Basta: Krimiautorin Rita Falk erhält viel Fan-Post von Exil-Bayern.

Rita Falk Mia san Krimi: Autorin Rita Falk bekommt für ihre Kriminalromane um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer von vielen Exil-Bayern Fan-Post. Die Ausgewanderten finden sich in den Krimifiguren wieder. Als Inspiration dienen der Schriftstellerin u.a. Weihnachtsfeiern und Sommerfeste der Polizei. Dabei helfe: Je mehr bayerisches Bier fließt, desto schräger die Erzählungen.
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Jurychefin des Literatur-Nobelpreis tritt nach Missbrauchsskandal zurück.

Literatur-Nobelpreis: Die Jury-Vorsitzende Sara Danius tritt zurück und zieht damit die Konsequenz aus einem Belästigungsskandal. Auch das Jurymitglied Katarina Frostenson tritt zurück. Insgesamt 18 Frauen werfen ihrem Ehemann Jean Claude Arnault vor, sie sexuell belästigt zu haben. Auch soll Arnault insgesamt sieben Male die Namen von Preisträgern vorab ausgeplaudert haben.
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Klett-Cotta-Verleger Michael Zöllner wird Psychoanalytiker.

Klett-Cotta Verlag verliert Geschäftsführer Michael Zöllner an die Bildung: Zöllner, Jahrgang 1969, nimmt ein Studium in Berlin auf und will danach eine Ausbildung zum Psychoanalytiker absolvieren. Er gründete 1996 den Tropen Verlag, der seit 2007 Imprint von Klett-Cotta ist. Seine Position übernimmt der kaufmännische Leiter Andreas Falkinger.
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Französischer Buchclub France Loisirs entlässt ein Viertel seiner Mitarbeiter.

Frankreich: France Loisirs, größter Buchclub des Landes, entlässt 450 seiner 1.800 Mitarbeiter. 36 der 200 Filialen müssen schließen, berichtet der Branchendienst Livres Hebdo. Diese "Notfallmaßnahme" solle die Verhandlungen mit einem potenziellen Investoren am Laufen halten. 1970 haben Bertelsmann und der Verlag Presses de la Cité den Buchclub gegründet, seit 2011 gehört France Loisirs zur Vertriebsholding Actissia.
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Gisela Stelly Augstein stellt in ihrem Buch die "Spiegel"-Erbfolge in Frage.

Gisela Stelly Augstein, vierte Ehefrau des "Spiegel"-Gründers Rudolf Augstein, kritisiert in ihrem kommende Woche erscheinenden Buch "Keitumer Gespräche" die Erbregelung beim "Spiegel", schreibt Jobst-Ulrich Brand. Im Buch wirft sie die Frage auf, ob Rudolf Augstein wirklich gewusst habe, dass Erbe Jakob Augstein nicht sein leiblicher Sohn sei. Falls nicht, wäre womöglich eigentlich ihr Sohn Erbe Julian geworden.
"Focus" 14/2018, S. 86 (Paid)
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Bastei Lübbe verkauft seine Anteile am Großhändler Buchpartner.

Bastei Lübbe verkauft seine 51 % Anteile an Buchpartner an die Mitgesellschafter Familie Gellert. Zum Kaufpreis schweigen die Parteien. Bastei Lübbe hatte sich 2016 an dem Großhändler beteiligt. Verlags-Chef Carel Halff sagt, Buchpartner habe die Umsatzerwartungen nicht erfüllt. Der Verlag erwartet für das endende Geschäftsjahr 11 Mio Euro Verlust.
buchreport.de, "Süddeutsche Zeitung", S. 11 (Geschäftsjahr-Erwartungen, Paid)Kommentieren ...

Ex-"stern"-Chef Thomas Osterkorn verlegt jetzt Reiseführer.

Thomas Osterkorn, Ex-"stern"-Chefredakteur, schenkt seinem Zweitwohnsitz Hiddensee ein Magazin. Hiddensee neu entdecken heißt der 92-seitige Reiseführer für die Ostseeinsel, der ein eigener Reiseführer bisher fehlt. Die Testauflage liegt bei 4.000, der Preis beträgt 9,90 Euro. Als Dach für das Magazin hat Thomas Osterkorn den Verlag Leuchtfeuer Hiddensee gegründet und kann sich vorstellen, derartige Magazin-Reiseführer auch für andere Orte zu produzieren.
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Bookazine der "Hamburger Morgenpost" gibt Ausflugstipp für "Hamburg mit Kind".

Hamburger Morgenpost bringt ihr erstes Bookazine heraus: Auf 206 Seiten gibt "Hamburg mit Kind" 350 Tipps für Ausflüge bei jedem Wetter, drinnen und draußen. Das Nachschlage-Werk ist in Zusammenarbeit zwischen der"Mopo" und der Redaktionsagentur Moove entstanden, deren Mitgründerin Joy Jensen Chefredakteurin ist. Das Bookazine für 14,95 Euro soll einmal pro Jahr neu erscheinen.
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Buch-Promotion von Klaus Brinkbäumer sorgt beim "Spiegel" für Verdruss.


