Edeka-Chef Markus Mosa stellt das Presse-Grosso in Frage.


Gipfeltreffen vor der Kühltheke: Burda-Boss Philipp Welte und Edeka-Deutschlandchef Markus Mosa blättern durch die "Bunte". turi2 hat die beiden Topmanager zum Einkaufen in einen Edeka-Markt in Hamburg geschickt. (Foto: Johannes Arlt)

Druck aus dem Supermarkt: Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender von Edeka, ärgert sich über das Presse-Grosso, das die Zeitschriften-Regale in seinen Märkten in Eigenregie bestückt. "Wir würden gern mitentscheiden, was präsentiert wird und wie es präsentiert wird", sagt der Chef der größten Supermarktkette Deutschlands im großen Doppelinterview mit Burda-Boss Philipp Welte. Für die turi2 edition zum Thema Innovation sind die Topmanager in einem Edeka in Hamburg gemeinsam einkaufen gegangen und haben mit Peter Turi über Markt, Macht und Medien gesprochen.

Edeka-Chef Mosa stellt die Macht und die Kompetenz des Grossos in Frage: "Was uns stört, sind Zwischenhändler, die den Kunden nicht wirklich kennen, keine wirtschaftliche Verantwortung tragen und trotzdem die höchste Marge einstreichen." Die Zeitschriftenregale seien zu eng bestückt, einzelne Titel zum Teil kaum noch wahrnehmbar. Auch Philipp Welte ärgert sich, wenn er im Supermarkt unaufgeräumte Regale sieht. "Das Zeitschriftenregal ist heute die Lebensader unserer gesamten Industrie", sagt er, "hier entscheidet sich unsere Zukunft".

Deshalb wünscht sich auch Welte neue Regeln fürs Grosso: "Unser System entstammt einer Zeit des Mangels an medialen Angeboten, und diese Zeit ist wirklich vergangen." Für den Burda-Vorstand sind vor allem Blätter, die er als "Plagiate" empfindet, schuld an verstopften Presse-Regalen. Als Beispiel nennt er Burdas "Freizeit Revue". Von dem Yellow-Titel zählt Welte "über 30" Nachahmer. "Es kann nicht sein, dass die Plagiate im Handel genauso viel Raum einnehmen wie das Original", sagt Welte.

Das komplette Gespräch von Markus Mosa und Philipp Welte mit Peter Turi lesen Sie in der "turi2 edition" zum Thema Innovation. Das Buch erscheint am 26.5. und liegt im Bahnhofsbuchhandel, an Flughäfen und ausgewählten Kiosken. Außerdem ist es bei Amazon und direkt auf turi2.de/bestellen erhältlich.
"turi2 edition" Innovation, S. 162-171 (Paid)

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Frauenmagazine setzen auf Events zur Leserbindung.

Frauenzeitschriften entdecken Events als Mittel zur Leserinnenbindung, schreibt Gabi Schreier. "Bunte" veranstaltet im Herbst erstmals eine Beauty-Messe und erwartet 5.000 Besucherinnen. Bauers "Tina" bietet ein ausgebuchtes Workshop-Programm an und "Brigitte" lädt bereits zum dritten Mal zum Tag der offenen Tür ins Hamburger Verlagshaus. Dort präsentieren sich neben der Redaktion auch Anzeigenkunden, was dem Verlag zusätzliche Einnahmen beschert und für die Firmen billiger und effektiver ist als ein Messeauftritt.
"Werben & Verkaufen" 21/2017, S. 55/56 (Paid)Kommentieren ...

Tobias van Duynen wechselt von Klambt zu BurdaStyle.

Burda holt Tobias van Duynen und macht ihn zum gruppenübergreifenden Vermarktungschef bei BurdaStyle. Tobias van Duynen war zuletzt als Anzeigenleiter und Vermarktungschef bei Klambt aktiv. Seine Tätigkeiten übernehmen Jan Magatzki und Carmen Kleinfeldt im Bereich Verkauf und die von G+J EMS kommende Katharina Kinkel im Bereich Vermarktung.
per Mail, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Robert Pölzer ist unsicher, ob er AfD-Politikern eine Bühne bieten will.

