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bild.de

Eric Markuse, ehemals "Bild" Süddeutschland, wird Pressechef von Ilse Aigner.

Ilse Aigner, Vize-Ministerpräsidentin und Bauministerin von Bayern, holt Eric Markuse als neuen Kommunikationschef in ihr Ministerium. Eric Markuse war bis April Redaktionsleiter für die "Bild" in Süddeutschland. Im Ministerium übernimmt er einen zuletzt vakanten Posten, da Aigners altes Presseteam nach der Kabinettsumbildung im Wirtschaftsressort verblieben ist.
ovb-online.de

MABB duldet Live-Streams von "Bild" noch bis Ende August.

Springer bekommt von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg eine Schonfrist bis 31. August für die Live-Streams "Bild live", "Die richtigen Fragen" und den "Bild Sport-Talk mit Thorsten Kinhöfer". Die MABB hatte im Mai Rundfunklizenzen für die Streaming-Angebote gefordert. Das Verwaltungsgerichts Berlin prüft den Sachverhalt und hatte sich die Verlängerung der Frist von der MABB erbeten.
horizont.net, turi2.de (Background)

Bericht: Entwicklung des Zukunftsfonds ist bisher ein "Debakel".

Zukunftsfonds von Kai Diekmann und Ex-Starbanker Leonhard Fischer generiert bisher trotz Werbekampagne kaum Zuflüsse von Kleinanlegern, schreibt Finanzjournalist Heinz-Roger Dohms. In den vergangenen Wochen sind demnach nur wenige Zehntausend Euro in den Fonds geflossen. Pikant sei, dass ein anderer Fonds Anteile am Zukunftsfonds halte, dessen Verwaltungsmandat bei Greiff Capital Management liege - Greiff-Vorstand Volker Schilling ist aber zugleich Fondsmanager des Zukunftsfonds.
finanz-szene.de, turi2.de (Background)

Streaming-Streit um "Bild" könnte bis hoch vors Verfassungsgericht gehen.

Springer und die Medienanstalt Berlin-Brandenburg werden im Streit um Rundfunklizenzen fürs Live-Streaming durch die Instanzen gehen, schätzt Medienrechtler Karl-Nikolaus Peifer. Der Streit könnte vor dem Verfassungsgericht landen. Springer geht es ums Prinzip, eine Lizenz für Streams von "Bild" kostet maximal 10.000 Euro. Die Verfahren werden sich wohl über Monate ziehen. Der Fall liegt vor dem Verwaltungsgericht – das durch Klagen abgelehnter Asylbewerber überlastet ist.
nzz.ch, turi2.de (Background)

Meinung: "Bild" dient sich unter Julian Reichelt dem AfD-Lager an.

Bild titelt unter Sturmschütze Chefredakteur Julian Reichelt häufiger über Asyl-Missbrauch und Flüchtlinge, beobachtet Moritz Tschermak. Seit dem 21. April kreischt es 21 mal "Flüchtlings-Randale" oder "Asyl-Chaos" von Seite 1. Mit der Berichterstattung über den mutmaßlichen Mörder der 14-jährigen Susanna texte "Bild" im Stil eines AfD-Tweets oder Beatrix-von-Storch-Posts, kritisiert Tschermak.
bildblog.de

"Mehr als eine Sparmaßnahme" – Stephan Fritz über Springers Kompetenzcenter Auto.



Auto-Dachmarke: Stephan Fritz steuert als General Manager der Auto Bild Gruppe die Vermarktung von Springers Autozeitschriften. Seit zehn Monaten entstehen unter seiner Gesamtverantwortung nicht nur das Flaggschiff "Auto Bild" und deren Ableger, sondern auch die Autoinhalte für "Bild" und "Bild am Sonntag". Als Sparmaßnahme will er die Konzentration von Springers Auto-Kompetenzen in Hamburg allerdings nicht verstanden wissen und erklärt im turi2.tv-Interview die wirtschaftliche Seite des Kompetenzcenters.

