Amazon ruft Eigenmarke für Damenunterwäsche ins Leben.

Amazon geht Frauen an die Wäsche: Der Online-Händler verkauft unter dem firmeneigenen Label Iris & Lilly jetzt Damenunterwäsche. Zudem kooperiert Amazon im Fashiongeschäft auch mit Stars und Sternchen wie Sarah Jessica Parker und Sylvie Meis, die ihre Kollektionen über Amazon verkaufen. In China hat Deutschlandchef Ralf Kleber nun einen deutschen Amazon-Shop eröffnet, wo deutsche Marken ihre Produkte an chinesische Kunden verkaufen können.
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Zahl des Tages: 3.000 chinesische Schüler mussten illegal für iPhone X arbeiten.

Zahl des Tages: Rund 3.000 Schüler mussten in China länger als gesetzlich erlaubt an der Produktion von Apples iPhone X arbeiten. Schülern, die sich weigerten, wurde sogar mit dem Scheitern des Schulabschlusses gedroht, schreibt die "Financial Times". Apple sagt, die Schüler hätten bei seinem Zulieferer freiwillig gearbeitet und seien für die Mehrarbeit bezahlt worden. Die vielen Überstunden seien aber illegal gewesen.
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China verbietet Skype.

China sperrt Skype. Damit verschärft China die Zensur durch die Große Firewall. Skype ist bereits seit fast einem Monat aus mehreren App-Stores entfernt worden, schreibt die "New York Times". Die Regierung wirft Microsofts Telefonie- und Chat-Dienst vor, gegen Landesgesetze zu verstoßen. China verlangt von Firmen, Daten auf inländischen Servern zu speichern. Google, Facebook und Twitter sind im Land bereits blockiert.
faz.net, www.nytimes.comKommentieren ...

Wert von Tencent übersteigt erstmals Facebook.

Tencent, Internet-Gigant aus China, ist erstmals mehr wert als Facebook. An der Börse erreicht die Tech-Firma den neuen Höchststand von 522 Mrd Dollar - Facebook kam zuletzt auf rund 519 Mrd Dollar. Tencent hat als erstes asiatisches Unternehmen die Marke von einer halben Billion Dollar geknackt und gehört zu den fünf wertvollsten Firmen der Welt.
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Alibaba übernimmt 36 % an Chinas größtem Supermarkt-Betreiber.

Alibaba kauft sich für 2,5 Mrd Euro bei der Sun Art Retail Group ein, dem Amazon-Rivalen gehören damit rund 36 % von Chinas größtem Warenhaus-Betreiber. Der Online-Riese will Supermärkte mit "datengetriebener Technologie und personalisierten Diensten in der digitalen Wirtschaft" zusammenführen, sagt Alibaba-Chef Daniel Zhang – unterm Strich also die Copycat von Amazons Whole-Foods-Strategie.
handelsblatt.com, wsj.com, turi2.de (Amazon)Kommentieren ...

Bezahldienst WeChat Pay startet am Flughafen München.

WeChat, Tochter des chinesischen Internet-Konzerns Tencent, startet seinen Bezahldienst WeChat Pay in Deutschland. 70 Geschäfte am Flughafen München akzeptieren nun Zahlungen mit der Smartphone-App und hoffen auf noch mehr einkaufsfreudige Chinesen. Weitere Händler sollen dazukommen. Der Technologie-Konzern Wirecard wickelt die Zahlungen ab.
wiwo.de, presseportal.deKommentieren ...

Zahl des Tages: Bertelsmann-Fonds und andere Geldgeber investieren 30 Mio Dollar in chinesische Firma.

Zahl des Tages: Rund 30 Mio Dollar investiert eine Runde von Investoren, die vom Bertelsmann-Investmentfonds Bertelsmann Asia Investments angeführt wird, in das chinesische Unternehmen 352 Environmental Protection Technology, schreibt new-business.de. Die chinesische Firma bietet Lösungen zur Reinhaltung der Luft an. Neben dem Bertelsmann-Fonds sind u.a. der Huatai Fund und Atlas Capital an der Finanzspritze beteiligt.
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US-Medien: Amazon will sich aus dem Cloud-Geschäft in China zurückziehen.

amazonAmazon steht vor dem Verkauf seiner Cloud-Sparte in China, melden US-Medien. Amazons bisheriger Partner Beijing Sinnet Technology will das Geschäft übernehmen und dafür umgerechnet 300 Mio Dollar zahlen. China hat die Regeln für Internet- und Cloud-Dienstleister zuletzt verschärft und etwa VPN-Verbindungen, mit denen sich die chinesische Firewall umgehen lässt, verboten.
reuters.com, horizont.net

Nachtrag: Amazon Web Services legt Wert darauf, nicht sein Cloud-Geschäft in China, sondern nur "bestimmte physische Infrastruktur" an Beijing Sinnet Technology verkauft zu haben. AWS sei weiterhin "geistiger Eigentümer".
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Rommerskirchen liefert Meldungen aus Deutschland an chinesische Nachrichtenagentur.