"Früher gab es den Bunte-Slogan "In ist, wer drin ist". Da sehe ich meine Verantwortung als Chefredakteur: Wem gebe ich eine Bühne, wem verleihe ich dieses Etikett?"

"Bunte"-Chef Robert Pölzer will sich im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" nicht festnageln lassen, ob AfD-Politiker ein "Bunte"-Thema sein können, grundsätzlich seien "ungewöhnliche Lebensmodelle" spannend.
sueddeutsche.de

weitere Zitate:

"Das ist ja die Kunst unseres Gewerbes, dass sich jemand zurücklehnt und Dinge erzählt, die er für sich behalten wollte - und es hinterher nicht bereut."

"Uns wurde (...) vorgeworfen, wir hätten nicht bei der Familie Schumacher angefragt. Doch es ist so: Du fragst ständig bei der Familie und beim Management an - und die Antwort ist sowieso immer die gleiche."Kommentieren ...

Burda entdeckt das Blumengeschäft.

Burda entdeckt seine blumige Seite und investiert in den britischen Online-Blumenhändler Bloom & Wild. 4,4 Mio Euro erhält das Startup von den Offenburgern. Experten werten das Investment als verstärkten Vorstoß Burdas in die junge E-Commerce-Szene: Auch die Kaffee-Plattform Roast Market freut sich über eine Finanzspritze ungenannten Volumens.
excitingcommerce.de, turi2.de (Background Roast Market)Kommentieren ...

Burda investiert in Kaffee-Plattform Roast Market.

Burda investiert in den Stoff, der die Redaktionen am Laufen hält, und beteiligt sich an der Kaffee-Plattform Roast Market. In dem Online-Shop können Kunden deutsche und internationale Kaffeesorten und Zubehör kaufen. Bisher haben Burda und der Online-Händler aus Frankfurt auf der Basis von Media for Revenue zusammengearbeitet, nun nimmt der Verlag auch Geld in die Hand – wie viel, sagen die Partner nicht. Roast Market ist seit 2015 am Markt.
per Mail, roastmarket.de
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Focus Online verschreibt sich Anzeigen-Fasten.

Bye-Bye Bling-Bling: Focus Online bemerkt, dass Nutzer nicht sonderlich auf wuselige Werbung stehen und verschreibt sich eine Annoncen-Schlankheitskur. Ab sofort sollen maximal zwei Anzeigen im sichtbaren Bereich der Website stehen; Chefredakteur Daniel Steil gibt zu, "Nutzer akzeptieren nur eine verträgliche Menge an gut platzierter und ausgewählter Werbung".
horizont.net2 Kommentare

Zitat: Philipp Welte will mit anderen Medienhäusern kooperieren.

"Wir müssen lernen, effizient miteinander zu arbeiten, um in einer ökonomisch unsicheren Zukunft nachhaltig in die Qualität unserer Produkte und unserer journalistischen Inhalte investieren zu können."

Burda-Vorstand Philipp Welte appelliert auf ein Neues an die deutschen Medienhäuser: Nur in Kooperation habe man eine Chance gegen Google und Facebook.
"Handelsblatt", S. 33 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv:

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Focus-Online-Chef Daniel Steil wehrt sich gegen Vorwürfe von Springer.

Daniel Steil, Chefredakteur bei Focus Online, bezieht im "Handelsblatt"-Interview Stellung zur Klage der "Bild" wegen vermeintlichen Content-Diebstahls. Wie in der Klageerwiderung seines Hauses spricht Steil von "branchenüblichen" Verhalten. Ziel seiner Redaktion sei es, "Wissen zu vermitteln und Inhalte anzubieten, die unsere Nutzer interessant finden". Die Klage habe ihn verwundert, da sowohl Burda als auch er persönlich ein gutes Verhältnis zu Springer pflegten.
.handelsblatt.com (Paid), turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Julian Reichelt erklärt die Klage.
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Gericht verurteilt "Bunte" zu 50.000 Euro Schadenersatz an Michael Schumacher.