Werbe-Spiegel? Beim "Spiegel" stößt die Art der Eigenwerbung für ein Buch von Chefredakteur Klaus Brinkbäumer in Teilen des Hauses auf Kritik, hört Kai-Hinrich Renner. Für Verdruss sorge eine bisher vierteilige Amerika-Serie bei Spiegel Online, deren Texte leicht überarbeitete Auszüge aus Brinkbäumers Buch "Nachruf auf Amerika" sind. So weit, so normal. Doch nach einigen Absätzen taucht im Text ein Anzeigen-Block auf, der das Buch bewirbt und zum Kauf bei Amazon anregt. "Man hat den Eindruck, als sei die Serie das Werbeumfeld für die Anzeige", sagt ein Kritiker. Ein "Spiegel"-Sprecher widerspricht: "Unsere journalistischen Texte entstehen unabhängig von Anzeigen."

Dabei hat der Spiegel-Verlag von der Promotion für Brinkbäumers Buch nicht einmal etwas: Es erscheint beim Verlag S. Fischer und nicht in der Buchreihe, die der "Spiegel" zusammen mit der Deutschen Verlags-Anstalt DVA herausgibt. Brinkbäumer habe seinen Vertrag schon "vor rund zehn Jahren" mit S. Fischer abgeschlossen, DVA habe damals abgelehnt.
morgenpost.de1 Kommentar

Christian Stöcker kritisiert Manfred Spitzers Netz-Mahnungen.

Internet macht einsam, schreibt Manfred Spitzer in seinem neuen Buch und belegt dies mit "selektiv ausgewählten und tendenziös interpretierten Studien", kritisiert "Spiegel"-Kolumnist Christian Stöcker. Spitzer verwechsle Korrelation mit Kausalzusammenhang und suggeriere durch seine Berufsbezeichnung "Hirnforscher und Psychiater", sein Buch sei kein Meinungsbeitrag, sondern wissenschaftlich.
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Netflix schnappt sich die Streaming-Rechte für "Parfum".

Netflix sichert sich die weltweiten Rechte an der sechsteiligen Constantin-Film-Produktion "Parfum". Im deutschsprachigen Raum streamt Netflix erst ein Jahr später - im Herbst 2019, hierzulande zeigt ZDFneo die Neuinterpretation des Bestsellers "Das Parfum" von Patrick Süskind im Herbst 2018. Die Handlung des Films spielt nicht wie im Buch im 18. Jahrhundert, sondern in der Gegenwart.
haz.de, stimme.deKommentieren ...

Porträt: Verleger Michael Klett hat eine spielerische Seite und Geduld mit Autoren.

Dr. Michael KlettMichael Klett ist kein an Quartalsergebnissen hängender Zahlenmensch, sondern hat sich als Verleger eine spielerische Seite bewahrt, porträtiert die "FAZ" den Verleger zu seinem 80. Geburtstag. Die Entscheidung, in den 1960ern die deutschen Rechte an "Der Herr der Ringe" zu erwerben, sollte Kletts Wirken an der Spitze des Stuttgarter Ernst Klett Verlags prägen. Der "phantasiebegabte Verleger" leiste sich auch die langfristige Pflege von Autoren, wenn Klett eine Schwäche für einen Schriftsteller hat.
"FAZ", S. 16, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

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Wolfram Weimer schreibt "Das konservative Manifest"
Spannende Neuerscheinung auf dem Buchmarkt: Verleger Wolfram Weimer publiziert 50 Jahre nach 1968 "Das konservative Manifest". Das Buch sei "Gift für Linke und eine Zumutung für Rechte". Es formuliert lustvoll, intelligent und provokant das geistige Kompendium der neuen Bürgerlichkeit. Ein positiver Leitfaden, bei dem gilt: Es gibt sie wieder, die guten alten Werte.
www.konservatives-manifest.com

"Welt" veröffentlicht Passagen aus Deniz Yücels Buch, geschrieben in den "Kleinen Prinz".

Welt veröffentlicht vorab Passagen aus dem Buch von Deniz Yücel, das am 14. Februar erscheint. Es enthält Texte aus seiner Zeit vor der Inhaftierung und Stücke aus dem im Gefängnis. "Welt" druckt zu letzteren Bilder des Manuskripts – Yücel hat es heimlich in den Weißraum einer Ausgabe von "Der kleine Prinz" geschrieben.
welt.de, edition-nautilus.de (Buch)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Ein kleiner schottischer Verlag hält die Rechte an der Vorlage für "Babylon Berlin".

