Stefan Niggemeier und Boris Rosenkranz verkaufen Übermedien-Abos über Steady.

Übermedien verabschiedet sich von Blendle und verwaltet seine Abos künftig über den Dienstleister Steady, gegründet u.a. von Krautreporter-Chef Sebastian Esser. Die Medienkritik-Seite von Stefan Niggemeier (Foto, links) und Boris Rosenkranz bietet neben dem 3,99-Euro-Monatsabo neu auch ein 7,99-Euro- und ein 24,99-Euro-Angebot. Wer mehr zahlt, soll Extras wie Video-Livechats bekommen. Schon bestehende Abos werden zunächst weiter via Blendle abgewickelt. Die Übermedien-Macher wechseln den Anbieter auch, weil sie Technologie und Service von Steady bevorzugen. Sie haben, eineinhalb Jahre nach dem Start, 2.550 Abonnenten.
turi2 – eigene Infos, steadyhq.com, uebermedien.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Stefan Niggemeier im Interview zum Start von Übermedien.de.
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"Financial Times"-Mutter Nikkei steigt bei Blendle ein.

Geldspritze aus Fernost: Der japanische Medienkonzern Nikkei, seit Mitte 2015 Besitzer der "Financial Times", steigt bei Blendle ein und investiert einen nicht genannten Betrag in den niederländischen Artikel-Kiosk. Auch der niederländische Investmentfonds INKEF Capital wird neuer Gesellschafter. Jon Slade, Chief Commercial Officer bei der "Financial Times", sieht das Investment als Bestätigung für den "Wert von Qualitätsjournalismus", der "auch ein gutes Geschäft" sein könne. Robert Jan Galema, Managing Director bei INKEF, sieht Blendle im Journalismus als das Gegenstück zu Spotify bei Musik und Netflix für Filme.

Auch Springer und der Verlag der "New York Times" sind bereits Gesellschafter bei Blendle. Mit Nikkei und der "Financial Times" stärkt ein weiterer internationaler Medienkonzern das Geschäftsmodell der Holländer. In den Niederlanden bietet Blendle seit Anfang 2017 eine Mini-Flatrate für täglich 20 algorithmisch ausgewählte Artikel. Zu einem Start außerhalb des Heimatmarktes sagt Blendle nichts. In Deutschland dagegen sind offenbar nicht alle Verlage glücklich über die völlige Entbündelung ihrer Zeitungen. So können Blendle-Nutzer Artikel der "Zeit" nur noch lesen, wenn sie auch ein "Zeit"-Abo haben. Einzeln zu kaufen sind nur noch wenige, ausgewählte "Zeit"-Artikel.
poynter.org, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Wie Blendle expandiert - Besuch im Blendle-Büro in Utrecht.

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Meinung: Verlage tun zu wenig für Erfolg mit Blendle.

stefan winterbauer märz 2015 15Blendle kommt in Deutschland nicht so richtig aus dem Knick – und eine Mitschuld tragen die Verlage, meint Stefan Winterbauer. Sie pushen lieber eigene Bezahllösungen oder stellen Paid-Inhalte gratis auf ihre Seiten, klagen aber dann über niedrige Blendle-Erlöse. Der digitale Einzelartikel-Kiosk mache jedoch auch keine Werbung und überreize so manchen Teaser.
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Blendle startet Abo-Modell in den Niederlanden.

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Gebündelte Entbündelung: Blendle verkauft in den Niederlanden künftig nicht nur einzelne Artikel, sondern auch eine Mini-Flatrate mit dem Titel Blendle Premium. Für monatlich 9,99 Euro können Abonnenten täglich 20 Artikel aus den rund 120 angebotenen Publikationen lesen. Frei wählen können sie ihre 20 Texte aber nicht - die Zusammenstellung übernimmt ein Algorithmus, unterstützt von den Blendle-Redakteuren. Sie sollen die Artikel-Auswahl an die Vorlieben jedes Abonnenten anpassen.

