Otro vermarktet Fußball-Stars in einer App.

Otro versucht mit einem Mix aus Community und Streaming Fußball-Fans zum Bezahlen zu animieren. Die neue App-Plattform zeigt für 3,99 Euro Videos und Interviews mit Stars wie David Beckham und Lionel Messi. Hinter der Content-Marketing-Maßnahme der Fußball-Elite stehen Unternehmer Simon Oliveira, Investor 23 Capital und die Digitalagentur R/GA.
otro.com, forvision.de

Zitat: Dominik Wichmann fremdelt mit der Moral-Keule seiner Ex-Chefin Julia Jäkel.

"Ich halte die Idee, es gebe quasi eine moralische Verpflichtung, in Qualitätsmedien zu schalten, für falsch. Ich halte grundsätzlich nicht viel von einer Verquickung von Macht und Moral."

Dominik Wichmann, Ex-"stern"-Chef und Co-Gründer der Looping Group, widerspricht der Idee einer Corporate Media Responsibility von Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel. Er halte es auch für falsch, alles Gedruckte als Qualitätsjournalismus zu bezeichnen.
"Horizont" 47/2018, S. 18-19 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview ...

... über seine heutige Rolle, die er in der Werbung verortet:
"Ich würde mich als geschäftsführender Gesellschafter der Looping Group niemals als Journalist bezeichnen! Problematisch wird die Sache erst dann, wenn man diese Trennung zu vertuschen versucht."

... über koscheren Journalismus:
"Wenn eine Frauenzeitschrift fünf Handtaschen empfiehlt und jede dieser Handtaschen von einem Anzeigenkunden stammt, stört das niemanden. Wenn eine Bloggerin das Gleiche tut, ist es Werbung. Den Unterschied muss man mir erst noch erklären. Ebenso inakzeptabel ist es, dass die Einflussnahmen der Anzeigenabteilungen auf die Redaktionen immer mehr zunehmen."

... über seine Rolle als Manager:
"Als Unternehmer bringst du deine eigene Haut ins Spiel, das ist wie Duschen ohne Regenmantel. Machen ist das interessantere Wollen."

... über die Arbeit für Mercedes und andere Kunden:
"Im Grunde sind wir eine Mischung aus Agentur, Verlag und Strategieberatung. Das zentrale Leistungsversprechen von Looping besteht darin, Marken zu Sendern ihrer Botschaft zu machen. (...) Die Looping Group steht für eine hoch qualitative Content-Produktion, die aufsetzt auf der Analyse von Daten und später entsprechend gezielt verbreitet werden kann."

... über seinen kränkenden Rauswurf beim "stern":
"Die Annahme, dass die Auflage der großen Publikumszeitschriften in den nächsten Jahren mit dem Wechsel zu neuen Chefredakteuren plötzlich wieder steigen könnte, ist geradezu lächerlich falsch."

Burdas C3 hat nun ein Management Board, drei Geschäftsführer weniger.

C3: Chef Adel Gelbert (Foto) baut den Führungsstab bei Burdas Content-Katapult um: Die Geschäftsführer Gregor Vogelsang, Blundstone Osterberger und Burkhard Tewinkel müssen gehen. An ihre Stelle tritt ein Management Board aus Operativchef Karsten Krämer, Digitalchef Christian Breid, Content-Chefin Christine Beardsell und Finanzchefin Natalie Jupe.
horizont.net

Webvideopreis findet auf 4.000 Bildschirmen von Ströer statt.

Die Webvideopreis-Macher Markus Hündgen (links) und Dimitrios Argirakos lassen dieses Jahr den Smoking im Schrank. (Foto: Christoph Hardt / Geisler-Fotopress / Picture Alliance)

Gala war gestern: Der Webvideopreis trotzt dem Event-Trend und verzichtet auf eine klassische Preisverleihung. Statt an einem Abend findet der Preis ab sofort auf 4.000 Bildschirmen des Außenwerbers Ströer statt. Innerhalb von drei Wochen sollen 100 speziell produzierte Clips in Einkaufszentren und Bahnhofshallen laufen, erzählen die Preis-Chefs Markus Hündgen und Dimitrios Argirakos bei wuv.de. Die Videos werden u.a. zur Instagram Story verwurstet – alle Nutzer stimmen online ab.