Bunte 150Bunte muss Michael Schumacher 50.000 Euro Schadenersatz zahlen, urteilt das Landgericht Hamburg. Das Gericht ist der Auffassung, die aufgestellten Tatsachenbehauptungen in einem Bericht von 2015, in dem es heißt, Schumacher könne wieder gehen, sind unwahr. Die Existenz eines Informanten, auf den sich Bunte-Vize-Chefin Tanja May beruft, sei jedoch unstrittig, sagte Vorsitzende Richterin Simone Käfer. Andernfalls wäre die Schadenersatz-Summe deutlich höher ausgefallen. Schumachers Anwälte hatten 100.000 Euro gefordert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
meedia.deKommentieren ...

Burda bestreitet Sparziel von 20 Redakteuren beim "Focus".

Focus Weltkugel ohne SchriftzugBurda bestreitet gegenüber Meedia, dass der Verlag sich beim "Focus" bereits auf Stellenkürzungen von 20 Personen festgelegt habe. Da man sich noch Gesprächen befinde, sei unklar, wie viele Redakteure das Abfindungsangebot annähmen. Zudem sei es falsch, dass der Verlag sich weigere, einen Sozialplan aufzustellen, vielmehr würden dafür die rechtlichen Mittel fehlen. Gestern meldete der "Journalist", der Focus wolle sich am Standort Berlin von 20 Redakteuren trennen.
meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Focus Online wehrt sich gegen "Bild"-Klage wegen Inhalte-Diebstahls.

Focus Online weist den Vorwurf des Content-Klauens zurück: Das Online-Portal will die Klage von "Bild" abschmettern und reicht Erwiderung beim Landgericht Köln ein. Aus Inhalten anderer zu zitieren, sei branchenüblich. "Bild" feiere sich sogar für die Aufmerksamkeit, die ihre Artikel in anderen Medien erfahren. Bei Springer sehen sie es anders: Den Verlag nervt, dass Focus Online innerhalb von Minuten Bezahlinhalte aufgreift und gratis verbreitet.
per Mail, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv
von turi2.tv: Julian Reichelt erklärt die Klage.
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"Focus" trennt sich in Berlin von 20 Redakteuren.


Fakten, Fakten, Feuern: "Focus" muss sich an seinem neuen Hauptstandort Berlin von 20 Redakteuren trennen, berichtet Henning Kornfeld im "Journalist". Bis Ende April galt ein freiwilliges Abfindungs-Angebot. Redakteure bekommen pro Jahr der Betriebszugehörigkeit ein Monatsgehalt und eine Prämie, wenn sie sich fix entscheiden. Das Heft sollen vermehrt freie Autoren füllen. Der Deutsche Journalisten-Verband fordert einen Sozialplan beim Stellenabbau, Burda lehnt ab.

Chefredakteur Robert Schneider will das Nachrichtenmagazin mehr zu einem "Lean-Back-Medium" mit großen Fotos machen, schreibt Kornfeld. "Focus" verliert u.a. Netzökonom Holger Schmidt, der sich unabhängig von der aktuellen Lage entschieden hat, selbständig zu arbeiten. Schneider bewahrt trotz der schmerzlichen Verluste gute Miene in mieser Lage und sagt: "Ich bin fröhlich und optimistisch, nicht vergrämt." Schneiders Worte sind tatsächlich überaus optimistisch – "Focus" schließt gerade seinen Stamm-Standort München und macht das Düsseldorfer Büro dicht.
presseportal.de, "Journalist" 05/2017, S. 44-47 (Paid), djv.de, turi2.de (Background)3 Kommentare

Analyse: Burda will online mit weniger Werbung mehr Umsatz machen.