Es ergebe "unheimlich viel Sinn", das Knowhow der "Auto Bild" mit ihren 700 Auto-Tests pro Jahr für alle Marken der Gruppe zu nutzen. Damit der Inhalt auch bei denen ankommt, die lieber Carsharing nutzen, als ein eigenes Auto zu besitzen, setzt Fritz auf einen regelmäßigen Dialog mit den Lesern. Auch Kampagnen und Kooperationen mit Kunden aus der Autoindustrie lassen sich besser umsetzen, wenn die Vermarktung für alle Ausspielwege aus einer Hand kommt, sagt Fritz.
turi2.tv (3-Min-Interview bei YouTube)

Springer verteilt "Bild"-Gratisausgabe über Heimat.

Bild zwangsbeglückt heute ganz Deutschland mit einer Gratis-Ausgabe zum Thema Heimat. Die 24-seitige Sonderausgabe mit mehr als 40 Mio Auflage erscheint parallel zur regulären Ausgabe. In der "Bild für alle" spricht Altbundespräsident Joachim Gauck über Heimat-Liebe, Pop-Star Nena lässt auf der Titelseite 99 Luftballons fliegen. Die Deutsche Post ist Vertriebspartner der Verteilaktion. Springer hatte vorab auf eine Ankündigung verzichtet.
axelspringer.de

"Noch schneller." – Tom Drechsler über den Umbau bei "Auto Bild".


Fuß auf dem Gas: Tom Drechsler kurvt mit turi2.tv im Testwagen durch den dichten Hamburger Stadtverkehr. Im Video-Interview erklärt Springers oberster Auto-Journalist, wie das neue Auto-Kompetenzcenter Auto Bild produziert und gleichzeitig "Bild" und "Bild am Sonntag" mit Auto-Inhalten versorgt. So trete "Bild" bei Presseterminen nicht mehr "in Rudeln" auf. Einige Geschichten, die für "Auto Bild" entstehen, laufen auch in "Bild" – etwa ein "Auto Bild"-Besuch in der Garage von Auto-Sammler Fürst Albert.

In den vergangenen zehn Monaten hat Drechsler bei Springers "Auto Bild" u.a. die Optik aufgefrischt – er zeigt Autos jetzt detailreicher als früher – und sich mit der Radfahrer-Lobby angelegt. Eine weitere große Veränderung steht unmittelbar bevor: Ab nächster Woche kommt "Auto Bild" donnerstags statt freitags an den Kiosk. Damit kommt "Auto Bild" alle zwei Wochen am gleichen Tag wie Konkurrent "auto motor und sport" in den Handel, "was mich auch nicht ärgert", sagt der Chefredakteur.

Was Drechsler keinesfalls ändern will, ist die Haltung von Springers Auto-Boulevardblatt: "'Auto Bild' schreibt so, wie ich mit meinem Kumpel über Autos rede – das dürfen wir nicht verlieren."
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)

Springer erhebt Einspruch gegen Streaming-Verbot.

Springer klagt gegen den Bescheid der Medienanstalt Berlin-Brandenburg, der die Live-Streams "Bild live", "Die richtigen Fragen" und den "Bild Sport-Talk mit Thorsten Kinhöfer" untersagt. Die Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten hat Springer im April aufgefordert, Lizenzen für die Angebote zu beantragen, weil sie laut ZAK zulassungspflichtiger Rundfunk sind. Springer hat Eilrechtsschutz beantragt, um vorerst weiter senden zu können. Das Verwaltungsgericht Berlin muss nun entscheiden.
horizont.net, turi2.de (Background)

fragebogen2: Béla Anda.


fragebogen2: Béla Anda, früher "Bild"-Vize und heute Kommunikationsberater, sorgte schon als Kind vorzugsweise mit Spielzeug-Pistolen für Knalleffekte. Im Videofragebogen von turi2.tv offenbart er Jugend-Sünden, verrät sein Lieblings-Müsli-Rezept und würdigt sein erstes, journalistisches Vorbild, den früheren "Spiegel"-Chefredakteur Claus Jacobi.
turi2.tv (3-Min-Video bei YouTube)

Welt startet einen Wirtschafts-, "Bild" einen Fußball-Podcast.

