Alibaba will auch im europäischen Handel mitmischen.

Alibaba Group 150Alibaba streckt seine Fühler nach Europa aus: Der chinesische Internet-Konzern sucht europäische Handelspartner, bei denen Chinesen auf ihren Europa-Reisen mit der App Alipay bezahlen können. Mit an Bord ist u.a. bereits die Drogeriekette Rossmann. Über den Online-Marktplatz tmall.com verkauft Alibaba u.a. Produkte von Adidas, Aldi Süd und Bosch in China. Mit einem eigenen Rechenzentrum in Frankfurt will Alibaba auch mehr deutsche Kunden gewinnen.
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Alibaba will nicht deutsche Endkunden anlocken, sondern deutsche Unternehmer.

Alibaba interessiert sich kaum für deutsche Endkunden, sagt Deutschlandchef Terry von Bibra dem "Spiegel". Chinesische Produkte könnten die Verbraucher über die Plattform AliExpress bestellen, der Konzern sei eher daran interessiert, deutsche Produkte nach China zu bringen. Dafür will von Bibra mit Marken kooperieren, die bereits im Markt aktiv sind, und mit Mittelständlern, die Fuß fassen wollen, aber nicht wissen, wie.
"Spiegel 20/2017", S. 61-65 (Paid)Kommentieren ...

Alibaba expandiert mit seinem Bezahldienst Alipay in die USA.

Alibaba, chinesischer E-Commerce-Riese, expandiert mit seinem Online-Bezahldienst Alipay in die USA. Künftig sollen dort mehr als vier Mio Verkaufspartner die Bezahl-Möglichkeit anbieten; Unterstützung erhält der chinesische Konzern dabei von First Data. Derzeit nutzen bereits 450 Mio Menschen weltweit Alipay - die meisten davon in China.
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Finanzminister wollen sich Händler-Umsatzsteuer direkt von Plattformen wie Amazon und Ebay holen.

Umsatzsteuer auf Artikel von meist chinesischen Drittanbietern bei Ebay und Amazon Marketplace sollen endlich eingetrieben werden - von den Plattformen selbst, berichtet Christian Ramthun. Die Finanzminster der Ländern wollen die Plattformen verpflichten, für alle bei ihnen aktiven Händler die anfallende Umsatzsteuer zu überweisen. Das Bundesministerium wirbt in Brüssel auf eine Änderung der EU-Mehrwertsteuerrichtlinie, um die Steuerpflicht auf die Plattformen übertragen zu können.
wiwo.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

China: Kommunistische Partei weitet strikte Medien-Kontrollen auf Onlineportale aus.

China: Die kommunistische Partei kontrolliert Online-Nachrichtenportale und Netzwerkbetreiber ab 1. Juni noch strikter als bisher. Eine neue Vorschrift legt fest, dass die redaktionelle Führung aller Nachrichtenportale von der Partei zugelassen sein muss. Außerdem dürfen sich die Online-Medien nur aus öffentlichen Geldern finanzieren und müssen sich an redaktionelle Richtlinien halten, die bereits für Print-Medien gelten. Die staatliche Internetbehörde prüft Betreiber von Gemeinschaftsunternehmen mit ausländischen Partnern und Medien, die eine Finanzierung aus dem Ausland erhalten wollen.
"FAZ", S. 13 (Paid)Kommentieren ...

Netflix erschließt über Kooperation den chinesischen Markt.

Netflix findet über Umwege nach China: Der US-Streamingdienst kooperiert mit dem chinesischen Anbieter iQiyi, der knapp eine halbe Mrd Nutzer hat und zum Internetkonzern Baidu gehört. iQiyi werde einige Netflix-Inhalte übernehmen, welche genau, bleibt unklar. Eine eigene Lizenz haben die chinesischen Behörden Netflix verwehrt.
hollywoodreporter.com via derstandard.at
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Basta: China rationiert Klopapier durch Gesichtserkennung.

Gesichtskontrolle für'n Arsch: Der übermäßige Verbrauch von Klopapier hat den Betreiber der öffentlichen Toilette am Platz des Himmlischen Friedens in Peking dazu veranlasst, die Ausgabe zu rationieren. Genau 70 cm Papier bekommt nur noch, wer drei Sekunden in die Kamera eines Automaten lächelt. Wer mehr braucht, muss neun Minuten warten. Erst dann gibt's mit dem gleichen Gesicht weitere 70 cm Papier.
bild.de (2-Min-Video), mirror.co.uk

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Reporter ohne Grenzen entscheiden sich gegen Büro in Hongkong.

Hongkong: Die Reporter ohne Grenzen siedeln ihr Asien-Büro "wegen mangelnder Rechtssicherheit" nicht, wie eigentlich geplant, in Hongkong an - sondern stattdessen in der taiwanesischen Hauptstadt Taipeh. Einst als britische Kronkolonie eine Art Leuchtturm der Pressefreiheit in Asien, hat Hongkong unter chinesischer Führung als regionales Vorbild ausgedient, analysiert Chris Horton. Obwohl formal Pressefreiheit herrscht, gibt es Selbstzensur, staatliche Einflussnahmen und Übernahmen von Medien durch Unternehmer, die der Regierung in Peking nahe stehen.
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Basta: Warren Buffet wirbt in China für Cherry Coke.