Mit dem neu verpackten Journalismus-Paket will Blendle insbesondere junge Menschen erreichen, die "nicht so loyal gegenüber einzelnen Medienmarken sind, aber über eine kuratierte Auswahl Zugang zu Inhalten hinter den Paywalls haben möchten", sagt Blendle-Gründer Alexander Klöpping in einer Pressemitteilung. Ob und wann Blendle Premium auch in Deutschland kommt, will das Journalismus-Startup nicht sagen.
per Mail, meedia.de

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Redaktionsleiter Michaël Jarjour verlässt Blendle.

michael-jarjour-150Blendle verliert Redaktionsleiter Michaël Jarjour. Der Schweizer hat das deutschsprachige Team aufgebaut und für den Einzelartikel-Kiosk kommuniziert. Eine Nachfrage zum Nachfolger lässt Blendle vorerst unbeantwortet. Jarjour geht offensichtlich im Guten und twittert, er habe nie mehr an Blendle geglaubt als heute.
twitter.com, turi2 – eigene InfosKommentieren ...

Blendle scheut Quittungen – und verspricht Abhilfe.

blendle app 150Blendle stellt seinen Kunden nicht automatisch Quittungen zur Verfügung, beschwert sich Thomas Knüwer. Nach zwei Jahren am Markt sei das nicht hinnehmbar – weder für Firmen noch für private Steuersparer. Blendle antwortet, es gebe bislang wenige Kunden, die Belege anfragen. Auf Nachfrage schicke der Kundenservice sie aber zu.
indiskretionehrensache.deKommentieren ...

Blendle meldet die Account-Million, plant individuelle Feeds.

BlendleEs läuft blendlend - sagt Blendle: Der Artikelkiosk überspringt nach eigenen Angaben die Marke von 1 Mio registrierten Nutzern. Die Firma, die in den Niederlanden, Deutschland und seit März auch in den USA aktiv ist, nennt keine genaue Zahl aktiver Nutzer, es handele sich jedoch um "Hunderttausende". Die größte Altersgruppe auf der Plattform sind nun die 30-Jährigen, berichtet Gründer Alexander Klöpping stolz - vor einem Jahr dominierten noch die 35-Jährigen.

In den kommenden Monaten will der Einzelartikel-Kiosk das neue Empfehlungsformat Premium Feed ausrollen. Dabei soll eine Kombination aus Vorauswahl durch Kuratoren und einem personalisierendem Algorithmus soll einen Newsfeed liefern, der für den jeweiligen Nutzer passt - ohne ihm nach Art einer Filterbubble wichtige Inhalte vorzuenthalten.
techcrunch.com, welt.de, medium.comKommentieren ...

Artikel-Kiosk Selectyco startet in Deutschland mit "Solinger Tageblatt".

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Alpen-Blendle im Bergischen Land: Das Startup Selectyco aus Salzburg startet sein Deutschland-Geschäft und verkauft Einzelartikel von Solinger Tageblatt und Remscheider General-Anzeiger. Die Zeitungen der Mediengruppe B. Boll sind die ersten Kunden außerhalb Österreichs. Einzelne Texte kosten 19 Cent. Nutzer bekommen nach ihrer Anmeldung bei Selectyco – wie bei Blendle – 2,50 Euro Startguthaben.

Selectyco arbeitet u.a. für "Falter" und "Salzburger Nachrichten". Der Wettbewerb der digitalen Content-Kioske verschärft sich damit: Blendle aus den Niederlanden ist in Deutschland der bekannteste Verkäufer von einzelnen Artikeln, im Angebot sind große Magazine, Zeitungen und einige regionale Titel. Pocketstory aus Hamburg verfolgt ein ähnliches Modell, hat aber weniger aktuelle Artikel. Mit Laterpay verkauft u.a. der "Spiegel" einzelne Texte auf Spiegel Online. Readly und Pressreader bieten ganze Magazine gebündelt zum Flatrate-Tarif. (Foto: Christian Beier/Solinger Tageblatt)
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Zitat: Nicolas Clasen gibt Verlagen Mitschuld an geringen Blendle-Erlösen.