Lese-Tipp: Elmar Krekeler erzählt, wie Volker Kutschers Buch "Der nasse Fisch" seinen Weg in die Welt nahm. Den Krimi, der als Vorlage für die TV-Serie "Babylon Berlin" dient, wollte erst kein Verlag veröffentlichen. Noch schwieriger wurde der Sprung in den englischsprachigen Markt. Ein kleiner schottischer Verlag hält die Rechte, hatte aber zunächst nicht genug Geld für eine Übersetzung. Nun profitiert er vom weltweiten Ruhm der TV-Serie.
"Welt", S. 27 (Paid)Kommentieren ...

fragebogen2: Peter Höpfner.


fragebogen2: Peter Höpfner, Chefredakteur beim Comic-Verlag Egmont Ehapa, hat als Kind von einer Karriere als Basketball-Profi geträumt, "aber meine körperlichen Fähigkeiten und mein alter Herr haben dafür gesorgt, dass ich was Anständiges" gelernt habe. Im Video-Fragebogen von turi2.tv verrät Höpfner außerdem, dass er bei Schulaufführungen seiner Kinder Tränen in den Augen hat und warum Kai Diekmann eines seiner drei großen Vorbilder ist.
turi2.tv (58-Sek-Video)Kommentieren ...

"Bild" druckt Auszüge aus Paul Ronzheimers Sebastian-Kurz-Biografie.

Bild rollt Reporter Paul Ronzheimer den roten Teppich aus: Ronzheimer darf seine Sebastian-Kurz-Biografie per Vorabdruck auf Seite 2 und auf bild.de vermarkten. Im Blatt verweist "Bild" darauf, dass Springer nicht am herausgebenden Herder-Verlag beteiligt sei. In Teil 1 der Serie erzählt Ronzheimer, aus welcher Familie Österreichs junger Kanzler stammt.
"Bild", S. 2, bild.deKommentieren ...

Gericht verbietet Auflage des Buchs "Krebsmafia" von Oliver Schröm und Niklas Schenck.

OLG Hamburg verbietet die aktuelle Printauflage des Buches "Krebsmafia" von Correctiv-Chefredakteur Oliver Schröm (Foto) und Niklas Schenck. In einer früheren Instanz hatte das Landgericht Hamburg die Verbreitung von Buch-Passagen untersagt. Das OLG untersagt nun auch die Verbreitung bereits gefertigter Exemplare des Buches. Die Richter begründen das Urteil damit, dass der herausgebende Bastei-Lübbe-Verlag öffentlich damit geworben hat, dass die gebundene Erstauflage des Buches trotzdem weiterhin verkauft werden dürfe.
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Deniz Yücel kündigt neues Buch zum Jahrestag seiner Verhaftung an.

Deniz Yücel bringt am 14. Februar, dem Jahrestag seiner Verhaftung, das Buch "Wir sind ja nicht zum Spaß hier" heraus. Das Werk erscheint in der Edition Nautilus und enthält eine Auswahl der journalistischen Texte von Deniz Yücel, die er im türkischen Gefängnis bearbeitet hat. Zusätzlich erscheinen einige neue Artikel sowie ein Beitrag seiner Frau Dilek Mayatürk-Yücel.
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"WSJ": Penguin Random House übernimmt Rodale Books von Hearst.

Penguin Random House übernimmt Rodale Books vom US-Medienkonzern Hearst zu einem nicht genannten Preis, berichtet das "Wall Street Journal". Rodale Books ist auf Lifestyle-, Koch- und Kinderbücher spezialisiert. Erst im Oktober hatte Hearst den US-Verlag Rodale, u.a. Herausgeber von "Men's Health", erworben und trennt sich nun von der Buchsparte.
wsj.com (Paid), webwire.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Trump geht gegen Skandalbuch für US-Verhältnisse zu weit.

"Zu verlangen, dass ein Buch nicht publiziert wird, ist massiv verfassungswidrig, und kein US-Gericht wird sowas anordnen."

John Sargent, CEO der Holtzbrinck-Tochter MacMillan und damit Verleger des Skandalbuchs "Fire and Fury", echauffiert sich über Donald Trumps Versuch, es juristisch zu stoppen.
publishingperspectives.comKommentieren ...

Trump-Enthüllungsbuch "Fire and Fury" löst Hype aus.

Trump-Enthüllungsbuch "Fire and Fury" von Michael Wolff sorgt zum vorgezogenen Veröffentlichungstermin am Freitag für einen Käuferansturm in Washington, berichtet Marc Hoffmann. Vor vielen Buchläden habe es lange Schlangen gegeben, wie zuletzt bei der Veröffentlichung von Harry-Potter-Büchern. Vielerorts sei das Buch ausverkauft. Auch Amazon führt den Titel auf Platz eins seiner aktuellen Bestseller. Zumindest in Washington seien die meisten Käufer Medienvertreter.
tagesschau.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Dirk von Gehlen und Yannic Hannebohn launchen einen Podcast.

Dirk von Gehlen, Social-Media-Chef der "Süddeutschen Zeitung", und Yannic Hannebohn starten einen Podcast namens "Was würde der Shruggie tun?". Zuhörer sollen dabei Fragen an den Shruggie stellen können - Shruggie ist der Held aus von Gehlens Buch Das Pragmatismus-Prinzip. Das Werk erscheint im Januar bei Piper.
dirkvongehlen.de, soundcloud.com (18-Min-Audio)Kommentieren ...