Condé Nast sucht neue Struktur in der deutschen Vermarktung.


Condé neu: Deutschland-Chef Moritz von Laffert holt Berater zu Condé Nast, um ein "optimales Set-up" in der Vermarktung zu finden. Ob das Set-up zum throw-out von people Personal führt, ist laut Gregory Lipinski offen. Laffert will neue Kunden gewinnen und eine Verlagssprecherin teilt mit, Condé Nast werde sich "im Vermarktungsbereich personell verstärken".

Für die großen Print-Titel "GQ", "Vogue" und "Glamour" geht es bei der Auflage abwärts. Das Unheil noch größer macht die jüngst für 2015 veröffentlichte Unternehmensbilanz mit einem Minus von 1,2 Mio Euro. Der Verlag selbst sieht sich als hochprofitabel – das Minus in der Bilanz komme konzernintern durch Lizenzgebühren und Umlagen zustande. Sparen wird Condé Nast in Deutschland dennoch – durch die Auslagerung der Schlussredaktion.
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Condé Nast lagert Schlussredaktion in München aus, streicht vier Stellen.

Conde Nast 150Condé Nast Deutschland lagert die Schlussredaktion am Standort München im Laufe des Jahres an einen "externen Partner" aus, berichtet Bülend Ürük. Vier feste Arbeitsplätze im Verlag fallen weg, bestätigt eine Sprecherin. Der neue Dienstleister könne die "Kapazitäten flexibler an die schwankenden redaktionellen Produktionsphasen von Monatsmagazinen anpassen".
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Wolfgang Blau löst Nicholas Coleridge als Auslandschef von Condé Nast ab.

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Generationswechsel: Condé Nast tauscht die Spitze seines internationalen Ablegers aus. Nicholas Coleridge, 59 und seit fast 27 Jahren bei Condé Nast, tritt zurück. Für ihn übernimmt Wolfgang Blau, seit 2015 Digitalchef von Condé Nast International. Die Amtsübergabe erfolgt zum 1. August. Coleridge bleibt als Chairman von Condé Nast Britain bis mindestens Ende 2019 im Unternehmen - dann wird er 30 Jahre für den Verlag tätig gewesen sein.

Blau, 49, geboren in Stuttgart, war 2015 vom britischen "Guardian" zu Condé Nast gewechselt, wo er sich im Rennen um die Chefredaktion Katharine Viner geschlagen geben musste. Zuvor war er fünf Jahre lang Chefredakteur von Zeit Online.
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Archiv-Bilder sollen Condé Nast neue Einnahmen bringen.

Conde Nast 150Condé Nast will sein Archiv mit acht Mio Fotos und Illustrationen aus "Vanity Fair", "The New Yorker", "Vogue" und anderen Magazinen zu Geld machen. Der Verlag plant, limitierte Drucke zu verkaufen, T-Shirts mit Wunschmotiv anzubieten oder historische Motive auf Kaffebecher und Kissen zu drucken. Archiv-Besuche von Social-Media-Influencern sollen das Geschäft ankurbeln.
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Donald Trump beflügelt Abo-Geschäft von "Vanity Fair".

vanity-fair-vf-150Vanity Fair verdankt Donald Trump einen unerwarteten Abo-Zuwachs. Trump hat über das Blatt bei Twitter gelästert, nachdem Vanity Fair sein Restaurant Trump Grill verrissen hatte. Chefredakteur Graydon Carter unterstellte Trump "kein Talent, wird rausfliegen". Die Folge: Innerhalb von 24 Stunden zählt "Vanity Fair" rund 13.000 Abo-Neuabschlüsse - das Hundertfache des normalen Tagesdurchschnitts.
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Condé Nast bietet modische Mailkonten.

voguemail150Condé Nast Deutschland geht unter die E-Mail-Anbieter und startet unter dem Namen "Vogue Mail" Gratis-Postfächer im Vogue-Design. Das Angebot soll sich "mittelfristig" über Werbung finanzieren. Die Server stehen in Deutschland, das Angebot sei in nur sechs Wochen entwickelt worden, sagt Digitalchef Jan Sobota. Anfang 2017 soll eine eigene App verfügbar werden.
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Blattkritik: Julia Werner, Chefredakteurin "Unikat", über "Berliner".

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Julia Werner, Chefredakteurin der Luxusbeilage Unikat von Condé Nast, liest für turi2 den "Berliner", die neue Magazin-Beilage des "Tagesspiegel". Die hauptberufliche Vize-Chefredakteurin von "Glamour", nebenher Stilkolumnistin der "Süddeutschen", entdeckt im "Berliner" eine gewisse Unentspanntheit durch stetig vorgetragene Offenheit, aber auch viel Interessantes und Lesenswertes. Weiterlesen …

Condé Nast bringt markenübergreifendes Supplement "Unikat" heraus.

unikat-600Jugend verlegt: Eine Auflage von 800.000 Stück des Magazins "Unikat" legt Condé Nast heute ins Kioskregal - als Beilage zu sechs Condé-Nast-Magazinen. Das 100 Seiten starke Heft wurde von 21 Kreativen entwickelt, die normalerweise für verschiedene Zeitschriften des Verlags arbeiten.

