Seit dem Massaker vom 7. Januar 2015 ist die kleine Pariser Satirezeitung “Charlie Hebdo” zu einem weltweiten Symbol für Pressefreiheit, Bekennermut und Standfestigkeit geworden. Weiterlesen im lexikon2.de

Erste Presserats-Beschwerde gegen “Charlie Hebdo” eingereicht.

Charlie Hebdo Merkel-Schulz 150Charlie Hebdo muss sich erstmals vor dem Deutschen Presserat rechtfertigen. Der Grund für die Beschwerden bei den Medienwächtern ist ein Cover der deutschen Ausgabe, auf dem Bundeskanzlerin Angela Merkel den abgeschnittenen Kopf von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz in der Hand hält. Kritiker werfen der Satire-Zeitschrift vor, damit Merkel zu diffamieren. Die Karikatur sollte Solidarität mit dem umstrittenen "Spiegel"-Titelbild zeigen, auf dem Donald Trump den Kopf der Freiheitsstatue abgetrennt hat.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

“Charlie Hebdo” macht Merkel zur Schulz-Mörderin.

Charlie Hebdo Merkel-Schulz 150Charlie Hebdo zeigt sich in seiner deutschen Ausgabe solidarisch mit dem "Spiegel" und greift das umstrittene "Spiegel"-Titelbild auf, das Donald Trump als Terroristen darstellt. Auf dem Cover von "Charlie Hebdo" ist eine Karikatur von Angela Merkel zu sehen, die in der einen Hand ein blutiges Messer und in der anderen den Kopf von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hält. Chefredakteurin Minka Schneider, ein Pseudonym, erklärt die Karikatur als "Geste des Respekts gegenüber den Kollegen in Hamburg".
haz.de

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(Bild: Charlie Hebdo via dpa/Picture Alliance)1 Kommentar

Führungsriege von “Charlie Hebdo” steht in der Kritik.

Charlie Hebdo Logo 150Charlie Hebdo produziert seit dem Anschlag auf die Redaktion vor zwei Jahren in einem Gebäude, das "einem Bunker über Tage" gleicht, schreibt Harriet Wolff. Die Mitarbeiter sollen keinen Kontakt zu anderen Medienschaffenden aufnehmen, viele haben das Satiremagazin verlassen. Journalisten mit privaten Kontakten zu Redaktionsmitgliedern kritisieren, die Verlagskultur werde immer intransparenter, die Führungsriege verrate die Werte von Charlie Hebdo. Die Entschädigung der Hinterbliebenen aus Verlagseinnahmen sorge für Streit.
taz.deKommentieren ...

Zitat: Satiriker brauchen nicht auch noch einen Waffenschein.

Tim Wolff Titanic"Da brauchte es keine Terroristen mehr, ein durchschnittlicher Redaktionsschluss hätte genügt, uns komplett auszulöschen."

Titanic-Chefredakteur Tim Wolff erzählt, dass den Redaktionsmitgliedern nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo als nunmehr "abstrakt Gefährdete" angeboten worden sei, auf "kurzem unbürokratischen Weg" den Waffenschein zu machen.
"FAZ", S. 9, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

“Charlie Hebdo” greift Berliner Terroranschlag auf.

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Das Leben geht weiter: Das französische Satire-Magazin Charlie Hebdo thematisiert in seiner vierten deutschen Ausgabe den Terroranschlag in Berlin. Auf der Titelseite tanzen zwei Lebkuchen-Figuren um ein mit Herzen verziertes Lebkuchenhaus, aus dessen Fenstern Gewehrläufe herausragen. Dazu die deutliche Ansage: "Sie werden unsere Art zu leben nicht verändern." Nicht ganz so offensichtlich haben die Satiriker auf der Titelseite noch eine weitere Spitze versteckt. Im Themenüberblick am oberen Rand steht: "Berlin wieder angesagt: Nach den Hipstern jetzt die Terroristen."