Auf den Out-of-Home-Screens laufen kurze Geschichten, die auf dem "Second Screen Social Media" weitergedreht werden, erläutert Argirakos und tauft das um Buzzwords nicht verlegene Konzept "Public Video Vertical Storytelling". Die Clips sind tonlos und zehn Sekunden lang, die Gewinner sind am 30. November bekannt und bekommen 30 Sekunden. Der 2011 gestartete Webvideopreis fand noch im vergangenen Jahr vor rund 4.000 Zuschauern in Düsseldorf statt. 2016 hatte Ströer den Preis gekauft.
wuv.de

Bundeswehr startet Serie über die KSK bei WhatsApp.

Bundeswehr zieht es von YouTube zu WhatsApp – mit der neuen Web-Serie "KSK - Kämpfe nie für dich allein" will die Bundeswehr ein "24-Stunden-Serienerlebnis" für die Nachwuchs-Rekrutierung kreieren, schreibt DWDL. Die Serie über die militärische Spezialeinheit läuft ab 12. November dennoch täglich mit einer Folge bei YouTube. Bei WhatsApp sollen rund um die Uhr Nachrichten, Bilder und Videos laufen. Am Abend ergänzt zusätzlich ein zusammenfassender Podcast.
dwdl.de

Hans-Peter Siebenhaar sieht in Content Marketing eine Gefahr für die Demokratie.

Content Marketing gefährde unbeabsichtigt die Demokratie, schreibt Hans-Peter Siebenhaar. Zwar sei es eine legitime Werbeform, der Versuch, Content Marketing durch mangelnde Kennzeichnung zu tarnen oder gar als wertvollen Beitrag im Wettbewerb mit unabhängigen Medien zu betiteln, gebe jedoch denen Munition, die die Glaubwürdigkeit der Medien allgemein untergraben wollen. Es müsse daher deutlich von Journalismus zu unterscheiden sein.
handelsblatt.com

Meinung: Content Marketing sollte als neue Mediendisziplin anerkannt werden.

Content Marketing sollte als eigenständige Mediendisziplin akzeptiert und nicht als Unternehmensjournalismus bezeichnet werden, fordert Karsten Lohmeyer. Modernes Content Marketing sei zwar ohne journalistisches Handwerk kaum möglich, aber es sei als Spezialdisziplin deutlich mehr als klassischer Journalismus und erfordere "Fähigkeiten, die kaum ein klassisch ausgebildeter Journalist besitzt".
lead-digital.de

Storys statt Polit-Sprech: Wolfgang Ainetter krempelt die Kommunikation im Verkehrsministerium um.

Boulevard-Mann baut auf: Der frühere "Bild"-Journalist Wolfgang Ainetter hat die Kommunikation des Bundesverkehrsministeriums in Windeseile erneuert. Innerhalb von nur sieben Monaten ist ein Newsroom entstanden – intern "Neuigkeiten-Zimmer" genannt. Im turi2.tv-Video zeigt Ainetter, wo Pressesprecher und Social-Media-Team jetzt Hand in Hand arbeiten. Zusammen erzählen sie Geschichten rund um Superheld Minister Andreas Scheuer (CSU).

Dem Seitenwechsler geht es um die vielen Storys, von denen es im Verkehrsministerium besonders viele gebe: "Von den Flugtaxis bis zu Zügen mit Wasserstoffantrieb." Im Alltag gibt es aber Schwarzbrotarbeit zu erledigen. Derzeit dreht sich fast alles um den Dieselskandal. Bis zu 200 Journalisten-Anfragen pro Tag bremsen den Reform-Eifer und die Produktion selbst platzierter Social-Media-Storys.
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)

Zum gleichen Thema: Verkehrsminister Andreas Scheuer zeigt turi2.tv sein Instagram-Zimmer.

Bauer baut sein Advertising zur Full-Service-Agentur aus.