Gut Kirschen trinken: Coca Cola bringt Cherry Coke in China auf den Markt und Warren Buffet, 86, gibt sein Gesicht für die Markteinführung her. Das Konterfei des Star-Investors prangt auf Dosen und Flaschen. Die Aktion ist in gewisser Weise eine Cherryty-Aktion in eigener Sache - Buffet ist bekennender Cherry-Coke-Fan und größter Einzelinvestor bei Coca-Cola.
manager-magazin.de, mashable.comKommentieren ...

Bericht: Chinesischer Konzern HNA will "Forbes" kaufen.

Forbes könnte bald vom chinesischen Mischkonzern HNA gekauft werden, berichtet Reuters unter Berufung auf Insider. HNA wolle eine Kontroll-Beteiligung an Forbes Media, das Forbes herausgibt, erlangen. Der bisherige Besitzer Whale Media Investment aus Hongkong soll einen Kaufpreis von mindestens 400 Mio Dollar anstreben. Whale Media Investment spreche auch mit weiteren potenziellen Käufern.
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Aldi Süd betritt chinesischen Markt über Alibaba-Plattform.

Aldi Süd startet seine Digitalpräsenz in China am 20. März. Über den Marktplatz Tmall Global des E-Commerce-Riesen Alibaba will der deutsche Discount-Spezialist Weine, Snacks und Frühstückprodukte verkaufen. Die Waren stammen von australischen Aldi-Lieferanten. Außerdem modernisiert der Konzern nach elf Jahren sein Logo.
wuv.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Studie: Bundesliga dominiert chinesische Digital-Medien.

Bundesliga-Logo 150Bundesliga ist in chinesischen Digital-Medien der Spitzenreiter unter den europäischen Fußball-Ligen, sagt eine Studie der Mailman Group. Dahinter rangieren die englische Premier League sowie die Top-Ligen aus Spanien und Italien. Die Bundesliga habe eine "umfassende Content-Strategie" für den chinesischen Markt und als einzige europäische Liga eine chinesische Website.
bundesliga.de, mailmangroup.comKommentieren ...

Meinung: Deutsch-chinesischer Mediendialog ist eine Farce.

ChinaDeutsch-chinesischer Mediendialog ist eine Farce, berichtet Friederike Böge. Statt Dialog habe es in diesem Januar in China viele Affronts gegeben. Die Chinesen warfen den deutschen Medien vor, nicht die "Gesamtwahrheit" zu berichten. Bei offiziellen Besuchen habe es Vorträge zu Briefmarken und Propaganda-Aufnahmen von gemeinsamem Gesang gegeben. Das Auswärtige Amt rechtfertigt: Reden sei besser als nicht reden.
"FAZ" S. 13 (Paid)Kommentieren ...

Bertelsmann investiert in chinesischen Finanzdienstleister und Video-App.

BAI Bertelsmann Asia Investments 150Bertelsmann investiert weiter in Asien und beteiligt sich am chinesischen Finanzdienstleister Nongfenqi, berichtet "new business". Bertelsmann Asia Investments führt die Finanzierungsrunde B über umgerechnet rund 13,6 Mio Euro an. Zudem steigt Bertelsmann in einer Frühphasen-Finanzierung bei der chinesischen Video-App Vue ein.
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Video-Tipp: Foto-App Meitu macht aus Selfies Glitzer-Kitsch.

Meitu-Face-150Video-Tipp: Die Bildbearbeitungs-App Meitu aus China erobert in Windeseile auch die westliche Welt. Business Insider erklärt in zwei Minuten die Funktionen der App, die Selfies mit Glitzer und Weichzeichner aufhübscht. Das Ergebnis: kitschig und zugleich etwas gruselig. Gruselig ist auch, wie viele Daten und Zugriffsberechtigungen die App von den Nutzern haben will.
businessinsider.com (2-Min-Video), zeit.de (Datenzugriff)

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McDonald’s gibt China-Geschäft an Investoren ab,

McDonalds-150McDonald's gibt das unternehmerische Risiko für die Expansion in China größtenteils an Investoren ab. Der chinesische Mischkonzern Citic kauft 52 % des China-Geschäfts und hat künftig das Sagen, der US-Finanzinvestor Carlyle wird mit 28 % zweitgrößter Gesellschafter, McDonald's behält 20 %. In den kommenden fünf Jahren sollen mehr als 1.500 neue Filialen entstehen.
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China: "New York Times"-App wird aus App-Store gelöscht.

New York TimesApple wirft die App der "New York Times" aus dem chinesischen App-Store. Als Grund nennt Apple "Verstöße gegen lokale Vorschriften", die von chinesischen Behörden festgestellt wurden. Die App war bisher die einzige Möglichkeit, Inhalte der "NYT" in China zu lesen - die Webseite wird seit 2012 durch die Great Firewall blockiert.
nytimes.comKommentieren ...