Focus Online hat den Bogen mit nerviger Online-Werbung überspannt und rudert zurück - auf Druck von Google und im Bemühen, Umsätze zu retten. Dieser Eindruck drängt sich bei der Lektüre eines Stückes von Leif Pellikan in der aktuellen W&V auf: Demnach entrümpelt Burda Forward seine Internetseiten von nerviger Werbung, um die Nutzer nicht zu vergraulen. Nervige Pop-ups und Overlays hätten die Leser in die Arme der Adblocker-Anbieter getrieben. Focus Online setze nun nur auf ein oder zwei Werbeformate im sichtbaren Bereich, weitere würden erst beim Scrollen angezeigt. Chip.de-Nutzer honorierten weniger Werbung durch eine höhere Verweildauer, das sei auch gut für die Werbeeinahmen. Google kämpfe für ein sauberes, browserbasiertes Web und strafe Seiten, die wegen Werbung mobil zu langsam laden, im Suchranking ab.
"Werben & Verkaufen" 18/2017, S. 24-25 (Paid), turi2.de (Background)

Update: 2.5., 9.35 Uhr:
Burda widerspricht der Zusammenfassung auf turi2.de: Der Umbau der Werbeformate sei keine Reaktion auf Google-Forderungen. Vielmehr werde die Strategie schon seit zwei Jahren verfolgt.Kommentieren ...

"Focus" verklagt AOK wegen Auskunftsverweigerung.

Focus Weltkugel ohne SchriftzugFocus verklagt die AOK auf Presseauskunft. Die elf AOK-Regionalverbände weigern sich, für die jährliche "Focus"-Kassenumfrage Auskunft zu ihren angebotenen Leistungen und dem Service zu geben. Als Körperschaften des öffentlichen Rechts sind gesetzliche Krankenkassen jedoch zur Auskunft verpflichtet. Zunächst hat "Focus" stellvertretend für alle AOKs Klage gegen die AOK Bayern sowie den AOK Bundesverband eingereicht. Es sei das erste Mal in der mehr als 20-jährigen Geschichte dieser Umfragen, dass eine komplette Kassenart die Angaben pauschal verweigert.
focus.de1 Kommentar

Zitat: C3-Digitalchef Blundstone Osterberger verteidigt Kreation im Content Marketing.

"Die Kreation als Commodity abzukanzeln, ist irrsinnig respektlos. Nach dieser Logik ist jeder, der Photoshop bedienen kann, ein Designer, und jeder, der einen Stift halten kann, ein Journalist. Was für ein ausgemachter Blödsinn!"

Blundstone Osterberger, Digital-Chef bei Burdas Content-Marketing-Schmiede C3, ist Kreativer aus Leidenschaft. Im "Horizont"-Interview rechnet er mit der Branche ab, die sich mit kulturellem Hintergrund der 80er Jahre an "Vignettenpornos" erfreue und am liebsten selbst Awards verleihe.
"Horizont" 17/2017, S. 22 (Paid)Kommentieren ...

Xing-Chefredakteurin Jennifer Lachman startet einen Video-Talk.


Talking Business: Xing will mit Video-Inhalten mehr Nutzer an seine Plattform binden und startet heute die Online-Sendung Xing Talk. Chefredakteurin Jennifer Lachman will mit ihrem Team vor allem Gesprächsstoff fürs Büro liefern, erzählt sie im turi2.tv-Video: "Wenn ich mit dem Chef im Aufzug stehe, möchte ich was Schlaues sagen." Deshalb talken Lachman und Kollegen künftig mit meinungsstarken Gästen, zum Auftakt u.a. mit Arzt Dietrich Grönemeyer.