Housele-Bauer: Bauer will sein Konzept des "House of Food", bei dem Inhalte für Zeitschriften und Werbekunden aus einer Hand kommen, in Zukunft auch auf andere Themenfelder übertragen, schreibt Lisa-Priller-Gebhardt. Vor kurzem habe der Verlag unter der Leitung von Sabine Ingwersen eine Kompetenzredaktion Fashion & Beauty gegründet. Units für die Themen Automobil und Wohnen seien in Planung, ein Starttermin stehe aber noch nicht fest.

Insgesamt entwickle Bauer seine Advertising-Sparte unter der Leitung von Vermarktungschef Dirk Wiedenmann sowie Ilona Kelemen-Rehm und Frank Fröhling zur Full-Service-Agentur. Der Verlag biete Kunden unter anderem Shootings, Podcasts, Veranstaltungen und Corporate Publishing, aber auch Targeting durch Abodaten und einen eigenen Vertrieb inklusive Postlogistik.
"Werben & Verkaufen" 43/2018, S. 10 (Paid), turi2.de (Background "House of Food")

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Alles aus einer Hand" – So arbeitet Bauers "House of Food".

PR-Unternehmer Kai Diekmann sieht Print neuerdings sehr kritisch.


Worte eines Wechslers: Ex-"Bild"-Chef Kai Diekmann, 54, stellt sich im VDZ-Magazin Print & More gegen seine Ex-Kollegen: Vom Leistungsschutzrecht – das ja von Springer maßgeblich vorangetrieben wurde – hält der heutige Social-Media-PR-Unternehmer wenig. Auf die Frage, ob Google den Verlagen das Wasser abgrabe, sagt er: "Den Glauben, ich kann ein Geschäftsmodell, das möglicherweise technisch überholt ist, mit Regulierung schützen, halte ich für einen Irrglauben."

Weitere Einsichten Diekmanns, der die Agentur Storymachine gegründet hat: "Printwerbung ist verglichen mit digitaler Werbung unglaublich teuer und ineffizient." Und: "Für die Millennials ist die strikte Trennung zwischen Werbung und redaktionellem Inhalt nicht so relevant." Lediglich "die Qualität" müsse stimmen. Woher Diekmanns neue Einsichten rühren? Vermutlich trifft zu, was Karl Marx schon vor 150 Jahren wusste: Dass nämlich das Sein (in diesem Fall: Diekmanns neuer Job als Social-PR-Unternehmer) das Bewusstsein bestimmt. Anders ausgedrückt: Wes Brot ich ess', des Lied ich sing'.
"Print & More" 3/2018, S. 50-52

"1890"-Chefredakteur Mario Vigl verlässt die Allianz.


Keine Allianz fürs Leben: Mario Vigl, 49, seit 2012 Chefredakteur des preisgekrönten und glanzvollen Allianz-Kundenmagazins 1890, kehrt dem Versicherungskonzern den Rücken, schreibt "Clap". Er habe die Allianz schon vor einigen Wochen verlassen. Seit Anfang 2014 war Vigl zusätzlich auch Leiter Corporate Media und in dieser Funktion für das Mitarbeiter- und Vertretermagazin Blau sowie die Storytelling-Plattform Allianzdeutschland.de verantwortlich. Vigls Aufgaben übernimmt sein bisheriger Vize Niclas Müller.

Vigl war eng mit "1890" verbunden, das als unlangweiliges Kundenmagazin gilt. Er und sein Team schaffen es, Allianz-Themen so zu verpacken, dass sie dem Leser sogar gefallen. In der turi2 edition3 räumt Vigl jedoch ein: "Die große Allianz-Enthüllungsstory wird bei uns natürlich nie stehen". Dass sein Abgang für die Zukunft von "1890" Gutes bedeutet, darf ausgeschlossen werden. Das ADAC Magazin "Motorwelt", bei dem Vigl früher Vize war, verabschiedet sich als postvertriebenes Monatsmagazin gerade vom Markt.
clap-club.de, turi2.de (Poträt Vigl aus der turi2 edition3)

Deutsche Bahn startet Video-Magazin "ZugZeit" im ICE-Portal.