Twitters China-Chefin verlässt das Unternehmen.

twitter150Twitter trennt sich nach nur sieben Monaten von China-Chefin Kathy Chen. Der Dienst ist hinter der Großen Firewall zwar nicht nutzbar, verkauft aber Werbeinventar an chinesische Firmen. Chens Berufung war umstritten, da sie früher als Entwicklerin für die chinesische Armee gearbeitet hat - und bis zu ihrer Berufung keinen Twitter-Account hatte.
techcrunch.com, qz.com (Background Chen)Kommentieren ...

Asiatische Investoren steigen beim Kartendienst Here ein.

nokia-here150Audi, BMW und Daimler verkaufen insgesamt 10% ihrer Anteile am Online-Kartendienst Here an die chinesischen Firmen Tencent und NavInfo sowie Singapurs Staatsfonds GIC. Gemeinsam mit NavInfo will Here zudem ein Joint-Venture für Kartendienstleistungen in China gründen. Audi, BMW und Daimler hatten Here 2015 für rund 2,6 Mrd Euro von Nokia übernommen.
manager-magazin.de, wiwo.de, gruenderszene.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Snapchat eröffet Entwicklungsbüro für Spectacles in China.

snapchat-spectacles-150Snap Inc., Mutterkonzern von Snapchat, eröffnet ein Büro in China. Rund 20 Mitarbeiter sollen Forschung und Entwicklung für die Kamera-Sonnenbrille Spectacles betreiben, mit der Nutzer Bilder direkt auf ihrem Snapchat-Kanal veröffentlichen können. Das Büro in Shenzhen ist in der Nähe der Fabrik, in der die Brillen gefertigt werden. Die Snapchat-App wird in China geblockt.
money.cnn.com, theverge.comKommentieren ...

"Handelsblatt": Chinesische Händler umgehen mit Amazon Marketplace die Umsatzsteuer.

Amazon Logo-150Amazon Marketplace rückt ins Visier deutscher Steuerfahnder: Bereits im Juni haben Ermittler mehrere Logistikzentren und die Deutschlandzentrale von Amazon in München durchsucht, berichtet das "Handelsblatt". Der Vorwurf: Amazon wickele für chinesische Händler Geschäfte ab, ohne dass diese dafür in Deutschland Umsatzsteuer zahlen. Amazon selbst hält sich für Steuerangelegenheiten seiner Händler nicht verantwortlich.
"Handelsblatt", S. 18 (Paid)Kommentieren ...

China-Ableger der "Öko-Test" änderte mehrfach das Geschäftsmodell.

oekerChina-Ableger des DDVG-Testhefts "Öko-Test" hat mehrfach sein Geschäftsmodell geändert, berichtet Christoph Giesen. Erst sollte ein Heft entstehen, was an behördlichen Auflagen und dem Vertrieb scheiterte. Beim stattdessen gestarteten Online-Portal okoer.com sollte zunächst eine Paywall Einnahmen bringen. Stattdessen setzt man nun auf Reichweite und will ab dem kommenden Jahr Geld von Unternehmen verlangen, die im Gegenzug mit Labeln ihrer Testnote werben dürfen.
"Süddeutsche Zeitung", S. 25 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

WeChat-Zensureinstellung reist mit dem Nutzerkonto, ermitteln Forscher.

wechat-150WeChat, chinesischer Messenger mit eigenem App-Ökosystem, zensiert auch im Ausland gesendete Nachrichten, die in China verbotene Schlüsselworte enthalten, berichten kanadische Forscher. Die chinesischen Zensur-Einstellungen treffen demnach auf jeden Account zu, der mit einer chinesischen Telefonnummer verbunden ist - unabhängig davon, wo die Person sich aufhält. Auch Gruppenchats mit Teilnehmern aus China sind betroffen.
venturebeat.comKommentieren ...

Facebook hat Zensur-Software entwickelt, um den chinesischen Markt zu bedienen.

Facebook Logo blueFacebook hat eine Software entwickelt, mit der ausgewählte Inhalte in geografischen Regionen nicht angezeigt werden, berichtet Mike Isaac. Die Software sei entwickelt worden, um auch in China aktiv sein zu können, bislang jedoch nicht eingesetzt worden. Einige Mitarbeiter haben laut Isaac wegen der Software das Unternehmen verlassen, Mark Zuckerberg habe die Technik jedoch verteidigt.
nytimes.comKommentieren ...

Aldi Süd eröffnet Online-Shop in China.

Aldi Süd (Foto: dpa)Aldi Süd expandiert nach China, verzichtet allerdings auf die Eröffnung eigener Filialen. Der deutsche Discounter will das Reich der Mitte per Online-Shop erobern, berichtet die "Wirtschaftswoche". Verkauft werden sollen vor allem Weine und gekühlte Lebensmittel. Aldi Süd orchestriert den Markteintritt von seiner Dependance in Australien aus. Der Start ist für das 2. Quartal 2017 geplant.
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