Ringier-Chef Marc Walder will Werbekunden das Komplettpaket liefern.


Züchten statt Zukaufen: Ringier-CEO Marc Walder sagt Kreativ- und Mediaagenturen den Kampf an. Die bisherigen Aufgaben der Dienstleister sieht Walder künftig als Teil des Verlagsgeschäfts: "Man baut eigene Sales-Teams auf und bietet Kunden Komplettpakete an: die Kreation der Werbung, die Produktion, die Distribution", sagt Walder im "Horizont"-Interview und denkt an Digital-Vorbilder wie Vice oder BuzzFeed. Agenturen einfach zuzukaufen kommt für Walder nicht infrage: "Das ist nicht die Strategie. Wir bauen die Kompetenz selber auf", sagt er.

Ringier macht heute 60 % seines Gewinns durch Digital-Geschäfte, doch die Subventionierung des publizistischen Angebots durch die Einnahmen aus E-Commerce und Plattform-Geschäften steht für Walder nicht zur Diskussion: "Mit welcher Begründung wollen Sie eine Familienzeitschrift mit Geldern aus digitalen Marktplätzen subventionieren?"
"Horizont" 13/2017, S. 40/41 (Paid)Kommentieren ...

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BEWIESEN: Native ist die erste Werbung, die Ihre Zielgruppe liebt!
Native Advertising kann etwas, wozu klassische Online-Werbung nicht in der Lage ist: Zielgruppen mit erstklassigem Storytelling für Markenbotschaften zu aktivieren! 20 Native Kampagnen und über 5.000 Leser-Befragungen des BILD Brand Studios bilden die Grundlage für ein exklusives Case Book. Die Daten belegen: Native bei BILD wirkt!
bild.de

Wir graturilieren: Aleksandra Solda-Zaccaro wird 49.


Wir graturilieren: Aleksandra Solda-Zaccaro, Geschäftsführerin von Territory in München, feiert heute ihren 49. Geburtstag. Ihr Highlight im vergangenen Jahr war die Berufung in den Vorstand der Digitalen Stadt München. In dem Verein will sie als Vize-Vorsitzende Unternehmen, Gründer, Bildungseinrichtungen und Medien vernetzen und die "Digitalisierung gestalten". Schade findet Solda-Zaccaro, dass jeder Tag für Arbeit, Familie und Hobbys lediglich 24 Stunden bietet. Deswegen wünscht sie sich für das neue Lebensjahr auch "den richtigen Umgang mit den 24 Stunden pro Tag". Geburtstagsglückwünsche sind in Form von Fotos willkommen: "Schön wäre ein '27.3.-Selfie' von jedem, der mit mir vernetzt ist und an mich denkt", sagt Aleksandra Solda-Zaccaro. Die digitale Geburtstagspost kommt via Twitter, LinkedIn oder E-Mail an.

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Matthias Peschel übernimmt Standortleitung von Territory Webguerillas Berlin.

Territory, Content-Marketing-Sparte von Gruner + Jahr, engagiert Matthias Peschel, 33, als Standortleiter von Territory Webguerillas in Berlin. Er folgt auf Corinna Nachtigall, die in Elternzeit ist. Peschel kommt vom Technologie-Unternehmen LocaFox, zum Berufsstart war schon einmal für G+J Corporate Editors tätig, heute Territory. Er soll die Hauptstadt-Dependance der Agentur für Social-Media- und Influencer-Marketing weiterentwickeln und wachsen lassen.
kress.deKommentieren ...

fragebogen2: Lukas Kircher.


fragebogen2: An Lukas Kircher ist ein Regisseur verloren gegangen. Weil er Österreich für eine solche Karriere aber ungeeignet fand, ist er in die Medien gegangen. Heute führt der gelernte Zeitungsdesigner bei Burdas Content-Marketing-Dickschiff C3 Regie. Und das, obwohl seine Mutter den Studienabbrecher lieber länger an der Uni gesehen hätte.
turi2.tv (1-Min-Videofragebogen)Kommentieren ...