Auf Sendung: Die Deutsche Bahn stellt sich ein Video-Lifestyle-Magazin rund ums Bahnfahren auf die Schiene bzw. ins digitale ICE-Portal. Über die Plattform können Bahnreisende mit ihren eigenen Geräten bisher Filme und Serien gucken, digitale Zeitungen lesen sowie Hörspiele- und Hörbücher hören. Ab Oktober kommt das wöchentliche Video-Magazin "ZugZeit" hinzu. Ausschnitte der ersten Folgen veröffentlicht die Bahn in einem Trailer in ihrem YouTube-Kanal.

Vor der Kamera stehen die freiberufliche TV-Moderatorin und Produzentin Sou Boujloud sowie der freie Produzent und Autor Julian Hylla. Sie interviewen Prominente, darunter Klaas Heufer-Umlauf, Oliver Pocher und Schauspielerin Nilam Farooq. In anderen Rubriken des Magazins Reisen die Moderatoren durch Deutschland und stellen Städte vor oder besuchen die Jugendmannschaften heutiger Fußballstars.
youtube.com (1-Min-Trailer)

M-Studio verantwortet Kommunikation der Deutschen Eishockey Liga.

Deutsche Eishockey Liga vergibt ihren Kommunikations-Etat an die Düsseldorfer Agentur M-Studio. Die GroupM-Tochter betreut die Neu-Ausrichtung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der DEL, darunter Strategie, Live Communication & Sponsoring, Content-Produktion und -Distribution sowie Influencer Marketing. Die Koordination der Kommunikation verantwortet Axel Koppermann, früher Partnerschafts-Manager bei den Hamburg Freezers.
new-business.de

Audi stellt deutsches Kundenmagazin in Papierform ein.

Audi legt sein gedrucktes deutsches Kundenmagazin vorerst auf Eis, berichtet "Clap". Die endgültige Entscheidung übers Aus sei aber noch nicht gefallen. Stattdessen will Audi seine Kunden digital und mit der internationalen Ausgabe informieren. Das "Audi Magazin" erscheint bisher zweimal im Jahr mit 600.000 Auflage. 30.000 Exemplare verkauft Gruner + Jahr für acht Euro am Kiosk.
clap-club.de, cp-monitor.de

Storymachine holt früheren "Computer Bild"-Chef Axel Telzerow.


Neuer Mann für die Maschine: Axel Telzerow steigt als Chief Content Officer bei Storymachine ein. Der Ex-Chefredakteur von "Computer Bild" bringt 11 Jahre Springer-Erfahrung mit in das verschwiegene Social-Media-Startup von Kai Diekmann und Philipp Jessen. Redaktionsleiter Marcus Schwarze ist hingegen weg – er hat Berlin verlassen, um wieder bei seiner Familie zu wohnen.

Storymachine arbeitet mit knapp 40 Mitarbeitern im Hintergrund an den Präsenzen von Unternehmen und Persönlichkeiten. Ihre Kundenliste hält das Unternehmen unter Verschluss. Die Geheimnistuerei ist zugleich PR-Strategie. Öffentlich bekannt ist das Finanz-Portal Zaster für junge Leute – ein Content-Projekt verbunden mit Kai Diekmanns Zukunftsfonds. Der neue Mann Telzerow, in den vergangenen Monaten freier Berater u.a. auch bei Storymachine, ist durch und durch Technik-Fan und dürfte vor allem Storymachine-Kunden aus der Tech- und Digital-Branche helfen.
turi2 - eigene Infos

Gunnar Jans wechselt von The Digitale zum Stadtportal muenchen.de.

The Digitale, Content-Marketing-Agentur der Telekom, verliert Editorial Director Gunnar Jans. Er wechselt als Head of Content zu muenchen.de, dem gemeinsamen Portal der Stadt und der Stadtwerke München. Jans kam 2016 von der "Süddeutschen Zeitung" als Chefredakteur für das Portal der Sportartikel-Messe Ispo zu The Digitale. Zuvor war er Sport-Chef der Münchner "Abendzeitung".
cp-monitor.de, turi2.de (Background)

"Wirtschaftswoche": ADAC stellt monatliche "Motorwelt" ein.


Not too big to fail: Der ADAC stellt seine monatlich an Mitglieder verschickte Zeitschrift "Motorwelt" ein, berichtet Sven Böll in der "Wirtschaftswoche". Ab 2020 soll das Magazin viermal pro Jahr erscheinen und nicht mehr im Briefkasten landen, sondern in Geschäften wie Tankstellen ausliegen. "Motorwelt" ist mit 13 Mio Exemplaren die größte Zeitschrift Europas – der drastische Einschnitt ein Erdbeben in der Print-Branche.

