Basta: Helmut Markwort übt sich als Auktionator.

Öffentlich-rechtliche Finanzspritze: Helmut Markwort sammelt aktuell Gelder für seinen Wahlkampf für die Landtagswahlen in Bayern. Bei einem Abendessen übte er sich zu diesem Zwecke als Auktionator und versteigerte u.a. eine Rolle in einer BR-Fernsehserie. Markwort, der für seine Politik-Karriere die Moderation seines Sonntags-Stammtischs beim BR abgeben musste, sieht darin kein Problem.
sueddeutsche.de

Securitel entwickelt Kriminalmagazin für Bayerischen Rundfunk.

Bayerischer Rundfunk soll ein wöchentliches Kriminalmagazin bekommen. Securitel, Produktionsfirma des ZDF-Klassikers Aktenzeichen XY … ungelöst, entwickelt die Reihe. Die nach Aktenzeichen-XY-Gründer Eduard Zimmermann benannte Redaktion Eduard Zimmermann - Deutsche Kriminal-Fachredaktion ist eine Tochter von Securitel.
"New Business" 29/2018, S. 32 (Paid), turi2.de (Background)

Gericht: BR muss keine Beleidigungen auf Facebook dulden.

BR siegt vor dem Bayerischen Verwaltungsgericht im Rechtsstreit mit einem Nutzer, den der Sender sperrte. Das Gericht sagt zwar, dass alle Nutzer Anspruch auf die Kommentarfunktion hätten und ein Verweis auf die Netiquette keinen Ausschluss rechtfertige. Der Nutzer habe aber andere beleidigt und den Diskussionsverlauf nachhaltig gestört. Die Meinungsfreiheit gelte dabei nicht. Seiten-Betreiber müssten bei mehrfachen Beleidigungen nicht jeweils den Kontext prüfen und die strafrechtliche Relevanz bewerten.
skwschwarz.de

Condé Nast holt Wolfgang Kerler als Redaktionsleiter für Wired.de.

Condé Nast macht Wolfgang Kerler, 32, zum Redaktionsleiter von Wired.de. Wolfgang Kerler kommt vom BR, für den er aus dem ARD-Hauptstadtstudio in Berlin unter anderem zu Fake News und IT-Firmen berichtet hat. Er übernimmt für den bisherigen Chefredakteur Nikolaus Röttger, der nach der Einstellung des Print-Magazins die redaktionelle Verantwortung abgegeben hat.
per Mail, turi2.de (Background)

fragebogen2: Richard Gutjahr.


fragebogen2: Richard Gutjahr wollte als Kind am liebsten nach den Sternen greifen und Astronaut werden. Seine Mathematik-Abneigung machte diese Pläne zunichte, erklärt er im Video-Fragebogen von turi2.tv. Nun moderiert er im Fernsehen, schreibt als Blogger ins Internet und ist stolzer Besitzer des allerersten jemals verkauften iPads. Außerdem verrät er, dass er Blockflöten vor allem schräge Töne entlockt und eine Schwäche für Binge Watching hat.
turi2.tv (99-Sek-Video auf YouTube)

P7S1 kooperiert mit Burda, liebäugelt mit De-Flix.


Offen für De-Flix: Conrad Albert, noch bis Ende Mai Interimschef von ProSiebenSat.1, lässt im "Handelsblatt"-Interview medienpolitische Testballons steigen. Er "begrüßt die Idee" einer gemeinsamen On-Demand-Plattform der privaten und öffentlich-rechtlichen Sender. BR-Intendant Ulrich Wilhelm hatte sie wieder auf die Tagesordnung gehoben - Albert nennt ihn einen "echten Vordenker".

Gleichzeitig verkündet Marketing-Chefin Sabine Eckhardt in "W&V" eine Vermarktungs- und Content-Allianz mit Burda. Werbekunden sollen crossmediale Kampagnen bekommen, inhaltlich wollen die Partner bei TV-Sendungen, Websites und Events zusammenarbeiten. Erste Kunden sind das Schmuckhaus Pandora und Elektronikriese Samsung.