Deutsche Bahn startet Content-Offensive mit Toleranz-Spot in den sozialen Medien.


Der Content kommt: Die Deutsche Bahn verlängert ihre aktuelle Kampagne "Diese Zeit gehört Dir" um emotionale Social-Media-Spots. Der Erstling zeigt die Begegnung zwischen einer jungen Frau mit Kopftuch und einem Studenten in einem ICE und wirbt für Toleranz. Zunächst hat der Mann Vorurteile, die sich auflösen, als er mit der Frau ins Gespräch kommt. Antje Neubauer, Marketing- und PR-Chefin der Bahn, will künftig häufiger "Bahn-Geschichten im gesellschaftlich aktuellen Kontext" erzählen.

Bereits im Januar hatte Neubauer im Gespräch mit Peter Turi angekündigt, die Werbung der Deutschen Bahn journalistischer machen und die Kunden bei ihren Bedürfnissen abholen zu wollen. Die Kreation für den aktuellen Spot, der vor allem in den sozialen Medien laufen soll, kommt von Ogilvy & Mather Frankfurt. Im Juni 2016 hatte die Bahn einen Viral-Erfolg mit einem Clip gelandet, der mit dem Tabu homosexueller Fußballspieler bricht.
youtube.com (50-Sek-Spot) via wuv.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Antje Neubauer will die Werbung der Deutschen Bahn journalistischer machen.

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Yvonne Beister geht im "Bild Brand Studio" auf Herz- und Hirn-Jagd.


Werbung auf die subtile Art: Yvonne Beister leitet das Bild Brand Studio – eine Einheit bei Springers Boulevard-Haubitze, die Anzeigen in Form von Artikeln gestaltet. Native Advertising heißt der heiße Scheiß der Online-Werbung. Und auch Yvonne Beister steht im Videointerview unter Feuer: "Native kann, was klassische Werbung nicht kann: ins Herz und ins Hirn der Kunden vordringen." Nutzer schauen ihre Werbe-Inhalte im Schnitt 1:43 Minute an – freiwillig.

Die frühere "Bild"-Redakteurin denkt als Werberin weiter wie eine Journalistin: "Nur die Kernkompetenz, die ich als Journalistin habe, stelle ich zur Verfügung für starke Marken." Gute Geschichten zu erzählen, sei Kerngeschäft im Journalismus wie auch in der Werbung. "Bei unseren Geschichten steht aber nicht das Produkt im Mittelpunkt, sondern die Zielgruppe", sagt Beister. Die Botschaft der Marke tauche nur "ganz subtil" auf.
youtube.com (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Klinik-Konzern Asklepios geht mit Health TV auf Sendung.

Asklepios, Betreiber von 150 Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen, wird zum TV-Doktor: Der Sender Health TV soll ab Mai 2017 ein Vollprogramm rund um die Gesundheit liefern. Zu den geplanten Formaten gehören Reportagen, Wissenssendungen und Übungsreihen für Yoga oder Pilates. Das Programm soll über Kabel und Satellit frei empfangbar sein.
healthcaremarketing.euKommentieren ...

Zitat: Amir Kassaei rechnet mit der Werbebranche ab und will bald aussteigen.

"Es gibt genug Beispiele für alternde Werber, die sich lächerlich machen, weil sie zu eitel sind zu erkennen, dass ihre Zeit abgelaufen ist. Ich werde nicht dazu gehören."

Amir Kassaei, weltweiter Kreativchef von DDB, rechnet im großen "Horizont"-Interview mit der Werbe-Branche ab und kündigt seinen Ausstieg an, sobald er die Marke Seat neu positioniert hat.
"Horizont", 10/2017, S. 14 (Paid)


Weitere Zitate:

- Über den Realitätsbezug der Werbe-Branche:

"Unsere Branche lebt davon, dass wir die Finger am Puls der Zeit haben. Das haben wir aber nicht mehr. Stattdessen feiern wir uns für Sachen, die im richtigen Leben keinerlei Bedeutung haben."