Das Team wolle "Themen auf den Kopf stellen", und das "inhaltlich wie visuell", sagt "Unikat"-Chefredakteurin Julia Werner, sonst Vize-Chefredakteurin bei "Glamour". Ergebnis sind unter anderem eine Reportagereise nach Görlitz, ein Erfahrungsbericht über das Verwalten eines fremden Facebook-Accounts und eine Geschichte über das Model-Dasein mit Glatze. Das als Luxusmagazin verortete Blatt zum Thema "Perspektivenwechsel" erscheint auch als E-Paper.
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Condé Nast startet Job-Ableger des Frauenmagazins "Myself".

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"Myself" macht Karriere: Condé Nast startet heute einen Ableger seines Frauenmagazins für berufstätige Leserinnen. "Myself Job & Style" ist die erste Line-Extension der Zeitschrift von Chefredakteurin Sabine Hofmann. Das Karriere-Heft ist 100 Seiten dick, 4,90 Euro teuer und erscheint mit 80.000 Auflage. Es kombiniert Karriere- mit Mode-Tipps und erzählt Geschichten über glückliche Businessladys. Auch myself.de fokussiert sich auf Job-Themen. Parallel startet Condé Nast eine Auszeichnung für digitale Führungsfrauen.

Der Verlag arbeitet für den Preis #digitalfemaleleader mit dem Netzwerk Women in Digital zusammen, die Verleihung findet im Dezember in München statt. "Myself Job & Style" begibt sich in einen umkämpften Markt: Inspiring Network hat mit Emotion schon ein Heft für Karriere-Frauen und mit Working Women ein Spezial auf dem Markt, veranstaltet zudem im November eine Konferenz in Hamburg. Edition F hat sich als digitales Magazin etabliert und zeichnet in Berlin ebenfalls starke Frauen aus. "Myself" veranstaltet bereits Trainings-Wochenenden zu Beruf und Stil. (Foto: Frank Bauer / Montage: turi2)
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Basta: Die Journalisten-Frisuren könnten ihn verscheucht haben.

BastaDer Haar-Lack ist ab: Es gibt Personalien, die lassen kein gutes Haar an der Medienbranche. Wenn etwa Vermarkter wie Stefan Barchfeld die Branche verlassen, gute zehn Jahre vor dem "besten Alter". Und dann stattdessen dort anheuern, wo sich Gel und Blondiercreme gute Nacht sagen – er ist nun Chef der Klier-Frisörkette.
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Wir graturilieren: Ines Thomas wird 36.

Ines Thomas 150Wir graturilieren: Ines Thomas, Pressesprecherin beim Condé Nast Verlag, wird heute 36 Jahre alt. Das vergangene Lebensjahr war intensiv und spannend, v.a. dank ihres Academic Sabbaticals an der UC Berkeley in Kalifornien. Thomas feiert ihren Geburtstag auf Sylt, und orientiert sich passend dazu für die nächsten zwölf Monate an einem Leitspruch der Nordfriesen: "Rüm hart – klåår kiming" bedeutet so viel wie "weites Herz – klarer Horizont".

Heute wartet sie auf Wind. Ihr Bruder nimmt an der deutschen Windsurf-Meisterschaft auf Sylt teil, aktuell reicht der allerdings noch nicht für den Startschuss. Gratulationen deshalb gern in Form von Wind-Ersuchen direkt an Petrus – oder via Xing, LinkedIn oder E-Mail. Kommentieren ...

Condé Nast startet arabische "Vogue".

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Mode-Mekka: "Vogue" expandiert in die arabische Welt. Das Mode-Magazin von Condé Nast startet im Herbst eine englisch- und arabischsprachige Webseite, im Frühjahr 2017 soll eine Printausgabe folgen. Regionaler Partner ist der Verlag Nervora aus Dubai, der die Seite Style.com/Arabia betreibt und in die Partnerschaft einbringt. Chefredakteurin wird Deena Aljuhani Abdulaziz (Foto), Gründerin der Mitglieder-Mode-Boutique D'NA aus Riad, die auf der arabischen Halbinsel als Instanz in Sachen Fashion gilt.

Shashi Menon, CEO von Nervora, freut sich, mit "Vogue Arabia" den Erfolg von Style.com/Arabia fortzusetzen und die Modewelt im arabischen Raum zu verändern. Karina Dobrotvorskaya, bei Condé Nast International für neue Märkte und Markenentwicklung verantwortlich, findet es aufregend, "arabische Mode-Kultur in einen internationalen Kontext" zu stellen. Der 22. Regional-Ableger von "Vogue" ist der erste, der zunächst nur online erscheint.
arabia.style.comKommentieren ...

Mein Homescreen: Nikolaus Röttger.

Bei Nikolaus Röttger, Chefredakteur der deutschen Wired, macht es dauernd "Ping" – entweder klingeln Breaking-News oder Nachrichten aus der Redaktion. Aber sein iPhone hilft ihm auch beim Runterkommen: Mit früheren "jetzt"-Kollegen tippt er Bundesliga-Ergebnisse, mit der App Headspace bringt sich der Tech-Journalist meditativ ins Gleichgewicht. weiterlesen …

"Glamour"-Shopping-Card kommt erstmals auch als App.

