Zahl des Tages: Koch bekommt wider Willen 2 Michelin-Sterne.

Zahl des Tages: Ungewollte 2 Sterne vergibt der Gastro-Führer Guide Michelin an das Restaurant Le Suquet des französischen Kochs Sébastien Bras. Schon 2017 hatte er drei Sterne bekommen, die er nicht haben wollte, um sich den Stress der hochklassigen Küche zu sparen. 2018 ging Bras wie gewünscht sternlos aus, in der 2019er-Ausgabe steht das Restaurant wieder drin.
bild.de

Zitat: Michael Busch erfüllt sich mit der Fusion mit der Mayerschen einen langersehnten Traum.

"Ich bin schon seit mehr als 20 Jahren an der Mayerschen interessiert, das Unternehmen war immer mein Wunschpartner."

Thalia-Chef Michael Busch wollte Mayersche-Chef Hartmut Falter eigentlich schon lange abwerben, verrät er im im "Börsenblatt"-Doppelinterview mit seinem neuen Geschäftspartner.
boersenblatt.net

Aus dem turi2.tv-Archiv: Thalia-Chef Michael Busch erklärt seine Anti-Amazon-Strategie.

Buchhändler Thalia und Mayersche fusionieren.

Buchhandel: Marktführer Thalia und Mayersche gehen zusammen. Die beiden Firmen kommen gemeinsam auf 355 Filialen. Die Mayersche-Eignerfamilie Falter wird Gesellschafter und behält das Stammhaus in Aachen. Das Mayersche-Hauptquartier bleibe erhalten und solle künftig Dienstleistungen für das fusionierte Unternehmen erbringen. Das Kartellamt muss dem Deal noch zustimmen.
buchreport.de

Aus dem turi2.tv-Archiv: Thalia-Chef Michael Busch erklärt seine Anti-Amazon-Strategie.


Ganske macht im Geschäftsjahr 2017 Verlust.

Verlust-Zone: Die Verlagsgruppe Ganske rutscht im Geschäftsjahr 2017 in die rote Zahlen und macht 4,2 Mio Euro Minus, schreibt Meedia. Schuld am Verlust seien Rückstellungen von 3 Mio Euro, sagt Verleger Thomas Ganske. Auch der Konzernumsatz sinkt um 5,8 % auf 196,8 Mio Euro – das Zeitschriften- und Buchgeschäft seinen rückläufig. 2016 machte der Verlag noch 3,8 Mio Euro Gewinn.

Inzwischen hat Ganske sich von seinen Publikumszeitschriften getrennt, der Verleger habe ein striktes Kostenmanagement angeordnet. 2018 soll das Ergebnis laut Meedia wieder positiv sein, für 2019 rechne Ganske wieder mit "nachhaltigem Wachstum".
meedia.de, turi2.de (Background)

Mitarbeit: Benjamin Horbelt

Startup Qualifiction will Bestseller mit KI aufspüren.

Bücher: Das Hamburger Startup Qualifiction bietet Verlagen eine KI-Software an, die in 30 bis 60 Sekunden die Verkaufschancen von Romanen berechnet. Kulturwissenschaftlerin Gesa Schöning und Programmierer Ralf Winkler haben ihre KI "Lisa" mit Tausenden Bestsellern trainiert. Sie analysiert u.a. Stil, Spannung, Stimmung und Handlungsfortschritt und soll Bestseller mit einer Trefferquote von 77 % vorhersagen können.
sueddeutsche.de

Paulette Lamber wird Geschäftsführerin beim Athesia-Kalenderverlag.

Athesia-Verlag, Kalender-Verlagsgruppe aus Unterhaching, bereitet den Generationswechsel an der Spitze vor. Paulette Lamber, 39, steigt in die Geschäftsführung auf. Der bisherige Alleingeschäftsführer Jürgen Horbach, 65, bleibt planmässig noch drei weitere Jahre dabei. Paulette Lamber arbeitet seit 2010 im bei Athesia und ist u.a. für Programme, Lizenzen und Puzzles zuständig.
boersenblatt.net, buchreport.de

"Game of Thrones": George R. R. Martin sieht Trennung von Buch und Serie als Chance.

"Game of Thrones"-Schöpfer George R. R. Martin kämpft um die Deutungshoheit seiner eigenen Schöpfung, da die erfolgreiche TV-Adaption die Geschichte mittlerweile eigenständig weiterführe, schreibt Solveig Gode im "Focus". Martins Leser warten seit sieben Jahren auf den nächsten Teil. Der Autor wirke ob der Situation einerseits resigniert, sehe andererseits aber auch eine Chance in der Situation, seine Version der Geschichte frei von den Beschränkungen durch Filmbudgets und Deadlines erzählen zu können.
"Focus" 50/2018, S. 102 (Paid)

turi2 edition #7: Stephanie Mair-Huydts im Porträt.


