Studie: Bundesliga dominiert chinesische Digital-Medien.

Bundesliga-Logo 150Bundesliga ist in chinesischen Digital-Medien der Spitzenreiter unter den europäischen Fußball-Ligen, sagt eine Studie der Mailman Group. Dahinter rangieren die englische Premier League sowie die Top-Ligen aus Spanien und Italien. Die Bundesliga habe eine "umfassende Content-Strategie" für den chinesischen Markt und als einzige europäische Liga eine chinesische Website.
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Basta: In China heißen jetzt viele Produkte “Ivanka”.

ivanka-trump-150Ivanka verkauft alles: Präsidententochter Ivanka Trump trägt unfreiwillig zur chinesisch-amerikanischen Völkerverständigung bei. Chinesische Firmen sind ganz verrückt nach "America's First Daughter" und geben ihren Produkten von Abnehm-Pillen über Schnaps bis hin zu Ziegelsteinen den Namen "Ivanka". Lizenziert dürfte keins der Produkte sein.
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Meinung: Deutsch-chinesischer Mediendialog ist eine Farce.

ChinaDeutsch-chinesischer Mediendialog ist eine Farce, berichtet Friederike Böge. Statt Dialog habe es in diesem Januar in China viele Affronts gegeben. Die Chinesen warfen den deutschen Medien vor, nicht die "Gesamtwahrheit" zu berichten. Bei offiziellen Besuchen habe es Vorträge zu Briefmarken und Propaganda-Aufnahmen von gemeinsamem Gesang gegeben. Das Auswärtige Amt rechtfertigt: Reden sei besser als nicht reden.
"FAZ" S. 13 (Paid)Kommentieren ...

Bertelsmann investiert in chinesischen Finanzdienstleister und Video-App.

BAI Bertelsmann Asia Investments 150Bertelsmann investiert weiter in Asien und beteiligt sich am chinesischen Finanzdienstleister Nongfenqi, berichtet "new business". Bertelsmann Asia Investments führt die Finanzierungsrunde B über umgerechnet rund 13,6 Mio Euro an. Zudem steigt Bertelsmann in einer Frühphasen-Finanzierung bei der chinesischen Video-App Vue ein.
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Video-Tipp: Foto-App Meitu macht aus Selfies Glitzer-Kitsch.

Meitu-Face-150Video-Tipp: Die Bildbearbeitungs-App Meitu aus China erobert in Windeseile auch die westliche Welt. Business Insider erklärt in zwei Minuten die Funktionen der App, die Selfies mit Glitzer und Weichzeichner aufhübscht. Das Ergebnis: kitschig und zugleich etwas gruselig. Gruselig ist auch, wie viele Daten und Zugriffsberechtigungen die App von den Nutzern haben will.
businessinsider.com (2-Min-Video), zeit.de (Datenzugriff)

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McDonald’s gibt China-Geschäft an Investoren ab,

McDonalds-150McDonald's gibt das unternehmerische Risiko für die Expansion in China größtenteils an Investoren ab. Der chinesische Mischkonzern Citic kauft 52 % des China-Geschäfts und hat künftig das Sagen, der US-Finanzinvestor Carlyle wird mit 28 % zweitgrößter Gesellschafter, McDonald's behält 20 %. In den kommenden fünf Jahren sollen mehr als 1.500 neue Filialen entstehen.
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China: “New York Times”-App wird aus App-Store gelöscht.

New York TimesApple wirft die App der "New York Times" aus dem chinesischen App-Store. Als Grund nennt Apple "Verstöße gegen lokale Vorschriften", die von chinesischen Behörden festgestellt wurden. Die App war bisher die einzige Möglichkeit, Inhalte der "NYT" in China zu lesen - die Webseite wird seit 2012 durch die Great Firewall blockiert.
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Twitters China-Chefin verlässt das Unternehmen.

twitter150Twitter trennt sich nach nur sieben Monaten von China-Chefin Kathy Chen. Der Dienst ist hinter der Großen Firewall zwar nicht nutzbar, verkauft aber Werbeinventar an chinesische Firmen. Chens Berufung war umstritten, da sie früher als Entwicklerin für die chinesische Armee gearbeitet hat - und bis zu ihrer Berufung keinen Twitter-Account hatte.
techcrunch.com, qz.com (Background Chen)Kommentieren ...