Welt und Bild reiten weiter auf der Podcast-Welle: Im wöchentlichen Wirtschaftspodcast Deffner & Zschäpitz diskutieren Börsenmoderator Dietmar Deffner und Wirtschaftsjournalist Holger Zschäpitz je zwei große Themen, in der ersten Folge Elon Musk und saisonale Börsen-Muster. Im Fußball-Podcast Phrasenmäher von "Bild" kommen monatlich Akteure der Bundesliga zu Wort, Kai Traemann moderiert.
welt.de, bild.de

AfD entzieht "Bild" auf Fraktions-PK das Fragerecht, alle Journalisten gehen.

AfD: Alle anwesenden Journalisten haben die Pressekonferenz der Fraktion aus Brandenburg verlassen, weil die AfD keine Fragen der "Bild" zulassen wollte. Michael Sauerbier, Chefreporter bei "Bild" Berlin-Brandenburg, hatte bei der letzten PK nach früheren Kontakten des Fraktionschefs Andreas Kalbitz zur rechtsextremen Heimattreuen Deutschen Jugend gefragt.
bild.de

Wir graturilieren: Miriam Krekel wird 41.

Miriam Krekel. Foto: Christian LohseWir graturilieren: "B.Z."-Chefin Miriam Krekel feiert heute ihren 41. Geburtstag. Das schönste am vergangenen Jahr ist für sie ihr nun einjähriger Sohn - und dass seine beiden Geschwister "ihn so großartig aufgenommen haben". Nach ihrer Elternzeit kann sie nun endlich richtig als Chefredakteurin des Berliner Boulevard-Blatts loslegen.

Dafür wünscht sich Krekel eine "erfüllte Redaktion, die mit Leidenschaft Visionen umsetzt". Heute feiert sie im kleinen Kreis mit Familie und Freunden im Garten. Es wird gegrillt - "da haben mein Mann und ich immer Großes vor", sagt Krekel. Wenn Menschen heute an sie denken, freue sie das. Gratulationen erreichen sie u.a. per E-Mail. (Foto: Christian Lohse)

Donata Hopfen verlässt Login-Allianz Verimi.


Hopfen und Malz verloren: Donata Hopfen (Foto, links) verlässt ihren Chefposten bei der Login-Allianz Verimi nicht einmal einen Monat nach dem Launch. Grund seien laut dem Unternehmen "unterschiedliche Auffassungen in der strategischen Führung". Die Aufgaben von Donata Hopfen übernimmt vorerst Jeannette von Ratibor von T-Systems, die ihren bisherigen Posten als stellvertretende Vorsitzende der Gesellschafterversammlung von Verimi ruhen lässt.

Erst im Oktober war Donata Hopfen von ihrem Posten als Verlagschefin von "Bild" zu dem Daten-Bündnis von u.a. Springer, Allianz, Deutscher Bank und Telekom gewechselt. Verimi ist mit seiner Entwicklung einer branchenübergreifenden Registrierungs-, Identitäts- und Datenplattform am 10. April zunächst für Kunden der Deutschen Bank und der Bundesdruckerei gestartet.
meedia.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Donata Hopfen, Anfang 2017 noch "Bild"-Verlagschefin, will Vollgas bei Video geben – und in Print.

Wir graturilieren: Sissi Benner wird 41.


Wir graturilieren: Sissi Benner, stellvertretende Chefredakteurin der "Bild", wird 41. Einer der schönsten Momente im zurückliegenden Lebensjahr liegt damit für sie auch bereits genau ein Jahr zurück, nämlich die Feier zum runden 40. Geburtstag mit Familie, Freunden und Kollegen. In diesem Jahr fällt die Party kleiner aus: Sissi Benner feiert "zu zweit am Strand".

