China warnt die Top-Websiten des Landes, keine VPN-Tunnel mehr anzubieten.

China warnt fünf große Website-Betreiber, darunter Alibaba, ihre VPN-Angebote einzumotten. Die Regierung hat VPNs im Juli verboten, damit chinesische Nutzer die Große Firewall, die u.a. Twitter und Facebook blockiert, nicht umgehen können. Illegale Nutzerkonten sollen sofort dichtgemacht werden. Kürzlich hat Apple dem Druck der chinesischen Regierung nachgegeben und VPN-Apps aus dem chinesischen App-Store gelöscht.
cnet.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Facebook umgeht mit seiner App Colorful Balloons chinesische Zensur.

Facebook-LogoFacebook hat in China unter dem Deckmantel der chinesischen Firma Youge Internet Technology die App Colorful Balloons auf den Markt gebracht, die der App Moments ähnelt. Der Konzern konnte so die Zensur umgehen und das Verhalten chinesischer Nutzer testen. Seit 2009 ist Facebook in China gesperrt, auch Twitter und YouTube können Chinesen nicht nutzen.
zeit.de, t3n.deKommentieren ...

Hongkong nimmt die BBC vom Sender.

BBC-Logo-150x150BBC: Hongkong streicht den BBC World Service tagsüber aus dem Radioprogramm. Künftig ist der britische Auslandssender in der ehemaligen Kolonie nur noch nachts zu hören. Auf der Frequenz sendet künftig ein chinesisches Staats-Programm. Die Regierung wolle mit dem Schritt den kulturellen Austausch zwischen Hongkong und China fördern. Kritiker fürchten um die Pressefreiheit. Die BBC war in Hongkong fast 40 Jahre lang ununterbrochen auf Sendung.
theguardian.comKommentieren ...

China geht gegen drei soziale Netzwerke vor.

China ermittelt gegen drei der größten sozialen Netzwerke des Landes. Betroffen sind der Twitter-ähnliche Dienst Weibo, der Messengerdienst WeChat und das Diskussionsforum Tieba. Nutzer hätten dort Pornografie, falsche Gerüchte und Inhalte verbreitet, die in Zusammenhang mit Terror und Gewalt stünden. Die Betreiber hätten ihre Plattformen unzureichend kontrolliert. Facebook und Twitter sind schon seit Jahren in China gesperrt.
deutschlandfunk.de, zeit.de (1-Min-Audio)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Live-Videos setzen in China mehr um als die Kino-Industrie.

Live-Videos machen in China mehr Umsatz als die Kino-Industrie und bringen eigene Stars hervor, berichtet Stephan Scheuer im "Handelsblatt". Er porträtiert die Studentin Chen Yanyu, 21, die mit ihren Streams mehr als 65.000 Euro pro Monat verdient, allerdings nicht mit Werbung. Die Live-Stars in China lassen sich mit digitalen Geschenken von ihren Fans bezahlen, vom virtuellen Lutscher für knapp 1 Euro bis zur Villa für knapp 100 Euro. Dafür begleiten ihre Fans Chen im Alltag und bekommen von ihr Rat und Lebenshilfe. Andere Live-Stars sammeln mit Gesang und Tanz digitale Trinkgelder ein. Zeigen sie zu viel nackte Haut, droht Ärger mit den Zensoren im Reich der Mitte.
"Handelsblatt", S. 44, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

TV-Sendung "Nihao Deutschland" setzt deutsch-chinesische Wirtschaft in gutes Licht.

China zeigt sich im deutschen Lokal-TV von seiner besten Seite: Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua und die Deutsche Fernsehnachrichten-Agentur DFA produzieren die Sendung Nihao Deutschland. Investigatives oder Politik stehen nicht auf dem Programm, stattdessen liegt der Schwerpunkt auf Wirtschaftsthemen. Die Sendung will "faszinierende Geschichten von Chinesen in Deutschland und Deutschen in China vorstellen", sagt Moderator Marco Ammer. Themenvorgaben aus China gebe es nicht.
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Zitat: Apple-Chef Tim Cook hält sich nur an Gesetze – auch in China.

"Natürlich möchten wir eigentlich keine Apps löschen, aber - wie in anderen Ländern auch - befolgen wir die Gesetze, wo immer wir Geschäfte machen."

Apple-Chef Tim Cook verteidigt die Löschung von VPN-Apps aus dem chinesischen App-Store. Er habe Hoffnung, dass die Restriktionen mit der Zeit gelockert werden, sagt Cook in einer Erklärung am Rande der Verkündung von Apples Quartalszahlen.
techcrunch.comKommentieren ...