Asiatische Investoren steigen beim Kartendienst Here ein.

nokia-here150Audi, BMW und Daimler verkaufen insgesamt 10% ihrer Anteile am Online-Kartendienst Here an die chinesischen Firmen Tencent und NavInfo sowie Singapurs Staatsfonds GIC. Gemeinsam mit NavInfo will Here zudem ein Joint-Venture für Kartendienstleistungen in China gründen. Audi, BMW und Daimler hatten Here 2015 für rund 2,6 Mrd Euro von Nokia übernommen.
manager-magazin.de, wiwo.de, gruenderszene.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Snapchat eröffet Entwicklungsbüro für Spectacles in China.

snapchat-spectacles-150Snap Inc., Mutterkonzern von Snapchat, eröffnet ein Büro in China. Rund 20 Mitarbeiter sollen Forschung und Entwicklung für die Kamera-Sonnenbrille Spectacles betreiben, mit der Nutzer Bilder direkt auf ihrem Snapchat-Kanal veröffentlichen können. Das Büro in Shenzhen ist in der Nähe der Fabrik, in der die Brillen gefertigt werden. Die Snapchat-App wird in China geblockt.
money.cnn.com, theverge.comKommentieren ...

“Handelsblatt”: Chinesische Händler umgehen mit Amazon Marketplace die Umsatzsteuer.

Amazon Logo-150Amazon Marketplace rückt ins Visier deutscher Steuerfahnder: Bereits im Juni haben Ermittler mehrere Logistikzentren und die Deutschlandzentrale von Amazon in München durchsucht, berichtet das "Handelsblatt". Der Vorwurf: Amazon wickele für chinesische Händler Geschäfte ab, ohne dass diese dafür in Deutschland Umsatzsteuer zahlen. Amazon selbst hält sich für Steuerangelegenheiten seiner Händler nicht verantwortlich.
"Handelsblatt", S. 18 (Paid)Kommentieren ...

China-Ableger der “Öko-Test” änderte mehrfach das Geschäftsmodell.

oekerChina-Ableger des DDVG-Testhefts "Öko-Test" hat mehrfach sein Geschäftsmodell geändert, berichtet Christoph Giesen. Erst sollte ein Heft entstehen, was an behördlichen Auflagen und dem Vertrieb scheiterte. Beim stattdessen gestarteten Online-Portal okoer.com sollte zunächst eine Paywall Einnahmen bringen. Stattdessen setzt man nun auf Reichweite und will ab dem kommenden Jahr Geld von Unternehmen verlangen, die im Gegenzug mit Labeln ihrer Testnote werben dürfen.
"Süddeutsche Zeitung", S. 25 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

WeChat-Zensureinstellung reist mit dem Nutzerkonto, ermitteln Forscher.

wechat-150WeChat, chinesischer Messenger mit eigenem App-Ökosystem, zensiert auch im Ausland gesendete Nachrichten, die in China verbotene Schlüsselworte enthalten, berichten kanadische Forscher. Die chinesischen Zensur-Einstellungen treffen demnach auf jeden Account zu, der mit einer chinesischen Telefonnummer verbunden ist - unabhängig davon, wo die Person sich aufhält. Auch Gruppenchats mit Teilnehmern aus China sind betroffen.
venturebeat.comKommentieren ...

Facebook hat Zensur-Software entwickelt, um den chinesischen Markt zu bedienen.

Facebook Logo blueFacebook hat eine Software entwickelt, mit der ausgewählte Inhalte in geografischen Regionen nicht angezeigt werden, berichtet Mike Isaac. Die Software sei entwickelt worden, um auch in China aktiv sein zu können, bislang jedoch nicht eingesetzt worden. Einige Mitarbeiter haben laut Isaac wegen der Software das Unternehmen verlassen, Mark Zuckerberg habe die Technik jedoch verteidigt.
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Aldi Süd eröffnet Online-Shop in China.

Aldi Süd (Foto: dpa)Aldi Süd expandiert nach China, verzichtet allerdings auf die Eröffnung eigener Filialen. Der deutsche Discounter will das Reich der Mitte per Online-Shop erobern, berichtet die "Wirtschaftswoche". Verkauft werden sollen vor allem Weine und gekühlte Lebensmittel. Aldi Süd orchestriert den Markteintritt von seiner Dependance in Australien aus. Der Start ist für das 2. Quartal 2017 geplant.
wiwo.deKommentieren ...

Kritische Verlage in Hongkong sind eingeschüchtert.

Hongkong-150Hongkong verliert zunehmend seine kritische Buchpresse, berichtet Mike Forsythe. Nachdem 2015 fünf Buchhändler verschwanden, die Bücher mit Gerüchten zur Politik in der Volksrepublik China verkauften, sind viele Händler und Verleger eingeschüchtert. Es sei unklar, wo China die Grenze im eigentlich autonomen Hongkong ziehe, so dass viele aus Vorsicht vorausschauenden gehorsam leisten.
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Amazon startet Prime-Programm in China.