- Zum Opel-Verkauf und der hochgelobten Kampagne "Umparken im Kopf":

"Die Kampagne 'Umparken in Kopf' war komplett daneben, weil sie das eigentlich relevante Thema ignoriert hat."

- Zum Abgas-Skandal von VW:

"Bei Opel haben alle die Neubemalung der Fassade gefeiert, ohne zu gucken, wie es dahinter aussieht. Bei VW haben wir es mit einem stabilen Fundament und soliden Wänden zu tun."

- Über Werbe-Awards und Kreativ-Rankings:

"Wir haben ein Monster geschaffen, dass uns alle auffrisst."

- Über Content Marketing als alten Hut:

"Content ist keine Neuigkeit. Neu sind nur einige Anbieter, deren geschäftlichen Interessen es dient, diesen Eindruck zu erwecken."Kommentieren ...

Sascha Pallenberg will bei Daimler die Zukunft der Mobilität definieren.


Pallenberg macht mobil: Sascha Pallenberg sieht sich in seinem neuen Job in der Unternehmenskommunikation von Daimler nicht als Autoverkäufer. "Daimler verkauft keine Autos, das macht Mercedes", sagt der ehemalige Tech-Blogger im Videointerview von turi2.tv und "Horizont" beim Online Marketing Rockstars Festival. Stattdessen will er mit Daimler die Mobilität der Zukunft definieren und nennt Schlagworte wie "mobility as a service" und Elektrifizierung. Content Marketing will Pallenberg das nicht nennen. Er sieht sich eher in der Tradition von Kundenzeitschriften wie der "Apotheken Umschau" und fragt: "Ist das Content Marketing?"

Deswegen steht der Erfinder der Mobilegeeks auch weiter zu seiner Kritik am E-Plus-Portal Curved, dem er einst vorgeworfen hat, den Absender zu verschleiern. In seinem neuen Job will Pallenberg dagegen selbstbewusst unter der Marke Daimler kommunizieren. Die Marke stehe für "sehr, sehr starke Werte", sagt er und verspricht, "deswegen wird das auch überall drüber stehen".
youtube.com (7-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2), turi2.de (Background)

Mitarbeit: Markus Trantow
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Depot bringt Lifestyle-Kundenmagazin heraus.

Depot, Handelskette für Einrichtungs- und Deko-Artikel, bringt ein eigenes Print-Lifestyle-Magazin heraus. "Schön hier by Depot" bietet auf 64 Seiten Dekoideen und Inspirationen sowie Fitness- und Wellnesstipps. Das Magazin soll mehrmals im Jahr erscheinen, die Auflage liegt bei rund einer Mio. Depot hat das Magazin zusammen mit der Hamburger Content Marketing-Agentur loved produziert.
cp-monitor.deKommentieren ...

Olaf Beck leitet neue Einheit Content Solutions bei Motor Presse Stuttgart.


Was mit Content: Die Motor Presse Stuttgart baut eine neue Einheit für Content Marketing im Bereich Sport auf. Olaf Beck (Foto), 50, bisher Chefredakteur des Magazins Outdoor, leitet die Abteilung namens Content Solutions, die für Kunden aus Tourismus und Industrie "crossmediale Angebote" erarbeiten soll. Bei "Outdoor" rückt Alex Krapp, 43, bisher geschäftsführender Redakteur, zum Chefredakteur auf.

Unter dem Dach von Content Solutions bündelt der Verlag auch alle bisherigen Content-Marketing- und Corporate-Publishing-Aktivitäten aus dem Bereich Sport. Die Einheit solle "wie eine interne Agentur arbeiten", erklärt Geschäftsbereichsleiter Henry Allgaier. Schwerpunktthemen sind zunächst Rad und Outdoor. Das erste Projekt der neuen Einheit ist ein 52-seitiges "Outdoor"-Extra zum Thema Nachhaltigkeit.
cp-monitor.de, motorpresse.deKommentieren ...

Stefan Westendorp, zuletzt "TV Movie"-Chef, wird Berater.