Es ist nicht das erste Mal, dass "Charlie Hebdo" tragische Ereignisse mit Karikaturen kommentiert. Nur eine Woche nach dem Angriff auf die eigene Redaktion im Januar 2015, bei dem zwölf Menschen starben, erschien das "Journal der Überlebenden" mit einer Mohammed-Kariktur auf dem Titel und der Aussage "Alles ist vergeben". Die Terroranschläge in Paris im November 2015, u.a. auf den Konzertsaal Bataclan, kommentierte "Charlie Hebdo" mit dem Aufmacher "Sie haben die Waffen. Aber darauf scheißen wir, wir haben den Champagner!". (Fotos: dpa, Montage: turi2)
deutschlandfunk.de, bz-berlin.deKommentieren ...

Deutscher “Charlie Hebdo” startet ohne Umsatzvorgaben.

Charlie Hebdo Logo 150Charlie Hebdo hat vor dem Start seiner deutschen Ausgabe keine Marktforschung betrieben, schreibt der "Spiegel", auch Umsatzziele gebe es keine. Leiterin der deutschen Ausgabe ist Minka Schneider, 33, die eigentlich anders heißt, zu ihrer Sicherheit aber nur unter diesem Pseudonym auftritt. Die gebürtige Ostberlinerin lebt seit neun Jahren in Paris.
"Spiegel" 48/2016, S. 86/87 (Paid), , turi2.de (Background)Kommentieren ...

“Charlie Hebdo” bekommt auf Facebook neue Attentats-Drohungen.

Charlie Hebdo Logo 150Charlie Hebdo bekommt auf Facebook dutzende Drohungen wie "In 20 Tagen, Attentat". Das Blatt habe die Urheber angezeigt, sagt Redaktionsleiter Eric Portheault der Nachrichtenagentur AFP. Die Drohungen beziehen sich auf Karikaturen, die Charlie Hebdo im Juli und August auf Facebook veröffentlicht hat. Die Redaktion steht noch immer unter besonderem Schutz.
spiegel.deKommentieren ...

Zitat: Gérard Biard will auch nach dem Orlando-Anschlag weiterlachen.

Gérard Biard-150"Lachen ist das, was sie am meisten hassen – die Killer, die religiösen Fundamentalisten, die Tyrannen, die Diktatoren, all die, die eine religiöse oder totalitäre Ordnung einrichten wollen."

Charlie Hebdo-Chefredakteur Gérard Biard sagt, wer Satire mache, müsse Lust aufs Lachen haben. Selbst dann, wenn es nichts zu lachen gebe.
derstandard.atKommentieren ...

Türkei verurteilt zwei Journalisten wegen “Charlie Hebdo”-Karikatur.

Charlie hebdo Cover-150Türkei versteht keinen Spaß und verurteilt die Journalisten Ceyda Karan und Hikmet Cetinkaya wegen der "Anstiftung zum Hass" zu je zwei Jahren Haft. Karan und Cetinkaya hatten Zeichnungen der ersten "Charlie Hebdo"-Ausgabe nach dem Terroranschlag in der Cumhuriyet nachdrucken lassen. Bei dem weltberühmten Motiv handelt es sich um das weinende Gesicht des Propheten Mohammed mit der Überschrift "Alles ist vergeben".
taz.deKommentieren ...

Empörung über “Charlie Hebdo”-Satire zu totem Jungen.

Charlie Hebdo Logo 150Charlie Hebdo provoziert erneut mit einer Karikatur über den toten Flüchtlingsjungen Alan Kurdi und entfacht auf Twitter eine Diskussion über die Grenzen von Satire. Die Zeichnung von Laurent Sourisseau prophezeit Kurdi eine Zukunft als "Grapscher", wäre er bei der Überfahrt nach Europa nicht gestorben.
spiegel.de, twitter.com (Diskussion)Kommentieren ...

“Charlie Hebdo” will sich neuen Lesern anpassen.