Hintergrund der geplanten Änderungen seien die hohen Kosten für Druck und Vertrieb sowie das schwindende Interesse an Print. "Motorwelt" sei für den ADAC wohl ein Zuschussgeschäft, schreibt Böll. Der ADAC kommentiert die Pläne nicht – wohl auch, weil erst zum Jahresende ein endgültiger Beschluss fällt. Geschäftsführer Alexander Möller sagt, dass alle Kommunikationskanäle neu aufgestellt würden, mit Fokus aufs Digitale.
wiwo.de, turi2.de (Background "Motorwelt"-Überprüfungen)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Motorwelt"-Mann Martin Kunz liest auf der Überholspur gern Gedrucktes. (11/2016)

Modemarke Fashion Nova macht sich mit Influencern bei weiteren Influencern begehrt.

Modemarke Fashion Nova hat es durch reichweitenstarke Influecner auf Instagram geschafft, zu einer weltweiten Marke zu werden, schreibt Martin Gardt. Mit dem Versprechen, gute Beiträge zu teilen, schaffe es Fashion Nova zudem, kostenlose Werbung bei kleineren Influencern zu generieren, die durch die Kanäle der Marke auf eine Steigerung ihrer persönlichen Reichweite hoffen. 2018 hätten bereits über 12.000 als Influencer geltende Instagram-Nutzer die Marke erwähnt - gerade einmal 700 dieser Posts seien bezahlt.
omr.com

Mein Homescreen: Franziska Underberg.


Franziska Underberg, langjährige Journalistin und seit Frühjahr 2017 selbstständig mit ihrer PR-Agentur Wille Kommunikation, nutzt die Zeit auf Reisen gern für ein bisschen Entspannung mit Musik oder via Headspace, verrät sie uns für unsere Reihe #turi2unterwegs und die Sammlung von App-Tipps zur nächsten turi2 edition mit dem Thema "unterwegs". Weiterlesen …

Regierung bräuchte Social-Regeln, doch keiner definiert sie.

Bundesregierung sollte in sozialen Medien kommunizieren, braucht dafür aber moderne Regeln, schreibt Benedikt Mahler. Vorschläge für mehr Transparenz stehen im Raum, doch niemand weiß, wer die Regeln aufstellen soll – der Berliner Medienanstalt sind die Hände gebunden. An Angela Merkels Profilen auf Facebook und Instagram arbeiten acht Mitarbeiter, die gesamte Bundesregierung steckte 2017 rund 5 Mio Euro in Social Media.
"FAS", S. 43 (Paid)

"manager magazin": Kai Diekmann arbeitet undercover für die Allianz.

Dunkelmann? Ex-"Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann arbeitet in seiner neuen Funktion als Chef der Social-Media-Agentur Storymachine wohl am liebsten im Halbschatten der Öffentlichkeit. Diekmann, der Angaben über Kunden verweigert, befüllt nach Recherchen des "manager magazin" mehrere Instagram-Accounts (z.B. hier, hier und hier) von Allianz-Mitarbeitern - lässt die Accounts aber ziemlich privat aussehen. Laut "manager magazin" ist der "Spezialist für Grobes und Buntes" Teil einer intern stark kritisierten Digitalstrategie von Allianz-Chef Oliver Bäte. (Foto: Reto Klar)
manager magazin, 8/2018, S. 32/33 (Paid)

Bundeswehr startet Web-Serie "Die Springer".

Bundeswehr startet Montag die nächste Content-Marketing-Welle in Form einer Video-Serie. "Die Springer" hat nichts mit der gleichnamigen Verlegerin zu tun – im Mittelpunkt steht die Ausbildung der Fallschirmspringer. Die Serie läuft auf YouTube und Facebook, berichtet "Bild". 2016 begann die Bundeswehr mit Die Rekruten um Nachwuchs zu werben, erreichte viele Millionen Videoaufrufe und machte mit Mali und Biwak weiter.
"Bild", S. 2 (Paid)