Verdi ruft zu Streiks bei Amazon aufAmazon will Konkurrent Alibaba auf dessen Heimat-Markt angreifen und startet sein Vielbesteller-Programm Prime in China. Für umgerechnet rund 57 Dollar im Jahr können Kunden unbegrenzt versandkostenfrei im chinesischen, aber auch im US-Shop von Amazon shoppen. Weitere Vorteile wie etwa Musik- oder Videostreaming sind anders als in den USA und Europa zunächst nicht enthalten.
techcrunch.comKommentieren ...

Chinesisches Staats-TV stellt korrupte Beamte an den Pranger.

ChinaChina führt korrupte Beamte im Staatsfernsehen als reumütige Sünder vor. Die Serie "Immer unterwegs" zeigt bestechliche Parteifunktionäre, die von der Zentralen Disziplinarkommission überführt wurden. Nur der Parteichef der KP, Xi Jinping, kommt als sauber, bescheiden und tugendhaft rüber. Die Partei rechtfertigt die Serie als "Warnung an alle Beamten und Parteikader".
"Süddeutsche Zeitung", S. 10 (Paid)Kommentieren ...

Google und Facebook verlegen Internet-Kabel nach China.

google-facebook-150Google und Facebook machen gemeinsame Sache und verlegen ein 12.800 Kilometer langes Internet-Kabel von Los Angeles nach Honkong. Die Unterwasser-Leitung soll die Asien-Pazifik-Region flotter an Google- und Facebook-Dienste (aka "das Internet") anschließen. Daten fließen mit 120 Terabits pro Sekunde, doppelt so schnell wie beim bisherigen Rekordkabel.
techcrunch.com, businessinsider.comKommentieren ...

Lese-Tipp: WeChat ist die Universal-App, die China im Eiltempo verändert.

wechat-150Lese-Tipp: Bernhard Zand schaut einer Nutzerin der chinesischen Alles-in-Einem-App WeChat über die Schulter. WeChat bietet 800 Mio Nutzern, der Hälfte der Chinesen, vom digitalen Bezahlen und Bestellen bis zum Kommunizieren und Informieren alles, was zum Leben nötig ist. Zand beschreibt eine genial-dynamische Erfindung, die Datenschützer in Schweiß und Tränen zurücklässt.
"Spiegel" 41/2016, S. 92-94 (Paid)Kommentieren ...

PEN-Report: Bedingungen für ausländische Journalisten in China haben sich verschlechtert.

ChinaChina behindert die Arbeit ausländische Journalisten so stark wie "nie zuvor in der jüngeren Geschichte", sagt die Journalisten-Organisation PEN America. Nach den Olympischen Spielen 2008 seien die Kontrollen verschärft worden, die Visa-Vergabe sei restriktiver geworden. Kontrolleure würden Reporter bei ihrer Arbeit häufiger filmen, staatliche Stellen dagegen geben Ausländern seltener Informationen.
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“New Business”: Gruner + Jahr will sich aus Spanien und China zurückziehen.

gruner + jahr logo  weiss 150Gruner + Jahr will sich aus Spanien und China zurückziehen, hört "New Business" aus Unternehmenskreisen. Erst vor kurzem hat der Verlag sein Österreich-Geschäft verkauft. G+J konzentriere sich auf die Kernmärkte Deutschland und Frankreich. Ein Käufer stünde in China bereit und warte nur auf den Segen der Politik. Das Joint Venture könnte auch komplett an den Partner Boda gehen. In Spanien sei der Verlag ABC interessiert an "Geo", "Beef" und Co. G+J sagt, es gäbe keine aktuellen Entscheidungen.
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Jack Ma will das Alibaba-Konzept weltweit ausbauen.

Jack MaAlibaba-Gründer Jack Ma will mit seiner "Electronic World Trade Plattform" den weltweiten Onlinehandel revolutionieren: In China ist Alibaba so erfolgreich, weil es eine Plattform für Unternehmen und Kunden bietet, auf mittelständische Produzenten setzt und ein landesweites Logistiknetz bereitstellt. Für sein globales Konzept fordert Ma Freihandelszonen für den grenzüberschreitenden Online-Handel.
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China hindert Journalisten der Deutschen Welle an Berichterstattung über G20-Gipfel.

Deutsche Welle 150China verweigert der Deutschen Welle die Akkreditierung für die Berichterstattung vom G20-Gipfel, der morgen in Hangzhou beginnt. Die Nachrichtenredaktion hat Akkreditierungen für drei Redakteure beantragt, auf Nachfrage sagte ein Mitarbeiter des chinesischen Außenministeriums, „dass die Journalisten schon wüssten, warum nicht“. Sie befinden sich bereits in China, dürfen den Konferenzort aber nicht betreten.
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