Nicolas Clasen 150"Bei Blendle hätte man wirklich mehr machen können als die Artikel rüberschieben, zwei Euro dranschreiben und hinterher sagen: 'Siehste, hab ich doch gesagt, dass es nicht funktioniert.'"

Unternehmensberater Nicolas Clasen gibt Verlagen eine Mitschuld daran, dass die Erlöse aus Blendle-Verkäufen eher spärlich bleiben.
meedia.de

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interview2: Marcus Schwarze hält die Paywall hoch.


Die Mauer muss nicht weg: Die "Rhein-Zeitung" lässt Sparfüchse seit mehr als einem Jahr gegen die harte Bezahlschranke rennen. 25 % Verlust beim Traffic tut weh, einige Zahlen geben Digitalchef Marcus Schwarze aber Hoffnung: 600 Leser etwa lösen das digitale Jahresticket. "Es gibt ganz offensichtlich sehr loyale Kunden", sagt Schwarze im turi2.tv-Interview.

Käufer dieses Jahrespasses investieren monatlich 10,90 Euro in digitalen Journalismus. Kaum aus dem Knick kommt derzeit der Verkauf über Blendle. Der erfolgreichste "Rhein Zeitung"-Artikel verkaufte sich dort magere 127 mal. Für Schwarze unterm Strich dennoch kein Misserfolg: "Wir haben bei 0 angefangen und jetzt 3.100 Einzelartikel und Pässe die jeden Monat über den digitalen Tresen gehen."
turi2.tv (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Pocketstory gewinnt Nutzer im "fünfstelligen Bereich".

Pocketstory-Logo ohne Schriftzug-150Pocketstory meldet nach einem Jahr am Markt maue Nutzerzahlen "im kleinen fünfstelligen Bereich". Gründer Thorsten Höge hofft, durch sein neues Flatrate-Angebot mit Mobilcom-Debitel schneller zu wachsen. Innerhalb eines Monats haben 1.000 Abonnenten abgeschlossen. Pocketstory buhlt mit Blendle um Einzelartikel-Käufer, Blendle verrät keine Nutzerzahlen für Deutschland.
meedia.de, turi2.de (Flatrate)Kommentieren ...

- Textanzeige -
Blendle, Facebook Instant Articles & Co. versprechen Verlagen höhere Reichweiten und zusätzliche Umsätze. Alle Kanäle zu bespielen, ist jedoch aufwändig. Mit Contiago können Verlage nun mehrere Plattformen über eine zentrale Schnittstelle beliefern. So bleiben sie flexibel für neue Vermarktungsmodelle und behalten die Kontrolle über ihre Inhalte.
blog.contiago.de

Meinung: Blendle kann den Journalismus (noch) nicht retten.

Blendle 150Blendle fehlen aus Sicht des PR-Unternehmers Max Tatton-Brown drei Lesermarkt-Zutaten, um das Problem der Bezahlung für Inhalte nachhaltig zu lösen: Nachfrageorientierung, ein großer Bestand an registrierten Leser-Kreditkarten und schiere Reichweite. Gut für Blendle: Die Konkurrenz hat diese Punkte auch nicht gelöst. Das größte Potenzial hätten Amazon, Apple und Google. Auf Angebotsseite mache Blendle dagegen für Micropayment-Verhältnisse vieles richtig und habe "beeindruckend" viele und gute Publikationen auf die Plattform gelockt.
techcrunch.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Blendle bringt Verlagen bisher kaum Erlöse.

Blendle 150Blendle ist seit einem halben Jahr in Deutschland aktiv und bietet Verlagen, einen zusätzlichen Weg, ihre Inhalte zu Geld zu machen - viel zu verdienen ist aber offenbar nicht, analysiert Kathrin Hollmer. Selbst Top-Artiklel bringen es bisher nur auf ein auf paar Tausend Euro im Monat. Zeit Online mache "weniger als ein Prozent der Erlöse" über Blendle, für Condé Nast ist das Artikel-iTunes "kein zentraler Bestandteil der digitalen Erlösstruktur".
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Video: Blendle verkauft bald auch Zeitungsabos.