Out of Ostfildern: Die abenteuerlustige Verlegerfamilie Mair hat den Markt für Reiseführer erobert – MairDumont verlegt jeden zweiten Reiseführer, der in Deutschland gekauft wird. Verlegerin Stephanie Mair-Huydts erzählt Tatjana Kerschbaumer für die turi2 edition 7, warum sie alles anders macht als ihr Opa, ihr Geschäft nicht 14 Tage Urlaub ist, sondern die Vorfreude darauf und wie sie mit Marken wie Marco Polo, Baedeker und Dumont verschiedene reiselustige Zielgruppen bedient. Weiterlesen …

Thalia soll zum Treffpunkt werden: Buchhändler Michael Busch erklärt seine Anti-Amazon-Strategie.


Home sweet Buchhandlung: Thalia-Chef Michael Busch hadert nicht mit Amazon, sondern investiert. 300 Buchhandlungen sollen zu heimeligen "Treffpunkten in deiner Nähe" werden, sagt Busch im Video-Interview von turi2.tv. Seine Vision sind großzügige Wohnzimmer mit angeschlossenem Buchverkauf, das Personal nennt er "Botschafter geistiger Nahrung". Buschs optimistischer Ansatz: Er bekämpft den Online-Handel nicht, sondern studiert ihn und arbeitet an seinen eigenen Stärken.

Michael Busch, der am Vorabend des Interviews noch einen Film via Amazon gestreamt hat, meint: "Ich glaube, wir wären nicht so gut, wie wir heute sind, wenn Amazon nicht da wäre." Vom digitalen Riesen hat er den radikalen Fokus auf den Kunden gelernt. Der soll es möglichst gemütlich haben – auf Polsterstühlen im Laden, aber auch durch diverse Optionen, bei Thalia sein Geld loszuwerden. Die Thalia-Filialen neuen Typs befinden sich am Hauptsitz Hagen, in Leipzig und in Düsseldorf. Bei diesen Piloten werde nicht alles gut sein, aber Busch will im Weihnachtsgeschäft lernen und das verbesserte Konzept dann wie in der modernen Software-Entwicklung global "ausrollen".
turi2.tv (4-Min-Interview bei YouTube)

Zitat: Helge Malchow fordert altes Urheberrecht auch in neuen Netzen.

"Im Augenblick spielen die Bibliotheksverbände verrückt, die sagen: Toll, jetzt digital, herrlich, wir kaufen einen Datensatz für das Buch, und jeder, der Mitglied der Stadtbibliothek Dinslaken ist, zahlt zehn Euro im Jahr und kann von seinem Smartphone aus jedes Buch umsonst herunterladen."

Helge Malchow sorgt sich zum Abschied als KiWi-Verleger um das Urheberrecht, denn ohne Bezahlung für Inhalte gingen Exzellenz und Qualität verloren.
"Zeit" 48/2018, S. 43 (Paid)

- Anzeige -

Titel sind das Verkaufstool Nr. 1
Sie möchten mit Ihren Botschaften gehört und gelesen werden? Sie möchten mit Ihren Artikeln und Büchern Ihr Ansehen und Ihren Marktwert steigern? Setzen Sie auf geile Titel! In unserem Lehrgang zeigen wir Ihnen, wie Sie sie bauen: gorus.de.
Früher-Vogel-Preis bei Anmeldung bis 30.11.2018!

turi2 edition #7: Wladimir Kaminer im Porträt.


Russe auf Reisen: Wladimir Kaminer unternimmt 150 Lesereisen und mehr im Jahr – am liebsten in die Provinz. Tatjana Kerschbaumer begleitet den Schriftsteller bei seiner harten Arbeit an der Heiterkeit. Sie erfährt, warum Kaminer preußische Pünktlichkeit bei seinen Auftritten schätzt, er überall Freunde hat und Lesungen für Autoren überlebenswichtig sind. (Foto: Johannes Arlt) Weiterlesen …

- Anzeige -

Wir haben den Klima-Joker. Wir müssen ihn nur ausspielen.
Franz Josef Radermacher, einer der führenden Wirtschaftswissenschaftler Deutschlands, formuliert einen Weckruf an Politiker, Unternehmen und Privatpersonen: Unternehmen, Organisationen und Individuen sollen sich freiwillig klimaneutral stellen!
Hier mehr erfahren

- Anzeige -

Wladimir Kaminer, Kult-Autor (u.a. "Russendisko"), trifft auf 200 bis 300 Lesungen jährlich jede Menge Menschen, die mit ihm befreundet sein möchten. Tatjana Kerschbaumer hat ihn bei einer Lesereise begleitet - und ihm am Ende die Wurst vom Teller gezogen. Die ganze Geschichte lesen Sie jetzt im kostenlosen E-Paper der turi2 edition #7.