Stefan Westendorp, bis vor einem Jahr Chef von Bauers "TV-Movie", macht sich als Berater selbstständig. Mit seiner Westendorp Media in Hamburg und München will er Medienhäuser bei der Entwicklung neuer und bestehender Produkte beraten. Außerdem bietet er Corporate Publishing und Content Marketing an. Westendorp war 17 Jahre lang Chef von "TV Movie".
presseportal.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Dirk Aschoff wechselt von "Bild" zu C3.

Dirk Aschoff 150C3 wirbt Dirk Aschoff (Foto) von Springer ab. Der bisherige Leiter des Ressorts Infografik und Storytelling bei "Bild" ist ab März Creative and Content Director Information Design bei dem Content Marketing Netzwerk. Er soll digitales und datengetriebenes Storytelling vorantreiben. Aschoff arbeitete schon bei C3-Vorgänger KircherBurkhardt als Senior Art Director Infografik.
horizont.netKommentieren ...

Burda übernimmt weitere Anteile an C3.

c3_600Burda macht sich im Content Marketing breiter und übernimmt weitere Anteile an C3, der gemeinsamen Content-Marketing-Agentur mit Lukas Kircher und Rainer Burkhardt. Kircher und Burkhardt verkaufen 35 % der Anteile an Burda, berichtet "CP-Monitor".

Burda hält bisher 50 % an der Agentur, Ergebnis der Fusion von BurdaCreative mit KircherBurkhardt Ende 2014. Kircher und Burkhardt gehören bisher je 25 %. Den Kaufpreis nennen die Beteiligten nicht.
cp-monitor.de, wuv.de, horizont.net, bundeskartellamt.de (Liste der laufenden Verfahren)

Aus dem Archiv von turi2.tv: C3-Chef Lukas Kircher fühlt sich mitschuldig am Niedergang der klassischen Medien.
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Media Markt launcht Virtual-Reality-Portal VR-World.com.

Mediamarkt Logo 150Media Markt startet das Virtual-Reality-Portal VR-World.com. Die Seite soll die Technik erklären, Hardware testen und Hintergrundinformationen liefern. Mit dem Portal ergänzt Media Markt seine Ratgeber-Reihe, zu denen die Internetseiten Smart-wohnen.de, Gamez.de und Koch-mit.de gehören. Media Markt E-Business und Webedia Brand Services, die Content-Marketing Agentur von Webedia Deutschland, haben VR-World.com entwickelt.
wuv.deKommentieren ...

Havas-Studie: Fast drei Viertel aller Marken sind bedeutungslos.

havas-150Marken, zumindest die überwiegende Mehrheit davon, sind dem Publikum ziemlich egal, schließt Havas aus den Zahlen seiner Studie Meaningful Brands mit 375.000 Befragten in 33 Ländern. 74 % der Marken könnten, wenn es nach den Konsumenten geht, ohne Tränen verschwinden. Havas sieht einen Wirkzusammenhang zwischen effektivem Content, dem empfundenen Einfluss einer Marke auf das Wohlbefinden des Konsumenten und im Ergebnis der empfundenen Bedeutsamkeit dieser Marke.
horizont.net, marketingweek.com (Wirkzusammenhang), meaningful-brands.com (Studie)Kommentieren ...

interview2: C3-Chef Lukas Kircher fühlt sich mitschuldig am Niedergang der klassischen Medien.


Zwei Herzen in der Brust: Lukas Kircher, Chef von Burdas Content-Marketing-Riesen C3, hilft Marken dabei, selbst zu Medien zu werden. Dass er dabei Teil der Bewegung ist, die klassischen Medien die Werbeetats abzieht, findet er selbst nicht gut. Den Medien sei es nicht gelungen, die Entwicklung weg von der klassischen Werbung, hin zu inhaltlicherer Werbung mitzunehmen, sagt Kircher im Interview mit Peter Turi am Rande des Deutschen Medienkongresses und lobt Verlage, die auf Native Advertising setzen.

