfängt Reporter Moritz Wedel diverse Gäste zum Gespräch. (Foto: Gero Breloer / AP / Picture Alliance)
axelspringer.deKommentieren ...

"Bild" geht im Wahlkampf auf Sommerreise durch Deutschland.

Bild will sich im Wahlkampf ein "Stimmungs-Bild" auf den Marktplätzen im Land machen und geht auf Deutschland-Tour. Auf zwei insgesamt 5.000 Kilometer langen Routen reisen Mitarbeiter aus Redaktion und Verlag durchs Land, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Die wichtigsten Bürger-Fragen will "Bild" an die Politik weitergeben. Die Tour lässt die Großstädte links und rechts des Weges liegen und besucht 65 mittelgroße Städte wie Eckernförde, Wittenberg und Kaufbeuren. Unterwegs ist "Bild" mit dem "Bild-Bus", einem umgerüsteten, silbernen Großraumwohnwagen (Foto).
axelspringer.de, bild.de (Orte und Termine)Kommentieren ...

Springer baut "Bundesliga bei Bild"-App zu Sport App um.

Springer verpasst seiner Sport-App kurz vor dem Bundesliga-Start einen neuen Anstrich: Aus "Bundesliga bei Bild" wird eine Sport-App, die Meldungen verschiedener Springer-Medien, wie "Bild", "Sportbild" und Transfermarkt zusammenfügt. Ein Datencenter soll die Nutzer überzeugen. Für monatlich 14,99 Euro gibt es neben Bild Plus-Inhalten auch die E-Paper der "Fußball Bild" und "Sport Bild". Video-Zusammenfassungen kommen vom neuen Rechte-Inhaber Dazn.
axelspringer.deKommentieren ...

Zitat: "Bild"-Ombudsmann Ernst Elitz kann nicht bei allen Leser-Anliegen etwas bewirken.

"Es gibt Menschen, die meinen, es wäre schon Fake News, wenn Merkel oder Schulz etwas sagen, das ihnen missfällt."

"Bild"-Ombudsmann Ernst Elitz kümmert sich seit Februar um Leser-Beschwerden, ist bei manchen Anliegen aber auch machtlos. In "Horizont" zieht er eine Halbjahres-Bilanz.
"Horizont" 31/2017, S. 21 (Paid)Kommentieren ...

Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen Kai Diekmann ein.


Die Staatsanwaltschaft Potsdam ermittelt nicht mehr gegen den früheren "Bild"-Herausgeber Kai Diekmann wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch, melden zuerst übereinstimmend Focus Online und der "stern". Die Ermittler haben demnach keinen hinreichenden Tatverdacht festgestellt. Die Vorwürfe kamen von einer Mitarbeiterin, die Diekmann beschuldigte, sie im Sommer 2016 nach einer Klausurtagung beim Baden sexuell belästigt zu haben. Der "stern" schreibt, dass die Staatsanwaltschaft viele Zeugen befragt habe, die den Tathergang aber nicht bestätigen konnten. Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft die Einstellung des Verfahrens bestätigt.

Springer hatte den Fall selbst durch externe Juristen prüfen lassen, die allerdings keine strafrechtliche Relevanz erkannten, und den Fall anschließend der Staatsanwaltschaft übergaben. Im Januar war das Verfahren durch einen Bericht des "Spiegel" an die Öffentlichkeit gekommen.
focus.de, stern.de, sta-potsdam.brandenburg.de (Presseerklärung der Staatsanwaltschaft, PDF), turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Bild" bekommt Gutachten über Nazi-Vergangenheit von Landwirtschafts-Beamten.

bildlogoBild-Chefreporter Hans-Wilhelm Saure erstreitet Einblick in ein Gutachten über die Nazi-Vergangenheit ehemaliger Mitarbeiter des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Nach einem sechsjährigen Rechtsstreit muss die Behörde das Gutachten von 2005 freigeben, entscheidet das Bundesverwaltungsgericht. Demnach gehörten 14 ehemalige Beamte der NSDAP an, zehn davon verschwiegen ihre Mitgliedschaft.
bild.de1 Kommentar

"Bild" druckt Botschaft von Außenminister Gabriel an türkischstämmige Mitbürger.

Bild druckt auf Seite zwei seiner Samstags-Ausgabe einen Gastbeitrag von Außenminister Sigmar Gabriel an die türkischen Mitbürger in Deutschland. Der Beitrag ist auf Deutsch und auf Türkisch zu lesen. Darin wirbt Gabriel für Verständnis für seine schärfere Politik gegenüber der Erdogan-Regierung und betont, diese richte sich nicht gegen die Menschen in der Türkei oder türkischstämmige Personen in Deutschland.
"Bild", S. 2 (Paid), bild.deKommentieren ...

IVW im Q2/2017: Auflagen sinken besonders stark bei "Bild"-Gruppe.