Albert erwartet eine offenere Haltung der Kartellbehörden als 2014, als die Plattform "Germanys Gold" in der Prüfung scheiterte. Albert wünscht sich außerdem, dass die Regulierungsrahmen für Plattformen wie YouTube und Fernsehkonzerne wie den seinen ähnlicher werden. Inhaltlich sollen lokale Inhalte und Live-Programme gegen die Konkurrenz aus der Konserve helfen.
"Handelsblatt", S. 22 (Paid, Albert), wuv.de (Burda)

"FAZ": IRT wusste früh über entgangene Mio aus Patenten Bescheid.

ard_zdf_150x150Institut für Rundfunktechnik von ARD und ZDF könnte spätestens 2007 erfahren haben, dass es bei den MPEG-Audio-Patenten Mio-Beträge verloren hat, schreibt Axel Weidemann. Das IRT habe den Fall dann im Dezember 2016 öffentlich gemacht, da durch einen Patentstreit in den USA "eine unangenehme Debatte" drohte. Man habe sich wohl "nicht öffentlich vorhalten lassen" wollen, Mio-Einnahmen verschenkt zu haben.
"FAZ", S. 13 (Paid)

Video-Tipp: Journalisten diskutieren auf Republica über investigative Recherchen.

Video-Tipp: RBB-Intendantin Patricia Schlesinger (Foto), Correctiv-Chef Oliver Schröm, Georg Mascolo, Olaf Sundermeyer und Datenjournalistin Uli Köppen diskutierten auf der Republica über investigativen Journalismus. Schlesinger sagt, dieser beginne im Lokalen, etwa bei Recherchen zu korrupten Bürgermeistern. Schröm sagt, Correctiv müsse unter großem Ressourcenaufwand Bildungsangebote machen, um gemeinnützig zu sein.
youtube.com (61-Min-Video)

Antenne Bayern und Bayerischer Rundfunk setzen auf Echo-Skill mit Gute-Nacht-Geschichten.

Radiosender Antenne Bayern und der Bayerische Rundfunk wollen beide jeweils mit einem Skill für Amazons Lauschsprecher Echo junge Zielgruppen erreichen. Antenne Bayern bietet unter dem Titel "Affenbeste Freunde" Gute-Nacht-Geschichten für Kinder, der BR bringt seine Format "Betthupferl" auf den Echo und bietet damit ebenfalls kurze Kindergeschichten zum Einschlafen.
new-business.de (Antenne Bayern), radiowoche.de (BR)

"SZ": Institut für Rundfunktechnik soll Entschädigung erhalten.


Patent entschädigt: Das Institut für Rundfunktechnik von ARD und ZDF hat sich im Prozess um entgangene Patentrechte auf einen Vergleich verständigt, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Der Patentanwalt, der für das Technikinstitut tätig war und 200 Mio Euro in die eigene Tasche gewirtschaftet haben soll, zahle laut dem Vergleich 60 Mio Euro.

Der Bayerische Rundfunk hatte im Mai 2017 Anzeige beim Landgericht München I erstattet, habe sich zu dem Vergleich jedoch nicht äußern wollen. BR-Intendant und ARD-Vorsitzender Ulrich Wilhelm sei mit dem Vergleich auf alle Anstalten zugegangen, um deren Einverständnis einzuholen, schreibt die "SZ" unter Berufung auf ARD-Kreise.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Tilmann Schöberl übernimmt den "Sonntags-Stammtisch" von Helmut Markwort.

Bayerischer Rundfunk findet Ersatz für Helmut Markwort, der seinen Sonntags-Stammtisch aufgeben muss, weil er bei der Landtagswahl für die FDP kandidiert. Vorübergehend übernimmt BR-Moderator Tilman Schöberl die Sendung, die seit 2007 in Wirtshausmanier die Themen der Woche abhandelt. Ganz weg ist Markwort aber nicht: Am 15. April tritt er bereits als Gast auf.
br.de

ARD bringt "Dingsda" zurück ins TV.

ARD legt seine Kultsendung "Dingsda" neu auf. Der Bayerische Rundfunk produziert zwölf neue Folgen der Show, in der Kinder Begriffe erklären, die Prominente erraten müssen. Mareile Höppner moderiert. Zu sehen sein werden die Folgen im Herbst im Vorabendprogramm des Ersten. Die ARD zeigte die Show von 1988 bis 1999. Von 2001 bis 2002 gab es bereits eine Neuauflage bei Kabel Eins.
spiegel.de

BJV Report: BR-Strukturreform sorgt für Frust bei den Mitarbeitern.