Blendle mag auch Bündel: Der Artikel-Kiosk Blendle expandiert und verkauft künftig auch komplette Monatsabos von Zeitungen und Magazinen. Gründer Marten Blankesteijn wirbt mit seinem superlekker-einfachen Bezahl-Mechanismus made in Holland - und hofft auf mehr Mut in Medienhäusern zu neuen Geschäftsmodellen. Deutsche Verlage seien nie ganz vorne mit dabei, bedauert Blankesteijn im turi2.tv-Video vom Bürobesuch in Utrecht.

Der Journalist will die hauseigene Paywall-Technologie umfangreicher ausnutzen. Blendle verspricht Verlagen das einfachste Bezahlsystem auf dem Markt. Bei deutschen Zeitungen und Zeitschriften dauere es mehr als vier Minuten, ein digitales Abo abzuschließen. Blendle-Nutzer seien innerhalb von 23 Sekunden fertig. Laut Blankesteijn verbrennen Verlage unnötig Geld in halbherzigen technischen Lösungen, statt Kräfte zu bündeln und eine gemeinsame Lösung zu finden.

Übermedien.de liefert ein erstes Beispiel, wie Nutzer über Blendle ein Monatsabo abschließen können. Mitarbeiter des Startups verhandeln derzeit mit etablierten Verlagen, um künftig deren Digitalabos zu vermarkten. Eine Flatrate für sämtliche Artikel auf Blendle wird es nicht geben, denn kein Verlag mag aktuellste Artikel zum Dauertiefpreis anbieten.
turi2.tv (6-Min-Video), turi2.de (Blankesteijn-Interview von 2015)Kommentieren ...

Blendle startet in den USA.

Blendle-USA-600Von Utrecht nach Übersee: Der Artikel-Kiosk Blendle geht in den USA online. Ab heute können US-Nutzer einzelne Texte der größten nationalen Publisher kaufen. Zu den Partnern der niederländischen Plattform zählen u.a. die "New York Times", die Anteile an Blendle hält, sowie "Wall Street Journal", "Financial Times", "Newsweek", "Economist" und "Bloomberg Businessweek". Deutsche Blendle-Nutzer können bereits einige englischsprachige Inhalte lesen.

Blendle startet seine US-Plattform im Testmodus mit maximal 10.000 Nutzern. Von der kleineren Gruppe erhofft sich das Startup offenbar Feedback, um sein Angebot an den riesigen US-Markt anzupassen. Die Verkaufsplattform für Einzelartikel stammt aus Utrecht nahe Amsterdam, Springer hält Anteile. Vor einem Jahr expandierte Blendle nach Deutschland. Rund 650.000 niederländische und deutsche Nutzer haben sich laut Blendle bislang registriert. Für das Startup arbeiten rund 70 Menschen, darunter 15 Journalisten, die Inhalte kuratieren.
per Mail, medium.com

Aus dem Archiv – turi2.tv-Interview zum Deutschland-Start:

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Blendle-Konkurrent Pocketstory führt Flatrate ein.

Pocketstory-Mobilcom Debitel-600
Einmal Artikel mit alles: Die Einzelartikel-Verkäufer von Pocketstory führen ein Abo-Modell ein. Kunden von Mobilcom-Debitel können für monatlich 8,99 Euro alle Artikel der Pocketstory-Partner lesen, also u.a. "Spiegel", "Zeit" und "Welt". Der Blendle-Widersacher Pocketstory tritt damit in direkte Konkurrenz zu Flatrate-Angeboten wie Readly und Pressreader.