Charlie Hebdo Logo 150Charlie Hebdo will sich neu erfinden, kündigt Mit-Eigentümer Eric Portheault im "Figaro" an. Die neuen Leser seien "ganz anders und viel jünger" als die traditionellen Käufer des Satire-Blatts. Nach dem Terror-Anschlag auf die Redaktion vor einem Jahr hat sich die verkaufte Kiosk-Auflage auf 100.000 verfünffacht, die Zahl der Abonnenten stieg von 10.000 auf 180.000. Derzeit hat Charlie Hebdo mehr als 20 Mio Euro auf dem Konto. Erstmals ist nun im Gespräch, die Mitarbeiter finanziell am Erfolg zu beteiligen.
"FAZ", S. 13 (Paid), lefigaro.fr (Paid)Kommentieren ...

“Guardian” zu Besuch in der neuen “Charlie Hebdo”-Redaktion.

CharlieHebdo150Charlie Hebdo residiert nun in "hermetisch abgeschlossenen" Redaktionsräumen, schreibt Robert McLiam Wilson, Mitarbeiter der Zeitschrift, im "Guardian". Die Lage des neuen Büros sei "supergeheim", innen gehe es aber noch immer zu wie bei einem kleinen Magazin - inklusive unordentlicher Küche. Unterdessen hat "Charlie Hebdo" sein Cover zum Jahrestag des Attentats veröffentlicht: Es zeigt den "Mörder, noch immer auf der Flucht".
perlentaucher.de, guardian.comKommentieren ...

Zahl des Tages: 2015 wurden 110 Journalisten getötet.

Reporter ohne Grenzen Logo 150Zahl des Tages: Weltweit 110 Journalisten sind 2015 getötet worden, mindestens 67 davon wegen und während ihrer Arbeit, ergibt die Jahresbilanz von Reporter ohne Grenzen. Fast zwei Drittel der Todesfälle ereigneten sich außerhalb von Kriegsgebieten - etwa in Frankreich beim Anschlag auf Charlie Hebdo.
badische-zeitung.de, turi2.de (Teil 1 der Jahresbilanz)Kommentieren ...

“taz” gedenkt Charlie-Hebdo-Anschlag mit Sonderausgabe.

taz-logo150taz erscheint zum ersten Jahrestag des Charlie-Hebdo-Anschlags mit einer Sonderausgabe rund um das Thema Satire. Am 7. Januar wollen sich Autoren und Zeichner auf zwölf Seiten der Frage widmen, was Satire darf und wie Karikaturisten mit Bedrohungen umgehen. Die gesamte Ausgabe der "taz" soll an diesem Tag mit Karikaturen der Hauszeichner bebildert werden.
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“Charlie Hebdo” hofft auf ein Sexvideo von Marine Le Pen.

Charlie Hebdo Logo 150Charlie Hebdo präsentiert eine Idee, wie sich der Wahl-Erfolg der französischen Partei Front National schmälern lässt. Das Cover der aktuellen Ausgabe zeigt eine nackte Frau im Bett - vermeintlich Marine Le Pen , neben ihr Darth Vader mit Kondom über dem Lichtschwert. Darunter die Forderung "Schnell! Ein Sexvideo!".
berliner-zeitung.de, twitter.com (Cover)


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Anklage nach Brandanschlag auf die “Hamburger Morgenpost”.

Mopo Hamburger Morgenpost 150Hamburger Morgenpost: Die Staatsanwaltschaft Hamburg erhebt Anklage gegen vier junge Männer wegen Brandstiftung. Die Behörde wirft ihnen vor, Anfang des Jahres einen Brandanschlag auf die "Mopo" verübt zu haben. Die Männer sollen darüber verärgert gewesen sein, dass die Zeitung nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo Mohammed-Karikaturen nachgedruckt hat.
meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

“Charlie Hebdo” zieht in Hochsicherheits-Räume.