Materielle Wünsche hat sie nicht, stattdessen wünscht Benner sich, "glücklich zu bleiben". Gratulationen gibt es am besten, "wenn ich zurück bin als Umarmung". Wer nicht so lange warten möchte darf es gerne per Telegramm oder digital, etwa per E-Mail, versuchen.

"Bild" befördert neue Redaktionsleiter in München, Stuttgart und Frankfurt.

Bild ernennt neue Redaktionsleiter: Meike Scholten (Foto), 45, in München, Alexandra zu Castell-Rüdenhausen, 56, in Stuttgart und Max Schneider, 46, in Frankfurt. Scholten folgt auf Eric Markuse, 56, der "Bild" verlässt. Zu Castell-Rüdenhausen, 56, war bislang Chefreporterin, der Stuttgarter Standorte wurde bisher von München aus geführt. Schneider folgt auf Horst Cronauer, der in Rente geht.
axelspringer.de

Lese-Tipp: "Spiegel" porträtiert Julian Reichelt als Fleisch gewordene "Bild".

Lese-Tipp: Julian Reichelt ist die Mensch gewordene "Bild", porträtieren Isabell Hülsen und Alexander Kühn den "Bild"-Chef. Der Überzeugungstäter wollte bereits mit 17 "Bild"-Boss werden. Mit 20 kämpfte er ein halbes Jahr lang gegen Krebs, eine Che­mo­the­ra­pie ret­te­te ihn. Hülsen und Kühn schreiben, Reichelt sei ein "Besessener", unter dem "Bild" in den Kampfmodus gewechselt sei. Reichelt habe für Kai Diekmann zu der "Bild"-Mitarbeiterin recherchiert, die Diekmann vorgeworfen hatte, sie sexuell missbraucht zu haben.
"Spiegel" 17/2018, S. 82-88 (Paid), spiegel.de (Paid), turi2.de (Background)

Medienanstalten wollen "Bild"-Livestreams untersagen.

Bild bekommt Ärger mit den Medienanstalten. Die Live-Streams "Bild live", "Die richtigen Fragen" und der "Bild Sport-Talk mit Thorsten Kinhöfer" sind ihnen zufolge zulassungspflichtiger Rundfunk. Da aktuell keine Zulassung vorliege, soll die Medienanstalt Berlin-Brandenburg die Streams untersagen, falls "Bild" nicht innerhalb von zwei Wochen einen Zulassungsantrag stellt. Springer entgegnet, man halte die Angebote nicht für Rundfunk.
die-medienanstalten.de, dwdl.de

BGH lehnt Springers Beschwerde gegen Kachelmann-Schmerzensgeld ab.

Jörg Kachelmann: Der Bundesgerichtshof weist Springers Nichtzulassungs-Beschwerde gegen das Schmerzensgeld-Urteil des OLG Köln ab. Der Wettermoderator kann also mit einer Zahlung von Schmerzensgeld in Höhe von knapp 300.000 Euro rechnen - allein aus dem Verfahren zur Berichterstattung der "Bild". In Sachen Bild.de steht ein Urteil noch aus. Springer will eine Verfassungsbeschwerde prüfen.
emderzeitung.de

Meinung: Troll-Journalismus zieht in journalistische Institutionen ein.

Troll-Journalismus hat es von den "Klowänden des Internets" in seriöse Medien geschafft, beobachtet Alf Frommer in der Titelgeschichte der aktuellen "Zeit" von Jens Jessen. Jessen verzerre mit seinem "weinerlichen Abgesang auf den Mann" ein wichtiges gesellschaftliches Thema, "um nach Aufmerksamkeit zu heischen". Er stelle sich damit auf eine Stufe mit Ronja von Rönne und Julian Reichelt.
bildblog.de

"Bild" startet Aufkleber-Kampagne gegen Diesel-Fahrverbote.

bildlogoBild übt sich mal wieder im Kampagnen-Journalismus und ruft seine Leser auf, mit einem Aufkleber gegen Diesel-Fahrverbote zu demonstrieren. Wie die Zeitung am Dienstag auf ihrer Titelseite schreibt, verteilt sie ab Mittwoch an allen Verkaufsstellen kostenlose Aufkleber mit der Aufschrift "Freie Fahrt für meinen Diesel". Die Aufkleber erinnern vom Design her bewusst an die von einigen geforderte blaue Plakette.
"Bild", S. 1 (Paid), bild.de

Video-Tipp: Kai Diekmann interviewt sich selbst in Lars Haiders "Chefvisite".