Content Marketing bezeichnet Kircher als "das neue Gold, das neue Öl, die neue Elektrizität" und gibt sich gelassen, angesichts neuer Konkurrenz von Media-Agenturen, die ankündigen, das Geschäft an sich reißen zu wollen. "Der Markt ist groß genug für uns alle", findet der Content-Marketing-Pionier, es gebe kaum ein Unternehmen, dass sich nicht mit Content-Strategien beschäftige.

Wie Kommunikation aussehen könne, "die einen normalen Menschen wieder interessiert", sei die Frage, die bei C3 alle umtreibe, sagt Kircher. Derzeit beschäftige C3 mehr als 100 Journalisten, die für unterschiedliche Marken arbeiten, dazu kämen Kreative. Ein Szenario, in dem irgendwann mehr Journalisten im Content Marketing arbeiten als für unabhängige Medien, will Kircher sich allerdings nicht vorstellen: "Journalismus ist so dermaßen wichtig - für mich, für die Gesellschaft, Politik. Ich glaube auch nicht, dass das passieren wird."
turi2.tv (3-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

interview2: Bahn-Sprecher Jürgen Kornmann erklärt die digitale Medienzukunft im ICE.


Digitaler D-Zug: Die Deutsche Bahn rüstet ihre ICE zur Multimedia-Zentrale um. Ab dem 2. Quartal können Reisende gratis 50 Filme von Maxdome abrufen. Das bordeigene ICE-Portal wird erweitert um ein Bezahlangebot für Hörbücher und Spiele, sodass sie "deutlich im Umfang steigen", kündigt Sprecher Jürgen Kornmann im turi2.tv-Interview an. Das Kundenmagazin Mobil bekommt ein Update: Die G+J-Tochter Territory soll es "wesentlich digitaler" machen.

Print an Bord bekommt damit mächtige Konkurrenz – zumal seit Jahresbeginn alle ICE-Reisenden das kostenlose W-Lan nutzen können. Das Angebot kommt an: Bereits in der ersten Woche loggten sich eine halbe Mio Fahrgäste mit ihren mobilen Geräten ein. Gedruckte Zeitungen gibt es in der 1. Klasse weiterhin: "Wir werden an Print festhalten", sagt Kornmann. Das gelte ebenso für "Mobil" – auch wenn er im Interview vielsagend andeutet, "noch" sei der Titel mit einer Printausgabe vertreten.
turi2.tv (3-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Buntekuh macht Content Marketing beim Landwirtschaftsverlag.

landwirtschaftsverlag-buntekuh150Landwirtschaftsverlag steigt ins Content Marketing ein, berichtet cp-monitor.de. Die neue Einheit mit dem Namen Buntekuh versteht sich als Medienanbieter für Nahrungswirtschaft und Handel. Geschäftsführender Chefredakteur ist Wilfried Lülsdorf, zuletzt Geschäftsführer des Dienstleisters Corps, der heute als "Handelsblatt"-Tochter Planet C firmiert.
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Funktionäre fordern Kulturgut-Status für Handball-Großereignisse.

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Der Stream ist nicht genug: Funktionäre aus Handballgeschäft und der Medienpolitik kritisieren den Deal, durch den die Handball-WM exklusiv vom Sponsor DKB im Internet übertragen wird, berichtet die "Bild am Sonntag". Handball-Großereignisse sollen, wie schon Spiele der Fußball-WM, in die TV-Schutzliste aufgenommen werden und damit künftig zwingend im frei empfangbaren TV laufen, fordern ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky und der CDU-Politiker Daniel Günther in der "BamS".

Rechtehändler BeIn Sports hatte eine Verschlüsselung der Satelliten-Übertragungen gefordert - dazu waren weder ARD, ZDF noch RTL bereit. Die DKB-Bank überträgt die WM-Spiele nun mit Hilfe von YouTube live auf der eigenen Website. Andreas Michelmann, der Chef des Deutschen Handballbunds, nennt den Rechteverkäufer BeIn Sports ein "Ärgernis". Uwe Schwenker, Chef der Handball-Bundesliga, sorgt sich um die Reichweite seines Sports und beklagt, der Weltverband habe die internationalen Rechte nach rein finanziellen Kriterien an BeIn Sports vergeben.
"Bild am Sonntag", S. 58-59 (Paid)1 Kommentar

Zitat: Hans-Peter Siebenhaar findet Content Marketing "brandgefährlich".