Das Abo für alles ist monatlich kündbar. Eine abgespeckte Variante gibt es bereits für 4,49 Euro mit einer Auswahl an Print-Titeln. Auch dieses Angebot bleibt Kunden des Freenet-Unternehmens Mobilcom-Debitel vorbehalten. Pocketstory-Gründer Thorsten Höge erhofft sich durch die Kooperation einen Reichweiten-Zuwachs im Konkurrenzkampf mit Blendle. Flatrate-Modelle gewinnen aus seiner Sicht an Relevanz für digitale Medienangebote.
per Mail, pocketstory.com, mobilcom-debitel.deKommentieren ...

Blendle will Pay-Technik verkaufen.

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Will it blend? Blendle wächst über den eigenen Artikel-Kiosk hinaus und stellt sein Kassenhäuschen künftig auch auf anderen Websites auf. Verlage sollen einen Blendle-Button auf ihrer Website einbinden und so Nutzern unkompliziert Paid Content anbieten können, schreibt Kai-Hinrich Renner im "Handelsblatt". Das Einloggen und stöbern auf Blendle.com entfällt. Zwölf Online-Ausgaben sind bereits als Kunden des Bezahlsystems dabei, darunter "Cicero", "Kicker", "Bilanz", "Berliner Morgenpost" und "Hannoversche Allgemeine Zeitung".

Die plattformübergreifende, stark vereinfachte Technik erlaube einen Bezahlvorgang innerhalb von 23 Sekunden, schwärmt Marten Blankesteijn. Nutzer würden sechs Mal schneller zu zahlenden Kunden als bei komplizierteren Systemen, trommelt der Blendle-CEO weiter. Der niederländische Artikel-Kiosk will über Umsatzbeteiligungen von dem Verkauf seiner Software profitieren.
"Handelsblatt", S. 16 (Paid)Kommentieren ...

Blendle veröffentlicht Android-App.

blendle app 150Print für die Hosentasche: Blendle bringt die Zeitungen und Zeitschriften aus seinem Artikel-Kiosk jetzt auch aufs Smartphone. Die neu gestartete Android-App bietet alle Funktionen der Desktop-Version auch auf dem kleinen Screen. Mit kostenlosem Zugang zu den nächsten beiden Ausgaben von "stern" und "Geo" will das niederländische Startup den App-Absatz ankurbeln. Für iOS bietet Blendle schon seit Längerem eine Trending-App, die Zugang zu den beliebtesten Artikeln des Dienstes bietet.
medium.comKommentieren ...

Verleger wollen ins Digital-Geschäft investieren.

BDZV-150 RahmenZeitungsverleger wollen ihr Digital-Geschäft ausbauen: 70 % planen laut einer Studie des BDZV und der Unternehmensberatung Schickler ein Angebot für junge Leser. 59 % der Verleger geben an, ihre Inhalte über Dienste wie Blendle oder Facebook Instant Articles verbreiten zu wollen. E-Commerce soll Einnahmen abseits des Verlagsgeschäfts bringen.
meedia.de, bdzv.de (Ergebnisse im Detail)Kommentieren ...

Blendle veröffentlicht Umtausch-Charts.

Blendle 150Blendle-Nutzer nutzen bei einem von zehn Artikeln die Geld-Zurück-Garantie. Nach den meistgekauften Texten veröffentlicht der Artikel-Kiosk nun eine Liste jener Artikel, die kaum zurück gegeben wurden. Spitzenreiter ist ein "Tagesspiegel"-Text, den weniger als 2 % der Käufer umtauschten. Absolute Verkaufszahlen rückt Blendle aber weiterhin nicht raus.
medium.comKommentieren ...

Kuratoren liegen im Trend.

LikeNewstreams: Zum Newsstream der "Like und Share"-Algorithmen etabliert sich eine Gegenbewegung, beobachtet Kathrin Hollmer in der "Süddeutschen". Programme wie Blendle, Piqd und Niuws, die auf handverlesene Empfehlungen von Experten setzen, sind in Mode. Journalisten nutzen das Kuratieren zudem dafür, ihr eigenes Profil in der Branche zu schärfen.
"Süddeutsche Zeitung", S. 23 (Paid)Kommentieren ...