Die Videos laufen in 15- und 45-Minuten-Fassungen auf Xing, für Social Media gibt es kurze Teaser. Lachman verspricht in den Talks "spannende Leute, die Trends erkennen, uns mit auf die Reise in die Zukunft nehmen". Xing investiert in das Inhalte-Geschäft: Als sechster Redakteur kommt im Juni Stefan Mauer, der derzeit für die dpa in Indien arbeitet. Er soll im Wahljahr bessere Kontakte in den Berliner Politikbetrieb aufbauen. Xing, das mehrheitlich zum Medienhaus Burda gehört, lockt vor allem mit Reichweite: Das Netzwerk hat 12 Mio Nutzer, 2 Mio nutzen nach Unternehmensangaben aktiv einen der Newsletter zu 25 Branchen. Bei Klartext gehen täglich Debattenbeiträge online, auch hier konkurriert Xing mit LinkedIn, wo Promis wie Dieter Zetsche schreiben.
turi2.tv (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2), xing.com/talkKommentieren ...

Meinung: Katharina Riehl sieht "Focus" auf Sinnsuche.

Focus Weltkugel ohne SchriftzugFocus sucht vergeblich seine Bestimmung zwischen Ratgeber und Relevanz, analysiert Katharina Riehl. Selbst Mitarbeiter wüssten nicht mehr genau, wofür das Blatt stehe und "wo der 'Focus' publizistisch eigentlich hinwolle". Aus dem Verlag hört sie besorgte Stimmen, das Burda-Blatt sei "auf dem besten Weg, ein Hipster-Magazin zu werden", was nicht als Lob gemeint ist.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Huffington Post nennt sich nach Abgang von Arianna Huffington nur noch HuffPost.

Huffington Post koppelt sich in den USA von Gründerin Arianna Huffington ab: Künftig heißt das Portal auch offiziell nur noch HuffPost – inoffiziell ist die Kurzform längst üblich. Chefredakteurin Lydia Polgreen ändert auch das Logo und trennt sich vom "H". Stattdessen gibt es ein grünes Farb-Logo. Die Seite kommt nun wie eine normale Nachrichtenseite daher und schreit optisch weniger als die Vorgänger-Version. Inhaltlich will die HuffPost künftig auch Trump-Anhänger erreichen. Auf der deutschen Seite prangt schon eine Version des neuen Logos. Arianna Huffington hatte das News-Portal Mitte 2016 verlassen.
mashable.com, turi2.de (Background)
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lexikon2: Jennifer Lachman.

Jennifer Lachman ist Journalistin und frühere Medientrainerin, seit 2015 leitet sie die Redaktion von Xing. Ihren Nachnamen muss sie öfter mal erklären: Trotz britischer Eltern spricht er sich Lachmann aus, nicht Läkmän oder Lätschmän – er stammt vom polnischen Opa. Bei Xing hat Lachman ihre Leidenschaft fürs Vernetzen zum Beruf gemacht. Weiterlesen im lexikon2 …

fragebogen2: Jennifer Lachman.

fragebogen2: Jennifer Lachman, Chefredakteurin bei Xing, mag das Netzwerken, aber keine Eigenwerbung. Im turi2-Videofragebogen zeigt sie sich zielstrebig: Schon früh wollte Lachman Journalistin werden. Ihre Mutter gab ihr den klugen Spruch mit auf den Weg: "Wenn du weißt, was du tust, kannst du machen, was du willst." Geerbt hat Lachman auch eine Leidenschaft fürs Kochen, nur bei den Fähigkeiten hapert's, wie sie zugibt. Sie ist ohnehin von der bescheidenen Sorte und mag sich keinen Werbespruch in eigener Sache ausdenken.
turi2.tv (2-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Wir graturilieren: Florian Boitin wird 50.


Wir graturilieren: Florian Boitin, Chefredakteur der deutschen Ausgabe des "Playboy", wird 50. Aktuell beschäftigt ihn aber ein anderer Geburtstag, denn im Juni wird die Jubiläumsausgabe zum 45-jährigen Bestehen des deutschen "Playboy" erscheinen. Voraussichtlich im August folgt dann ein weiterer wichtiger Geburtstag: Dann nämlich erwarten er und seine Frau ihre gemeinsame Tochter. Aus seiner ersten Ehe hat der deutsche Bunny-Chef bereits eine 20-jährige Tochter und einen 17-jährigen Sohn - und ist stolz, dass sie ihn auch nach der Pubertät noch leiden können.