Charlie Hebdo Cover 150Karikaturen-Bunker: Die Redaktion der französischen Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo residiert nun offiziell in einem Hochsicherheitsbüro im Süden von Paris. Die Mitarbeiter haben mit dem Umzug aus ihrem Interim in den Räumen der Zeitung Libération begonnen. Die Kollegen hatten die Überlebenden nach dem tödlichen Anschlag im Januar aufgenommen.
derstandard.atKommentieren ...

Lese-Tipp: Mohammed-Karikaturen waren ein Experiment.

LESETIPP ICON-JPGLese-Tipp: Silke Bigalke erzählt in der "Süddeutschen Zeitung" die Geschichte der zwölf Mohammed-Karikaturen in der dänischen Zeitung Jyllands-Posten. Der damalige Kultur-Chef Flemming Rose steht noch immer unter Polizeischutz. Er will den Druck der umstrittenen Karikaturen als Experiment in Sachen Selbstzensur in Medien verstanden wissen.
sueddeutsche.de (Paid)Kommentieren ...

Karikaturist Luz verlässt “Carlie Hebdo”.

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Charlie Hebdo verliert seinen bekanntesten Zeichner: Der Karikaturist Renald Luzier, besser bekannt als "Luz", 43, verlässt das Satireblatt knapp zehn Monate nach dem Anschlag, bei dem zwölf Menschen starben. Er selbst hatte nur überlebt, weil er zu spät zur Redaktionskonferenz kam. In der Woche nach der Attacke zeichnete er das inzwischen weltberühmte Titelbild, auf dem ein weinender Propheten Mohammed das Schild "Ich bin Charlie" hält. Luz begründet seinen Abgang mit dem Anschlag: Es falle ihm schwer, zu aktuellen Themen zu arbeiten, sagte er der Zeitung "Libération".

Die Ausgabe in der kommenden Woche werde seine letzte sein, so Luz. Er zeichnet seit 1992 für Charlie Hebdo. Den Anschlag auf das Magazin hat er kürzlich mit einem über weite Strecken depressiven Comic-Band mit dem Titel Katharsis aufgearbeitet. (Foto: dpa)
stern.de, derstandard.at (Background), br.de (Buchkritik mit 5-Min-Audio)Kommentieren ...

Zitat: Gérard Biard verteidigt Karikaturen.

Gerard Biard"Mit dem Foto des toten Flüchtlingsjungen ist ein Gefühl der Empörung entstanden - aber keine Reflexion. Die Satire muss nun in Perspektive setzen, was es bedeutet."

Der Chefredakteur des französischen Satire-Magazins "Charlie Hebdo", Gérard Biard, rechtfertigt sich für zwei Karikaturen, die auf das Foto des toten Flüchtlingskindes Aylan Bezug nehmen.
presseportal.de
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“Charlie Hebdo” druckt Aylan-Karikatur.

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Schock-Satire: Die Karikaturisten von Charlie Hebdo verlieren mit ihrem aktuellen Heft Sympathie-Punkte. Grund ist die Titelzeichnung, die den im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlingsjungen Aylan karikiert. Auf dem Bild liegt das tote Kind mit dem Gesicht im Wasser. Im Hintergrund wirbt eine Reklame, die an McDonald's erinnert, für "2 Kindermenüs zum Preis von einem". Auch im Heft greifen die Satiriker das Thema nochmal auf: Eine Jesus-Gestalt wandelt über das Wasser, während ein muslimisches Kind ertrinkt. Darüber steht der Satz "Der Beweis, dass Europa christlich ist".

Im Netz werden die Darstellungen vor allem kritisch und ablehnend diskutiert: Die Satiriker verhöhnen den toten Jungen, urteilt etwa die Toronto Sun und fragt: "Immer noch Charlie?" Auch bei Twitter und Facebook gibt es viel Kritik.

Die umstrittenen Zeichnungen stammen vom Karikaturisten Laurent "Riss" Sourisseau, dem beim Anschlag auf das Satire-Magazin im Januar in die Schulter geschossen wurde, der aber überlebt hat.
rp-online.de, haz.de, twitter.com (Titel-Karikatur), twitter.com
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“Charlie Hebdo”-Attentat: Ehemalige Geisel verklagt Medien.