Meinung: Apples Kotau in China muss sich nicht auszahlen.

Apple: Der Kotau, den der US-Konzern vor China mache, garantiert keinen wirtschaftlichen Erfolg im Reich der Mitte, meint Hendrik Ankenbrand. Apple tue, was Peking wünscht, indem es Kundendaten in China speichert und VPN-Apps aus dem chinesischen App-Store löscht. Doch schon Yahoo habe sich China gefügt - und sich Jahre später wegen Misserfolgs aus dem Land zurückgezogen.
"FAZ", S. 15 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

US-Medien: Apple entfernt VPN-Apps aus dem chinesischen App-Store.


Kein Platz für VPN-Apps: Apple entfernt die wichtigsten VPN-Apps aus dem chinesischen App-Store, schreiben US-Medien. Apple begründet die Entfernung gegenüber den App-Entwicklern demnach mit Verstößen gegen chinesisches Recht. Bereits im Januar hat Apple auf Druck Chinas die Nachrichten-App der "New York Times" aus dem chinesischen App-Store gelöscht.

In China sind VPN-Dienste ein Weg, um die Zensur durch die Große Firewall zu umgehen. Viele Intellektuelle und Dissidenten nutzen entsprechende Programme oder Apps.
techcrunch.com, 9to5mac.com, futurezone.de, turi2.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Apple schafft Stelle der China-Chefin.

Apple schafft die Stelle eines eigenen Managing Directors für das China-Geschäft. Das Chefbüro in Schanghai bezieht Isabel Ge Mahe im Laufe des Sommers. Sie verantwortet bisher die Entwicklung von China-spezifischen Funktionen für iPhones und iPads. Die stärkere Präsenz in China soll helfen, Apples Dienstleistungen zu lokalisieren und chinesischem Recht besser zu entsprechen.
cnet.comKommentieren ...

China blockiert offenbar WhatsApp.

China blockiert WhatsApp, schreibt die "New York Times". Damit verschärfe China die Zensur durch die Große Firewall. Viele Nutzer können keine Videos und Fotos senden, manche nicht einmal Texte. Experten bestätigen der US-Zeitung, dass chinesische Internet-Filter die WhatsApp-Störung ausgelöst haben. Facebook und Twitter sind schon seit Jahren in China gesperrt.
nytimes.com, theverge.com, augsburger-allgemeine.deKommentieren ...

Bertelsmann investiert weiter in chinesischen Internet-Möbelhändler Zaozuo.

Bertelsmann beteiligt sich über seinen Fonds Bertelsmann Asia Investments erneut an einer Finanzierungsgrunde des Internet-Möbelanbieters Zaozuo aus Peking. Zaozuo sammelt insgesamt 20 Mio Dollar ein. Der 2014 gegründete Shop ist auf Designer-Möbel für junge Kunden spezialisiert und hat nach eigenen Angaben eine sechsstellige Zahl registrierter Nutzer.
"New Business" 29/2017, S. 28 (Paid), new-business.deKommentieren ...

Apple baut wegen neuer Regeln ein Rechenzentrum in China.

Apple baut in China ein Rechenzentrum, um chinesische Gesetze zur Speicherung sensibler Daten zu erfüllen. Die Anlage wird im südchinesischen Guizhou gemeinsam mit einem lokalen Internet-Dienstleister errichtet. Standards der Datensicherheit würden nicht aufgeweicht werden, es werde keine Hintertüren für Daten-Zugriffe geben. Bisher hatten sich westliche Internet-Firmen unter anderem aus Datenschutz-Bedenken mit der Einrichtung von Rechenzentren in China zurückgehalten.
wiwo.deKommentieren ...

Formel 1 richtet Vermarktung auf Wachstum in China aus.

Formel 1 steht in Asien noch auf der Bremse, konzentriert sich aber jetzt auf Wachstum in China, schreibt Christoph Becker. Die Agentur Lagardère Sports soll in der Vermarktung einen Gang höher schalten. Sie spekuliert auf 400 Mio Chinesen mit "Formel-1-tauglichem Einkommen". Lagardère putzt auch für deutsche Fußball-Clubs chinesische Klinken, u.a. im Auftrag von BVB und HSV.
faz.netKommentieren ...

Chinesisches Medienimperium LeEco steckt in tiefer Krise.

LeEco, chinesisches Medienkonglomerat, rutscht tiefer in die Krise: Ein Gericht in Shanghai hat liquide Mittel im Wert von 182 Mio Dollar und Aktien im Wert von 2,3 Mrd Dollar des Gründers Jia Yueting eingefroren, weil Kreditraten nicht gezahlt worden seien. LeEco, dass im Kern aus Chinas Netflix-Alternative Le.com besteht, besitzt auch diverse Sportrechte, das Filmstudio Le Vision Pictures ("Great Wall") und Anteile an den Elektroauto-Startups LeSee und Faraday Future.
chinadaily.com.cn, hollywoodreporter.comKommentieren ...