Video-Tipp: Im Rahmen Video-Reihe "Chefvisite" von Lars Haider trifft der "Hamburger Abendblatt"-Chefredakteur auf Kai Diekmann. Im Interview spielt jeder den anderen. Lars Haider lässt Kai Diekmann dabei unter anderem zur Erkenntnis kommen, er habe einen großen Geltungswahn und der Springer-Umzug von Hamburg nach Berlin sei ein Fehler gewesen.
facebook.com (16-min-Video)

Dem DFB drohen weitere hohe Steuer-Nachzahlungen, schreibt "Bild".

Deutscher Fußball-Bund ist von neuen Steuernachzahlungen im hohen zweistelligen Mio-Bereich bedroht, schreibt Peter Rossberg. Demnach könnte der Verband zu einer Nachzahlung von mehr als 50 Mio Euro verdonnert werden, auch ein Verlust der Gemeinnützigkeit für mehrere Jahre sei möglich. Steuerprüfer kritisierten Vorgänge seit 2008. Im Oktober 2017 musste der DFB bereits für das WM-Jahr 2006 19,2 Mio Euro an Steuern nachzahlen und verlor für 2006 die Gemeinnützigkeit. Die neuen Steuerprobleme sollen laut "Bild" aber nicht mit dem Sommermärchen 2006 zusammenhängen.
"Bild", S. 11 (Paid), turi2.de (Background)

"Bild" wertet "Die richtigen Fragen" mit Nikolaus Blome als Moderator auf.

Bild wertet seinen wöchentlichen Talk "Die richtigen Fragen" auf und schickt Vize-Chef Nikolaus Blome als Moderator ins Studio. Anna von Bayern bleibt Co-Moderatorin, Ali Aslan tritt ab. Erster Gast am Montag nach dem Relaunch mit "frischem Studio-Design" ist Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Ein Kommentar zu Beginn um 8 Uhr soll das Thema des Tages künftig in den Mittelpunkt stellen. "Bild" hat sein Live-Format inzwischen mehrfach überarbeitet.
per Mail, turi2.tv (3-Min-Video)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Bild"-Mann Kai Weise relauncht "Die richtigen Fragen".

"Bild"-Chef Julian Reichelt würde britischen Boykott der Fußball-WM unterstützen.

bildlogoBild würde einen britischen Boykott-Aufruf der Fußball-WM in Russland unterstützen, sagt Chefredakteur Julian Reichelt der BBC. Sollte Premierministerin Theresa May im Zuge der Vergiftung eines Ex-Spions einen Boykott fordern und Nato-Alliierte um Unterstützung bitten, wäre auch "Bild" dabei.
twitter.com/BBCNewsnight (52-Sek-Video)


"Bild" zeigt künftig keine selbst produzierten "Oben-ohne"-Girls mehr.


Oben mit: "Bild" zeigt ab heute keine selbst produzierten "Oben-ohne"-Fotos von Frauen mehr. Das traditionelle "Bild"-Girl soll es weiter geben – allerdings etwa in Dessous oder im Bikini. "Unser Gefühl in den letzten Monaten war zunehmend, dass viele Frauen diese Bilder als kränkend oder herabwürdigend empfinden, sowohl bei uns in der Redaktion, aber auch unter unseren Leserinnen", begründet die Zeitung den Schritt. Die Unterhaltung von Männern dürfe nicht die Kränkung von Frauen in Kauf nehmen. Daher wolle Bild versuchen, "einen neuen, zeitgemäßeren Fotografie-Stil für Erotik zu etablieren".