Rommerskirchen startet ein deutsches Korrespondentenbüro für die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua, meldet der Verlag. Das Team liefert englischsprachige Meldungen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Rommerskirchen hat bis Ende 2016 das DJV-Verbandblatt "Journalist" herausgegeben.
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Meinung: Westliche Medien opfern für China ihre Prinzipien.

Westliche Medienunternehmen zahlen für den Markteintritt in China einen hohen Preis, schreibt Niklas Dummer. Um lokale Gesetze zu erfüllen, opfern nicht wenige ihre Prinzipien wie Meinungsfreiheit zugunsten ihrer geschäftlichen Interessen. Der Fall des Wissenschaftsverlags Springer Nature, der für China heikle Texte gesperrt hat, sei "symptomatisch" für Chinas Versuch, seine eigene Sicht auf Menschenrechte und Medienfreiheit auch global durchzusetzen.
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Zahl des Tages: Chinas Polizei fahndet per Gesichtskontrolle.

Zahl des Tages: Beachtliche 25 gesuchte Personen nimmt die chinesische Polizei während des Oktoberfestes in Qingdao fest. Sie überwacht alle Eingänge mit Kameras, scannt Gesichter und gleicht sie mit einer Datenbank ab. Für die meisten Chinesen ist Datenschutz ein Fremdwort. Und Gesichtserkennung wird immer besser: Auch das neue iPhone lässt sich mit dem Gesicht entsperren.
"FAS", S. 8 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: WeChat ist wichtiges Marketingtool für deutsche Unternehmen.

Lese-Tipp: Die chinesische Alles-in-einem-App WeChat wird für deutsche Firmen zum wichtigen Marketingtool, analysiert Verena Gründel. WeChat sei für Firmen, die nach China exportieren oder chinesische Touristen in Deutschland ansprechen wollen, unverzichtbar. Unternehmen sollten ihr Marketing in der App mit einer Agentur und Muttersprachlern aufsetzen. Die Kommunikation in vereinfachtem Chinesisch sei ein Muss.
"Werben & Verkaufen" 37/2017, S. 10-14 (Paid)Kommentieren ...

NGO-Mitarbeiter protokolliert verdeckt Arbeitsbedingungen bei der iPhone-Produktion.

iPhone wird weiter unter katastrophalen Arbeitsbedingungen gefertigt, schreibt Matthias Fiedler. Er berichtet von dem in China geborenen US-Studenten Dejian Zeng, der sich zur Recherche für die NGO China Labour Watch beim Apple-Zulieferer Pegatron hat anstellen lassen. Dort erlebte Zeng entgegen anderer Behauptungen verpflichtende Überstunden und dadurch 72-Stunden-Wochen. Die Mitarbeiter erleiden Drill und Leistungsdruck. Beim Vorbereitungstraining wurde Zeng durchgewunken, in der Voruntersuchung bekam er 15-mal Röntgenstrahlung ab. China Labour Watch hat bereits in der Vergangenheit Berichte über die Arbeitsbedingungen bei chinesischen Zulieferern veröffentlicht.
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Bertelsmann investiert in zwei chinesische Onlinedienste.

Bertelsmann investiert über seine Tochter Asia Investments (BAI) in die chinesischen Onlinedienste Shiyunji und Linklogis. Beim Food-Startup Shiyunji führt BAI eine siebenstellige erste Finanzierungsrunde an. Bei Linklogis, einem Finanzdienstleister, beteiligt sich BAI an einer neuen Finanzierungsrunde von insgesamt rund 29 Mio Dollar.
"New Business" 34/2017, S. 28 (Paid)Kommentieren ...

China warnt die Top-Websiten des Landes, keine VPN-Tunnel mehr anzubieten.

China warnt fünf große Website-Betreiber, darunter Alibaba, ihre VPN-Angebote einzumotten. Die Regierung hat VPNs im Juli verboten, damit chinesische Nutzer die Große Firewall, die u.a. Twitter und Facebook blockiert, nicht umgehen können. Illegale Nutzerkonten sollen sofort dichtgemacht werden. Kürzlich hat Apple dem Druck der chinesischen Regierung nachgegeben und VPN-Apps aus dem chinesischen App-Store gelöscht.
cnet.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Facebook umgeht mit seiner App Colorful Balloons chinesische Zensur.

Facebook-LogoFacebook hat in China unter dem Deckmantel der chinesischen Firma Youge Internet Technology die App Colorful Balloons auf den Markt gebracht, die der App Moments ähnelt. Der Konzern konnte so die Zensur umgehen und das Verhalten chinesischer Nutzer testen. Seit 2009 ist Facebook in China gesperrt, auch Twitter und YouTube können Chinesen nicht nutzen.
zeit.de, t3n.deKommentieren ...