Bayerischer Rundfunk: Das trimediale Strukturprogramm "BR hoch 3" und die damit verbundenen Sparmaßnahmen sorgen für Frust in den Redaktionen, schreibt der "BJV Report". Redaktionsleiter würden zu Redakteuren abgestuft, Feste Freie übernehmen bei weniger Honorar Redakteursschichten und sogar CvD-Tätigkeiten. Freie bekämen weniger Aufträge, manche TV- und Radiosendungen spart der BR komplett ein. Informationsdirektor Thomas Hinrichs bedauert Ungerechtigkeiten bei der Bezahlung, für eine Gleichbehandlung jedoch "fehlen uns schlicht die Mittel". Die Zahl der Festen Freien will der BR zumindest 2018 nicht verringern.
"BJV Report" 1/2018, S. 9 - 17 (PDF)

Ulrich Wilhelm: Politik muss sich um Netzbetreiber und Plattformen kümmern.

Ministerpräsidenten müssen bei der Neuordnung des Telemediengesetzes auch auf Netzbetreiber und Plattformen achten, meint der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm. Vodafone, T-Online, Web.de und Google News entwickelten sich zu großen Nachrichtenanbietern, die von Kontrollen und Regulierungen kaum betroffen seien. Falls die ARD künftig weniger im Internet berichten dürfe, diene dies deshalb nicht automatisch den Verlagen.
focus.de

ARD-alpha hat ein neues Programmschema und zeigt neue Sendungen.

ARD-alpha150ARD-alpha bekommt neue Sendungen und ein neues Programmschema. Vor der "Tagesschau" soll die neue Sendung "alpha-Demokratie“ täglich Wissen vermitteln, das hilft, die Nachrichten besser zu verstehen. Außerdem will der Bildungssender immer montags in der Primetime Themenabende zeigen. "Alpha-Debüt" bietet Studenten von Film- und Medienhochschulen samstags einen Sendeplatz. Das Online-Angebot will der Sender ausbauen.
br.de

BR-Jugendradio Puls kommt doch nicht auf UKW.

BR verzichtet überraschend auf den geplanten Frequenztausch zwischen BR Klassik und dem Jugendprogramm Puls. Der junge, bisher nur digital empfangbare Sender sollte die UKW-Frequenzen von BR Klassik bekommen, Symphonien und Arien hätte es nur noch im Digitalradio gegeben. Die Privatsender sahen ihr Geschäft bedroht. Der BR versteht den Rückzug "als bewussten Schritt" auf die Privatradios und Verlage zu und will damit seinen Beitrag "zu einem guten Klima im dualen System" leisten.
br.de

Bayerischer Rundfunk und Gewerkschaften einigen sich bei Tarifverhandlungen.

Bayerischer Rundfunk und die vertretenden Gewerkschaften BJV, verdi und DOV kommen in der fünften Verhandlungsrunde um einen neuen Tarifvertrag überein. Demnach werden die Honorare von freien Mitarbeitern rückwirkend zum 1. September um 2,2 % erhöht. Für die festen Mitarbeiter gibt es im Vergleich zum 1.9. insgesamt 2,61 % mehr. Im Juli 2018 steigen für Feste und Freie die Sätze um weitere 2,35 %. Die Renten steigen rückwirkend zum September um 1,25 % und ab Juli 2018 um weitere rund 1,52 %. Der neue Tarifvertrag läuft bis März 2019.
bjv.de

ARD Audiothek startet und umschifft elegant die Löschfrist.

ARD startet morgen offiziell ihre Audiothek mit einem medienpolitisch spannenden Feature: Nutzer können die Löschfrist für Inhalte mit einem Download umgehen. Beiträge herunterzuladen sei eine Privatkopie, der Download stehe außerhalb der Verweildauer-Vorschriften für Mediatheken, argumentieren ARD.de-Redaktionsleiter Thomas Laufersweiler und Radio-Bremen-Programmdirektor Jan Weyrauch bei einem Pressegespräch in Berlin. Öffentlich-rechtliche Inhalte müssen nach bestimmten Fristen gelöscht werden, das schreibt der Rundfunkstaatsvertrag vor. Die neue Audiothek bündelt Radioinhalte aller neun ARD-Rundfunkanstalten und des Deutschlandradios.

Zum Start sind 560 Sendungen über die App abrufbar, täglich gehen mehrere hundert neue Folgen und Beiträge online. Viele Formate fehlen noch, weil jede Sendung Vorschaubilder und bestimmte Metadaten mitliefern muss, damit alles einheitlich aussieht und durchsuchbar ist. News und tagesaktuelle Inhalte fließen nicht ins Angebot ein. Der Fokus liegt auf Dokus, Reportagen, Magazinen, Comedy und Hörspielen. Die hausinterne App-Entwicklung kostete vergleichsweise günstige 200.000 Euro. In den vergangenen Test-Tagen luden 13.000 Nutzer die App herunter.
turi2 vor Ort beim Pressegespräch in Berlin, itunes.apple.com (iPhone), play.google.com (Android)

Jonas Bedford-Strohm bändigt Alexa für den BR.