Der Verzicht auf selbst produzierte Nacktfotos bedeute jedoch nicht, dass "Bild" in jedem Fall auf entsprechende Bilder verzichte. "Es gibt aber auch die Nackt-Fotos, über die das Land spricht", schreibt "Bild" und verweist auf die Fotos von Kati Witt im "Playboy". "Diese Bilder gehören auch weiter in 'Bild'", kündigt die Zeitung an. Der Blick von Frauen auf solche Fotos müsse in unserer Zeit aber genauso wichtig sein wie der von Männern.
"Bild", S. 9 (Paid), bild.de

Hör-Tipp: Kai Diekmann beschreibt seine ehrgeizigen Unternehmer-Pläne.

Hör-Tipp: Kai Diekmann spricht im OMR-Podcast 90 Minuten mit Philipp Westermeyer über alles – vom journalistischen Urknall bis zur Zukunft. Diekmann erzählt, wie seine Agentur Storymachine stark wächst: Die Mitarbeiter sind nach wenigen Monaten in größere Büros gezogen. Storymachine solle wie ein Ghostwriter für Kunden digital kommunizieren. Sein Finanz-Startup geht bald auf Kundensuche über "verschiedene große Medienpartner". Diekmann erinnert sich an seine Zeit bei Springer, erzählt vom Trump-Interview, das "Bild" 900 Mio Kontakte verschafft habe. Der Ex-Chefredakteur beschreibt, wie er im Silicon Valley lernte, aus dem engen Terminplan-Korsett auszubrechen, selber E-Mails zu schreiben und dann "Bild" vollbärtig von einer hierarchischen in eine digitale Organisation umzukrempeln.
soundcloud.com, spotify.com (90-Min-Audio)

Zitate aus dem Gespräch:

"Ich gehe keinem Konflikt freiwillig aus dem Weg."

"Die Digitalisierung hat den Journalismus besser gemacht."

"21 Mio daily active Facebook-User in Deutschland im Verhältnis zu 15 Mio verkauften Tageszeitungen: Social Media ist nicht irgendeine Bühne, sondern eine ganz zentrale."

"Wenn ich heute 25 wäre, würde ich mich mit Macht auf die digitale Welt stürzen und Gründer werden."

"Content interessiert mich heute noch: Ich bin wie ein Zirkuspferd, das die Trompete hört. (...) Aber meine Kreativität reduziert sich nicht auf Content."


Zitat: Kai Diekmann hat Verständnis für die Fehler von Julian Reichelt.

"Man muss bestimmte Fehler gemacht haben, um daraus zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen."

Ex-"Bild"-Chef Kai Diekmann nimmt Julian Reichelt vor Kritikern in Schutz. Diekmann sagt im Interview des OMR Podcasts, er habe ähnliche Fehler gemacht und sich mit einem Prozess gegen die "taz" "zum Gespött der Leute gemacht".
OMR Podcast per Mail, soundcloud.com (ab Mittwoch, 14 Uhr)

Weiteres Zitat über seine Nachfolger bei "Bild":
"Wenn jemand so lange wie ich, also 16 Jahre, an der Spitze einer Organisation gestanden hat, ist es vollkommen normal, dass sich danach dort bestimmte Dinge erst setzen, klären und neu ausrichten müssen. Diejenigen, die dort jetzt das Sagen haben, müssen die Chance haben, sich neu aufstellen zu können. Dass es dabei manchmal Ruckeleien gibt, ist vollkommen normal."

"Bild" startet News-Podcast "Bild Direkt".

Bild steigt ins tägliche Geschäft mit Audio-Nachrichten ein und startet den Podcast "Bild Direkt" mit aktuellen Reporter-Gesprächen, Hintergrundberichten und Kommentaren. Der Podcast ist von Montag bis Freitag ab 6 Uhr bei Bild.de und auf allen wichtigen Podcast-Plattformen abrufbar. Produziert wird die rund 15-minütige Sendung im "Bild"-Büro in Los Angeles vom langjährigen Radiomoderator Stefan Netzebandt.
axelspringer.de, bild.de (Podcast, ab Montag)