Florian Boitin freut sich, dass er seine grauen Schläfen und das restliche Haupthaar noch Frisur nennen darf. Eher doof: Trotz zweier Trainigseinheiten pro Woche "an der frischen Luft" und sogar regelmäßiger Lektüre des Fachblatts "Fit For Fun" hat er sein Idealgewicht noch nicht wieder erreicht. Kaltes Wasser soll helfen: Der selbstbezichtigte Mittelmeerplantscher war noch nie in der Ostsee schwimmen - das soll sich ändern.

Seinen 50. Geburtstag feiert Florian Boitin am Abend mit der Familie. Heute früh geht es zuvor noch in die Redaktion, wo mit den Kollegen zwar auch ein bisschen gefeiert werden darf, zunächst aber das neue Heft fertiggestellt werden will. Glückwünsche sind "auf den heute üblichen Kanälen", wie zum Beispiel E-Mail, willkommen, "da Telefax, Postkutsche und Brieftaube aus der Mode gekommen scheinen".

turi2 macht dem etwas anderen Enthüllungsjournalisten zum 50. Geburtstag ein Geschenk, das niemand kaufen kann: einen Eintrag ins lexikon2. Kommentieren ...

lexikon2: Florian Boitin.


Wenn Schauspielerinnen und Sportlerinnen medienwirksam die Hüllen fallen lassen, steckt oft Florian Boitin dahinter. Seit 2009 wirkt der studierte Designer als Chefredakteur des deutschen "Playboy". Die Bunnys begleiten Boitin aber schon sein ganzes Berufsleben lang. turi2 macht dem "Enthüllungsjournalisten" zum 50. Geburtstag ein Geschenk, das niemand kaufen kann: einen Eintrag ins lexikon2. Weiterlesen …

"Bunte" kooperiert mit "Germany’s next Topmodel", schickt Riekel als Mediencoach.

Germany's next "Bunte"-Leser: Burda schickt Altmeisterin und "Bunte"-Herausgeberin Patricia Riekel als Coach in Heidi Klums Zuchtstation für bald mindestens z-prominente Mannequins, berichtet Petra Schwegler. Zusammen mit Julia Bauer von Bunte.de soll sie die Nachwuchsmodels schulen, sich "der Presse von ihrer besten Seite" zu präsentieren. Für Bunte.de fallen "einige brisante Exklusiv-Storys" ab, sagt Julia Bauer.
wuv.deKommentieren ...

"freundin": L’Oréal Paris bewirbt Shampoos in Print ohne Farbe.

freundin liegt ab morgen mit einer Werbe-Beilage von L'Oréal Paris in den Briefkästen der Abonnentinnen, die komplett auf Farbe verzichtet. Stattdessen ist die Werbebotschaft für ein Shampoo, das nur auf natürliche Inhaltstoffe setzt, ins kartonartige Papier geprägt. Hinter dem einseitigen Einleger stehen McCann, Burdas BCN und die Ad Tech Factory.
wuv.deKommentieren ...

Lizenzprodukte von Print-Marken spülen Geld in die Verlagskassen.

Produktlizenzen von Print-Titeln sind für Verlage eine zunehmend wichtige Einnahmequelle, schreibt Martin Bell. Bei Gruner + Jahr ist "Schöner Wohnen" mit mehr als einem Dutzend Partnern und über 1.000 Artikeln im Sortiment die erfolgreichste Lizenz. Für Burda sind Fit for Fun und Freundin die wichtigsten Lizenzgeber für Produkte von Drittanbietern. Die Redaktionen haben bei neuen Produkten ein Mitspracherecht.
"Werben & Verkaufen" 16/2017, S. 27/28 (Paid)Kommentieren ...