Sprachbegabung: Sprachassistenten wie Amazon Echo oder Google Home ziehen in immer mehr Wohnzimmer ein und stellen Medienhäuser vor die Herausforderung, auf einer weiteren, digitalen Plattform Präsenz zu zeigen bzw. dort von sich hören zu lassen. Jonas Bedford-Strohm, Projektmanager für die Alexa-Produkte beim Bayerischen Rundfunk, sieht diejenigen im Vorteil, die sich ohnehin schon mit Audio-Inhalten befassen: "Für Zeitungsverlage ist es bisher sehr, sehr schwierig, die richtigen Formate zu finden", sagt er im Interview mit turi2.tv und Horizont bei den Medientagen München.

Der BR ist derzeit mit drei Nachrichten-Skills, so heißen die Sprach-Apps, bei Amazon präsent: "Wir wollen die Kontrolle über unsere eigenen Inhalte und Marken und natürlich auch Nutzerdaten haben". Die Interaktion per Sprache sieht Jonas Bedford-Strohm als "natürlichere Bindung" an das Medium als etwa Textkommunikation. Noch ist die Spracherkennung aber verbesserungswürdig, beobachtet Bedford-Strohm. Er ist bei seinen Kollegen bereits als "Sklaventreiber" verschrien, der Alexa immer anbrüllt.
turi2.tv (5-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

Bettina Schön wechselt mit dem "Mittagsmagazin" vom BR zum RB.

ARD-Mittagsmagazin nimmt beim Wechsel vom BR zum RBB Bettina Schön, 41, mit. Schön, bisher Vize-Redaktionsleiterin beim BR, ist laut kress.de bereits zum RBB gewechselt, wo sie ab 2018 als Redaktionsleiterin des "Mittagsmagazins" arbeitet. Mit weiteren Münchner "Mima"-Mitarbeitern liefen Bewerbungsgespräche. Der amtierende Redaktionsleiter Klemens Hübner bleibt beim BR.
kress.de

"SZ": Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks sind sehr verunsichert.

Bayerischer Rundfunk erlebt zurzeit den größten Umbruch seiner Geschichte, schreiben Claudia Tieschky und Katharina Riehl. Die Mitarbeiter seien äußerst verunsichert, viele hätten die Angst, Reform und Trimedialität seien nur andere Worte für Stellenstreichungen. Intendant Ulrich Wilhelm sagt hingegen, die Veränderungen im Sender würden im Vergleich zu anderen Medien "vergleichsweise liebevoll und beschützend" durchgeführt.
sueddeutsche.de

BR darf Puls auch über UKW senden, entscheidet das Oberlandesgericht.

Bayerischer Rundfunk darf sein bisher nur digital verbreitetes Programm Puls auch über UKW senden und die Frequenzen dafür mit BR-Klassik tauschen, entscheidet das Oberlandesgericht München. Die Rechtslage war umstritten: Der Rundfunkstaatsvertrag verbietet einen Tausch, das Rundfunkgesetz erlaubt ihn. Die Klage von 40 lokalen Privatradios und dem landesweiten Sender Antenne Bayern ist damit vorerst gescheitert. Sie können allerdings in Berufung zum Bundesgerichtshof gehen. Albrecht Hesse, Juristischer Direktor des BR, sagt, der Sender warte mit dem Tausch, bis das letztinstanzliche Urteil vorliegt.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

ARD und ORF drehen Gesellschaftssatire über Rudolph Moshammer.

ARD und ORF verfilmen das Leben von Modezar Rudolph Moshammer als Gesellschaftssatire. Die fiktive Geschichte mit dem Arbeitstitel "Ich und R" handele von einer ungewöhnlichen Freundschaft und davon, was Geld aus Leuten macht, schreibt der BR. Schauspieler Thomas Schmauser übernimmt die Rolle des Rudolph Moshammer. Die Dreharbeiten in Prag haben begonnen, 2018 soll der Film im Ersten laufen.
br.de, dwdl.de

Bayern 1 ist der große Gewinner der Mediaanalyse 2017 Radio II.