IVW: "Bild" und "BamS" verlieren im 2. Quartal 2017 je rund 9 % an Auflage im Vergleich zum Vorjahr und gehören damit zu den größten Verlierern der Statistik mit vielen roten Zahlen. Auch "FAZ" und "Welt am Sonntag" verlieren stark. Der "Freitag" verzeichnet hingegen ein starkes Plus von 20 %, analysiert Jens Schröder. Bei den Zeitschriften rauscht "Neon" mit 31 % Verlust in den Keller, insgesamt geht es für 83 der 100 stärksten Zeitschriften bergab.
meedia.de (Zeitungen), meedia.de (Zeitschriften)Kommentieren ...

Studie: Medien haben in der Flüchtlingskrise versagt.

Medienkritik: Sogenannte "Mainstream-Medien" haben während der Flüchtlingskrise versagt und Losungen der Politik unkritisch übernommen, sagt eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung unter der Leitung von Michael Haller. Wer Angela Merkels Regierungslinie kritisierte, sei von vielen Journalisten der Fremdenfeindlichkeit verdächtigt worden. Die Studie, über die die "Zeit" vorab berichtet, attestiere den klassischen Medien laut "Zeit" "gravierende Dysfunktionen". Die Autoren haben nach eigenen Angaben Tausende Artikel von "Süddeutscher Zeitung", "FAZ", "Welt", "Bild" und Regionalzeitungen aus dem Zeitraum von Anfang 2015 bis Frühjahr 2016 analysiert.
welt.de, zeit.de (Bericht), zeit.de (Vorabmeldung)

Update 4.8.
In einer früheren Version dieser Meldung hatte turi2 getitel, die Medien hätten "völlig versagt". Diese Aussage ist durch die OBS-Studie nicht gedeckt. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.
3 Kommentare

Bülend Ürük: Marion Horn gewinnt Machtkampf gegen Julian Reichelt um "BamS".

bildlogoBild: Bülend Ürük positioniert sich mal wieder als Embedded Journalist bei Springer und berichtet von einem Machtkampf zwischen Julian Reichelt und Marion Horn. Der neue starke Mann der "Bild"-Gruppe wollte demnach auch bei "Bild am Sonntag" durchregieren und Chefredakteurin Horn durch Tom Drechsler ersetzen. Durchsetzen konnte sich Reichelt allerdings nicht, Drechsler wird Auto-Chef der "Bild"-Gruppe. Während des Streits soll Marion Horn ihren Rücktritt angeboten haben, schreibt Ürük.
"Kress Pro", 6/2017, S. 58-60 (Paid)Kommentieren ...

"Bild" stellt ihr Wahlprogramm zur Bundestagswahl vor.

bildlogoBild hat ein eigenes Wahlprogramm erarbeitet: Unter dem Motto "Es kann doch nicht sein.." liefert "Bild" in 25 Punkten Argumentationshilfen für den Stammtisch. Unter den Forderungen finden sich ein Burka-Verbot, eine Fußfessel für Gefährder und Verfallsklauseln für EU-Richtlinien, die Vernetzung aller staatlichen Behörden, eine Männer-Quote für Grundschul-Lehrer sowie die Abschaffung von Sommer- und Winterzeit. Politik-Chef Nikolaus Blome entwarnt: "'Bild' steht am 24. September nicht zur Wahl". Das Programm solle nur "allen Beine machen", die sich um die "echten Themen in Deutschland" drücken wollen.
bild.de (Programm), bild.de (Blome)Kommentieren ...

"Bild"-Buch über Helmut Kohl erscheint im Piper-Verlag.

Bild recycelt ihre Kohl-Berichterstattung in einem Buch. Das 320-Seiten-Werk erscheint im Piper-Verlag und will nicht nur jubeln. So nannte der damalige "Bild"-Chefredakteur Hans-Hermann Tiedje den Kanzler einen "Lügner" und "schamlos", nachdem dieser die Steuern erhöht hatte, obwohl er dies vor der Wahl 1990 ausgeschlossen hatte. Auch die Spenden-Affäre wird im 20 Euro teuren Buch Helmut Kohl – Sein Leben in Bild beleuchtet. Bild.de-Chef Julian Reichelt hat das Vorwort, Kai Diekmann das Nachwort geschrieben.
axelspringer.de, turi2 - eigene Infos, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Hamburger Polizei distanziert sich vom Tätergesuch der "Bild", Presserat prüft es.

bildlogoHamburger Polizei distanziert sich auf Nachfrage der "Süddeutschen Zeitung" vom Tätergesuch, das "Bild" am Montag auf der Titelseite veröffentlicht hat. Der Springer Verlag sagt selbst, dass es keine Absprache für die Veröffentlichung der Fotos gegeben habe. Beim Presserat sind zwei Beschwerden eingetrudelt, er prüft den Fall. Julian Reichelt erklärt in einem Facebook-Video, "Bild" werde die Daten nicht vertraulich behandeln. In Deutschland ist ein öffentlicher Fahndungsaufruf nach unbekannten Verdächtigen nur bei "nicht unerheblichen Straftaten" zulässig. "Bild" schreibt in der Dienstagsausgabe über "Steinewerfer Kevin", der sich dank der Berichterstattung an die Polizei gewandt und entschuldigt habe.
sueddeutsche.de, "Bild", S. 3 (Paid) turi2.de (Background)Kommentieren ...