Chinesischer IT-Konzern Lenovo verliert das Interesse an PCs.

Lenovo, Marktführer unter den PC-Herstellern, sieht im PC-Geschäft keine Zukunft mehr und will sich auf Supercomputer, Datencenter und Mobilgeräte konzentrieren. "Es interessiert mich nicht, ob wir im klassischen PC-Markt die Nummer eins oder zwei sind", sagt Vorstandschef Yang Yuanqing. Lenovo erwirtschaftet mit PCs und Laptops 30 Mrd der 43 Mrd Dollar Jahresumsatz und ist damit der profitabelste Hersteller der Branche.
handelsblatt.comKommentieren ...

NDR und chinesisches Fernsehen strahlen gemeinsame Sendung aus.

NDR Logo 150x150NDR und das chinesische Fernsehen haben erstmals eine gemeinsame Gesprächssendung über ein politisches Thema produziert. Die Sendung "Dialog zu G20" behandelt den G20-Gipfel in Hamburg und die deutsch-chinesischen Beziehungen. Der NDR und der chinesische Auslandsfernsehsender CGTN haben sich verpflichtet, die Sendung ungeschnitten und unzensiert auszustrahlen. Laut NDR handelt es sich bei der Kooperation um eine Premiere in Europa. Die Sendung ist bereits online zu sehen.
dwdl.de, ndr.de, tagesschau.de (58-Min-Video)

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Alibaba will auch im europäischen Handel mitmischen.

Alibaba Group 150Alibaba streckt seine Fühler nach Europa aus: Der chinesische Internet-Konzern sucht europäische Handelspartner, bei denen Chinesen auf ihren Europa-Reisen mit der App Alipay bezahlen können. Mit an Bord ist u.a. bereits die Drogeriekette Rossmann. Über den Online-Marktplatz tmall.com verkauft Alibaba u.a. Produkte von Adidas, Aldi Süd und Bosch in China. Mit einem eigenen Rechenzentrum in Frankfurt will Alibaba auch mehr deutsche Kunden gewinnen.
handelsblatt.comKommentieren ...

Alibaba will nicht deutsche Endkunden anlocken, sondern deutsche Unternehmer.

Alibaba interessiert sich kaum für deutsche Endkunden, sagt Deutschlandchef Terry von Bibra dem "Spiegel". Chinesische Produkte könnten die Verbraucher über die Plattform AliExpress bestellen, der Konzern sei eher daran interessiert, deutsche Produkte nach China zu bringen. Dafür will von Bibra mit Marken kooperieren, die bereits im Markt aktiv sind, und mit Mittelständlern, die Fuß fassen wollen, aber nicht wissen, wie.
"Spiegel 20/2017", S. 61-65 (Paid)Kommentieren ...

Alibaba expandiert mit seinem Bezahldienst Alipay in die USA.

Alibaba, chinesischer E-Commerce-Riese, expandiert mit seinem Online-Bezahldienst Alipay in die USA. Künftig sollen dort mehr als vier Mio Verkaufspartner die Bezahl-Möglichkeit anbieten; Unterstützung erhält der chinesische Konzern dabei von First Data. Derzeit nutzen bereits 450 Mio Menschen weltweit Alipay - die meisten davon in China.
techcrunch.comKommentieren ...

Finanzminister wollen sich Händler-Umsatzsteuer direkt von Plattformen wie Amazon und Ebay holen.

Umsatzsteuer auf Artikel von meist chinesischen Drittanbietern bei Ebay und Amazon Marketplace sollen endlich eingetrieben werden - von den Plattformen selbst, berichtet Christian Ramthun. Die Finanzminster der Ländern wollen die Plattformen verpflichten, für alle bei ihnen aktiven Händler die anfallende Umsatzsteuer zu überweisen. Das Bundesministerium wirbt in Brüssel auf eine Änderung der EU-Mehrwertsteuerrichtlinie, um die Steuerpflicht auf die Plattformen übertragen zu können.
wiwo.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

China: Kommunistische Partei weitet strikte Medien-Kontrollen auf Onlineportale aus.