Bayerischer Zweikampf: Bayern 1 ist laut der Mediaanalyse 2017 Radio II der meistgehörte Radiosender in Deutschland. Der Sender erreicht werktäglich 1.106.000 Hörer pro Stunde, ein sattes Plus von 13,2 % gegenüber den Werten des vergangenen Halbjahrs. Damit ist Bayern 1 unter den großen Sendern zugleich der größte Gewinner. WDR 2 und SWR3 halten sich weitestgehend stabil und erreichen 1.020.000 (-2,8 %), beziehungsweise 1.008.000 (+0,6 %) Hörer. Großer Verlierer ist der WDR-Jugendkanal 1Live, der ein Minus von 13,1 % verzeichnet und nur noch auf 879.000 Hörer kommt.

Bester privater Sender ist nach wie vor Antenne Bayern. Werktäglich erreicht der Kanal nun 1.044.000 Hörer und ist damit der zweitmeistgehörte Radiosender insgesamt. Werktäglich schalten 6,7 % Hörer mehr ein als im vorherigen Untersuchungszeitraum. Damals war Antenne Bayern noch der große Verlierer der Medienanalyse. Als stärkster Anbieter sieht sich der Lokalsender-Verbund Radio NRW. Die Gruppe erreicht 1.657.000 Hörer, ein Minus von 1,5 %. Radio NRW addiert die Reichweiten von 45 Lokalsendern im Westen wie Antenne Düsseldorf, Radio Duisburg und Antenne Niederrhein.

Öffentlich-rechtliche und private Sender sind laut MA etwa gleich auf. Die ARD-Sender erreichen 10 Mio Hörer, die privaten 10,6 Mio. Größter Vermarktungsverband ist weiterhin AS&S Radio Deutschland-Kombi mit etwa 9,9 Mio Hörern vor RMS Super Kombi mit 9,4 Mio Hörern.
ma-trend.rms.de, reichweiten.de, turi2.de (Background)

Roland Pimpl wirft "Spiegel" und BR vor, Männer-Diskriminierung nicht zu benennen.

Spiegel und BR legen eine Studie zu Diskriminierung bei der Wohnungssuche vor, verwerten sie aber nicht vollständig, kritisiert Roland Pimpl. Sie zeige nicht nur, dass Vermieter Interessenten mit arabischen Namen seltener einladen, sondern auch Männer benachteiligt werden. Auf Anfrage sagen die Autoren, Männer stellten keine Minderheit dar, deshalb spreche man nicht von Diskriminierung. Pimpl fragt sich, ob das auch so gehandhabt würde, wenn Frauen benachteiligt würden.
horizont.net

"Spiegel" und BR kooperieren für Daten-Projekt "Hanna und Ismail".

Spiegel und Bayerischer Rundfunk veröffentlichen eine gemeinsame Daten-Recherche mit dem Titel "Hanna und Ismail" zu Diskriminierungen auf dem deutschen Wohnungsmarkt. Gemeinsam haben die Daten-Teams beider Medien 20.000 E-Mail-Anfragen für Wohnungsbesichtigungen versendet und dabei verglichen, wie die Reaktionen auf identische Mails bei verschieden klingenden Namen ausfielen. Dabei stellten sie deutliche Unterschiede zwischen Nationalitäten, Geschlechtern und untersuchten Städten fest.
hanna-und-ismail.de

BR, Arte, ORF und SRF launchen Projekt zu Verschwörungstheorien.

Bayerischer Rundfunk, Arte, ORF und SRF starten das gemeinsame Projekt "Die Weltherrschaft" zu Verschwörungstheorien. Eine TV-Dokumentation soll die Mechanismen von Verschwörungstheorien beleuchten. Mitte Juni soll das Portal dieweltherrschaft.net loslegen. Nutzer können dort künftig mit einem interaktiven Video-Baukasten ihre eigene Theorien entwerfen.
horizont.net

Hör-Tipp: Medienmagazin von Radio eins über den Betrugsskandal beim IRT.

Hörtipp-Icon-JPGHör-Tipp: Im Medienmagazin von Radio eins berichtet Daniel Bouhs über den Betrugsskandal beim Institut für Rundfunktechnik, bei dem ein Patentanwalt systematisch Geld abgezweigt haben soll. Bouhs berichtet u.a. über den aufwändigen Lebensstil des Mannes und dass das Geld offenbar in die Familien-Firma des Beschuldigten geflossen ist. Außerdem würdigt das Magazin den verstorbenen Musikkritiker Joachim Kaiser mit einer Laudation des ebenfalls verstorbenen Frank Schirrmacher von 2014.
wwwagner.tv (60-Min-Audio), turi2.de (IRT), turi2.de (Kaiser)