Hans-Peter Siebenhaar"Content-Marketing ist brandgefährlich für eine Gesellschaft, die Ehrlichkeit und Transparenz ernst nimmt. Denn diese Werbeform beschädigt kontinuierlich den kritischen Journalismus."

Medienjournalist Hans-Peter Siebenhaar warnt davor, dass der Vertrauensverlust in die Medien letztlich Populisten in die Hände spiele.
handelsblatt.com
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interview2: Telekom-PR-Chef Philipp Schindera erteilt Print eine Abfuhr.


Das Herz am digitalen Fleck: Philipp Schindera, Kommunikations-Chef der Telekom, bespielt mit seinem Team 24 Kanäle – von Zeitungen über die eigene Website bis zu Snapchat. Printmedien spielen eine immer kleinere Rolle, erzählt Schindera beim turi2.tv-Interview in Bonn. "Unser Produkt ist digital. Wir bringen den Menschen das Digitale nach Hause. Deshalb setzen wir konsequent auf digitale Inhalte." Ob das Marketing in fünf Jahren noch Print-Anzeigen schaltet? "Das wird sich zeigen", antwortet Schindera.

Die Telekom gucke sich Entwicklungen im Content Marketing "interessiert" an und schätze digitale Werbung, weil Kunden dort zielgerichteter angesprochen werden können. Auch Schindera beobachtet an sich, wie sein Alltag ganz selbstverständlich digital wird. Seine "TV Digital"-Zeitschrift, die zusammen mit der Telekom entsteht, nutzt er nur noch "sehr, sehr selten", weil elektronische Programmführer und Apps immer besser werden.
youtube.com (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)
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Wir graturilieren: Peter Trzka wird 50.

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Wir graturilieren: Peter Trzka, Redaktionsleiter bei Axel Springer Corporate Solutions, wird heute 50 Jahre alt. Er feiert mit der Familie, gutem Essen und einer traditionellen Schoko-Eis-Torte – weil die Kalorien nach Weihnachten eh egal sind und die guten Vorsätze erst ab übermorgen greifen. Trzka freut sich, 2016 ohne größere Blessuren oder persönliche Katastrophen überlebt zu haben. Und, dass Bayern völlig überraschend Meister wurde.

Trotzdem konnte er nicht alles schaffen, was er sich vorgenommen hatte, weil ein Kopf oft zu wenig sei und zwei Arme ohnehin ein Witz. Für die kommenden Jahren hat Trzka aber keine To-do-Liste. Ein Baum sei gepflanzt, ein Kind gezeugt und ein Marathon gelaufen. Er fragt sich allerdings, ob 50 das neue 30 ist oder 50 das alte 50, nur ohne beige. Antworten und Glückwünsche erreichen ihn per E-Mail, LinkedIn und Xing – Geschenke auch per Post.Kommentieren ...

Territory trennt sich von Medienfabrik-Mitarbeitern.

territory 150Territory zahlt Mitarbeitern der früheren Medienfabrik kein Weihnachtsgeld und trennt sich von Personal. Geschäftsführer Stefan Postler spricht von "nicht erreichten Zielen" beim Content-Marketing-Dienstleister von Gruner + Jahr – nach Jahren des Wachstums der Medienfabrik stagniert das Geschäft. Von mehreren Mitarbeitern will sich Postler trennen. Offenbar sind jene betroffen, die den digitalen Wandel nicht mitmachen wollen. turi2 konnte auf Nachfrage bei Postler und bei Territory nicht klären, ob nur Mitarbeiter der Ex-Medienfabrik oder von ganz Territory betroffen sind. Die Medienfabrik ist im Januar 2016 von der Bertelsmann-Tochter Arvato zu G+J gewechselt.
nw.de, turi2 - eigene Infos4 Kommentare