Blendle kündigt US-Start an.

Blendle-Gründe-Marten Blankensteijn-Alexander Klöpping-600
Die Blendle-Gründer Marten Blankensteijn (l.) und Alexander Klöpping wollen auch in den USA Presse-Inhalte scheibchenweise verkaufen. (Foto: Blendle via Medium.com)

Fliegende Holländer: Blendle setzt über nach Amerika, Anfang 2016 will der Artikel-Kiosk aus den Niederlanden auch in den USA starten - zunächst mit einer Beta-Phase. Nach Holland und Deutschland will Blendle beweisen, dass der Erfolg des Einzel-Verkaufs von Zeitungs- und Magazin-Artikeln nicht auf Europa beschränkt ist. In New York sagte Mitgründer Alexander Klöpping, Blendle habe in den USA bereits eine "große Zahl an aufregenden Partnern" an Bord - konkrete Namen nannte er nicht.

In Deutschland und den Niederlanden verkauft Blendle u.a. Artikel der "New York Times", des "Wall Street Journals" und der "Washington Post". Dass die Blätter auch auf dem heimischen Markt mitmachen, ist wahrscheinlich. In einem Medium-Post erklärt Klöpping den US-Lesern, bei Blendle gebe es einen Wettbewerb der besten Schreiber und keine "Suchmaschinen-Trickserei".
medium.com, niemanlab.org, nytimes.com, meedia.deKommentieren ...

Mit "Profil" startet der erste Austro-Content bei Blendle.

Blendle 150Blendle hat mit Profil nun das erste österreichische Medium im Programm. Der Artikel-Kiosk nimmt für die einzelnen Beiträge des Objektes der Verlagsgruppe News von Gruner + Jahr zwischen 29 und 69 Cent. Österreich sei ein "faszinierender Markt", zitiert Oliver Mark im "Standard" den Mitgründer Marten Blankesteijn: Printtitel seien dominant, es gebe aber noch kaum Bezahlangebote. Als lokale Konkurrenz sind bisher Selectyco mit Artikeln des "Falter" und das APA-Angebot Kiosk.at aktiv, das jedoch nur komplette E-Paper verkauft.
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Blendle lässt Meedia in seine Verkaufs-Charts blicken.

Blendle 150Blendle gewährt Einblick in seine Artikel-Verkäufe und lässt Zahlen-Zampano Jens Schröder künftig wöchentliche Charts erstellen. Deutscher Top-Artikel der vergangenen Tage war der "Zeit"-Artikel Naivität des Bösen. Wie viele Nutzer die 89 Cent zahlten, verrät Schröder nicht. Noch sind die absoluten Zahlen gering - der meistgekaufte Artikel des ersten Blendle-Monats ging 1.200 mal über die digitale Ladentheke.
meedia.deKommentieren ...

Blendle berichtet von schnellem Nutzer-Wachstum.

Blendle 150Blendle meldet einen Monat nach dem Deutschland-Start ein prozentual viermal schnelleres Nutzer-Wachstum als im Heimatland Holland, verschweigt aber die absoluten Zahlen. Der Artikel-Kiosk Blendle zählt weltweit eine halbe Mio Nutzer. Gründer Marten Blankesteijn schreibt, dass viele deutsche Leser ihr Blendle-Konto gleich mit 50 Euro aufladen.
medium.com, turi2.tv (Video-Interview Blankesteijn)

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Rhein-Zeitung.de verkauft bei Blendle in zwei Wochen 100 Artikel.

rheinzeitunglogoRhein-Zeitung.de konnte die Zahl der verkauften Artikel im September um 15,1 % steigern - auch dank Blendle. In den ersten zwei Wochen haben Blendle-Nutzer 170 Artikel gekauft, wovon 70 zurückgegeben wurden. Digitalchef Marcus Schwarze erwartet künftig einen Rückgang der hohen Rückgabequote, "wenn die Leser die Bedienung von Blendle länger erprobt haben".
blog.rhein-zeitung.deKommentieren ...