China: Die kommunistische Partei kontrolliert Online-Nachrichtenportale und Netzwerkbetreiber ab 1. Juni noch strikter als bisher. Eine neue Vorschrift legt fest, dass die redaktionelle Führung aller Nachrichtenportale von der Partei zugelassen sein muss. Außerdem dürfen sich die Online-Medien nur aus öffentlichen Geldern finanzieren und müssen sich an redaktionelle Richtlinien halten, die bereits für Print-Medien gelten. Die staatliche Internetbehörde prüft Betreiber von Gemeinschaftsunternehmen mit ausländischen Partnern und Medien, die eine Finanzierung aus dem Ausland erhalten wollen.
"FAZ", S. 13 (Paid)Kommentieren ...

Netflix erschließt über Kooperation den chinesischen Markt.

Netflix findet über Umwege nach China: Der US-Streamingdienst kooperiert mit dem chinesischen Anbieter iQiyi, der knapp eine halbe Mrd Nutzer hat und zum Internetkonzern Baidu gehört. iQiyi werde einige Netflix-Inhalte übernehmen, welche genau, bleibt unklar. Eine eigene Lizenz haben die chinesischen Behörden Netflix verwehrt.
hollywoodreporter.com via derstandard.at
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Basta: China rationiert Klopapier durch Gesichtserkennung.

Gesichtskontrolle für'n Arsch: Der übermäßige Verbrauch von Klopapier hat den Betreiber der öffentlichen Toilette am Platz des Himmlischen Friedens in Peking dazu veranlasst, die Ausgabe zu rationieren. Genau 70 cm Papier bekommt nur noch, wer drei Sekunden in die Kamera eines Automaten lächelt. Wer mehr braucht, muss neun Minuten warten. Erst dann gibt's mit dem gleichen Gesicht weitere 70 cm Papier.
bild.de (2-Min-Video), mirror.co.uk

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Reporter ohne Grenzen entscheiden sich gegen Büro in Hongkong.

Hongkong: Die Reporter ohne Grenzen siedeln ihr Asien-Büro "wegen mangelnder Rechtssicherheit" nicht, wie eigentlich geplant, in Hongkong an - sondern stattdessen in der taiwanesischen Hauptstadt Taipeh. Einst als britische Kronkolonie eine Art Leuchtturm der Pressefreiheit in Asien, hat Hongkong unter chinesischer Führung als regionales Vorbild ausgedient, analysiert Chris Horton. Obwohl formal Pressefreiheit herrscht, gibt es Selbstzensur, staatliche Einflussnahmen und Übernahmen von Medien durch Unternehmer, die der Regierung in Peking nahe stehen.
nytimes.comKommentieren ...

Basta: Warren Buffet wirbt in China für Cherry Coke.

Gut Kirschen trinken: Coca Cola bringt Cherry Coke in China auf den Markt und Warren Buffet, 86, gibt sein Gesicht für die Markteinführung her. Das Konterfei des Star-Investors prangt auf Dosen und Flaschen. Die Aktion ist in gewisser Weise eine Cherryty-Aktion in eigener Sache - Buffet ist bekennender Cherry-Coke-Fan und größter Einzelinvestor bei Coca-Cola.
manager-magazin.de, mashable.comKommentieren ...

Bericht: Chinesischer Konzern HNA will "Forbes" kaufen.

Forbes könnte bald vom chinesischen Mischkonzern HNA gekauft werden, berichtet Reuters unter Berufung auf Insider. HNA wolle eine Kontroll-Beteiligung an Forbes Media, das Forbes herausgibt, erlangen. Der bisherige Besitzer Whale Media Investment aus Hongkong soll einen Kaufpreis von mindestens 400 Mio Dollar anstreben. Whale Media Investment spreche auch mit weiteren potenziellen Käufern.
reuters.com, derstandard.atKommentieren ...

Aldi Süd betritt chinesischen Markt über Alibaba-Plattform.

Aldi Süd startet seine Digitalpräsenz in China am 20. März. Über den Marktplatz Tmall Global des E-Commerce-Riesen Alibaba will der deutsche Discount-Spezialist Weine, Snacks und Frühstückprodukte verkaufen. Die Waren stammen von australischen Aldi-Lieferanten. Außerdem modernisiert der Konzern nach elf Jahren sein Logo.
wuv.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Studie: Bundesliga dominiert chinesische Digital-Medien.

Bundesliga-Logo 150Bundesliga ist in chinesischen Digital-Medien der Spitzenreiter unter den europäischen Fußball-Ligen, sagt eine Studie der Mailman Group. Dahinter rangieren die englische Premier League sowie die Top-Ligen aus Spanien und Italien. Die Bundesliga habe eine "umfassende Content-Strategie" für den chinesischen Markt und als einzige europäische Liga eine chinesische Website.
bundesliga.de, mailmangroup.comKommentieren ...