Glamour-Heft-Fächer-150Condé Nast digitalisiert die Glamour Shopping Card. Zusätzlich zur haptischen Rabatt-Karte, die ab Samstag dem Heft beiliegt, können Leserinnen Vergünstigungen für Mode, Kosmetik und Accessoires auch per App nutzen. Die Freischaltung erfolgt per Abo-Nummer oder Aktivierungscode. Dank Standortbestimmung werden u.a. Angebote in der Nähe angezeigt.
"Horizont" 9/2016, S. 9 (Paid)Kommentieren ...

Stefan Barchfeld verlässt Condé Nast.

Stefan Barchfeld 150x150Stefan Barchfeld, Head of Agency and Client Relations bei Condé Nast, nimmt nach nur fünf Monaten in München seinen Hut. Barchfeld verlasse den Verlag zum Jahresanfang "auf eigenen Wunsch", heißt es. Der 43-Jährige war erst im Sommer von Bauer zu Condé Nast gewechselt, um dort Agenturen und Werbekunden zu betreuen. Ein Nachfolger steht noch nicht fest, Barchfelds Posten soll aber neu besetzt werden.
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Joachim Hentschel verlässt "Wired".

Joachim Hentschel 150Wired verliert Joachim Hentschel, 45 und bisher Vize-Chefredakteur, ans Content Marketing. Hentschel heuert ab Mitte Januar bei der Burda-Tochter C3 in Berlin als Senior Editor an. Ein Nachfolger bei "Wired" ist noch nicht bekannt. Er hatte die Neuauflage der deutschen Ausgabe 2014 gemeinsam mit Chefredakteur Nikolaus Röttger auf den Weg gebracht.

"Wired" erscheint ab 2016 nur noch mit angezogener Handbremse: Statt bisher zehn Ausgaben kommen nur noch vier Hefte pro Jahr. Der Copy-Preis steigt von 4,50 Euro auf 6,80 Euro.
turi2 - eigene Infos, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"New Yorker" macht eine wöchentliche Radiosendung.

The New Yorker_Logo_150x150New Yorker macht jetzt auch Radio: An diesem Wochenende hat The New Yorker Radio Hour, eine Co-Produktion mit dem nichtkommerziellen Sender WNYC, Premiere bei 26 Lokalstation an der US-Ostküste. Gastgeber der wöchentlichen Show ist "New Yorker"-Autor und Pulitzer-Preisträger David Remnick. Audio ist für das Magazin kein komplett neues Feld - der New Yorker produziert bereits eine Handvoll Podcasts.
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Wir graturilieren: Wolfgang Blau wird 48.

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Wir graturilieren: Wolfgang Blau, bis Ende November noch Digitalchef des "Guardian", wird 48. Bevor er im Dezember in seinen neuen Job bei Condé Nast startet, arbeitet Blau zusammen mit drei Kollegen beim "Guardian" noch an einer neuen Strategie, die das Blatt bald präsentieren will. "Entsetzt und ehrlich gesagt auch wütend" macht ihn, dass die britische Linke - auch der "Guardian" - inzwischen wieder mit einem Ausstieg aus Europa flirtet.

Seinen Geburtstag feiert Blau etwas abseits vom politischen Trubel der Hauptstadt London, auf dem Land in Kent "in einem regenfesten Familienzelt mit Bullerofen". Über Glückwünsche freut er sich auf allen Wegen. Am besten via Snapchat (WolfgangBlau), Instagram, Twitter oder Facebook.Kommentieren ...

Condé Nast übernimmt Musikmagazin Pitchfork.

Pitchfork-Logo-150 ohne SchriftzugCondé Nast kauft Pitchfork Media, Herausgeber eines Online-Musik-Magazins mit angeschlossenem Video-Portal und Event-Bereich. Seit 2013 erscheint vierteljährlich auch das Print-Magazin The Pitchfork Review. Pitchfork versteht sich als Schiedsrichter darüber, was in der Musikwelt angesagt ist, sticht durch ausgefallene Schreibe und präzise Reviews hervor und ist profitabel. Condé Nast verspricht sich über Pitchfork den Zugang zu musikbegeisterten männlichen Millennials.
mashable.com, nytimes.com, pitchfork.comKommentieren ...

Wolfgang Blau wechselt zu Condé Nast International.

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Wolfgang Blau verlässt den "Guardian" und wechselt zum 1. Dezember zu Condé Nast International. Dort soll er sich als Chief Digital Officer um das digitale Wachstum internationaler Marken wie Vanity Fair, Vogue und Wired bemühen. Umziehen muss er dafür nicht: Auch der neue Job ist in London angesiedelt.

Wolfgang Blau ist im April 2013 als Digital-Chef zum "Guardian" gekommen. Vor einem halben Jahr hat er das Rennen um den Chefredakteurs-Posten bei dem britischen Flaggschiff gegen Katharine Viner verloren. Zuvor war er Chef von Zeit Online.
horizont.net, poynter.org, theguardian.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...