Trump will den durch US-Politik gebeutelten Tech-Konzern ZTE retten helfen.

ZTE: US-Präsident Donald Trump will dem staatseigenen chinesischen Techkonzern nun aus der Patsche helfen, nachdem der Handybauer angekündigt hat, den Geschäftsbetrieb einzustellen. Die USA haben US-Firmen bis 2025 verboten, Komponenten an ZTE zu liefern, weil die Firma die Embargos gegen Nordkorea und den Iran gebrochen haben soll. Der Konzern liegt in den US-Sartphone-Verkäufen auf Rang vier. US-Sicherheitsbehörden sehen in ZTE-Technik ein Sicherheitsrisiko.
cnn.com, turi2.de (Background)

China zensiert den ESC, EBU beendet die Zusammenarbeit.

China: Der chinesische Streamingdienst Mango TV hat das erste ESC-Halbfinale zensiert und den Auftritt der Iren komplett herausgeschnitten – wahrscheinlich, weil dabei zwei Männer Händchen hielten. Der Streaminganbieter gehört zum staatlichen Sender Hunan TV, in China ist die Darstellung von "abnormalen sexuellen Aktivitäten" seit 2017 verboten. Die European Broadcasting Union beendet die Zusammenarbeit. Das zweite Halbfinale und das Finale dürfen die Chinesen nicht übertragen.
dwdl.de

US-Analysten sehen Chinas Geheimdienst hinter vielen Hackergruppen.

Hacking: Analysten der US-Sicherheitsfirma ProtectWise haben gemeinsame Fehler diverser Hackergruppen entdeckt und schreiben sie nun der chinesischen Staatssicherheit zu. Sie fallen seit 2009 mit fortschrittlichen Attacken auf Firmen u.a. in den USA und Europa auf. Die Einheit sei noch aktiv und stecke u.a. hinter Angriffen auf Firmenkonten bei Office 365 und Gmail im März.
arstechnica.com

USA kappen Hardware-Exporte an Chinas Telko-Ausrüster ZTE.

USA entziehen dem chinesischen Telekom-Ausrüster ZTE für sieben Jahre die Export-Lizenz für wichtige US-Hardware. Die Firma soll trotz Sanktionen den Iran und Nordkorea mit Mobilfunk-Technik beliefert haben, in der Komponenten aus US-Produktion verbaut sind. Die Aktien der US-Fiberoptiker Acacia und Oclaro fallen nach der Entscheidung rapide.
ft.com (Paid), bloomberg.com, barrons.com

ARD schickt neue Korrespondenten nach Peking und Neu Delhi.

ARD wechselt seine Korrespondenten aus: Bernd Musch-Borowska (Foto), 56, berichtet ab September als Hörfunkkorrespondent und Studioleiter aus Neu Delhi. Er tritt die Nachfolge von Jürgen Webermann an, der nach Hamburg zurückkehrt. Michael Storfner wird im Juli neuer Korrespondent im ARD Fernsehstudio Peking, er folgt auf seine Ehefrau Alexandra Storfner, die pausiert. Storfner lebt bereits mit in China.
presseportal.de

Li Ka-shing, Asiens reichster Geschäftsmann, geht in Rente.

Li Ka-shing, 89 und reichster Geschäftsmann Asiens, geht in Rente. Er hat seine ersten größeren Beträge in den Fünfzigerjahren mit dem Export von Kunstblumen verdient und früh in Facebook und Spotify investiert. Er hält in Deutschland u.a. 40 % an der Drogeriekette Rossmann und betreibt mit der Tochter mit Three Mobilfunknetze in Italien, Schweden, Großbritannien und Österreich. Das Imperium übernimmt nun der älteste Sohn Victor Li.
manager-magazin.de, scmp.com

Basta: Chinesen verspeisen für ein paar Likes laut knirschend bunte Eiswürfel.

Ice Ice Baby: Ging es bei der Ice Bucket Challenge noch darum, sich Eiswürfel über den Kopf zu schütten, besteht der jüngste Social-Media-Trend aus China nun darin, Eiswürfel zu essen. Beim Ice Eating filmen sich überwiegend junge Frauen, wie sie bunt gefärbte Eiskreationen laut knirschend verspeisen. Gefrierbrand im Hirn nicht ausgeschlossen.
buzzfeed.com, mashable.com

Bild des Tages: Chinesische Hostessen machen Selfies beim Nationalen Volkskongress.


Das Volk im Bilde: Den Arm in die Luft gestreckt macht eine Frau im schwarzen Mantel mit ihrem goldenen iPhone, zusammengebaut in China, eine Selfie mit einer Grupper junger, chinesischer Hostessen. Sie tragen rote Mäntel und weiße Handschuhe - die Arbeitskleidung für ihren Einsatz beim Nationalen Volkskongress, der ab heute in Peking tagt. (Foto: Mark Schiefelbein / AP Photo / Picture Alliance)

Chinesische Händler umgehen online Gebühren für Elektro-Geräte.

Chinesische Händler hinterziehen auf Amazon und Ebay nicht nur Umsatzsteuer, sondern verkaufen offenbar auch Elektro-Geräte, ohne die dafür in Deutschland nötige Registriergebühr zu zahlen oder sich an den Entsorgungskosten zu beteiligen. Das Umweltbundesamt spricht sich dafür aus, ähnlich wie bei den Steuern die Online-Plattformen mit in die Pflicht zu nehmen.
faz.net, turi2.de (Background)

"Spiegel": Textil-Kette C&A steht vor dem Verkauf nach China.

C&A: Die Eigentümer-Familie Brenninkmeijer will die Textil-Kette an einen chinesischen Investor verkaufen, berichtet der "Spiegel". Demnach stehen die Verhandlungen kurz vor dem Abschluss. C&A, gegründet 1841 in den Niederlanden, steht mit seinen mehr als 1.500 Filialen und über 35.000 Mitarbeitern unter Druck durch den Online-Handel und Konkurrenten wie H&M und Primark.
spiegel.de

Chinesen können WeChat künftig als Ausweis nutzen.

WeChat rollt in China eine Ausweis-Funktion aus. Für die Nutzung müssen Chinesen ihr Gesicht mit der App scannen und für den vollen Funktionsumfang im Amt ihren physischen Ausweis scannen lassen. Im Anschluss können Bürger mit dem digitalen WeChat-Ausweis unter anderem Firmen gründen. WeChat-Betreiber Tencent wird eine enge Verbindung zur kommunistischen Partei Chinas nachgesagt.
wired.de

Amazon ruft Eigenmarke für Damenunterwäsche ins Leben.

Amazon geht Frauen an die Wäsche: Der Online-Händler verkauft unter dem firmeneigenen Label Iris & Lilly jetzt Damenunterwäsche. Zudem kooperiert Amazon im Fashiongeschäft auch mit Stars und Sternchen wie Sarah Jessica Parker und Sylvie Meis, die ihre Kollektionen über Amazon verkaufen. In China hat Deutschlandchef Ralf Kleber nun einen deutschen Amazon-Shop eröffnet, wo deutsche Marken ihre Produkte an chinesische Kunden verkaufen können.
horizont.net