Hongkong nimmt die BBC vom Sender.

BBC-Logo-150x150BBC: Hongkong streicht den BBC World Service tagsüber aus dem Radioprogramm. Künftig ist der britische Auslandssender in der ehemaligen Kolonie nur noch nachts zu hören. Auf der Frequenz sendet künftig ein chinesisches Staats-Programm. Die Regierung wolle mit dem Schritt den kulturellen Austausch zwischen Hongkong und China fördern. Kritiker fürchten um die Pressefreiheit. Die BBC war in Hongkong fast 40 Jahre lang ununterbrochen auf Sendung.
theguardian.comKommentieren ...

China geht gegen drei soziale Netzwerke vor.

China ermittelt gegen drei der größten sozialen Netzwerke des Landes. Betroffen sind der Twitter-ähnliche Dienst Weibo, der Messengerdienst WeChat und das Diskussionsforum Tieba. Nutzer hätten dort Pornografie, falsche Gerüchte und Inhalte verbreitet, die in Zusammenhang mit Terror und Gewalt stünden. Die Betreiber hätten ihre Plattformen unzureichend kontrolliert. Facebook und Twitter sind schon seit Jahren in China gesperrt.
deutschlandfunk.de, zeit.de (1-Min-Audio)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Live-Videos setzen in China mehr um als die Kino-Industrie.

Live-Videos machen in China mehr Umsatz als die Kino-Industrie und bringen eigene Stars hervor, berichtet Stephan Scheuer im "Handelsblatt". Er porträtiert die Studentin Chen Yanyu, 21, die mit ihren Streams mehr als 65.000 Euro pro Monat verdient, allerdings nicht mit Werbung. Die Live-Stars in China lassen sich mit digitalen Geschenken von ihren Fans bezahlen, vom virtuellen Lutscher für knapp 1 Euro bis zur Villa für knapp 100 Euro. Dafür begleiten ihre Fans Chen im Alltag und bekommen von ihr Rat und Lebenshilfe. Andere Live-Stars sammeln mit Gesang und Tanz digitale Trinkgelder ein. Zeigen sie zu viel nackte Haut, droht Ärger mit den Zensoren im Reich der Mitte.
"Handelsblatt", S. 44, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

TV-Sendung "Nihao Deutschland" setzt deutsch-chinesische Wirtschaft in gutes Licht.

China zeigt sich im deutschen Lokal-TV von seiner besten Seite: Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua und die Deutsche Fernsehnachrichten-Agentur DFA produzieren die Sendung Nihao Deutschland. Investigatives oder Politik stehen nicht auf dem Programm, stattdessen liegt der Schwerpunkt auf Wirtschaftsthemen. Die Sendung will "faszinierende Geschichten von Chinesen in Deutschland und Deutschen in China vorstellen", sagt Moderator Marco Ammer. Themenvorgaben aus China gebe es nicht.
abendblatt.deKommentieren ...

Zitat: Apple-Chef Tim Cook hält sich nur an Gesetze – auch in China.

"Natürlich möchten wir eigentlich keine Apps löschen, aber - wie in anderen Ländern auch - befolgen wir die Gesetze, wo immer wir Geschäfte machen."

Apple-Chef Tim Cook verteidigt die Löschung von VPN-Apps aus dem chinesischen App-Store. Er habe Hoffnung, dass die Restriktionen mit der Zeit gelockert werden, sagt Cook in einer Erklärung am Rande der Verkündung von Apples Quartalszahlen.
techcrunch.comKommentieren ...

Meinung: Apples Kotau in China muss sich nicht auszahlen.

Apple: Der Kotau, den der US-Konzern vor China mache, garantiert keinen wirtschaftlichen Erfolg im Reich der Mitte, meint Hendrik Ankenbrand. Apple tue, was Peking wünscht, indem es Kundendaten in China speichert und VPN-Apps aus dem chinesischen App-Store löscht. Doch schon Yahoo habe sich China gefügt - und sich Jahre später wegen Misserfolgs aus dem Land zurückgezogen.
"FAZ", S. 15 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

US-Medien: Apple entfernt VPN-Apps aus dem chinesischen App-Store.


Kein Platz für VPN-Apps: Apple entfernt die wichtigsten VPN-Apps aus dem chinesischen App-Store, schreiben US-Medien. Apple begründet die Entfernung gegenüber den App-Entwicklern demnach mit Verstößen gegen chinesisches Recht. Bereits im Januar hat Apple auf Druck Chinas die Nachrichten-App der "New York Times" aus dem chinesischen App-Store gelöscht.

In China sind VPN-Dienste ein Weg, um die Zensur durch die Große Firewall zu umgehen. Viele Intellektuelle und Dissidenten nutzen entsprechende Programme oder Apps.
techcrunch.com, 9to5mac.com, futurezone.de, turi2.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...