Charlie HebdoFrankreich: Zwei Tage nach dem Anschlag auf die Satire-Redaktion Charlie Hebdo nahmen die Attentäter zwei Geiseln in einer Druckerei. Eine davon, ein junger Franzose, versteckte sich unter einem Waschbecken. Noch während der Geiselnahme berichteten einige Medien darüber. Der Franzose erstattet gegen sie Anzeige, weil die Medien damit sein Leben gefährdet hätten, erklärt sein Anwalt.
dw.comKommentieren ...

Buch-Tipp: Pamphlet des getöteten “Charlie Hebdo”-Chefs.

Buchtipp-Icon-JPGBuch-Tipp: Der beim Anschlag getötete Charlie Hebdo-Chefredakteur Stéphane Charbonnier hatte zwei Tage vor seinem Tod ein Manuskript beendet, das jetzt auf Deutsch erscheint. In "Brief an die Heuchler" kritisiert er u.a. Medien, die das Thema Islamfeindlichkeit vor allem fürs Geschäft nutzen würden. Die deutsche Übersetzung mit 96 Seiten erscheint am Samstag bei Tropen Sachbuch (Klett-Cotta) und kostet 12,40 Euro.
"FAZ", S. 10 (Paid)Kommentieren ...

“Charlie Hebdo” freut sich über neue Rechtsform.

Charlie HebdoCharlie Hebdo bekommt die Rechtsform eines "solidarischen und sozialen Unternehmens". Das ist möglich, weil mindestens 70 % der Gewinne in die Firma reinvestiert werden. Steuerzahler dürfen somit bis zu 2.000 Euro in die französische Satire-Zeitschrift investieren und von der Steuer absetzen. Die Mitarbeiter freut es, obwohl sie erst eine Genossenschaft gefordert hatten.
"FAZ", S. 13 (Paid)Kommentieren ...

“Charlie Hebdo”-Gesellschafter verzichten auf Ausschüttung.

Charlie HebdoCharlie Hebdo: Laurent Sourisseau und Eric Portheault, die beiden einzigen überlebenden Anteilseigner der französischen Satire-Zeitschrift, wollen den Gewinn für 2015 in die Firma investieren und ihn sich nicht ausschütten lassen. Nach dem Anschlag sind die Verkaufszahlen - und damit auch die Einnahmen - in die Höhe geschossen. Ein Großteil der Mitarbeiter fordern, stärker an der Zeitschrift beteiligt zu werden.
wsj.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

“Charlie Hebdo” leidet noch unter den Anschlägen.

Charlie HebdoCharlie Hebdo: Auch ein halbes Jahr nach den Anschlägen auf die Charlie Hebdo-Redaktion herrscht noch keine Normalität, so Stefan Brändle. In seiner Reportage beschreibt er, wie das Satire-Magazin zwischen Islamisten und Rechtspolitikern eingeengt werde. "Charlie Hebdo"-Journalist Laurent Léger spricht im Interview zudem über personelle Schwierigkeiten, u.a. bei der Suche nach neuen Karikaturisten mit "Charlies" Haltung.
derstandard.at, derstandard.at (Interview)Kommentieren ...

Video-Tipp: Springer-Akademie startet Terror-Doku.

jerestecharlie.eu-150Je reste Charlie: Das Team 17 der Axel-Springer-Akademie bringt eine aufwändige Video-Dokumentation über den religiös motivierten Terror der vergangenen Jahre ins Netz. Unter jerestecharlie.eu liefern die 19 jungen Journalisten u.a. Filme aus London, New York und Oslo. Darin berichten Überlebende - teilweise zum ersten Mal - über ihr Leben nach dem Terror. Den Ausschlag gab der Terroranschlag auf das Satire-Magazin Charlie Hebdo vor sechs Monaten. Die Video-Doku erscheint auf deutsch, französisch und englisch und soll fortgesetzt werden.
jerestecharlie.eu, presseportal.deKommentieren ...